Bali Rundreise 16 Tage
Sommaire
Die schönsten Hotels auf Bali
Rundreise Bali - Ubud

Diese sorgfältig konzipierte elftägige Rundreise bildet eine hervorragende Basis für die Planung einer sechzehntägigen Route durch Bali. Das Programm führt Reisende von Sanur über die ikonischen Tempelanlagen Tanah Lot und Uluwatu zu den spektakulären Reisterrassen von Jatiluwih, die als UNESCO-Welterbe ausgezeichnet wurden. Im Nordwesten erwartet Sie Pemuteran mit der vorgelagerten Insel Menjangan, einem Paradies für Schnorchler und Taucher, die intakte Korallenriffe und Sichtweiten bis zu 50 Metern erleben möchten. Der kulturelle Höhepunkt in Ubud rundet die Route ab und lässt sich perfekt mit einer Verlängerung im Osten oder Süden kombinieren. Das detaillierte Programm nimmt Ihnen die Planungsarbeit ab und zeigt, wie Sie die wichtigsten Highlights effizient miteinander verbinden. Transfers, ausgewählte Unterkünfte und optionale Aktivitäten sind bereits berücksichtigt, sodass Sie diese Grundroute nach Belieben erweitern können.
Was wir lieben : Die durchdachte Kombination aus Kultur, Natur und Unterwasserwelt sowie die Flexibilität, das Programm individuell zu verlängern.
Bali Rundreise mit Verlängerung am Strand

Wer nach intensiven Kulturtagen in Ubud und im Hochland noch Zeit zum Entspannen einplanen möchte, findet hier die ideale Lösung. Diese Rundreise kombiniert ein sechstägiges Ubud-Programm mit kulturellen Highlights und traditionellen Dörfern mit einer optionalen Strandverlängerung in Legian oder Nusa Dua. So erleben Sie das Beste aus beiden Welten : die spirituelle Atmosphäre des Inselinneren und die entspannte Stimmung an den Südstränden. Die Produktseite bietet verschiedene Verlängerungsoptionen, sodass Sie Ihre 16 Tage flexibel aufteilen können. Sie entscheiden, ob Sie 10 Tage aktiv unterwegs sein und 6 Tage am Strand verbringen möchten oder eine andere Aufteilung bevorzugen. Konkrete Routenvorschläge und Inklusivleistungen erleichtern die Planung erheblich.
Was wir lieben : Die perfekte Balance zwischen aktivem Entdecken und erholsamem Strandaufenthalt sowie die Wahlmöglichkeit zwischen verschiedenen Badeorten.
Bali Rundreise mit Nusa Penida

Diese elftägige Route integriert bereits einen Aufenthalt auf Nusa Penida und ist damit perfekt für alle, die Inselhopping in ihre 16-tägige Planung einbeziehen möchten. Die vorgelagerte Insel begeistert mit dramatischen Klippen, kristallklarem Wasser und Begegnungen mit Mantarochen in ihrem natürlichen Lebensraum. Das Programm umfasst die Überfahrt, Unterkunft und geführte Ausflüge zu den spektakulärsten Aussichtspunkten wie Kelingking Beach und Angel's Billabong. Zurück auf Bali führt Sie die Route durch Ubud, zu den wichtigsten Tempeln und in die ruhigeren Regionen der Insel. Die detaillierten Tagesabläufe und Hotelkategorie-Hinweise erleichtern die Planung erheblich und zeigen, wie Sie die verbleibenden 5 Tage Ihrer 16-tägigen Reise optimal nutzen können.
Was wir lieben : Die nahtlose Integration von Nusa Penida in die Hauptroute und die Möglichkeit, 2 völlig unterschiedliche Inselwelten zu erleben.
Rundreise Bali und Verlängerung im Nusa Dua Beach Hotel

Diese Rundreise führt Sie von Legian über die Delfin-Strände von Lovina und das kulturelle Herz Ubud bis nach Amed an der Ostküste. Jede Station bietet einzigartige Erlebnisse : Sonnenaufgangswanderungen am Mount Batur, Schnorcheln in den Korallenriffen vor Amed und Tempelbesuche in Besakih. Die ausführlichen Tagesbeschreibungen geben Ihnen einen klaren Überblick über Aktivitäten, Transfers und Unterkünfte. Als krönender Abschluss wartet eine Verlängerung im luxuriösen Hotel in Nusa Dua, wo Sie nach den aktiven Tagen in erstklassigen Spa-Einrichtungen entspannen können. Diese Kombination aus Abenteuer und Wellness macht die Route ideal für eine ausgewogene 16-tägige Reise.
Was wir lieben : Die abwechslungsreiche Route durch alle Regionen Balis und den luxuriösen Ausklang in einem erstklassigen Strandresort.
Private Rundreise durch eine faszinierende Inselwelt

Für Abenteuerlustige, die die 16 Tage maximal ausnutzen möchten, bietet diese private Rundreise die Möglichkeit, Bali mit Flores und dem legendären Komodo-Nationalpark zu kombinieren. Die fünfzehnnächtige Route ist speziell für Reisende konzipiert, die neben Balis Highlights auch die Komodowarane in ihrem natürlichen Lebensraum erleben möchten. Inlandsflüge, Bootsausflüge und Ranger-geführte Touren sind bereits organisiert. Diese Option zeigt, wie Sie Ihre 16 Tage nutzen können, um 2 völlig unterschiedliche indonesische Welten zu entdecken. Die detaillierte Produktseite liefert alle logistischen Informationen zu Transfers, Fährverbindungen und Unterkünften.
Was wir lieben : Die einmalige Gelegenheit, Bali mit dem Komodo-Nationalpark zu verbinden und dabei 2 der spektakulärsten Destinationen Indonesiens zu erleben.
Empfohlene Route für 16 Tage
Eine durchdachte Aufteilung der 16 Tage ermöglicht es, sowohl die kulturellen als auch die natürlichen Höhepunkte Balis zu erleben, ohne dabei in Hektik zu verfallen. Die ideale Route verläuft im Uhrzeigersinn von Süd über Zentral und Nord bis Ost und zurück in den Süden, wodurch unnötige Fahrten vermieden werden. Diese Aufteilung bietet ausreichend Flexibilität für Wetter, persönliche Vorlieben und spontane Entdeckungen entlang des Weges.
Tag 1 bis 4 : Zentralbali und Ubud
Die meisten Reisenden landen in Denpasar und fahren direkt weiter nach Ubud, was je nach Verkehr etwa 90 Minuten dauert. Der 1. Tag dient der Ankunft und Akklimatisierung mit einem ersten Spaziergang durch das Zentrum von Ubud und dem Besuch des Ubud Palace. Am 2. Tag empfiehlt sich ein Ausflug zu den Tegallalang Rice Terraces am Vormittag, gefolgt vom Besuch des Sacred Monkey Forest Sanctuary am Nachmittag. In dem geschützten Wald leben mehr als 700 Langschwanzmakaken, zudem befinden sich dort 3 heilige Tempelanlagen. Der Eintritt beträgt etwa 5 Schweizer Franken. Wertsachen sollten gut verstaut werden, da die Affen für ihre Neugier bekannt sind. Der 3. Tag steht ganz im Zeichen der Kultur. Zunächst bietet sich ein Besuch des Tirta Empul Temple mit seinen heiligen Quellen an. Anschliessend führt die Route zu den Jatiluwih Rice Terraces, deren smaragdgrüne Landschaften und traditionelles Subak-Bewässerungssystem zum UNESCO-Welterbe gehören. Auf dem Rückweg lohnt sich ein Stopp beim Taman Ayun Temple in Mengwi. Am 4. Tag bietet sich entweder eine Sonnenaufgangswanderung auf den Mount Batur an, die bereits um 3 Uhr morgens beginnt und bis auf 1.717 Meter Höhe führt, oder ein entspannter Ausflug zu den traditionellen Kunsthandwerksdörfern der Region. Besonders bekannt sind Mas für seine Holzschnitzkunst und Celuk für hochwertigen Silberschmuck. In Ubud findet sich eine grosse Auswahl an Unterkünften aller Kategorien – von charmanten Boutique-Resorts mit Blick auf Reisfelder bis hin zu luxuriösen Wellness-Retreats. Viele Hotels bieten kostenlose Shuttle-Services ins Zentrum an.
Tag 5 bis 8 : Nordwesten und Westbali
Die Route führt von Ubud in den Nordwesten nach Pemuteran. Die Fahrt dauert etwa 3 Stunden und führt in eine Region, die deutlich ruhiger und weniger touristisch geprägt ist als der Süden Balis. Der 5. Tag dient der Anreise und der ersten Erkundung von Pemuteran, einem kleinen Küstenort, der insbesondere für seine erfolgreichen Korallenriff-Restaurationsprojekte bekannt ist. Am 6. Tag steht ein Tagesausflug zur Menjangan Island auf dem Programm, die zum West Bali National Park gehört. Die Bootsfahrt dauert etwa 30 Minuten. Die Insel zählt zu den besten Schnorchel- und Tauchrevieren Balis und bietet Sichtweiten von bis zu 50 Metern, spektakuläre Steilwände mit farbenprächtigen Korallen sowie gute Chancen, Schildkröten, Riffhaie und Napoleonfische zu beobachten. Der Eintritt in den Nationalpark kostet etwa 10 Schweizer Franken, Bootsausflüge beginnen bei rund 25 Schweizer Franken pro Person. Am 7. Tag erfolgt die Weiterfahrt nach Lovina, das etwa 90 Minuten östlich von Pemuteran liegt. Der entspannte Badeort ist für seine schwarzen Vulkanstrände und die beliebten Delfinbeobachtungstouren bekannt. Diese starten meist bereits um 5 Uhr morgens und erreichen Erfolgsquoten von über 90 %. Der 8. Tag kann für weitere Erkundungen in der Region genutzt werden. Empfehlenswert sind die Banjar Hot Springs, das buddhistische Kloster Brahma Vihara Arama oder der beeindruckende Sekumpul Waterfall, der mit einer Fallhöhe von rund 80 Metern zu den schönsten Wasserfällen der Insel zählt. Sowohl in Pemuteran als auch in Lovina finden sich vor allem kleinere Resorts, Bungalows und Gästehäuser, häufig direkt am Strand gelegen und meist deutlich günstiger als vergleichbare Unterkünfte im Süden Balis.
Tag 9 bis 12 : Osten und Hochland
Die Route führt von Lovina in den Osten über die Kintamani-Region. Die Fahrt dauert etwa 2 Stunden und bietet spektakuläre Ausblicke auf den Mount Batur und den Kratersee. Empfehlenswert ist ein Stopp in einem Panorama-Restaurant zum Mittagessen mit Blick auf den Vulkan. Anschliessend geht es weiter nach Sidemen, das etwa 1 Stunde entfernt liegt. Das versteckte Juwel im Osten Balis begeistert mit terrassierten Reisfeldern, traditionellen Webereien und authentischem Dorfleben. Sidemen ist ideal für Reisende, die dem Trubel der touristischen Zentren entfliehen möchten. Zu den beliebtesten Aktivitäten gehören geführte Wanderungen durch die Reisfelder, Kochkurse sowie Besuche bei lokalen Handwerkern und Webern. Am 10. Tag empfiehlt sich ein Ausflug zum Besakih Temple, der etwa 45 Minuten von Sidemen entfernt liegt. Der grösste und heiligste Tempelkomplex Balis befindet sich am Hang des Mount Agung und umfasst mehr als 80 einzelne Tempel auf rund 1.000 Metern Höhe. Für den Besuch sind Sarong und Schärpe obligatorisch, die vor Ort gemietet werden können. Ein Guide ist empfehlenswert, um die Geschichte und Bedeutung der Anlage besser zu verstehen. Am 11. Tag geht die Reise weiter in Richtung Ostküste zu den berühmten Tirta Gangga-Wassergärten. Die ehemalige königliche Anlage begeistert mit Springbrunnen, Teichen voller Koi-Karpfen, kunstvollen Steinwegen und wunderschönen Ausblicken auf die umliegenden Reisfelder. Anschliessend erfolgt die Weiterfahrt nach Amed oder Candidasa, die etwa 30 Minuten entfernt liegen. Der 12. Tag steht ganz im Zeichen von Entspannung und Schnorcheln in Amed. Die Region besteht aus mehreren kleinen Fischerdörfern entlang einer rund 10 Kilometer langen Küstenlinie. Die Korallenriffe beginnen vielerorts direkt vor dem Strand und sind ohne Boot erreichbar. Besonders bekannt ist das Japanese Shipwreck, ein versunkenes Frachtschiff aus dem 2. Weltkrieg, das heute ein künstliches Riff bildet und zahlreiche Fische sowie Korallen beherbergt. Amed ist vor allem für seine familiären Tauchresorts und Boutique-Hotels mit Meerblick bekannt, von denen viele über eigene Tauchschulen verfügen und ideale Bedingungen für Schnorchler und Taucher bieten.
Südliche Küste und Inseloptionen
Die letzten 4 Tage bieten verschiedene Optionen : entweder Fokus auf Südbali mit seinen berühmten Tempeln und Stränden, ein Abstecher zu den vorgelagerten Inseln Nusa Penida oder Nusa Lembongan, oder eine Kombination aus beidem. Diese Flexibilität ermöglicht es Reisenden, die Route an ihre Vorlieben anzupassen und entweder aktiv zu bleiben oder die Reise entspannt ausklingen zu lassen.
Südbali : Uluwatu, Tanah Lot und Strände
Der 13. Tag dient der Fahrt von Amed in den Süden nach Uluwatu. Die Strecke dauert je nach Verkehr etwa 2,5 Stunden. Ein Stopp beim Pura Luhur Uluwatu, einem der 6 wichtigsten Tempel Balis, ist sehr empfehlenswert. Der Tempel thront spektakulär auf einer rund 70 Meter hohen Klippe über dem Indischen Ozean und bietet beeindruckende Ausblicke auf die Küste. Besonders beliebt ist die tägliche Kecak-Feuertanz-Aufführung bei Sonnenuntergang, die um 18 Uhr beginnt und zu den eindrucksvollsten kulturellen Erlebnissen der Insel zählt. Am 14. Tag bietet sich ein Ausflug zum Pura Tanah Lot an, dem wohl meistfotografierten Tempel Balis. Der Tempel steht bei Flut auf einer kleinen Felseninsel im Meer und ist besonders zum Sonnenuntergang ein beliebtes Fotomotiv. Die beste Besuchszeit liegt am späten Nachmittag, allerdings muss zu dieser Zeit mit vielen Besuchern gerechnet werden. Als ruhigere Alternative eignet sich der nahe gelegene Pura Batu Bolong. Die Tage 15 und 16 können ganz dem Entspannen an den Stränden im Süden Balis gewidmet werden. Nusa Dua ist bekannt für luxuriöse Resorts, gepflegte Strände und ruhiges Wasser und eignet sich besonders für Familien. Seminyak präsentiert sich moderner und trendiger mit stilvollen Beach Clubs, gehobenen Restaurants und zahlreichen Boutiquen. Legian liegt zwischen Kuta und Seminyak und bietet eine gelungene Mischung aus entspanntem Strandleben, Surfmöglichkeiten und lebhaftem Nachtleben. Die Strände im Süden gehören zudem zu den besten Surfgebieten der Insel. Anfänger finden ideale Bedingungen in Kuta, während erfahrene Surfer die Wellen von Uluwatu und Padang Padang Beach schätzen.
Nusa Penida und Nusa Lembongan
Nusa Penida und Nusa Lembongan sind 2 vorgelagerte Inseln, die sich in den letzten Jahren zu beliebten Reisezielen entwickelt haben. Die Schnellfähren ab Sanur benötigen etwa 30 Minuten nach Nusa Lembongan und rund 45 Minuten nach Nusa Penida. Mehrere Verbindungen verkehren täglich, die Preise liegen meist zwischen 10 und 15 Schweizer Franken pro Strecke. Nusa Penida begeistert mit einigen der spektakulärsten Landschaften Indonesiens. Besonders bekannt ist der Kelingking Beach mit seiner T-Rex-förmigen Klippe. Der Abstieg zum Strand ist jedoch sehr steil, anspruchsvoll und dauert etwa 45 Minuten. Weitere Highlights sind Angel's Billabong und Broken Beach, 2 beeindruckende natürliche Felsformationen an der Küste. Die Crystal Bay gilt als einer der besten Schnorchelspots der Insel und bietet gute Chancen, Mantarochen zu beobachten. Die Strassen auf Nusa Penida sind teilweise in schlechtem Zustand, weshalb ein Roller oder ein gemietetes Auto mit Fahrer empfohlen wird. Nusa Lembongan ist die kleinere und deutlich entspanntere Alternative. Die Insel lockt mit schönen Stränden wie Mushroom Bay und Dream Beach, ausgedehnten Mangrovenwäldern und guten Schnorchelmöglichkeiten. Aufgrund ihrer geringen Grösse mit einem Umfang von etwa 8 Kilometern lässt sich die Insel problemlos mit dem Velo erkunden. Ein Tagesausflug nach Nusa Penida ist zwar möglich, aber recht anstrengend und erfordert eine frühe Abfahrt. Empfehlenswerter sind 1 bis 2 Übernachtungen, um die Insel ohne Zeitdruck zu entdecken. Auch Nusa Lembongan eignet sich ideal für 1 bis 2 Nächte, um Strände, Natur und die entspannte Atmosphäre zu geniessen.
Verlängerung für Baden und Relaxen
Viele Reisende schätzen nach 12 aktiven Tagen eine Pause zum Entspannen. Die beiden Hauptoptionen sind entweder drei bis vier Nächte in einem Strandresort in Nusa Dua oder Seminyak mit Fokus auf Wellness, Pool und Strand, oder 2 bis 3 Nächte auf Nusa Penida oder Lembongan für eine ruhigere, naturnahe Entspannung. In Nusa Dua bieten die meisten Hotels erstklassige Spa-Einrichtungen, Infinity-Pools und Wassersportmöglichkeiten. Auf Nusa Penida und Lembongan ist die Infrastruktur einfacher, aber die Atmosphäre authentischer. Beide Optionen haben ihre Vorzüge, die Wahl hängt von den persönlichen Vorlieben ab.
Aktivitäten und Highlights
Bali bietet für jeden Reisetyp etwas Passendes. Die 16-tägige Route lässt ausreichend Flexibilität, um individuelle Schwerpunkte zu setzen. Dieser Abschnitt hilft Reisenden, ihre Route nach persönlichen Interessen zu optimieren und die Tage mit den Aktivitäten zu füllen, die ihnen am meisten zusagen.
Kultur und Tempel
Die wichtigsten kulturellen Highlights Balis umfassen einige der bedeutendsten Tempelanlagen der Insel. Der Besakih Temple gilt als Muttertempel Balis und ist die wichtigste hinduistische Tempelanlage der Insel. Der malerisch auf einem Felsen im Meer gelegene Tanah Lot zählt zu den bekanntesten Wahrzeichen Balis. Hoch über den Klippen thront der Uluwatu Temple, der besonders für seine spektakulären Sonnenuntergänge berühmt ist. Ebenfalls beeindruckend ist der Ulun Danu Bratan Temple am Bratan-See, etwa 90 Minuten nördlich von Ubud gelegen und umgeben von einer eindrucksvollen Bergkulisse. Für den Besuch von Tempeln gelten bestimmte Regeln : Ein Sarong und eine Schärpe sind Pflicht und können meist für 1 bis 2 Schweizer Franken gemietet werden. Schultern und Knie sollten bedeckt sein, und während religiöser Zeremonien kann der Zutritt für Besucher eingeschränkt sein. Viele Tempel verlangen keinen festen Eintritt, freuen sich jedoch über Spenden. Authentische Einblicke in das traditionelle Leben bieten verschiedene Dörfer. Penglipuran gilt als eines der saubersten Dörfer Indonesiens und ist für seine traditionelle Bambusarchitektur bekannt. Es liegt etwa 1 Stunde von Ubud entfernt. Das Dorf Tenganan gehört zu den ältesten Bali-Aga-Siedlungen der Insel und ist berühmt für seine seltene Doppel-Ikat-Weberei. Besonders ungewöhnlich ist Trunyan am Batur-See, das nur per Boot erreichbar ist und für seine einzigartige Bestattungstradition bekannt wurde. Zu den beliebtesten kulturellen Aufführungen zählen der traditionelle Kecak-Tanz beim Uluwatu Temple, der Barong-Tanz in Batubulan sowie der Legong-Tanz im Ubud Palace. Die Eintrittspreise liegen in der Regel zwischen 6 und 10 Schweizer Franken pro Person.
Natur und Abenteuer
Die besten Natur- und Abenteueraktivitäten beginnen mit dem Sonnenaufgangs-Trek auf den Mount Batur. Der Aufstieg startet meist zwischen 3 und 4 Uhr morgens im Dorf Toya Bungkah und dauert etwa 2 Stunden bei mittlerem Schwierigkeitsgrad. Auf dem 1.717 Meter hohen Gipfel erwartet Besucher ein spektakulärer Sonnenaufgang mit Blick über den Kratersee und bis zum Mount Agung. Traditionell wird ein Frühstück serviert, bei dem Eier in den heissen Vulkandämpfen gegart werden. Der Abstieg dauert rund 90 Minuten. Ein Guide ist obligatorisch und kostet etwa 35 bis 45 Schweizer Franken, meist inklusive Transfer und Frühstück. Warme Kleidung ist empfehlenswert, da die Temperaturen am Gipfel auf etwa 10 Grad fallen können. Eine Taschenlampe oder Stirnlampe ist ebenfalls erforderlich. Zu den schönsten Wasserfällen Balis zählt der Sekumpul Waterfall mit einer Fallhöhe von rund 80 Metern. Der Zugang erfolgt über mehr als 300 Stufen durch Reisfelder und tropischen Dschungel. Der Tegenungan Waterfall nahe Ubud ist deutlich einfacher erreichbar und eignet sich gut zum Schwimmen. Im Norden der Insel beeindruckt der Gitgit Waterfall mit einer Höhe von etwa 40 Metern und einem unkomplizierten Zugang. Etwas versteckter liegt der Nungnung Waterfall, der rund 50 Meter in die Tiefe stürzt und über mehr als 500 Stufen erreichbar ist. Weitere Abenteuer warten auf dem Ayung River, wo White-Water-Rafting-Touren von etwa 2 Stunden Dauer bei mittlerem Schwierigkeitsgrad angeboten werden. Beliebt sind auch Canyoning-Touren durch die Schluchten rund um Ubud, Velotouren durch Reisfelder mit Vulkanpanorama und Dorfbesuchen sowie Quad-Touren durch Dschungel und Reislandschaften. Zu den schönsten Reisterrassen der Insel gehören die berühmten Tegallalang Rice Terraces nahe Ubud, die allerdings oft stark besucht sind. Die weitläufigen Jatiluwih Rice Terraces gehören zum UNESCO-Welterbe und gelten als authentischer und ruhiger. Wer noch ursprüngliche Landschaften sucht, findet in Sidemen eine der schönsten Wanderregionen Balis mit beeindruckenden Reisterrassen und vergleichsweise wenigen Touristen.
Wassersport und Tierbeobachtung
Die besten Spots für Wassersport und Tierbeobachtungen beginnen mit dem Schnorcheln und Tauchen. Die Insel Menjangan Island bietet die besten Sichtweiten Balis von bis zu 50 Metern. Steilwände, intakte Korallenriffe, Schildkröten und Riffhaie machen das Gebiet sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Taucher attraktiv. Auf Nusa Penida können ganzjährig Mantarochen beobachtet werden, während die seltenen Mola Molas vor allem zwischen Juli und Oktober anzutreffen sind. Zu den bekanntesten Tauch- und Schnorchelplätzen zählen Crystal Bay und Manta Point. Auch die Ostküste Balis bietet hervorragende Möglichkeiten. In Amed liegt das Japanese Shipwreck, das direkt vom Strand aus erreichbar ist und sich besonders für Anfänger eignet. In Tulamben befindet sich das berühmte Wrack der USAT Liberty. Das rund 120 Meter lange Schiff ist heute vollständig von Korallen bewachsen und liegt in Tiefen zwischen 5 und 30 Metern. Tauchkurse kosten je nach Anbieter etwa 300 bis 400 Schweizer Franken für 3 bis 4 Tage, während Schnorchelausflüge je nach Region meist zwischen 20 und 40 Schweizer Franken liegen. Die besten Sichtverhältnisse herrschen während der Trockenzeit von April bis November. Die Wassertemperaturen bewegen sich das ganze Jahr über zwischen 26 und 29 Grad. Ein weiteres Highlight ist die Delfinbeobachtung in Lovina. Die Ausfahrten starten meist zwischen 5 und 6 Uhr morgens und dauern etwa 2 Stunden. Die Erfolgsquote liegt bei über 90 %, häufig werden Gruppen von 10 bis 50 Delfinen gesichtet. Der Preis beträgt etwa 8 Schweizer Franken pro Person. Wer noch mehr Natur- und Tiererlebnisse sucht, kann einen Abstecher in den Komodo-Nationalpark einplanen. Ein Inlandsflug von Bali nach Labuan Bajo auf der Insel Flores dauert rund 90 Minuten. Von dort starten 2- bis 3-tägige Bootstouren zu den Inseln Komodo Island und Rinca Island, bevor es per Rückflug wieder nach Bali geht. Insgesamt sollten dafür 4 bis 5 Tage eingeplant werden. Bei rangergeführten Wanderungen sind Begegnungen mit den bis zu 3 Meter langen Komodowaranen nahezu garantiert. Zudem laden der berühmte Pink Beach mit seinem durch zerriebene rote Korallen rosa gefärbten Sand sowie einige der besten Tauch- und Schnorchelreviere Indonesiens zum Entdecken ein. 2-tägige Bootstouren kosten ab etwa 200 Schweizer Franken, 3-tägige Touren ab etwa 300 Schweizer Franken, hinzu kommen die Kosten für Flüge und Nationalparkgebühren.
Praktische Informationen zur Reisevorbereitung
Gute Vorbereitung ist entscheidend für eine gelungene 16-tägige Rundreise durch Bali. Dieser Abschnitt beantwortet alle wichtigen praktischen Fragen, von Einreisebestimmungen über Gesundheit bis zu Transportoptionen, damit Ihre Reise reibungslos verläuft und Sie sich auf das Wesentliche konzentrieren können.
Einreise, Visum und Reisedokumente
Schweizer Staatsbürger erhalten für Aufenthalte bis 30 Tage ein Visa on Arrival für etwa 30 Schweizer Franken, zahlbar in bar oder per Kreditkarte am Flughafen. Das Visum kann einmalig um weitere 30 Tage verlängert werden für etwa 30 Franken beim Immigration Office. Der Reisepass muss bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein, Rück- oder Weiterflugticket muss vorgewiesen werden können, ausreichende finanzielle Mittel werden selten kontrolliert. Bei Aufenthalten unter 30 Tagen ohne Verlängerungsabsicht kann das kostenfreie Visa Exemption genutzt werden, seit 2023 für viele Nationalitäten inklusive Schweiz verfügbar, aber nicht verlängerbar. Zollbestimmungen umfassen Duty-free-Limits von einem Liter Alkohol und zweihundert Zigaretten, Einfuhrverbote für Drogen, Waffen und pornografisches Material, sehr streng kontrolliert, Ausfuhrverbote für geschützte Tiere und Pflanzen, Antiquitäten ohne Genehmigung und Korallen. Der Ngurah Rai International Airport in Denpasar ist der einzige internationale Flughafen Balis mit moderner Infrastruktur, Visa-Schalter direkt nach der Ankunft, Geldautomaten und Wechselstuben im Ankunftsbereich, offizielle Taxi-Schalter mit Festpreis oder App-basierte Dienste wie Grab und Gojek verfügbar.
Gesundheit, Impfungen und Reiseapotheke
Für die direkte Einreise aus der Schweiz sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben, aber folgende Impfungen werden dringend empfohlen : Hepatitis A und B wegen Übertragung durch Nahrung, Wasser und Blut, Typhus bei einfacheren Reisebedingungen, Tollwut bei Kontakt mit Tieren, besonders relevant wegen der vielen Affen und streunenden Hunde, Japanische Enzephalitis bei Langzeitaufenthalten in ländlichen Gebieten während der Regenzeit. Bali gilt als malaria-frei, nur in abgelegenen Gebieten Ost-Indonesiens besteht Risiko. Dengue-Fieber ist hingegen ein Thema : Übertragung durch tagaktive Mücken, ganzjähriges Risiko erhöht während der Regenzeit zwischen November und März, keine Impfung verfügbar, Schutz durch Mückenschutz mit langer Kleidung, Repellent mit DEET und Moskitonetzen. Die Reiseapotheke sollte Durchfallmittel enthalten, da Magen-Darm-Probleme häufig auftreten, Schmerzmittel, Fiebermittel, Desinfektionsmittel, Pflaster und Verbandsmaterial, Sonnenschutz mindestens LSF dreissig, Insektenschutz mit DEET, Antihistaminika bei Allergien oder Insektenstichen, persönliche Medikamente in ausreichender Menge plus Rezept. Gesundheitsrisiken umfassen nicht trinkbares Leitungswasser, nur Flaschenwasser verwenden auch zum Zähneputzen, Vorsicht bei Eiswürfeln in einfachen Lokalen, rohes Obst und Gemüse nur geschält oder gekocht, Vorsicht bei Streetfood nur frisch Zubereitetes von sauberen Ständen, sehr hohes Sonnenbrand-Risiko wegen Äquatornähe und intensiver UV-Strahlung. In touristischen Gebieten wie Denpasar, Ubud, Sanur und Nusa Dua gibt es internationale Kliniken mit gutem Standard, Englisch wird gesprochen, Kosten deutlich niedriger als in der Schweiz, aber Vorkasse oder Kreditkarte oft erforderlich. In abgelegenen Regionen ist die Versorgung einfacher. Eine Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport wird dringend empfohlen.
Transport vor Ort und Fahrzeiten
Das Mietauto mit Fahrer ist die komfortabelste und beliebteste Option für Rundreisen auf Bali. Zu den grössten Vorteilen gehören die stressfreie Fortbewegung im oft chaotischen Verkehr, die Ortskenntnisse des Fahrers sowie die Flexibilität bei Stopps und Besichtigungen. Die Kosten liegen meist zwischen 45 und 60 Schweizer Franken pro Tag für 8 bis 10 Stunden inklusive Benzin. Die Fahrer sprechen in der Regel Englisch, geben wertvolle Tipps und fungieren häufig auch als lokale Guides, die bei der Organisation von Ausflügen und Aktivitäten unterstützen. Die Roller-Option ist mit etwa 4 bis 5 Schweizer Franken pro Tag deutlich günstiger und bietet maximale Flexibilität. Sie wird jedoch nur erfahrenen Fahrern empfohlen. Auf Bali herrscht Linksverkehr, der Fahrstil ist oft unübersichtlich und die Strassenqualität kann in abgelegenen Regionen variieren. Das Tragen eines Helms ist Pflicht und wird regelmässig kontrolliert. Verstösse werden mit Bussen von etwa 8 Schweizer Franken geahndet. Zudem ist ein internationaler Führerausweis erforderlich, andernfalls drohen Strafen von rund 40 Schweizer Franken. Viele Reiseversicherungen schliessen Rollerunfälle zudem ausdrücklich aus. Öffentliche Verkehrsmittel wie die traditionellen Bemos sind zwar günstig, gelten jedoch als unkomfortabel und zeitaufwendig. Feste Fahrpläne existieren kaum, und sie werden überwiegend von Einheimischen genutzt. Eine bessere Alternative für Reisende sind Touristenbusse wie jene von Perama Tour, die die wichtigsten Orte der Insel miteinander verbinden. Sie sind günstiger als private Transfers, bieten jedoch weniger Flexibilität. App-basierte Fahrdienste wie Grab und Gojek funktionieren in den touristischen Regionen sehr zuverlässig und sind für kurze Strecken oft die günstigste Lösung. Für längere Tagesausflüge eignen sie sich jedoch weniger. Die wichtigsten Fahrzeiten auf Bali betragen etwa 90 Minuten zwischen Denpasar und Ubud, 3 Stunden zwischen Ubud und Lovina, 2,5 Stunden zwischen Ubud und Amed, ebenfalls 2,5 Stunden zwischen Amed und Denpasar, 3 Stunden zwischen Ubud und Pemuteran sowie etwa 1 Stunde zwischen Denpasar und Uluwatu. Die tatsächliche Fahrzeit hängt jedoch stark vom Verkehrsaufkommen ab. Besonders im Süden der Insel kommt es nachmittags regelmässig zu Staus. Auch die Fährverbindungen sind für viele Reisende interessant. Die Überfahrt von Sanur nach Nusa Lembongan dauert etwa 30 Minuten, nach Nusa Penida rund 45 Minuten. Die Preise liegen meist zwischen 10 und 15 Schweizer Franken pro Strecke. Von Padang Bai nach Lombok dauert die Fahrt etwa 4 bis 5 Stunden und kostet rund 10 bis 20 Schweizer Franken. Die Verbindung zu den Gili Islands benötigt etwa 2,5 bis 3 Stunden und kostet rund 40 Schweizer Franken. Tickets können online oder direkt am Hafen gebucht werden. Bei rauer See können Überfahrten kurzfristig ausfallen, weshalb Tabletten gegen Seekrankheit empfehlenswert sind. Für längere Distanzen bieten sich Inlandsflüge an. Die Strecke von Bali nach Labuan Bajo dauert etwa 90 Minuten und kostet ab rund 60 Schweizer Franken. Flüge nach Lombok benötigen lediglich etwa 30 Minuten und sind ab ungefähr 30 Schweizer Franken erhältlich. Inlandsflüge sind in Indonesien häufig günstiger als erwartet und können erhebliche Reisezeit einsparen. Für die Planung einer Bali-Rundreise empfiehlt es sich, nicht zu viele Ortswechsel einzuplanen und möglichst mindestens 2 bis 3 Nächte an einem Ort zu verbringen. Fahrzeiten sollten stets grosszügig kalkuliert werden, da Verkehr und Wetter die Reisezeiten verlängern können. Frühzeitige Abfahrten helfen, Staus und die grösste Hitze zu vermeiden. Regelmässige Pausen sind sinnvoll, da das tropische Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit längere Fahrten anstrengender machen kann.
Eine 16-tägige Rundreise durch Bali verbindet kulturelle Höhepunkte, eindrucksvolle Landschaften, traditionelle Dörfer, traumhafte Küsten und faszinierende Unterwasserwelten. Mit einer durchdachten Planung, genügend Zeit für spontane Entdeckungen und einer ausgewogenen Mischung aus Aktivität und Erholung wird die Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis voller authentischer Begegnungen, Naturerlebnisse und kultureller Einblicke.
Bali Rundreise 16 Tage
Eine ausgewogene Aufteilung der 16 Reisetage umfasst 4 Tage in Ubud und Zentralbali, wo kulturelle Sehenswürdigkeiten, Tempel, traditionelle Dörfer und die berühmten Reisterrassen im Mittelpunkt stehen. Weitere 4 Tage können dem Nordwesten mit Pemuteran, Menjangan Island und Lovina gewidmet werden. Diese Region bietet hervorragende Möglichkeiten zum Schnorcheln, Tauchen, zur Delfinbeobachtung und zum Erkunden der ruhigeren Seite Balis. Anschliessend eignen sich 4 Tage im Osten und Hochland mit dem Mount Batur, Sidemen und Amed. Hier erwarten Besucher spektakuläre Vulkanlandschaften, authentisches Dorfleben, Reisfelder und einige der besten Schnorchel- und Tauchgebiete der Insel. Die letzten 4 Tage können in Südbali oder auf Nusa Penida verbracht werden, wo Strände, Küstenlandschaften, Sonnenuntergänge und Entspannung im Vordergrund stehen. Idealerweise verläuft die Route im Uhrzeigersinn von der Ankunft im Süden über Zentralbali in den Norden, weiter in den Osten und schliesslich zurück in den Süden. Dadurch lassen sich unnötige Fahrten vermeiden und die Reise bleibt entspannt. Gleichzeitig sollte genügend Flexibilität für Wetterbedingungen, persönliche Interessen und spontane Entdeckungen eingeplant werden, denn oft gehören gerade die ungeplanten Begegnungen und Erlebnisse zu den schönsten Erinnerungen einer Bali-Reise.
Bei Direkteinreise aus der Schweiz sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben, aber empfohlen werden Hepatitis A und B, Typhus, Tollwut bei Tierkontakt sowie Japanische Enzephalitis bei Langzeitaufenthalt in ländlichen Gebieten. Dengue-Fieber-Risiko besteht ganzjährig, weshalb Mückenschutz mit DEET-Repellent, langer Kleidung und Moskitonetzen wichtig ist. Eine Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport wird dringend empfohlen, da die medizinische Versorgung in abgelegenen Regionen eingeschränkt sein kann.
Die Trockenzeit zwischen April und Oktober gilt als die beste Reisezeit für Bali. In diesen Monaten fällt nur wenig Niederschlag, die Temperaturen liegen meist zwischen 26 und 32 Grad und die Bedingungen für Schnorcheln und Tauchen sind optimal. Besonders die Sicht unter Wasser ist in dieser Zeit hervorragend, was die Trockenzeit zur idealen Saison für Wassersportaktivitäten macht. Als Hochsaison gelten vor allem die Monate Juli und August sowie die Zeit rund um Dezember und Januar. In diesen Perioden steigen die Preise für Unterkünfte und Aktivitäten deutlich an, beliebte Sehenswürdigkeiten sind stärker besucht und eine frühzeitige Buchung von Hotels, Flügen und Ausflügen ist empfehlenswert. Die Regenzeit von November bis März bringt regelmässige Niederschläge mit sich, wobei es sich häufig um kurze, kräftige Schauer am Nachmittag oder Abend handelt. Dazwischen bleibt oft genügend Zeit für Besichtigungen und Aktivitäten. Die Landschaft präsentiert sich in dieser Jahreszeit besonders grün und üppig, während gleichzeitig weniger Touristen unterwegs sind und viele Unterkünfte günstigere Preise anbieten. Als besonders attraktive Reisezeit gelten die Schultermonate April, Mai, September und Oktober. In diesen Monaten profitieren Reisende meist von angenehmem Wetter, vergleichsweise wenigen Besuchern, guten Sichtverhältnissen beim Schnorcheln und Tauchen sowie einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis.
Budget-Reisende sollten für eine 16-tägige Bali-Rundreise mit etwa 1.500 bis 2.000 Schweizer Franken rechnen. Dieser Betrag umfasst einfache Unterkünfte, überwiegend lokales Essen, die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel sowie nur wenige kostenpflichtige Aktivitäten. Für Mittelklasse-Reisende liegt das empfohlene Budget bei etwa 2.500 bis 4.000 Schweizer Franken. Darin enthalten sind Übernachtungen in 3- bis 4-Sterne-Hotels, ein ausgewogener Mix aus lokalen und internationalen Restaurants, ein Mietauto mit Fahrer für Ausflüge und Transfers sowie die meisten gängigen Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten. Luxus-Reisende sollten ab 5.000 Schweizer Franken einplanen. Dieses Budget ermöglicht Aufenthalte in hochwertigen 5-Sterne-Resorts, Besuche gehobener Restaurants, private Ausflüge und Touren, exklusive Spa-Behandlungen sowie Aktivitäten wie Tauchkurse oder private Bootsausflüge. Nicht in diesen Beträgen enthalten sind die internationalen Flüge ab der Schweiz, die je nach Reisezeit und Buchungszeitpunkt in der Regel zwischen 800 und 1.500 Schweizer Franken kosten. Ebenfalls separat zu berücksichtigen sind Reiseversicherungen, persönliche Ausgaben, Trinkgelder sowie Souvenirs und Einkäufe vor Ort.
Eine Kombination aus Bali und Lombok lässt sich gut in eine Rundreise integrieren. Empfehlenswert sind 3 bis 4 Tage für Lombok und die Gili Islands, während der restliche Aufenthalt auf Bali verbracht wird. Die Fähre von Padang Bai nach Lombok benötigt etwa 4 bis 5 Stunden, Schnellboote zu den Gili-Inseln rund 2,5 Stunden. Dadurch bleibt genügend Zeit, sowohl die kulturellen und landschaftlichen Höhepunkte Balis als auch die entspannte Inselatmosphäre von Lombok und den Gilis zu erleben. Eine Kombination mit dem Komodo-Nationalpark ist ebenfalls möglich, erfordert jedoch eine deutlich straffere Reiseplanung. Für Flores und den Komodo-Nationalpark sollten mindestens 4 bis 5 Tage eingeplant werden. Dazu gehören ein Inlandsflug nach Labuan Bajo sowie eine 2- bis 3-tägige Bootstour zu den Komodo-Inseln. Dadurch reduziert sich die verfügbare Zeit auf Bali spürbar. Für eine entspannte 16-tägige Rundreise empfiehlt sich daher die Konzentration auf Bali selbst oder höchstens die Ergänzung durch Nusa Penida oder Nusa Lembongan. Diese Inseln lassen sich unkompliziert einbinden und verursachen nur geringe zusätzliche Reisezeiten. Lombok oder der Komodo-Nationalpark eignen sich besonders dann, wenn insgesamt 18 bis 21 Reisetage zur Verfügung stehen und genügend Zeit für beide Destinationen eingeplant werden kann.