Badeferien mit Hund: Die besten Strände, Unterkünfte und praktische Tipps für entspannte Ferien am Meer
Sommaire
Die schönsten Hotels von Voyage Privé für Badeferien mit Hund
Grand Hotel Des Iles Borromees 5* - Lago Maggiore

Das historische Grand Hotel Des Iles Borromees in Stresa am Lago Maggiore verbindet Belle-Époque-Eleganz mit modernem Luxus und gehört zu den bedeutendsten Adressen Norditaliens. Das 5-Sterne-Haus bietet grosszügige Zimmer mit Seeblick, einen prächtigen Park und erstklassige Gastronomie, die keine Wünsche offenlässt. Hundebesitzer schätzen die Möglichkeit, ihren Vierbeiner mitzubringen – Haustiere sind gegen eine Gebühr von circa 20 Euro pro Hund und Tag erlaubt, wobei eine vorherige Anmeldung empfohlen wird. Die Lage direkt am Ufer des Lago Maggiore ermöglicht entspannte Spaziergänge entlang der Promenade und Ausflüge zu den nahegelegenen Borromäischen Inseln, die zu den Höhepunkten jeder Reise in diese Region zählen.
Der weitläufige Hotelpark bietet Hunden ausreichend Auslauf, während Sie im luxuriösen Spa entspannen oder die Poollandschaft mit Blick auf den See geniessen. In der Umgebung finden sich zahlreiche hundefreundliche Wanderwege und Uferabschnitte, die zu ausgedehnten Erkundungen einladen. Informieren Sie das Hotel vor Anreise über Ihren Hund, um alle Details zu klären und einen reibungslosen Aufenthalt zu gewährleisten – das Personal steht Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.
Was wir lieben : Die Kombination aus historischem Flair, erstklassigem Service und der hundefreundlichen Haltung in traumhafter Seelage macht dieses Haus zur perfekten Adresse für anspruchsvolle Badeferien mit Hund.
Hotel Saratz 4* S - Engadin

Das Hotel Saratz 4* Superior in Pontresina im Engadin ist eine ausgezeichnete Wahl für Hundebesitzer, die Berge und Natur lieben und gleichzeitig Wert auf Komfort legen. Das Haus bietet komfortable Zimmer mit Blick auf das Val Roseg, einen modernen Spa-Bereich mit verschiedenen Saunen und Zugang zu unzähligen Wanderwegen, die direkt vor der Haustür beginnen. Hunde sind herzlich willkommen – die Gebühr beträgt 35 Schweizer Franken pro Nacht, was angesichts der gebotenen Leistungen angemessen erscheint. Die alpine Umgebung mit klaren Bergseen und Bächen ist ideal für aktive Badeferien mit Hund, auch wenn das Engadin eher für Bergseen als klassische Strände steht.
Nach einem Tag in der Natur können Sie im Wellnessbereich entspannen, während Ihr Hund im Zimmer oder auf der Terrasse ruht und neue Energie tankt. Die Region bietet zahlreiche hundefreundliche Restaurants und Cafés, in denen Vierbeiner willkommen sind. Das Hotel ist bestens auf Gäste mit Hund eingestellt und gibt gerne Tipps zu geeigneten Routen und Auslaufmöglichkeiten, die den Bedürfnissen verschiedener Hunderassen gerecht werden.
Was wir lieben : Die perfekte Mischung aus alpiner Erholung, exzellentem Spa und der Möglichkeit, den Hund unkompliziert mitzunehmen – ideal für naturverbundene Badeferien in den Bergen.
AMERON Lucerne Hotel Flora 4* - Luzern

Das AMERON Lucerne Hotel Flora 4* im Zentrum von Luzern verbindet modernes Design mit erstklassiger Lage am Vierwaldstättersee und bietet urbanen Komfort für Gäste mit Hund. Das Designhotel bietet stilvolle Zimmer mit klaren Linien, ein Restaurant mit regionaler Küche und direkten Zugang zur Luzerner Altstadt, deren historische Gassen zum Flanieren einladen. Hundebesitzer können ihren Vierbeiner gegen einen Aufpreis von circa 25 Schweizer Franken pro Nacht mitbringen – es werden nur Hunde akzeptiert, daher empfiehlt es sich, das Hotel vor Anreise zu kontaktieren und alle Details zu klären. Die Nähe zum See ermöglicht entspannte Spaziergänge am Ufer und Ausflüge in die umliegenden Berge, die eine beeindruckende Kulisse bilden.
Luzern bietet zahlreiche hundefreundliche Parks und Grünflächen sowie Schifffahrten auf dem Vierwaldstättersee, bei denen Hunde oft erlaubt sind und die Fahrt zu einem besonderen Erlebnis machen. Das Hotel liegt zentral, sodass Sie Kultur, Natur und Erholung perfekt kombinieren können und keinen Kompromiss eingehen müssen. Informieren Sie sich vorab über die genauen Hausregeln und Ausstattungen für Ihren Hund, um Missverständnisse zu vermeiden.
Was wir lieben : Die zentrale Lage, das moderne Ambiente und die hundefreundliche Haltung machen dieses Haus zur perfekten Adresse für Städtereise und Badeferien am See mit Hund.
Hotel Alpina 4* - Klosters

Das charmante Hotel Alpina 4* in Klosters ist bekannt für seine herzliche Atmosphäre und die hundefreundliche Haltung, die Gäste mit Vierbeiner besonders zu schätzen wissen. Hunde sind willkommen – in vielen Angeboten sogar kostenfrei, in einigen Fällen kann ein Aufpreis anfallen, weshalb eine vorherige Information empfohlen wird. Das Hotel bietet komfortable Zimmer mit alpinem Charme, ein gemütliches Restaurant mit regionalen Spezialitäten und Zugang zu den schönsten Wanderwegen der Region, die für Mensch und Tier gleichermassen reizvoll sind. Klosters ist ideal für Hundebesitzer, die Ruhe, Natur und alpine Seen suchen und dem Trubel der Großstadt entfliehen möchten.
Die Umgebung bietet zahlreiche Möglichkeiten für Spaziergänge und Wanderungen mit Hund, darunter Routen zu kristallklaren Bergseen, die im Sommer zum Baden einladen. Das Hotel gibt gerne Tipps zu hundefreundlichen Ausflugszielen und Restaurants in der Umgebung, die Vierbeiner willkommen heissen. Die entspannte Atmosphäre und die Nähe zur Natur machen das Alpina zur perfekten Basis für erholsame Badeferien mit Hund in den Bergen, fernab von Hektik und Stress.
Was wir lieben : Die unkomplizierte, hundefreundliche Haltung, die gemütliche Atmosphäre und die traumhafte Lage in Klosters machen dieses Hotel zur idealen Adresse für Naturliebhaber mit Hund.
SWISSPEAK Resorts Vercorin - Schweiz

Die SWISSPEAK Resorts Vercorin bieten modernes Apartment-Wohnen in den Schweizer Alpen und sind eine hervorragende Wahl für Familien oder Gruppen, die Flexibilität und Komfort schätzen. Haustiere sind erlaubt – der Aufpreis beträgt 10 Schweizer Franken pro Hund und Nacht, was im Vergleich zu anderen Unterkünften sehr moderat ist. Es empfiehlt sich, vor Buchung Kontakt zum Resort aufzunehmen, um alle Details zu klären und sicherzustellen, dass Ihr Hund willkommen ist. Die Apartments bieten viel Platz, eine voll ausgestattete Küche und oft Balkone oder Terrassen mit Bergblick, die zum Verweilen einladen.
Die Umgebung von Vercorin ist ein Paradies für Hundebesitzer : Zahlreiche Wanderwege, alpine Seen und Wiesen bieten unendliche Möglichkeiten für Ausflüge mit dem Vierbeiner. Im Winter verwandelt sich die Region in ein Wintersportgebiet, doch auch im Sommer und Herbst ist Vercorin ein lohnendes Ziel für alle, die Ruhe und Natur suchen. Die Flexibilität der Apartments ermöglicht es, den Tagesablauf nach eigenen Wünschen zu gestalten und auf die Bedürfnisse des Hundes einzugehen.
Was wir lieben : Die Kombination aus modernem Wohnkomfort, günstigen Hundegebühren und der traumhaften Lage in den Alpen macht die SWISSPEAK Resorts zur idealen Wahl für Badeferien mit Hund in den Bergen.
Top-Destinationen für Badeferien mit Hund
Deutschland : Ostsee und Nordsee – Hinweise zu Hundestränden und Saisonregelungen
Deutschland zählt zu den hundefreundlichsten Ländern Europas und bietet an Ostsee und Nordsee eine beeindruckende Vielfalt an ausgewiesenen Hundestränden, an denen Vierbeiner frei laufen und schwimmen dürfen. Die deutschen Küsten sind perfekt für Badeferien mit Hund geeignet, denn die Infrastruktur ist hervorragend : Hundeduschen, Kotbeutelspender, hundefreundliche Restaurants und zahlreiche Unterkünfte, die Hunde willkommen heissen, machen den Aufenthalt komfortabel und entspannt. An der Ostsee finden sich besonders schöne Hundestrände auf Inseln wie Usedom, Rügen und Fehmarn, während die Nordsee mit Destinationen wie Sylt, St. Peter-Ording und Norderney punktet.
Die Saisonregelungen variieren je nach Region und Gemeinde, doch es gibt einige allgemeine Muster, die Hundebesitzer kennen sollten. In der Hauptsaison – meist von Mai bis September – gelten an vielen Stränden Leinenpflicht und zeitliche Beschränkungen : Hunde dürfen oft nur ausserhalb der Hauptbadezeiten an den Strand, beispielsweise vor 10 Uhr morgens und nach 18 Uhr abends. An den Hauptstränden, die besonders stark frequentiert sind, kann ein vollständiges Hundeverbot während der Hochsaison bestehen. Ausserhalb der Saison – von Oktober bis April – sind die Regelungen meist deutlich lockerer : Hunde dürfen oft frei laufen und die Strände sind weniger überfüllt, was für viele Hundebesitzer die schönere Reisezeit darstellt.
Wichtig ist, sich vor Anreise über die aktuellen Regeln zu informieren. Die meisten Gemeinden und Kurverwaltungen veröffentlichen detaillierte Informationen auf ihren Websites, inklusive Karten mit den genauen Standorten der Hundestrände. Manche Orte erheben eine Kurtaxe für Hunde – oft zwischen 1 und 3 Euro pro Tag –, die vor Ort entrichtet werden muss. Schilder am Strand kennzeichnen die erlaubten Bereiche und geben Auskunft über Leinenpflicht und Verhaltensregeln. Es lohnt sich, diese Hinweise ernst zu nehmen, denn Verstösse können mit Bussgeldern geahndet werden und gefährden die Akzeptanz von Hunden an den Stränden.

Niederlande : Inseln wie Texel und Nordholland – hundefreundliche Strände und Regeln
Die Niederlande gelten als besonders hundefreundlich und sind eine Top-Destination für Badeferien mit Hund. Inseln wie Texel, Terschelling und die Küste Nordhollands bieten weitläufige Strände, an denen Hunde oft das ganze Jahr über erlaubt sind und ausgelassen toben können. Die niederländische Mentalität ist offen und tolerant gegenüber Hunden, was sich in der Infrastruktur und den Regelungen widerspiegelt : Viele Strände verfügen über Hundeduschen, Trinkwasserstellen und spezielle Bereiche, in denen Hunde ohne Leine laufen dürfen.
Texel ist die grösste der westfriesischen Inseln und ein Paradies für Hundebesitzer. Die Insel bietet über 30 Kilometer Strand, von denen grosse Abschnitte für Hunde zugänglich sind. Ausserhalb der Brutzeit – die meist von April bis Juli dauert – dürfen Hunde an vielen Stränden frei laufen. Während der Brutzeit gilt Leinenpflicht, um brütende Vögel zu schützen. Texel bietet zudem zahlreiche hundefreundliche Ferienhäuser, Campingplätze und sogar Restaurants, in denen Hunde willkommen sind. Die Insel ist mit der Fähre von Den Helder aus erreichbar, wobei Hunde auf der Fähre erlaubt sind.
Weitere empfehlenswerte Destinationen in den Niederlanden sind die Küstenorte in Nordholland wie Egmond aan Zee und Zandvoort, die beide über ausgewiesene Hundestrände verfügen. In der Provinz Zeeland finden sich ebenfalls viele hundefreundliche Strände, etwa in Domburg und Renesse. Die Regelungen ähneln jenen auf Texel : Im Sommer gelten an manchen Strandabschnitten Leinenpflicht oder zeitliche Beschränkungen, während Hunde im Herbst und Winter meist frei laufen dürfen. Typische Regeln umfassen Leinenpflicht in Naturschutzgebieten und während der Brutzeit, Kotentsorgungspflicht und Rücksichtnahme auf andere Strandbesucher.
Es empfiehlt sich, vor Anreise die Website der jeweiligen Gemeinde oder der Tourismusbüros (VVV) zu konsultieren, um aktuelle Informationen zu erhalten. Die Niederländer sind generell sehr hundefreundlich, und viele Strände bieten eine ausgezeichnete Infrastruktur für Hunde, was Badeferien mit Hund zu einem entspannten Erlebnis macht. Gebühren für Hunde am Strand sind selten, und die Atmosphäre ist locker und einladend.
Italien und Italienische Seen : Lago Maggiore, Gardasee und Adria – was zu beachten ist
Italien wird zunehmend hundefreundlicher, auch wenn die Regelungen regional stark variieren und eine sorgfältige Vorbereitung erfordern. An der Adria gibt es immer mehr ausgewiesene Hundestrände – sogenannte Spiagge per cani –, die speziell auf die Bedürfnisse von Hunden und ihren Besitzern zugeschnitten sind. Diese Strände bieten oft Infrastruktur wie Hundeduschen, Sonnenschirme, Liegeplätze für Hunde und sogar Hundeschwimmbecken. Regionen wie die Emilia-Romagna mit Orten wie Rimini und Cesenatico sowie Friaul-Julisch Venetien sind Vorreiter in Sachen Hundefreundlichkeit und ziehen jedes Jahr zahlreiche Hundebesitzer an.
An vielen italienischen Stränden sind Hunde nur in ausgewiesenen Zonen erlaubt, und oft gilt Leinenpflicht. Private Badeanstalten – sogenannte Stabilimenti balneari – haben eigene Regeln : Manche erlauben Hunde gegen eine Gebühr, andere nicht. Es ist wichtig, sich vor Anreise zu informieren und gegebenenfalls zu reservieren, da die Plätze an Hundestränden begrenzt sein können. Die italienische Mentalität gegenüber Hunden variiert je nach Region : Im Norden ist die Akzeptanz oft höher als im Süden, doch insgesamt wächst die Offenheit.
An den italienischen Seen wie dem Lago Maggiore und dem Gardasee bieten öffentliche Uferabschnitte oft die Möglichkeit, mit angeleintem Hund spazieren zu gehen und an ausgewiesenen Stellen ins Wasser zu gehen. Privatstrände und Badeanstalten haben unterschiedliche Regeln – manche erlauben Hunde, andere nicht. Es empfiehlt sich, vor Anreise die Website der Gemeinde oder des Tourismusbüros zu prüfen und gegebenenfalls telefonisch nachzufragen. Die Seen bieten eine landschaftlich reizvolle Alternative zur Küste und eignen sich besonders für Hundebesitzer, die ruhigere Gewässer bevorzugen.
Wichtig ist, dass in Italien Kotentsorgung und Rücksichtnahme besonders ernst genommen werden, um die Akzeptanz von Hunden zu fördern. Immer Kotbeutel dabei haben und den Kot sofort entsorgen – Verstösse können mit hohen Bussgeldern geahndet werden. Das Grand Hotel Des Iles Borromees am Lago Maggiore ist eine hervorragende Basis für Badeferien mit Hund in dieser Region : Das Hotel erlaubt Hunde gegen Gebühr und bietet direkten Zugang zum See sowie einen weitläufigen Park, der zum Spazieren einlädt.
Unterkunftsarten für Strandurlaub mit Hund
Ferienwohnung, Hotel oder Camping : Vor- und Nachteile für Hundebesitzer
Die Wahl der Unterkunft ist entscheidend für entspannte Badeferien mit Hund und hängt von individuellen Bedürfnissen, Budget und Reisestil ab. Ferienwohnungen, Hotels und Campingplätze haben jeweils spezifische Vor- und Nachteile, die Hundebesitzer abwägen sollten, bevor sie eine Entscheidung treffen.
Ferienwohnungen bieten maximale Flexibilität und Privatsphäre. Vorteile sind : Flexibilität bei Essenszeiten und Tagesablauf, oft ein Garten oder eine Terrasse, die dem Hund Auslauf ermöglicht, mehr Platz als in einem Hotelzimmer und keine Rücksicht auf andere Gäste nehmen müssen. Viele Ferienwohnungen sind speziell auf Hundebesitzer ausgerichtet und bieten eingezäunte Gärten, Näpfe, Decken und sogar Hundebetten. Nachteile sind : keine Verpflegung (Selbstversorgung erforderlich), Reinigung oft selbst zu erledigen und weniger Service als im Hotel. Ferienwohnungen eignen sich besonders für Familien oder Gruppen, die Wert auf Unabhängigkeit legen und ihren Hund nicht alleine lassen möchten.
Hotels punkten mit Service und Infrastruktur. Vorteile sind : Service wie Frühstück und Zimmerreinigung, oft Spa und Pool für die menschlichen Gäste, Concierge kann Tipps zu Hundestränden und Ausflugszielen geben und oft zentrale Lage. Nachteile sind : Hausregeln (z. B. Hund nicht allein im Zimmer, nicht auf dem Bett), oft Aufpreis für Hunde und weniger Privatsphäre als in einer Ferienwohnung. Hotels wie das Hotel Alpina in Klosters oder das AMERON Lucerne Hotel Flora verbinden Komfort mit Hundefreundlichkeit und sind ideal für Paare oder Alleinreisende, die Wert auf Service legen.
Camping ermöglicht Nähe zur Natur und oft direkten Strandzugang. Vorteile sind : Nähe zur Natur, oft direkter Zugang zu Stränden oder Seen, günstig im Vergleich zu Hotels, Hunde meist willkommen und oft ohne Aufpreis. Nachteile sind : weniger Komfort (je nach Ausstattung des Campingplatzes), wetterabhängig (Regen kann den Aufenthalt beeinträchtigen) und sanitäre Anlagen werden mit anderen Gästen geteilt. Camping eignet sich besonders für abenteuerlustige Hundebesitzer, die gerne Zeit im Freien verbringen und ihren Hund in die Natur mitnehmen möchten.
Die Wahl hängt von den individuellen Bedürfnissen ab : Familien mit aktivem Hund bevorzugen oft Ferienwohnung oder Camping, Paare, die Komfort suchen, wählen eher ein hundefreundliches Hotel. Wichtig ist, dass die Unterkunft die Bedürfnisse von Mensch und Hund gleichermassen erfüllt und eine entspannte Atmosphäre bietet.
Worauf bei der Buchung achten : Ausstattung, Hunderegeln und Gebühren
Bei der Buchung einer hundefreundlichen Unterkunft sind mehrere Faktoren zu prüfen, um böse Überraschungen zu vermeiden und sicherzustellen, dass der Aufenthalt für alle Beteiligten angenehm wird. Eine sorgfältige Vorbereitung zahlt sich aus und erspart Ärger vor Ort.
Erstellen Sie eine Checkliste für die Buchung : Ist ein Garten oder eine Terrasse vorhanden, die dem Hund Auslauf ermöglicht ? Wie ist die Nähe zu Hundestränden oder Auslaufgebieten – lässt sich der Strand zu Fuss oder mit dem Auto schnell erreichen ? Sind die Hausregeln klar kommuniziert – darf der Hund aufs Bett, muss er nachts in einer Box schlafen, darf er alleine im Zimmer bleiben ? Wie hoch ist der Hundezuschlag und gibt es eine maximale Anzahl oder Grösse der Hunde ? Welche Ausstattung wird bereitgestellt – gibt es Näpfe, Decken, ein Hundebett oder sogar Spielzeug ? Ist eine Hundedusche oder ein Aussenbereich zum Abspülen vorhanden, was nach einem Tag am Strand besonders wichtig ist ?
Es ist entscheidend, vor Buchung direkt mit der Unterkunft Kontakt aufzunehmen, um alle Details zu klären und Missverständnisse zu vermeiden. Manche Unterkünfte haben spezielle Regelungen für grosse oder kleine Hunde, und nicht alle Hunderassen sind überall willkommen. Lesen Sie Bewertungen anderer Hundebesitzer auf Buchungsplattformen oder in Foren – diese geben oft ehrliche Einblicke, ob die Unterkunft wirklich hundefreundlich ist oder nur auf dem Papier. Suchen Sie nach Fotos, die zeigen, ob die Unterkunft tatsächlich über einen Garten, einen eingezäunten Bereich oder andere hundefreundliche Ausstattung verfügt.
Viele Hotels auf Voyage Privé wie das Hotel Saratz im Engadin informieren transparent über Hunderegeln und Gebühren und stellen oft spezielle Ausstattung für Hunde bereit. Das schafft Vertrauen und erleichtert die Planung. Achten Sie auch darauf, ob die Unterkunft in einer ruhigen oder belebten Gegend liegt – manche Hunde sind lärmempfindlich und fühlen sich in ruhiger Umgebung wohler.
Typische Zusatzkosten : Beachten Sie den Hundezuschlag
Die meisten hundefreundlichen Unterkünfte erheben einen Hundezuschlag, der je nach Land, Region und Unterkunftsart variiert und in die Gesamtkalkulation der Reisekosten einbezogen werden sollte. Typische Kosten liegen zwischen 10 und 40 Schweizer Franken oder Euro pro Hund und Nacht, wobei Luxushotels oft höhere Gebühren verlangen als einfache Ferienwohnungen oder Campingplätze.
Ferienwohnungen berechnen oft zwischen 10 und 20 Euro pro Nacht oder eine Pauschale von 50 bis 100 Euro für den gesamten Aufenthalt. Hotels verlangen meist 20 bis 40 Schweizer Franken oder Euro pro Nacht, wobei manche Hotels wie das Hotel Waldhuus Davos circa 25 Schweizer Franken pro Tag berechnen. Campingplätze sind oft am günstigsten und verlangen zwischen 3 und 10 Euro pro Nacht. Manche Unterkünfte erheben statt einer Nachtgebühr eine Endreinigungsgebühr – oft zwischen 50 und 80 Euro –, die unabhängig von der Aufenthaltsdauer anfällt und vor allem bei kürzeren Aufenthalten ins Gewicht fällt.
Es ist wichtig, bei der Buchung explizit nach allen Kosten zu fragen : Hundezuschlag pro Nacht oder Pauschale ? Endreinigung ? Kaution für eventuelle Schäden ? Gibt es Ermässigungen bei längeren Aufenthalten oder mehreren Hunden ? Manche Unterkünfte bieten ab einer bestimmten Aufenthaltsdauer reduzierte Gebühren an. Seriöse Anbieter geben die Kosten klar und transparent an – Beispiele sind das SWISSPEAK Resorts Vercorin mit 10 Schweizer Franken pro Nacht oder das Hotel Alpina in Klosters, wo Hunde in vielen Angeboten sogar kostenfrei sind.
Empfehlenswert ist, die Gesamtkosten (Unterkunft plus Hundezuschlag plus gegebenenfalls Kurtaxe) zu vergleichen, um böse Überraschungen zu vermeiden. Manche Destinationen erheben zusätzlich eine Kurtaxe für Hunde – oft zwischen 1 und 3 Euro pro Tag –, die vor Ort entrichtet werden muss. Informieren Sie sich vorab, ob solche Kosten anfallen, und kalkulieren Sie diese in Ihr Budget ein.

Strand- und Verhaltensregeln für Hunde
Leinenpflicht, Sperrzeiten und lokale Regeln
An den meisten Stränden gelten spezifische Regeln für Hunde, die je nach Land, Region und Saison stark variieren und unbedingt beachtet werden sollten, um Bussgelder und Konflikte zu vermeiden. Leinenpflicht, zeitliche Beschränkungen und lokale Vorschriften sind die wichtigsten Aspekte, die Hundebesitzer kennen müssen, bevor sie sich mit ihrem Vierbeiner an den Strand begeben.
In Deutschland gilt an vielen Stränden in der Hochsaison Leinenpflicht, und an Hauptstränden besteht oft ein Hundeverbot zwischen 10 und 18 Uhr, um Badegäste nicht zu stören. Ausserhalb der Saison sind die Regeln meist lockerer, und Hunde dürfen oft frei laufen. In den Niederlanden dürfen Hunde ausserhalb der Brutzeit – meist von August bis März – oft frei laufen, während während der Brutzeit Leinenpflicht in Naturschutzgebieten gilt, um brütende Vögel zu schützen. In Italien gilt an öffentlichen Stränden meist Leinenpflicht, und Hunde sind nur in ausgewiesenen Zonen erlaubt. Private Badeanstalten haben eigene Regeln, die von Verbot bis zu hundefreundlichen Angeboten reichen.
Um lokale Regeln zu recherchieren, gibt es mehrere Möglichkeiten : Besuchen Sie die Website der Gemeinde oder Kurverwaltung, die oft detaillierte Informationen zu Hundestränden, Leinenpflicht und Gebühren bereitstellt. Kontaktieren Sie Tourismusbüros – in den Niederlanden etwa die VVV-Büros, die kompetent Auskunft geben. Nutzen Sie Apps wie Dogsplaces oder Hundestrand-Finder, die hundefreundliche Strände auflisten und Bewertungen anderer Nutzer bieten. Beachten Sie Schilder vor Ort, die Regeln und erlaubte Bereiche kennzeichnen.
Regeln variieren oft saisonal : Im Winter und Frühjahr sind die Vorschriften meist lockerer, im Sommer strenger. Es empfiehlt sich, vor Anreise telefonisch oder per E-Mail bei der Gemeinde nachzufragen, um auf dem neuesten Stand zu sein. Haben Sie immer eine Leine dabei, auch wenn Freilauf erlaubt ist, denn Situationen können sich ändern, und Rücksichtnahme auf andere Badegäste und Wildtiere ist oberstes Gebot.
Sicherheit am Wasser : Strömungen, Salz- und Süsswasser und Hitze
Nicht alle Hunde sind gute Schwimmer, und selbst erfahrene Schwimmer können in Gefahr geraten, wenn Strömungen, Wellen oder Erschöpfung ins Spiel kommen. Die Sicherheit des Hundes am Wasser hat oberste Priorität und erfordert Aufmerksamkeit und Vorbereitung.
Nicht alle Hunde können schwimmen : Rassen mit kurzen Beinen oder schwerem Körperbau wie Bulldoggen, Dackel oder Bassets haben oft Schwierigkeiten, den Kopf über Wasser zu halten. Gewöhnen Sie Ihren Hund langsam ans Wasser – beginnen Sie in flachen Bereichen und lassen Sie ihn in seinem eigenen Tempo vorgehen. Zwingen Sie ihn niemals ins Wasser, denn das kann Angst auslösen. Verwenden Sie gegebenenfalls eine Schwimmweste, die speziell für Hunde entwickelt wurde und zusätzlichen Auftrieb bietet.
Strömungen und Wellen können auch gute Schwimmer überfordern, besonders im Meer. Lassen Sie Ihren Hund niemals unbeaufsichtigt ins Wasser, und achten Sie auf Anzeichen von Erschöpfung wie starkes Hecheln, Orientierungslosigkeit oder Panik. Rufen Sie den Hund rechtzeitig zurück, bevor er zu weit hinausschwimmt. Seien Sie besonders vorsichtig bei ablandigem Wind oder Strömungen, die den Hund vom Ufer wegtreiben können.
Der Unterschied zwischen Salz- und Süsswasser ist wichtig : Salzwasser kann bei übermässigem Trinken zu Durchfall und Dehydrierung führen. Verhindern Sie, dass Ihr Hund grössere Mengen Salzwasser schluckt, und bieten Sie ihm nach dem Baden frisches Trinkwasser an. Spülen Sie den Hund nach dem Baden mit Süsswasser ab, um Salz und Sand aus dem Fell zu entfernen, die Haut und Fell reizen können. Süsswasser in Seen kann Blaualgen enthalten, die für Hunde giftig sind – achten Sie auf Warnhinweise und vermeiden Sie Gewässer, die grün oder trüb erscheinen.
Hitzeschutz ist besonders im Sommer entscheidend : Gehen Sie nicht in der Mittagshitze an den Strand, denn Hunde können schnell überhitzen. Stellen Sie einen Schattenplatz bereit – Sonnenschirm, Strandmuschel oder ein schattiger Platz unter Bäumen. Sorgen Sie für ausreichend Trinkwasser und bieten Sie es regelmässig an. Schützen Sie die Pfoten vor heissem Sand, der Verbrennungen verursachen kann – gehen Sie früh morgens oder spät abends, wenn der Sand kühler ist, oder verwenden Sie Hundeschuhe. Hunde können Sonnenbrand bekommen, vor allem an Nase, Ohren und Bauch bei hellhäutigen oder kurzhaarigen Rassen – verwenden Sie spezielle Sonnencreme für Hunde, die kein Zinkoxid enthält.
Sauberkeit und Rücksicht : Kotentsorgung und Ruhezeiten
Rücksichtnahme und Sauberkeit sind entscheidend dafür, dass Hunde weiterhin an Stränden willkommen sind und die Akzeptanz von Vierbeinern in der Öffentlichkeit nicht gefährdet wird. Jeder Hundebesitzer ist Botschafter für die Akzeptanz von Hunden und trägt Verantwortung für das Verhalten seines Tieres.
Kotentsorgung ist Pflicht und wird in allen Ländern streng gehandhabt. Haben Sie immer ausreichend Kotbeutel dabei – oft mehr, als Sie denken zu benötigen, denn Durchfall oder mehrmaliges Geschäft sind keine Seltenheit. Entfernen Sie Kot sofort und entsorgen Sie ihn in dafür vorgesehenen Behältern oder nehmen Sie ihn mit, bis Sie einen Mülleimer finden. Nichteinhaltung wird oft mit hohen Bussgeldern geahndet – in Italien können diese mehrere hundert Euro betragen. Kotentsorgung ist nicht nur gesetzliche Pflicht, sondern auch eine Frage des Respekts gegenüber anderen Strandbesuchern und der Umwelt.
Rücksichtnahme auf andere Badegäste ist ebenso wichtig : Lassen Sie Ihren Hund nicht zu anderen Badegästen laufen, vor allem nicht zu Kindern oder Personen, die Angst vor Hunden haben. Nicht jeder mag Hunde, und manche Menschen haben schlechte Erfahrungen gemacht. Halten Sie Ihren Hund davon ab, sich zu schütteln, wenn andere in der Nähe sind – Salzwasser und Sand können unangenehm sein. Achten Sie auf Lautstärke und vermeiden Sie übermässiges Bellen, das andere Gäste stören kann. Trainieren Sie Ihren Hund, auf Ruf zu hören, damit Sie ihn in kritischen Situationen schnell abrufen können.
Viele Strände und Gemeinden haben Ruhezeiten – oft Mittagsruhe zwischen 13 und 15 Uhr –, während derer Hunde besonders ruhig gehalten werden sollten. Respektieren Sie diese Zeiten und planen Sie Ihre Strandbesuche entsprechend. Spülen Sie Ihren Hund nach dem Baden ab, bevor er ins Auto oder in die Unterkunft geht – nutzen Sie Hundeduschen, die an vielen Stränden vorhanden sind, um Sand und Salzwasser zu entfernen. Das schont nicht nur die Unterkunft, sondern auch die Haut und das Fell Ihres Hundes.
Respektvolles Verhalten ist die Grundlage dafür, dass Hunde weiterhin an Stränden willkommen sind. Zeigen Sie durch Ihr Verhalten, dass Hundebesitzer verantwortungsbewusst sind und Rücksicht nehmen – das fördert die Akzeptanz und öffnet Türen für zukünftige Generationen von Hundebesitzern.
Anreise, Papiere und Gesundheit des Hundes
EU-Heimtierausweis, Impfungen, Mikrochip und Einreisebestimmungen
Für Reisen innerhalb der Europäischen Union ist der EU-Heimtierausweis Pflicht und dient als offizielles Dokument, das die Identität Ihres Hundes sowie alle relevanten Gesundheitsinformationen dokumentiert. Der Ausweis wird vom Tierarzt ausgestellt und enthält Angaben zu Hund, Besitzer, Mikrochip-Nummer und Impfungen. Ohne diesen Ausweis dürfen Sie nicht mit Ihrem Hund innerhalb der EU reisen, und Verstösse können zu Einreiseverweigerung oder Quarantäne führen.
Die wichtigsten Anforderungen für Reisen innerhalb der EU sind : Ein Mikrochip ist Pflicht – dieser muss der ISO-Norm 11784 oder 11785 entsprechen und vor der Tollwutimpfung gesetzt worden sein. Eine gültige Tollwutimpfung ist ebenfalls Pflicht – die Impfung muss mindestens 21 Tage vor Einreise erfolgt sein und darf nicht älter sein, als vom Hersteller angegeben (meist 1 bis 3 Jahre). Der Hund muss mindestens 12 Wochen alt sein, um geimpft werden zu können, und mindestens 15 Wochen alt, um zu reisen (12 Wochen plus 21 Tage Wartezeit nach Impfung).
Länderspezifische Besonderheiten sind zu beachten : Einige Länder wie Finnland, Norwegen und das Vereinigte Königreich verlangen zusätzlich eine Bandwurmbehandlung, die 1 bis 5 Tage vor Einreise durchgeführt und im Heimtierausweis dokumentiert werden muss. Manche Länder haben Rasselisten – in Dänemark etwa sind 13 Rassen verboten, und Verstösse können zur Beschlagnahmung und Einschläferung des Hundes führen. In Frankreich unterliegen bestimmte Rassen strengen Auflagen wie Maulkorbpflicht in der Öffentlichkeit. Informieren Sie sich vor Reiseantritt über die spezifischen Regelungen Ihres Ziellandes.
Es empfiehlt sich, sich mindestens 4 bis 6 Wochen vor Abreise beim Tierarzt zu informieren und alle notwendigen Impfungen und Behandlungen durchführen zu lassen. Konsultieren Sie die Website des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) oder die EU-Plattform Reopen.europa, die aktuelle Informationen zu Einreisebestimmungen bereitstellt. Bei Reisen ausserhalb der EU – etwa in die Türkei oder nach Marokko – gelten oft zusätzliche Anforderungen wie Bluttest auf Tollwut-Antikörper oder ein amtstierärztliches Gesundheitszeugnis. Die Rückreise in die EU hat ebenfalls spezielle Regeln, die im Vorfeld geklärt werden müssen.

Reiseapotheke und Erste Hilfe für den Hund
Eine gut ausgestattete Reiseapotheke für den Hund ist unerlässlich und kann im Notfall entscheidend sein, um schnell zu handeln und grössere Schäden zu vermeiden. Die Apotheke sollte Mittel zur Wundversorgung, Zeckenschutz, Sonnencreme für Hunde, Medikamente gegen Durchfall und Erbrechen sowie ein Fieberthermometer enthalten. Auch die Kontaktdaten eines Tierarztes am Urlaubsort sollten griffbereit sein.
Erstellen Sie eine Packliste für die Hunde-Reiseapotheke : Zeckenzange oder Zeckenkarte zum sicheren Entfernen von Zecken, Pinzette für Splitter oder Dornen, Desinfektionsmittel für Wunden, sterile Kompressen und Verbandsmaterial, Wundsalbe zur Förderung der Heilung, Sonnencreme für Hunde ohne Zinkoxid (giftig für Hunde), Pfotenbalsam zum Schutz vor Salz und heissem Sand, Fieberthermometer (normale Körpertemperatur beim Hund liegt zwischen 38 und 39 Grad Celsius), Einweghandschuhe und Schere.
Sinnvolle Medikamente nach Rücksprache mit dem Tierarzt sind : Mittel gegen Durchfall wie Aktivkohle, Schmerzmittel (nur nach tierärztlicher Anweisung, niemals Humanmedikamente wie Ibuprofen verwenden), Augentropfen bei Reizungen durch Sand oder Salzwasser, Ohrenreiniger zur Vorbeugung von Infektionen und Mittel gegen Reiseübelkeit, falls Ihr Hund zu Übelkeit neigt.
Zeckenschutz ist besonders wichtig, denn Zecken können gefährliche Krankheiten wie Borreliose, Anaplasmose oder Babesiose übertragen. Je nach Reiseziel kann das Risiko variieren – in südlichen Ländern sind auch exotische Zeckenarten verbreitet. Sprechen Sie vor Reise mit dem Tierarzt über geeignete Präparate : Spot-on-Präparate werden auf die Haut aufgetragen und bieten Schutz für mehrere Wochen, Tabletten wirken von innen und töten Zecken ab, bevor sie Krankheiten übertragen können, Halsbänder geben kontinuierlich Wirkstoff ab und bieten langfristigen Schutz. Suchen Sie Ihren Hund täglich nach Zecken ab, vor allem nach Spaziergängen in hohem Gras oder Gebüsch.
Tipps zur Ersten Hilfe : Bei Verletzungen reinigen Sie die Wunde mit klarem Wasser oder Desinfektionsmittel und decken Sie sie mit einer sterilen Kompresse ab. Bei starker Blutung legen Sie einen Druckverband an und suchen sofort einen Tierarzt auf. Bei Hitzschlag – Symptome sind starkes Hecheln, Erbrechen, Taumeln oder Bewusstlosigkeit – bringen Sie den Hund sofort in den Schatten, kühlen Sie ihn mit feuchten Tüchern (nicht eiskalt, um Schock zu vermeiden) und kontaktieren Sie einen Tierarzt. Recherchieren Sie vor Abreise die Adresse und Telefonnummer eines Tierarztes am Urlaubsort und speichern Sie diese im Handy. Viele Hotels wie das Hotel Waldhuus Davos können bei Bedarf Kontakte zu lokalen Tierärzten vermitteln.
Transport mit Auto, Fähre oder Flug : Pausen, Sicherung und Stressminimierung
Die Anreise mit Hund erfordert sorgfältige Planung und Vorbereitung, um Stress für Mensch und Tier zu minimieren und die Sicherheit zu gewährleisten. Im Auto muss der Hund sicher untergebracht sein, und regelmässige Pausen sind Pflicht. Bei Fähren und Flügen gelten spezielle Regeln, die im Vorfeld geklärt werden sollten.
Die Sicherungsvorschriften im Auto sind gesetzlich geregelt : Der Hund muss gesichert sein, entweder in einer stabilen Transportbox, hinter einem Trenngitter oder mit einem speziellen Sicherheitsgurt, der am Geschirr (niemals am Halsband) befestigt wird. Ungesicherte Hunde sind gefährlich und können bei Unfällen oder starken Bremsmanövern zu Geschossen werden, die andere Insassen verletzen. In vielen Ländern drohen Bussgelder bei Nichteinhaltung, und im Schadensfall kann die Versicherung die Leistung verweigern.
Tipps für die Autofahrt : Legen Sie regelmässige Pausen ein – alle 2 bis 3 Stunden sollten Sie anhalten, damit der Hund sich bewegen, trinken und sein Geschäft erledigen kann. Lassen Sie den Hund niemals allein im Auto, auch nicht für kurze Zeit, denn die Temperatur im Innenraum kann schnell lebensbedrohlich ansteigen (Hitzschlag). Stellen Sie ausreichend Wasser bereit und bieten Sie es in den Pausen an. Füttern Sie den Hund nur in kleinen Mengen vor Abfahrt, um Reiseübelkeit zu vermeiden – eine grössere Mahlzeit sollte erst am Zielort erfolgen. Nehmen Sie Lieblingsspielzeug oder eine vertraute Decke mit, denn der vertraute Geruch beruhigt und gibt Sicherheit.
Die Anreise mit der Fähre ist für viele Küstendestinationen notwendig : Hunde sind auf den meisten Fähren erlaubt, oft gegen einen Aufpreis von 5 bis 20 Euro. Manche Reedereien bieten spezielle Hundekabinen oder erlauben Hunde in der Kabine – buchen Sie diese rechtzeitig, denn die Plätze sind begrenzt. Auf Deck sind Hunde meist angeleint erlaubt, und es gibt oft ausgewiesene Bereiche für Hunde. Planen Sie Pausen für Gassi-Gänge vor und nach der Überfahrt ein, da auf der Fähre oft keine Möglichkeit besteht, den Hund auszuführen.
Die Anreise mit dem Flugzeug sollte die letzte Option sein, denn Flug ist für Hunde stressig und birgt Risiken. Kleine Hunde bis meist 8 Kilogramm inklusive Transporttasche dürfen oft in der Kabine mitfliegen – die Tasche muss unter den Vordersitz passen und der Hund muss während des gesamten Fluges darin bleiben. Grössere Hunde müssen in den Frachtraum in einer speziellen, IATA-zugelassenen Transportbox, die stabil und ausreichend gross sein muss. Der Frachtraum ist klimatisiert, aber der Flug ist für Hunde extrem stressig – Lärm, Dunkelheit und Isolation können Angst auslösen. Manche Rassen wie Bulldoggen, Möpse oder Boxer sind aufgrund von Atemproblemen vom Flug ausgeschlossen, da das Risiko eines Kollapses zu hoch ist. Konsultieren Sie vor Buchung den Tierarzt und prüfen Sie die Bestimmungen der Fluggesellschaft.
Tipps zur Stressminimierung : Bewegen Sie den Hund vor der Reise ausgiebig – müde Hunde reisen entspannter und schlafen während der Fahrt. Nehmen Sie vertraute Gegenstände mit – Decke, Spielzeug oder ein getragenes Kleidungsstück mit Ihrem Geruch. Bleiben Sie ruhig und gelassen, denn Hunde spüren Nervosität und übernehmen diese. Verwenden Sie gegebenenfalls natürliche Beruhigungsmittel wie Bachblüten (Rescue Remedy) oder CBD-Öl nach Rücksprache mit dem Tierarzt – chemische Beruhigungsmittel sollten nur in Ausnahmefällen und unter tierärztlicher Aufsicht eingesetzt werden.
Die Wahl des Transportmittels hängt von Distanz, Hund und persönlichen Vorlieben ab : Für Badeferien in Deutschland, den Niederlanden oder Italien ist das Auto meist die beste Wahl, da es Flexibilität bietet und der Hund in vertrauter Umgebung bleibt. Fähren sind eine gute Option für Inselziele, während Flug nur in Ausnahmefällen in Betracht gezogen werden sollte.

Badeferien mit Hund sind eine wunderbare Möglichkeit, unvergessliche Momente mit dem geliebten Vierbeiner zu erleben und gemeinsam neue Orte zu entdecken. Mit der richtigen Vorbereitung – von der Auswahl hundefreundlicher Strände und Unterkünfte über die Einhaltung lokaler Regeln bis hin zur sorgfältigen Planung von Anreise und Gesundheitsvorsorge – wird der Urlaub für Mensch und Tier zur erholsamen Auszeit. Rücksichtnahme, Respekt und Verantwortungsbewusstsein sind die Grundpfeiler für entspannte Ferien am Meer, die allen Beteiligten Freude bereiten. Entdecken Sie die exklusiven Angebote auf Voyage Privé und finden Sie das perfekte hundefreundliche Hotel für Ihre nächsten Badeferien – für Momente, die Sie und Ihr Hund nie vergessen werden.
Badeferien mit Hund
Die 3-3-3 Regel ist eine Faustregel für die Eingewöhnung von Hunden in neuer Umgebung und besagt : 3 Tage zum Ankommen und Orientieren, 3 Wochen zum Einleben und Vertrauen aufbauen, 3 Monate, bis der Hund sich vollständig eingelebt hat. Diese Regel gilt vor allem für Hunde aus dem Tierschutz oder ängstliche Hunde, ist aber auch im Urlaub hilfreich. In den ersten Tagen der Badeferien kann Ihr Hund unsicher oder gestresst sein, denn die neue Umgebung mit fremden Gerüchen, Geräuschen und Menschen kann überwältigend wirken. Geben Sie ihm Zeit, die Unterkunft und die Umgebung in seinem eigenen Tempo zu erkunden, halten Sie Routinen ein wie gewohnte Fütterungszeiten und Spaziergänge und seien Sie geduldig. Zwingen Sie ihn nicht zu Aktivitäten, die ihm Angst machen, und bieten Sie ihm einen Rückzugsort in der Unterkunft, an dem er sich sicher fühlt. Die 3-3-3 Regel erinnert daran, dass Eingewöhnung Zeit braucht und Stress minimiert werden sollte, damit die Badeferien für alle entspannt verlaufen.
Die hundefreundlichsten Länder für Badeferien sind Deutschland mit Ostsee und Nordsee, die Niederlande mit Inseln wie Texel und der Küste Zeelands, Dänemark mit langen Sandstränden, Österreich mit seinen malerischen Seen, die Schweiz mit Bergseen und alpiner Natur sowie Italien, das zunehmend hundefreundlicher wird, vor allem an der Adria und den oberitalienischen Seen wie Lago Maggiore und Gardasee. Hundefreundlich bedeutet : viele ausgewiesene Hundestrände mit klaren Regelungen, hundefreundliche Unterkünfte in verschiedenen Kategorien, Infrastruktur wie Hundeduschen und Kotbeutelspender, Akzeptanz in Restaurants und öffentlichen Verkehrsmitteln sowie eine generell offene Haltung gegenüber Hunden. Innerhalb eines Landes können jedoch Unterschiede bestehen – manche Regionen sind hundefreundlicher als andere, und lokale Regelungen variieren. Deutschland und die Niederlande gelten als Vorreiter, während Italien und Frankreich regional unterschiedlich sind. Es empfiehlt sich, vor Buchung zu recherchieren und Bewertungen anderer Hundebesitzer zu lesen, um die beste Destination für Ihre Badeferien mit Hund zu finden.
In fast allen Küstenregionen Europas gibt es ausgewiesene Hundestrände, an denen Hunde das ganze Jahr über oder saisonal erlaubt sind. Beispiele sind Deutschland mit Hundestränden auf Usedom, Sylt, Fehmarn, Rügen und St. Peter-Ording, die Niederlande mit Texel, Egmond aan Zee, Zandvoort und Domburg, Italien mit Rimini, Bibione, Cesenatico und Lignano sowie Frankreich mit Stränden an der Atlantikküste und in der Bretagne. Die Regeln variieren saisonal : Im Sommer gelten oft Leinenpflicht und zeitliche Beschränkungen, beispielsweise Hundeverbot an Hauptstränden zwischen 10 und 18 Uhr, um Badegäste nicht zu stören. Ausserhalb der Saison – von Oktober bis April – sind die Regeln meist lockerer, und Hunde dürfen oft frei laufen. Manche Länder haben Brutzeiten, während derer Leinenpflicht gilt, um brütende Vögel zu schützen – in den Niederlanden etwa von April bis Juli. Es ist wichtig, sich vor Anreise über die aktuellen Regeln zu informieren : Besuchen Sie die Website der Gemeinde oder Kurverwaltung, kontaktieren Sie Tourismusbüros oder nutzen Sie Apps wie Dogsplaces, die hundefreundliche Strände auflisten. Schilder vor Ort kennzeichnen erlaubte Bereiche und geben Auskunft über Leinenpflicht und Verhaltensregeln. Halten Sie sich an diese Regeln, um Bussgelder zu vermeiden und die Akzeptanz von Hunden an Stränden nicht zu gefährden.
Für Reisen innerhalb der Europäischen Union benötigt Ihr Hund den EU-Heimtierausweis, der vom Tierarzt ausgestellt wird und Pflicht ist. Der Ausweis enthält Angaben zu Hund, Besitzer, Mikrochip-Nummer und Impfungen. Ein Mikrochip ist Pflicht und muss der ISO-Norm 11784 oder 11785 entsprechen. Eine gültige Tollwutimpfung ist ebenfalls Pflicht – die Impfung muss mindestens 21 Tage vor Einreise erfolgt sein und darf nicht älter sein, als vom Hersteller angegeben, meist 1 bis 3 Jahre. Der Hund muss mindestens 12 Wochen alt sein, um geimpft zu werden, und mindestens 15 Wochen alt, um zu reisen. Manche Länder haben zusätzliche Anforderungen : Finnland, Norwegen und das Vereinigte Königreich verlangen eine Bandwurmbehandlung, die 1 bis 5 Tage vor Einreise durchgeführt und im Heimtierausweis dokumentiert werden muss. Bei Reisen ausserhalb der EU können zusätzliche Anforderungen gelten wie ein Bluttest auf Tollwut-Antikörper oder ein amtstierärztliches Gesundheitszeugnis. Es empfiehlt sich, sich mindestens 4 bis 6 Wochen vor Abreise beim Tierarzt zu informieren und alle notwendigen Impfungen und Behandlungen durchführen zu lassen. Konsultieren Sie die Website des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen oder die EU-Plattform Reopen.europa, die aktuelle Informationen zu Einreisebestimmungen bereitstellt. Beachten Sie auch Rasselisten – manche Länder verbieten bestimmte Rassen oder verlangen spezielle Auflagen wie Maulkorbpflicht.
Um Ihren Hund vor Hitze zu schützen, gehen Sie nur früh morgens oder spät abends an den Strand, wenn die Temperaturen moderater sind und der Sand nicht zu heiss ist. Stellen Sie einen Schattenplatz bereit – nutzen Sie einen Sonnenschirm, eine Strandmuschel oder suchen Sie schattige Plätze unter Bäumen. Sorgen Sie für ausreichend Trinkwasser und bieten Sie es regelmässig an, denn Hunde dehydrieren schnell. Schützen Sie die Pfoten vor heissem Sand, der Verbrennungen verursachen kann – testen Sie den Sand mit der Hand, und wenn er für Sie zu heiss ist, ist er auch für Ihren Hund zu heiss. Verwenden Sie gegebenenfalls Hundeschuhe oder legen Sie feuchte Handtücher aus. Hunde können Sonnenbrand bekommen, vor allem an empfindlichen Stellen wie Nase, Ohren und Bauch bei hellhäutigen oder kurzhaarigen Rassen – verwenden Sie spezielle Sonnencreme für Hunde, die kein Zinkoxid enthält, da dieses giftig ist. Achten Sie auf Anzeichen von Hitzschlag wie starkes Hecheln, Erbrechen, Taumeln oder Bewusstlosigkeit – im Notfall bringen Sie den Hund sofort in den Schatten, kühlen ihn mit feuchten Tüchern und kontaktieren einen Tierarzt. Um Ihren Hund vor Salzwasser zu schützen, verhindern Sie, dass er grössere Mengen Salzwasser trinkt, denn das kann zu Durchfall und Dehydrierung führen. Spülen Sie den Hund nach dem Baden mit Süsswasser ab – nutzen Sie Hundeduschen, die an vielen Stränden vorhanden sind, um Salz und Sand aus dem Fell zu entfernen, die Haut und Fell reizen können. Bei Anzeichen von Unwohlsein wie Erbrechen oder Durchfall suchen Sie einen Tierarzt auf.