Rundreise durch Irland in 3 Wochen
Sommaire
Inspiration und Reiseempfehlung für Rundreise in 3 Wochen
Kompakte Route im Überblick
Mietautos die ersten 2 Tage nutzen, um die pulsierende Hauptstadt zu erkunden. Am 3. Tag führt Sie die Route durch die malerischen Wicklow Mountains nach Kilkenny, dessen mittelalterlicher Charme begeistert. Der 4. Tag bringt Sie weiter Richtung Cork, wobei sich ein Abstecher zum beeindruckenden Rock of Cashel lohnt. Tag 5 steht ganz im Zeichen der Region Cork, einschliesslich des farbenfrohen Hafenstädtchens Kinsale. Am 6. Tag erreichen Sie Killarney und den gleichnamigen Nationalpark, bevor Sie am 7. Tag die spektakuläre Panoramastrasse des Ring of Kerry befahren. Die Dingle-Halbinsel erwartet Sie an Tag 8 mit ihrer wilden Küstenlandschaft. Tag 9 führt über Limerick zu den berühmten Cliffs of Moher. Nach der Erkundung der faszinierenden Burren-Region erreichen Sie an Tag 10 Galway. Der 11. Tag gehört ganz Galway und bietet optional einen Ausflug zu den Aran Islands. An den Tagen 12 und 13 entdecken Sie die beeindruckende Landschaft Connemaras mit dem Nationalpark und der romantischen Kylemore Abbey. Am 14. Tag geht es weiter nach Westport, von wo aus Sie an Tag 15 Achill Island erkunden. Sligo steht an Tag 16 auf dem Programm, bevor Sie die Tage 17 und 18 der spektakulären Region Donegal mit den beeindruckenden Slieve League Cliffs widmen. Am 19. Tag führt die Route über das geschichtsträchtige Boyne Valley mit Newgrange zurück Richtung Osten. Tag 20 bietet Zeit für einen entspannten Ausklang der Reise, bevor am 21. Tag die Rückgabe des Mietwagens und die Heimreise erfolgen.

Wöchentliche Aufteilung der Rundreise
Die erste Woche Ihrer Irland-Rundreise führt Sie durch den Süden und Südwesten der Insel. Nach 2 Tagen in Dublin mit Sehenswürdigkeiten wie dem Trinity College, dem Book of Kells und dem Guinness Storehouse geht es durch die malerischen Wicklow Mountains nach Kilkenny. Anschliessend entdecken Sie Cork mit dem berühmten English Market und das charmante Hafenstädtchen Kinsale. Über den Killarney-Nationalpark erreichen Sie schliesslich den Ring of Kerry – eine der schönsten Panoramastrassen Europas mit spektakulären Küstenlandschaften, Bergen, Seen und traditionellen Dörfern. Die zweite Woche steht ganz im Zeichen der wilden Westküste. Die Dingle-Halbinsel mit dem berühmten Slea Head Drive, die beeindruckenden Cliffs of Moher und die faszinierende Karstlandschaft des Burren zählen zu den Höhepunkten dieser Etappe. Danach erwartet Sie Galway, eine lebendige Stadt voller Musik, gemütlicher Pubs und ausgezeichneter Restaurants. Die folgenden Tage verbringen Sie in Connemara, einer der ursprünglichsten Regionen Irlands mit Mooren, Bergen, Seen und der romantisch gelegenen Kylemore Abbey. In der dritten Woche entdecken Sie den ruhigeren Nordwesten des Landes. Von Westport aus erkunden Sie Achill Island mit ihren einsamen Stränden und dramatischen Klippen. Weiter geht es nach Sligo, bekannt für den markanten Benbulben und sein literarisches Erbe. Den krönenden Abschluss bildet Donegal mit den spektakulären Slieve League Cliffs, den höchsten Meeresklippen Europas. Auf der Rückfahrt Richtung Dublin lohnt sich ein Stopp im historischen Boyne Valley mit dem UNESCO-Welterbe Newgrange. Bevor die Reise endet, bleibt noch Zeit, die letzten Stunden in der irischen Hauptstadt entspannt zu geniessen.

Optionale Abkürzungen und Varianten
Falls Ihnen keine 3 Wochen für die Irland-Rundreise zur Verfügung stehen, lässt sich die Route problemlos verkürzen. Besonders beliebt ist eine kompakte Westküsten-Variante mit 10 bis 14 Tagen. Diese führt von Dublin über Killarney und den Ring of Kerry zur Dingle-Halbinsel, weiter zu den Cliffs of Moher, durch den Burren nach Galway und für einige Tage nach Connemara. Über Westport geht es anschliessend zurück nach Dublin. Diese Route vereint die bekanntesten Sehenswürdigkeiten und spektakulärsten Landschaften Irlands und eignet sich ideal für Erstbesucher. Wer mehr Zeit hat und auch Nordirland entdecken möchte, kann die Reise ab Donegal entlang der Antrim Coast erweitern. Höhepunkte sind der berühmte Giant's Causeway, die lebendige Stadt Belfast und das historische Derry, bevor die Rückfahrt über das Boyne Valley erfolgt. Für Wanderfreunde empfiehlt es sich, zusätzliche Übernachtungen in den schönsten Naturregionen einzuplanen. Besonders lohnenswert sind Aufenthalte in Glendalough für Wanderungen im Wicklow Way, in Killarney für den Kerry Way und den Torc Mountain sowie in Connemara für Touren auf den Diamond Hill. Auch Westport mit dem Croagh Patrick und Donegal mit den spektakulären Wanderwegen entlang der Slieve League Cliffs bieten hervorragende Möglichkeiten für Aktivurlauber. Dank der Flexibilität einer Mietwagenreise lassen sich alle Varianten individuell an die verfügbare Reisezeit und die persönlichen Interessen anpassen.
Detailierter Reiseverlauf in 21 Tagen
Tage 1 bis 7 : Dublin, Wicklow, Kilkenny und der Ring of Kerry
Mit Ihrer Ankunft in Dublin beginnt die erste Etappe der Irland-Rundreise. Nach der Übernahme des Mietwagens bleibt genügend Zeit, sich an den Linksverkehr zu gewöhnen und die ersten Eindrücke der irischen Hauptstadt zu sammeln. Ein Spaziergang entlang des River Liffey, über die berühmte Ha'penny Bridge bis ins lebendige Viertel Temple Bar, ist der perfekte Einstieg in die Reise. Tag 2 steht ganz im Zeichen von Dublin. Zu den Höhepunkten zählen das Trinity College mit dem berühmten Book of Kells, die eleganten georgianischen Straßenzüge rund um Merrion Square sowie das Guinness Storehouse, dessen Gravity Bar einen beeindruckenden Panoramablick über die Stadt bietet. Am 3. Tag verlassen Sie Dublin und fahren durch die malerischen Wicklow Mountains nach Glendalough. Die historische Klostersiedlung aus dem 6. Jahrhundert liegt eingebettet zwischen zwei Seen und zählt zu den schönsten Orten Irlands. Anschließend geht die Reise weiter nach Kilkenny, dessen mittelalterliche Altstadt zum Erkunden einlädt. Der 4. Tag führt über den imposanten Rock of Cashel nach Cork. Nach der Ankunft lohnt sich ein Besuch des berühmten English Market, der für seine regionalen Spezialitäten bekannt ist. Am 5. Tag entdecken Sie die Küste rund um Cork. Besonders empfehlenswert ist das charmante Hafenstädtchen Kinsale mit seinen bunten Häuserfassaden und ausgezeichneten Fischrestaurants. Alternativ bietet sich ein Ausflug nach Cobh an, das eng mit der Geschichte der Titanic verbunden ist. Am 6. Tag erreichen Sie Killarney und den gleichnamigen Nationalpark. Sehenswürdigkeiten wie Muckross House, die Muckross Gardens und der Torc Waterfall machen die Region zu einem der schönsten Naturgebiete Irlands. Der Höhepunkt der ersten Woche erwartet Sie am 7. Tag mit der Fahrt auf dem berühmten Ring of Kerry. Die rund 180 Kilometer lange Panoramastraße führt vorbei an spektakulären Küstenabschnitten, Berglandschaften, Seen und idyllischen Dörfern. Aussichtspunkte wie Ladies View, historische Steinringe und die malerischen Orte Kenmare und Waterville sorgen für unvergessliche Eindrücke. Für diese Etappe sollte ein ganzer Tag eingeplant werden, um die zahlreichen Fotostopps und Aussichtspunkte in Ruhe genießen zu können.

Tage 8 bis 14 : Dingle, Cliffs of Moher, Galway und Connemara
Am 8. Tag entdecken Sie die spektakuläre Dingle-Halbinsel. Der berühmte Slea Head Drive zählt zu den schönsten Küstenstraßen Irlands und führt vorbei an dramatischen Klippen, einsamen Stränden, prähistorischen Bienenkorbhütten und dem beeindruckenden Gallarus Oratory aus dem 8. Jahrhundert. Ein weiteres Highlight ist der Connor Pass, der als höchster Bergpass Irlands atemberaubende Ausblicke bietet. Tag 9 steht ganz im Zeichen der Cliffs of Moher. Die bis zu 214 Meter hohen Klippen zählen zu den bekanntesten Naturwundern Irlands und bieten spektakuläre Ausblicke auf den Atlantik. Wer Zeit hat, kann entlang der Küstenpfade wandern oder das charmante Dorf Doolin besuchen, das für traditionelle irische Musik bekannt ist. Am 10. Tag fahren Sie durch die faszinierende Karstlandschaft des Burren. Zu den Höhepunkten gehören das über 5.000 Jahre alte Poulnabrone Dolmen und die einzigartige Flora der Region. Anschließend erreichen Sie Galway, eine der lebendigsten Städte Irlands mit gemütlichen Pubs, bunten Häusern und einer ausgeprägten Kulturszene. Der 11. Tag gehört Galway. Bummeln Sie durch die historische Altstadt, besuchen Sie den Markt und genießen Sie die entspannte Atmosphäre. Alternativ lohnt sich ein Tagesausflug zu den Aran Islands, wo das spektakulär auf einer Klippe gelegene Dun Aengus Fort beeindruckende Ausblicke bietet. Am 12. Tag beginnt die Erkundung von Connemara. Der Connemara-Nationalpark lädt zu Wanderungen durch eine wilde Landschaft aus Mooren, Bergen und Seen ein. Besonders beliebt ist die Wanderung auf den Diamond Hill, von dessen Gipfel sich ein herrlicher Panoramablick eröffnet. Am Nachmittag bietet die Sky Road bei Clifden weitere spektakuläre Küstenansichten. Tag 13 führt zur romantischen Kylemore Abbey, einem der bekanntesten Wahrzeichen Irlands. Nach der Besichtigung von Schloss und Garten geht die Fahrt durch die einsamen Landschaften Connemaras vorbei am Killary Fjord, dem einzigen Fjord Irlands, bis nach Westport. Der 14. Tag bietet Gelegenheit, die reizvolle Umgebung von Westport zu erkunden. Aktive Reisende können den heiligen Berg Croagh Patrick besteigen, während sich der Great Western Greenway ideal für eine entspannte Velotour entlang der Küste eignet.

Tage 15 bis 21 : Nordwesten, Donegal und Rückkehr
Am 15. Tag führt die Reise nach Achill Island, der größten Insel Irlands. Über einen Damm mit dem Festland verbunden, begeistert sie mit ihrer rauen Natur, einsamen Stränden und spektakulären Küstenlandschaften. Zu den Höhepunkten zählen die malerische Keem Bay, der weitläufige Keel Beach sowie die Aussichtspunkte der Minaun Heights mit Blick über den Atlantik. Tag 16 steht im Zeichen von Sligo, einer Region, die eng mit dem Dichter W.B. Yeats verbunden ist. Der markante Tafelberg Benbulben prägt die Landschaft, während das prähistorische Carrowmore Megalithic Cemetery zu den bedeutendsten archäologischen Stätten Irlands zählt. Am 17. Tag erreichen Sie Donegal. Neben dem historischen Donegal Castle lohnt sich vor allem ein Ausflug zu den beeindruckenden Slieve League Cliffs. Mit Höhen von bis zu 600 Metern gehören sie zu den höchsten Meeresklippen Europas und bieten spektakuläre Ausblicke auf den Atlantik – deutlich weniger überlaufen als die berühmten Cliffs of Moher. Tag 18 bietet Zeit, die wilde Region Donegal weiter zu erkunden. Beliebte Ziele sind das abgeschiedene Glencolmcille-Tal, die zerklüftete Nordküste oder Malin Head, der nördlichste Punkt Irlands. Alternativ können Sie bereits einen Teil der Rückfahrt Richtung Osten zurücklegen. Am 19. Tag führt die Route ins historische Boyne Valley. Hier erwartet Sie mit Newgrange eine der bedeutendsten prähistorischen Stätten Europas. Das über 5.000 Jahre alte Ganggrab ist sogar älter als Stonehenge und die Pyramiden von Gizeh. Im Besucherzentrum Brú na Bóinne erfahren Sie mehr über die faszinierende Geschichte und die astronomische Ausrichtung der Anlage. Der 20. Tag bietet Gelegenheit für weitere Entdeckungen im Boyne Valley, beispielsweise am Hill of Tara, dem legendären Sitz der irischen Hochkönige. Alternativ können Sie bereits nach Dublin zurückkehren und die letzten Stunden in der Hauptstadt genießen. Am 21. Tag endet Ihre Irland-Rundreise. Nach der Rückgabe des Mietwagens am Flughafen Dublin treten Sie die Heimreise an – mit unvergesslichen Erinnerungen an spektakuläre Küsten, beeindruckende Naturlandschaften, historische Sehenswürdigkeiten und die herzliche Gastfreundschaft Irlands.
Highlights und Aktivitäten entlang der Route
Natur und Landschaft
Die Cliffs of Moher gehören zu den bekanntesten Naturattraktionen Irlands. Über eine Länge von rund 8 Kilometern ragen die Klippen bis zu 214 Meter senkrecht aus dem Atlantik empor und bieten spektakuläre Ausblicke auf die Küste. Vom modernen Besucherzentrum führen gut ausgebaute Wege zu verschiedenen Aussichtspunkten. Besonders empfehlenswert ist eine Wanderung entlang des Cliff Walks Richtung Doolin, bei der sich immer neue Perspektiven auf die beeindruckenden Felswände eröffnen. Für ein ruhigeres Erlebnis lohnt sich ein Besuch am frühen Morgen oder späten Nachmittag. Connemara gilt als eine der ursprünglichsten Regionen Irlands. Weite Moorlandschaften, schroffe Berge, glitzernde Seen und traditionelle Steinmauern prägen das Landschaftsbild. Im Connemara-Nationalpark führt die beliebte Wanderung auf den Diamond Hill zu herrlichen Aussichtspunkten über die Twelve Bens und die umliegende Wildnis. Einen reizvollen Kontrast dazu bildet die romantisch gelegene Kylemore Abbey, die malerisch am Ufer eines Sees liegt. Für Connemara sollten mindestens 2 Tage eingeplant werden. Der Ring of Kerry zählt zu den schönsten Panoramastraßen Europas. Auf rund 180 Kilometern erwarten Sie spektakuläre Küstenabschnitte, Bergpässe, Seen und charmante Dörfer. Zu den bekanntesten Stopps gehören Ladies View, Moll's Gap, das historische Staigue Fort und die idyllische Derrynane Beach. Wer den Ring gegen den Uhrzeigersinn fährt, vermeidet häufig den größten Verkehr und genießt die Strecke besonders entspannt. Ein besonderes Highlight ist der Skellig Ring, eine weniger bekannte, aber landschaftlich beeindruckende Alternative zum Ring of Kerry. Von hier aus starten auch die Bootsausflüge nach Skellig Michael. Die markante Felseninsel beherbergt ein über 1.400 Jahre altes Kloster, das über mehr als 600 in den Fels gehauene Stufen erreichbar ist. Heute zählt die Insel zum UNESCO-Welterbe und wurde durch die Star-Wars-Filme weltweit bekannt. Da Wetter und Seegang die Überfahrten beeinflussen können, empfiehlt sich eine frühzeitige Reservierung sowie etwas Flexibilität bei der Reiseplanung.

Kulturelle Stopps
Dublin begeistert mit einer gelungenen Mischung aus Geschichte, Kultur und lebendigem Stadtleben. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählt das Trinity College mit dem berühmten Book of Kells, einer kunstvoll verzierten Handschrift aus dem frühen Mittelalter. Ebenso beeindruckend ist die historische Long Room Library mit ihren zahlreichen alten Büchern. Ein weiterer Höhepunkt ist das Guinness Storehouse, das die Geschichte des berühmtesten irischen Bieres erzählt und von der Gravity Bar aus einen herrlichen Blick über die Stadt bietet. Auch das georgianische Viertel rund um Merrion Square mit seinen farbenfrohen Haustüren sowie das Nationalmuseum gehören zu den lohnenswerten Stationen. Für Dublin sollten mindestens 2 volle Tage eingeplant werden. Kilkenny zählt zu den schönsten mittelalterlichen Städten Irlands. Das imposante Kilkenny Castle, die historische St. Canice's Cathedral und die charmanten Gassen mit kleinen Geschäften und traditionellen Pubs lassen sich bequem an einem halben bis ganzen Tag erkunden. Galway gilt als kulturelles Zentrum der Westküste. Die lebendige Universitätsstadt begeistert mit Straßenmusikern, bunten Häuserfassaden und einer entspannten Atmosphäre. Besonders sehenswert sind das Latin Quarter, die Shop Street, der Spanish Arch und das Galway City Museum. Am Wochenende lockt zudem der beliebte Markt mit regionalen Spezialitäten. Am Abend zeigt Galway seine besondere Seite : In den zahlreichen Pubs erklingt traditionelle irische Livemusik mit Fiddle, Tin Whistle und Bodhrán. Diese spontanen Musik-Sessions gehören zu den authentischsten Kulturerlebnissen des Landes. Dazu passen regionale Spezialitäten wie Irish Stew, Seafood Chowder oder frisch gebackenes Soda Bread – ein perfekter Abschluss eines Tages an der irischen Westküste.
Outdoor-Aktivitäten
Wanderbegeisterte finden in Irland Routen für jeden Anspruch. Zu den leichten Touren zählen der Glendalough-Seen-Rundweg durch die Wicklow Mountains, der in anderthalb Stunden durch Wälder und an Klosterruinen vorbeiführt, sowie der halbstündige Spaziergang zum Torc Waterfall bei Killarney. Die Gärten von Kylemore Abbey laden zu entspannten Spaziergängen ein. Ambitioniertere Wanderer wählen den Diamond Hill in Connemara, dessen Gipfel nach zwei bis drei Stunden Aufstieg erreicht ist und Weitblick über Moorlandschaften und Berge bietet. Der Cliffs of Moher Coastal Walk verlangt Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, belohnt aber mit unvergleichlichen Perspektiven auf die Felswände. Die Slieve League Cliffs in Donegal bieten verschiedene Routen, von gemütlichen Aussichtspunkten bis zum anspruchsvollen One Man's Pass. Für erfahrene Bergwanderer stellt der Croagh Patrick bei Westport eine Herausforderung dar – der 764 Meter hohe Pilgerberg wird über einen steilen Geröllpfad in drei bis vier Stunden bestiegen, die Aussicht über die Clew Bay mit ihren 365 Inseln ist spektakulär. Carrauntoohil, Irlands höchster Berg mit 1038 Metern, erfordert alpine Erfahrung und sollte nur mit Führer angegangen werden. Packen Sie stets feste Wanderschuhe, eine wind- und wasserdichte Jacke sowie ausreichend Wasser ein. Die Küstenstrassen Irlands gehören zu den schönsten Fahrrouten Europas : Der Slea Head Drive auf der Dingle-Halbinsel, die Sky Road bei Clifden und die Causeway Coastal Route in Nordirland bieten atemberaubende Ausblicke. Der Wild Atlantic Way, mit 2500 Kilometern die längste definierte Küstenstrasse der Welt, begleitet Sie entlang der gesamten Westküste. Rechnen Sie auf Regionalstrassen mit Durchschnittsgeschwindigkeiten von 50 bis 60 Stundenkilometern und planen Sie Zeit für spontane Fotostopps ein. Inselausflüge bereichern jede Rundreise : Die Aran Islands erreichen Sie per Fähre von Doolin oder Rossaveal in vierzig Minuten. Auf Inishmore mieten Sie ein Velo und radeln zum Dun Aengus Fort, dessen halbkreisförmige Steinwälle am Abgrund enden. Achill Island ist per Causeway mit dem Festland verbunden und beeindruckt mit einsamen Stränden und dramatischen Klippen. Alle Inselausflüge sind wetterabhängig – bei Sturm oder hohem Seegang fallen Fähren aus, bewahren Sie sich Flexibilität in Ihrer Planung.
Praktische Reiseinfos und Planungstipps
Mietwagen und Fahrregeln
Für eine Irland-Rundreise empfiehlt es sich, den Mietwagen mindestens 2 bis 3 Monate im Voraus zu buchen. So profitieren Sie von einer größeren Auswahl und häufig günstigeren Preisen. Für 2 Personen mit Gepäck reicht in der Regel ein Kleinwagen der Kategorie B aus, während Familien oder Reisende mit mehr Komfortanspruch besser zu einer größeren Fahrzeugklasse greifen. Eine Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung ist besonders empfehlenswert, da viele Straßen im ländlichen Irland schmal sind und von Steinmauern gesäumt werden. Die Fahrzeugübernahme erfolgt meist direkt am Flughafen Dublin, sodass die Rundreise bequem beginnen kann. Der Linksverkehr ist für viele Besucher zunächst ungewohnt. Besonders an Kreisverkehren, Kreuzungen und beim Abbiegen ist erhöhte Aufmerksamkeit gefragt. Die meisten Reisenden gewöhnen sich jedoch bereits nach 1 bis 2 Tagen daran. Ein Automatikfahrzeug erleichtert die Umstellung zusätzlich und sollte aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit frühzeitig reserviert werden. Bei der Routenplanung sollten realistische Fahrzeiten berücksichtigt werden. Die Strecke von Dublin nach Killarney dauert etwa 3,5 Stunden, von Killarney nach Galway rund 2,5 Stunden und von Galway nach Donegal etwa 2 Stunden. Auf vielen Landstraßen sind die Durchschnittsgeschwindigkeiten deutlich niedriger als gewohnt. Die irischen Autobahnen und Nationalstraßen sind gut ausgebaut. In den ländlichen Regionen des Westens und Nordwestens führen viele schmale Regionalstraßen durch spektakuläre Landschaften, oft mit Ausweichbuchten für den Gegenverkehr. Geschwindigkeitsbegrenzungen liegen bei 50 km/h innerorts, 80 km/h auf Landstraßen, 100 km/h auf Nationalstraßen und 120 km/h auf Autobahnen. Parkplätze sind auf dem Land meist kostenlos, während in Städten häufig Gebühren anfallen. Bei beliebten Sehenswürdigkeiten wie den Cliffs of Moher oder der Kylemore Abbey empfiehlt sich eine frühe Ankunft, da die Parkplätze insbesondere in der Hauptsaison schnell belegt sein können.

Beste Reisezeit und Wetter
Die Monate Mai bis September gelten als optimale Reisezeit für Irland, mit den wärmsten Temperaturen zwischen 15 und 20 Grad sowie den längsten Tagen des Jahres. Juli und August bilden die Hochsaison – die Strände füllen sich, die Preise steigen und beliebte Unterkünfte sind oft Monate im Voraus ausgebucht. Mai, Juni und September bieten für viele Reisende die beste Kombination aus angenehmem Wetter, weniger Besucherandrang und sattgrünen Landschaften. Im Frühsommer begeistert zudem die Wildblumenpracht des Burren. April und Oktober zählen zur Nebensaison mit günstigeren Preisen und wechselhafterem Wetter. Von November bis März herrscht Wintersaison. Viele Attraktionen haben eingeschränkte Öffnungszeiten, die Tage sind kürzer und Regen ist häufiger. Dafür erleben Sie Irland deutlich ruhiger und oft zu besonders attraktiven Preisen. Das maritime Klima sorgt das ganze Jahr über für Niederschläge, meist jedoch in Form kurzer Schauer. Nicht ohne Grund sprechen die Iren von „4 Jahreszeiten an einem Tag“. Im Sommer steigen die Temperaturen nur selten über 25 Grad, während sie im Winter meist knapp über dem Gefrierpunkt bleiben. Die Westküste ist dabei deutlich windiger und niederschlagsreicher als der Osten des Landes. Beim Packen empfiehlt sich das Schichten-Prinzip. T-Shirts und Langarmshirts bilden die Basis, ergänzt durch einen Fleece-Pullover und eine wind- sowie wasserdichte Jacke. Lange Hosen gehören zur Standardausrüstung, für warme Tage kann zusätzlich eine kurze Hose sinnvoll sein. Wasserdichte Schuhe oder Wanderschuhe sind besonders für Ausflüge in die Natur unverzichtbar. Für Wanderungen empfiehlt sich zudem eine Regenhose. Auch Mütze und Handschuhe können an windigen Küstenabschnitten nützlich sein. Sonnenbrille und Sonnencreme sollten trotz häufig wechselnder Bewölkung nicht fehlen. Ein Tagesrucksack, ein Steckdosenadapter für Typ G, eine kleine Reiseapotheke sowie ein Fernglas für die Vogelbeobachtung an den Klippen runden die Ausrüstung ab. Mit der richtigen Vorbereitung wird jedes Wetter zum Teil des Reiseerlebnisses. Gerade die typischen Regenschauer tragen dazu bei, dass Irlands Landschaften in ihren berühmten intensiven Grüntönen erstrahlen.
Unterkünfte, Budget und Verpflegung
Die Unterkunftswahl prägt Ihre Irland-Erfahrung. Bed & Breakfasts verkörpern irische Gastfreundschaft in Reinform : Familiär geführt, oft in Privathäusern, servieren sie morgens ein reichhaltiges Full Irish Breakfast mit Würstchen, Speck, Eiern, gegrillten Tomaten, Black Pudding und Toast – ausreichend Energie für einen Tag voller Entdeckungen. Die Gastgeber teilen zudem wertvolle Insidertipps zu versteckten Stränden, Wanderwegen und authentischen Pubs. Die Preise liegen meist zwischen 80 und 120 CHF pro Zimmer und Nacht. Kleine Hotels und Guesthouses bieten mehr Privatsphäre und häufig ein eigenes Restaurant. Hier bewegen sich die Preise meist zwischen 100 und 180 CHF pro Nacht. Größere Stadthotels kosten in der Regel zwischen 120 und 250 CHF. Da die Qualität der Unterkünfte variieren kann, lohnt sich ein Blick auf aktuelle Bewertungen. In der Hochsaison von Juli bis August sollten Unterkünfte mehrere Monate im Voraus gebucht werden, insbesondere in beliebten Orten wie Killarney, Galway und Dingle. In der Nebensaison ist die Verfügbarkeit deutlich entspannter. Für eine realistische Budgetplanung sollten 2 Reisende mit folgenden Kosten pro Person rechnen : Der Mietwagen schlägt mit etwa 600 bis 1'000 CHF zu Buche, abhängig von Fahrzeugklasse und Reisezeit. Für Treibstoff sollten rund 400 bis 500 CHF eingeplant werden. Die Unterkünfte kosten bei 20 Übernachtungen durchschnittlich 1'700 bis 2'500 CHF pro Person. Für Verpflegung fallen etwa 800 bis 1'200 CHF an, während Eintritte und Aktivitäten weitere 300 bis 500 CHF ausmachen können. Hinzu kommen die Flüge mit etwa 200 bis 400 CHF pro Person. Insgesamt ergibt sich für eine 3-wöchige Irland-Rundreise ein Budget von rund 4'000 bis 6'000 CHF pro Person bei mittlerem Komfortniveau. Mit einfachen B&Bs und gelegentlicher Selbstverpflegung lässt sich dieser Betrag reduzieren, während gehobene Hotels und Restaurants das Budget entsprechend erhöhen. Kulinarisch bietet Irland weit mehr als sein berühmtes Frühstück. Das Mittagessen in einem Pub oder Café kostet meist zwischen 10 und 15 CHF, ein Abendessen im Restaurant etwa 20 bis 40 CHF. Supermärkte wie Tesco, SuperValu oder Dunnes eignen sich hervorragend für Picknicks und kleine Mahlzeiten unterwegs. Entlang der Küsten genießen Sie frische Austern, Lachs und Meeresfrüchte, während traditionelle Spezialitäten wie Irish Stew, Boxty, Coddle und das typische Soda Bread einen Einblick in die irische Küche geben.
Nach 3 Wochen auf den Straßen der grünen Insel kehren Sie mit einem Mosaik unvergesslicher Eindrücke zurück : dem Rauschen des Atlantiks an den Cliffs of Moher, dem Klang einer Fiddle in einem Pub in Galway, dem Duft von Torf und Meer in Connemara, der Stille auf Achill Island und der Herzlichkeit der Menschen, die Ihnen unterwegs begegnet sind. Diese Rundreise zeigt nicht nur die spektakulärsten Landschaften Irlands, sondern vermittelt auch ein Gefühl für die Seele des Landes – eine einzigartige Mischung aus rauer Natur, lebendiger Kultur und echter Gastfreundschaft.
Irland Rundreise 3 Wochen
Die Monate Mai bis September gelten als optimale Reisezeit mit Temperaturen zwischen 15 und 20 Grad und langen Tagen. Besonders empfehlenswert sind Mai, Juni und September, da diese Monate angenehmes Wetter, weniger Touristen als im Hochsommer und sattgrüne Landschaften bieten. Im Frühsommer erblühen zudem die Wildblumen im Burren. April und Oktober eignen sich für preisbewusste Reisende, die mit wechselhaftem Wetter umgehen können. Regen ist ganzjährig möglich, daher ist die richtige Ausrüstung wichtiger als die perfekte Jahreszeit. Eine wind- und wasserdichte Jacke sollte stets im Gepäck sein.
Drei Wochen (21 Tage) sind ideal, um die Insel umfassend zu erkunden, ohne gehetzt zu sein. Diese Dauer ermöglicht es, sowohl die berühmten Highlights der Westküste als auch abgelegene Regionen wie Donegal zu entdecken. Für eine konzentrierte Westküsten-Route (Dublin, Kerry, Cliffs of Moher, Galway, Connemara) sollten Sie mindestens 10 bis 14 Tage einplanen. Mit sieben Tagen sehen Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, müssen aber vieles auslassen. Mehr Zeit erlaubt spontane Entdeckungen und ein entspannteres Reisetempo, wodurch Sie die irische Kultur authentischer erleben.
Die Slieve League Cliffs in Donegal sind höher und weniger besucht als die berühmten Cliffs of Moher. Achill Island beeindruckt mit wilden Stränden und kaum Touristen. Der Skellig Ring bietet eine ruhigere Alternative zum überlaufenen Ring of Kerry. Kleine Küstendörfer wie Roundstone, Clifden und Ardara bewahren authentischen Charme. Für traditionelle Musik suchen Sie abends lokale Pubs abseits der Touristenpfade, wo Einheimische spontane Sessions veranstalten. Die einsamen Moorlandschaften Connemaras abseits der Hauptstrassen offenbaren die wilde Seele Irlands in ihrer reinsten Form.
Irland gehört zu den teureren Reisezielen Europas, vergleichbar mit der Schweiz oder Skandinavien. Ein Pint Bier kostet fünf bis sechs Schweizer Franken, ein Hauptgericht im Restaurant 15 bis 25 Franken, Benzin etwa 1,70 Franken pro Liter, Unterkünfte 80 bis 150 Franken pro Nacht. Sparen können Sie durch Übernachtung in B&Bs statt Hotels, Selbstverpflegung beim Mittagessen, Picknicks und Nutzung kostenfreier Sehenswürdigkeiten wie Strände, Wanderwege und Ruinen. Vorab gebuchte Paketangebote helfen, Kosten zu kontrollieren und bieten oft bessere Preise als spontane Buchungen.
Oktober bis Januar sind die regenreichsten Monate, mit Dezember und Januar als Spitzenreiter. Aber auch im Sommer fällt Regen, meist in kurzen Schauern. Die Westküste erhält generell mehr Niederschlag als der Osten. Der häufige Regen ist verantwortlich für die charakteristische grüne Landschaft Irlands. Unabhängig vom Reisemonat sollten Sie immer eine wind- und wasserdichte Jacke dabeihaben. Mit der richtigen Ausrüstung wird jedes Wetter zum Erlebnis, und kurze Regenschauer wechseln oft schnell mit Sonnenschein – das berühmte "vier Jahreszeiten an einem Tag".