Island Rundreise 14 Tage: Die besten Angebote und Hotels - Voyage Privé

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Island Rundreise 14 Tage


Sommaire

Die perfekte Routenplanung für vierzehn unvergessliche Tage

Strategische Überlegungen zur optimalen Streckenführung

Die Planung einer zweiwöchigen Island-Expedition erfordert strategisches Denken und eine ausgewogene Balance zwischen Ambition und Genuss. Die Ringstraße, jene legendäre Route Nummer 1, erstreckt sich über annähernd 1.340 Kilometer und umrundet die gesamte Insel wie ein perfekt geschlungenes Band. Vierzehn Tage bieten den idealen Zeitrahmen, um diese Strecke nicht nur abzufahren, sondern wahrhaftig zu erleben. Erfahrene Reisende empfehlen, täglich nicht mehr als 150 bis 200 Kilometer zurückzulegen, was ausreichend Spielraum für spontane Stopps, ausgedehnte Wanderungen und jene magischen Momente schafft, in denen die isländische Natur ihre ganze Dramatik entfaltet. Die Route sollte sorgfältig geplant werden, wobei flexible Puffer für Wetterwechsel oder besonders lohnenswerte Entdeckungen eingeplant werden müssen. Viele versierte Reisende beginnen ihre Tour im Uhrzeigersinn, um die spektakulärsten Abschnitte der Südküste bei optimalem Licht zu erleben, während andere die entgegengesetzte Richtung bevorzugen, um die weniger frequentierten Fjorde des Westens zuerst zu erkunden.

Saisonale Aspekte und deren Einfluss auf die Reisegestaltung

Die Wahl der Reisezeit prägt das Erlebnis einer Island-Rundreise fundamental und beeinflusst sowohl die zugänglichen Routen als auch die verfügbaren Naturphänomene. Während der Sommermonate von Juni bis August erstrahlt die Insel in endlosem Tageslicht, die Mitternachtssonne verwandelt Nächte in golden schimmernde Dämmerungen und öffnet selbst die entlegensten Hochlandpisten für abenteuerlustige Entdecker. Diese Periode eignet sich hervorragend für ausgedehnte Wanderungen durch die vielfältigen Landschaften, wobei die gemäßigten Temperaturen zwischen zehn und fünfzehn Grad Celsius angenehme Bedingungen schaffen. Im Kontrast dazu verzaubert der Winter von November bis März mit seinen tanzenden Polarlichtern, die den nächtlichen Himmel in spektakuläre Farbspiele tauchen, allerdings begrenzen kürzere Tageslichtstunden und geschlossene Hochlandrouten den geografischen Aktionsradius. Frühjahr und Herbst präsentieren sich als Geheimtipps für erfahrene Reisende, die moderate Besucherzahlen schätzen und bereit sind, sich auf wechselhaftes Wetter einzulassen, dafür aber mit besonders eindrucksvollen Lichtverhältnissen belohnt werden.

Die Hauptstadt Reykjavík als Ausgangspunkt der Erkundung

Urbanes Flair zwischen Moderne und Tradition

Die kompakte Hauptstadt Reykjavík dient als idealer Ausgangspunkt für jede umfassende Island-Rundreise und verdient mindestens zwei volle Tage intensive Erkundung. Das architektonische Wahrzeichen Hallgrímskirkja thront majestätisch über den bunten Häuserfassaden der Innenstadt und bietet von seinem Turm aus einen atemberaubenden Panoramablick über die Stadt, den Hafen und die umliegenden Berge. Die kulturelle Szene pulsiert in Galerien, Designgeschäften und innovativen Restaurants, die traditionelle isländische Küche mit modernen kulinarischen Konzepten verschmelzen lassen. Das Harpa Konzerthaus am alten Hafen fasziniert mit seiner spektakulären Glasfassade, die das nordische Licht in tausend Facetten bricht, während die benachbarten Straßen des Stadtzentrums mit charmanten Cafés und Boutiquen zum gemütlichen Flanieren einladen. Besonders lohnenswert erweist sich ein Besuch des Perlan-Museums, wo interaktive Ausstellungen die geologischen Besonderheiten Islands anschaulich erklären und Besucher durch einen künstlichen Eisstollen wandern können.

Kulinarische Entdeckungen und Nachtleben der nördlichsten Hauptstadt

Die gastronomische Landschaft Reykjavíks hat sich in den vergangenen Jahren zu einem wahren Hotspot für Feinschmecker entwickelt und bietet weit mehr als die traditionellen isländischen Spezialitäten. Innovative Küchenchefs interpretieren lokale Zutaten wie frischen Fisch, Lammfleisch und Wildkräuter in kreativen Kompositionen, die internationale Anerkennung finden und selbst verwöhnte Gaumen überraschen. Das pulsierende Nachtleben konzentriert sich entlang der Laugavegur, jener Haupteinkaufsstraße, die sich nach Sonnenuntergang in eine lebendige Ausgehmeile verwandelt, wo stilvolle Bars und gemütliche Pubs Einheimische und Reisende gleichermaßen anziehen. Besonders an Wochenenden entwickelt die Stadt eine überraschend lebhafte Atmosphäre, die in starkem Kontrast zur Ruhe der umgebenden Natur steht. Für Liebhaber authentischer Erlebnisse empfiehlt sich ein Besuch der lokalen Thermalbäder, allen voran das zentral gelegene Sundhöllin, wo sich Isländer nach Feierabend zum geselligen Plausch in den heißen Becken treffen und Reisende einen ungefilterten Einblick in die lokale Badekultur erhalten.

Der legendäre Golden Circle als klassischer Einstieg

Þingvellir Nationalpark und seine historische Bedeutung

Der Þingvellir Nationalpark vereint geologische Faszination mit historischer Relevanz auf einzigartige Weise und markiert traditionell den ersten Höhepunkt jeder Island-Rundreise. An diesem außergewöhnlichen Ort driften die nordamerikanische und eurasische tektonische Platte sichtbar auseinander, was sich in beeindruckenden Felsspalten manifestiert, durch die Besucher buchstäblich zwischen den Kontinenten wandern können. Die Almannagjá-Schlucht führt hinab zur weiten Ebene, wo bereits im Jahr 930 das isländische Parlament gegründet wurde und somit eine der ältesten demokratischen Institutionen der Welt ins Leben rief. Kristallklare Quellen speisen den Þingvallavatn, Islands größten natürlichen See, dessen Tiefen von Tauchern erkundet werden können, die in der Silfra-Spalte zwischen den Kontinenten schweben. Die Kombination aus atemberaubender Landschaft, wissenschaftlicher Bedeutung und kulturellem Erbe macht diesen Nationalpark zu einem unverzichtbaren Bestandteil jeder umfassenden Island-Erkundung, wobei mindestens drei bis vier Stunden für eine angemessene Erkundung eingeplant werden sollten.

Geysir und Gullfoss als Naturspektakel erster Güte

Das geothermale Gebiet rund um den Großen Geysir präsentiert eine surreale Landschaft dampfender Erdspalten, blubbernder Schlammtöpfe und explosiver Heißwasserquellen, die Besucher in ihren Bann ziehen. Während der namensgebende Geysir selbst nur noch selten ausbricht, kompensiert sein kleiner Bruder Strokkur diese Zurückhaltung mit beeindruckender Zuverlässigkeit und schießt alle fünf bis zehn Minuten eine bis zu dreißig Meter hohe Wasserfontäne in den Himmel. Das Schauspiel fasziniert durch seine Vorhersehbarkeit und gleichzeitige Unberechenbarkeit, denn jede Eruption gestaltet sich einzigartig in Höhe und Intensität. Nur wenige Kilometer entfernt stürzt der mächtige Gullfoss in zwei gewaltigen Kaskaden in eine tiefe Schlucht, wobei die Wassermassen der Hvítá einen derart imposanten Anblick bieten, dass selbst erfahrene Weltreisende ehrfürchtig innehalten. An sonnigen Tagen malen Regenbögen zauberhafte Farbspiele in die Gischt, während im Winter bizarre Eisformationen die Felsen umhüllen und dem Wasserfall eine völlig andere, märchenhafte Erscheinung verleihen, die Fotografen aus aller Welt anzieht.

Die dramatische Südküste mit ihren spektakulären Attraktionen

Wasserfälle von überwältigender Schönheit

Die Südküste Islands präsentiert sich als Galerie spektakulärer Wasserfälle, von denen jeder einzelne einen charakteristischen Charme besitzt und gemeinsam eine unvergleichliche Ansammlung natürlicher Meisterwerke bilden. Der Seljalandsfoss fasziniert durch seine einzigartige Besonderheit, dass Besucher hinter den herabstürzenden Wasserschleier treten können, was bei entsprechender Witterung zu magischen Fotomotiven führt, wenn die tiefstehende Sonne das Wasser in goldenes Licht taucht. Nur wenige Kilometer östlich donnert der gewaltige Skógafoss mit einer Breite von fünfundzwanzig Metern über eine sechzig Meter hohe Felskante und erzeugt dabei eine permanente Gischtwolke, in der sich bei Sonnenschein verlässlich Regenbögen zeigen. Wer die Treppen neben dem Wasserfall erklimmt, wird mit einem atemberaubenden Blick über die Küstenebene bis zum Atlantik belohnt. Der versteckte Gljúfrabúi verbirgt sich in einer engen Schlucht und offenbart seine Pracht erst jenen Besuchern, die bereit sind, über glitschige Steine durch einen schmalen Spalt zu balancieren, was das Erlebnis mit einem Hauch von Abenteuer würzt.

Schwarze Strände und majestätische Gletscherzungen

Der berühmte schwarze Sandstrand von Reynisfjara präsentiert eine Landschaft von derart außergewöhnlicher Dramatik, dass Hollywood-Produktionen regelmäßig diese Location für Science-Fiction-Szenen nutzen. Mächtige Basaltsäulen erheben sich wie die Pfeifen einer gigantischen Orgel aus dem dunklen Sand, während die bizarren Felsformationen der Reynisdrangar aus den tosenden Wellen ragen und der Legende nach versteinerte Trolle darstellen. Die Brandung des Nordatlantiks zeigt hier ihre ganze Kraft, weshalb strikte Vorsicht geboten ist, denn die berüchtigten Sneaker Waves können unvermittelt weit den Strand hinauflaufen und unachtsame Besucher erfassen. Weiter östlich erstreckt sich die weitläufige Gletscherlagune Jökulsárlón, wo majestätische Eisberge in allen erdenklichen Blautönen auf ihrem Weg zum Meer treiben und eine surreale Szenerie schaffen, die zu den fotografisch lohnenswertesten Motiven ganz Islands zählt. Am benachbarten Diamond Beach stranden die Eisschollen auf schwarzem Vulkansand und funkeln im Sonnenlicht wie kostbare Edelsteine, was diesem Küstenabschnitt seinen poetischen Namen verlieh.

Die Ostfjorde als Geheimtipp für Naturliebhaber

Fjordlandschaften von unberührter Schönheit

Die Ostfjorde präsentieren sich als einer der ruhigsten und gleichzeitig eindrucksvollsten Abschnitte der gesamten Ringstraßen-Route, wo steile Berghänge direkt ins tiefblaue Meer abfallen und malerische Fischerdörfer sich an schmale Küstenstreifen schmiegen. Diese Region wird von vielen Reisenden unterschätzt oder gar übersprungen, was jenen, die sich Zeit nehmen, authentische Einblicke in das traditionelle isländische Leben ermöglicht, fernab touristischer Hotspots. Die kurvige Küstenstraße windet sich durch insgesamt vierzehn größere Fjorde, wobei jeder einzelne seinen ganz eigenen Charakter besitzt und zu ausgedehnten Fotostopps einlädt. Kleine Ortschaften wie Seyðisfjörður verzaubern mit bunten Holzhäusern im norwegischen Stil, lebendiger Kunstszene und einer entspannten Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt. Die umgebenden Berge bieten exzellente Wandermöglichkeiten für unterschiedliche Schwierigkeitsgrade, von gemütlichen Spaziergängen entlang der Küste bis zu anspruchsvollen Bergtouren, die mit spektakulären Ausblicken über die zerklüftete Küstenlinie belohnen.

Wildtierbeobachtungen und maritime Erlebnisse

Die Gewässer rund um die Ostfjorde gelten als besonders vielversprechend für Walbeobachtungen, wobei verschiedene Arten von Meeressäugern regelmäßig gesichtet werden und Bootstouren von mehreren Häfen aus angeboten werden. Besonders in den Sommermonaten tummeln sich Buckelwale, Zwergwale und gelegentlich sogar majestätische Blauwale in den fischreichen Gewässern, während verspielt Delfine die Boote begleiten und Seehunde sich auf vorgelagerten Felsen sonnen. An Land bieten die steilen Klippen Brutplätze für unzählige Seevögel, darunter die charakteristischen Papageientaucher, deren putziges Erscheinungsbild Naturfreunde entzückt und die zwischen Mai und August in großen Kolonien anzutreffen sind. Die Region zeichnet sich durch eine besondere Ruhe aus, die einen wohltuenden Kontrast zu den frequentierten Attraktionen der Süd- und Westküste bildet und gestressten Großstädtern die Möglichkeit bietet, in der Stille der Natur neue Energie zu tanken und die Seele baumeln zu lassen, während der Blick über die endlose Weite des Nordatlantiks schweift.

Der mystische Norden mit seinen geothermalen Wundern

Die faszinierende Region rund um den Mývatn-See

Der Mývatn bildet das Herzstück einer der geologisch aktivsten Regionen Islands und präsentiert auf engstem Raum eine erstaunliche Vielfalt vulkanischer Phänomene, die Geologen und Naturbegeisterte gleichermaßen faszinieren. Die bizarre Lavalandschaft von Dimmuborgir erinnert mit ihren skurrilen Formationen an eine versteinerte Festung und inspirierte zahllose Legenden über verborgene Elfenwelten und übernatürliche Wesen. Dampfende Schlammquellen brodeln in Hverir, wo die Erdkruste hauchdünn erscheint und Schwefelgeruch in der Luft liegt, während die Erde in allen Schattierungen von Gelb über Orange bis Rot leuchtet. Der mächtige Dettifoss, Europas kraftvollster Wasserfall, stürzt mit ohrenbetäubendem Getöse in eine tiefe Schlucht und versetzt die Umgebung in permanente Vibration, während die aufsteigende Gischt noch aus großer Entfernung sichtbar ist. Die pseudo-vulkanischen Krater von Skútustaðir erheben sich wie perfekte Kegel aus der Landschaft und dokumentieren die explosive Vergangenheit dieser Region, die auch heute noch geologisch hochaktiv bleibt und Wissenschaftler aus aller Welt anzieht.

Akureyri als charmante Metropole des Nordens

Akureyri, die selbsternannte Hauptstadt Nordislands, überrascht Besucher mit urbanem Flair, exzellenter Gastronomie und einer lebendigen Kulturszene, die man in dieser Größenordnung nicht unbedingt erwarten würde. Die kompakte Innenstadt lädt zum entspannten Bummeln ein, wobei der Botanische Garten selbst in den kurzen Sommermonaten eine beeindruckende Blütenpracht präsentiert und beweist, dass auch unter subarktischen Bedingungen erstaunliche botanische Vielfalt gedeihen kann. Die moderne Schwimmhalle und mehrere geothermale Freibäder bieten Gelegenheit, in die isländische Badekultur einzutauchen und mit Einheimischen ins Gespräch zu kommen, wobei die heißen Becken auch bei Schneefall für unvergessliche Erlebnisse sorgen. Von hier aus starten im Winter zahlreiche Nordlichttouren, während im Sommer Mitternachtssonne und Walbeobachtungsfahrten auf dem Eyjafjörður locken. Die umliegenden Berge bieten exzellente Wandermöglichkeiten und im Winter sogar Skigebiete, die zwar kompakt sind, aber mit dem einzigartigen Panorama auf den Fjord punkten können.

Die magische Halbinsel Snæfellsnes als Island im Miniaturformat

Vielfältige Landschaften auf kompaktem Raum

Die Snæfellsnes-Halbinsel trägt den Beinamen „Island in Miniatur

Island Rundreise 14 Tage

Die ideale Reisezeit hängt von Ihren Prioritäten ab. Sommer von Juni bis August bietet Mitternachtssonne, Zugang zu allen Regionen inklusive Hochland und angenehme Temperaturen zwischen 10 und 15 Grad. Winter von November bis März ermöglicht Nordlicht-Beobachtungen und verzaubert mit Eishöhlen, beschränkt aber den Zugang zu einigen Gebieten. Frühling und Herbst gelten als Geheimtipp mit weniger Touristen, günstigeren Preisen und dramatischen Lichtverhältnissen, erfordern jedoch Flexibilität bei der Planung.

Für eine komfortable 14-tägige Rundreise sollten Sie pro Person zwischen 2.500 und 4.500 Euro kalkulieren, abhängig vom gewählten Komfortniveau. Flüge schlagen mit 300 bis 600 Euro zu Buche, Mietwagen kosten 700 bis 1.200 Euro für zwei Wochen, Unterkünfte zwischen 80 und 200 Euro pro Nacht. Verpflegung beläuft sich auf 50 bis 100 Euro täglich, Aktivitäten wie Gletscherwanderungen oder Walbeobachtungen kosten 80 bis 150 Euro pro Ausflug. Benzin ist teurer als in Mitteleuropa.

Für die asphaltierte Ringstraße genügt ein normaler PKW vollkommen, der zudem günstiger in Miete und Verbrauch ist. Allradfahrzeuge werden erst notwendig, wenn Sie ins Hochland fahren oder F-Straßen befahren möchten, die nur im Sommer geöffnet und ausschließlich mit 4x4-Fahrzeugen erlaubt sind. Beachten Sie, dass Versicherungen Schäden auf nicht zugelassenen Straßen oft nicht decken. Für Winter-Rundreisen empfiehlt sich Allrad wegen besserer Traktion auf Schnee und Eis.

Zu den absoluten Highlights zählen der Golden Circle mit Þingvellir, Geysir und Gullfoss, die Südküste mit Seljalandsfoss, Skógafoss, Reynisfjara und Jökulsárlón, die Mývatn-Region mit Dettifoss und geothermalen Gebieten sowie die Snæfellsnes-Halbinsel. Planen Sie mindestens einen Tag in Reykjavík ein, besuchen Sie die Gletscherlagune bei verschiedenen Lichtverhältnissen und nehmen Sie sich Zeit für spontane Stopps. Die Ostfjorde werden oft unterschätzt, bieten aber authentische Einblicke und spektakuläre Landschaften abseits der Touristenpfade.

Eine umfassende Reiseversicherung ist dringend empfohlen, da medizinische Behandlungen und Rettungseinsätze in Island extrem kostspielig sind. Die europäische Krankenversicherungskarte deckt nur Grundleistungen ab. Achten Sie besonders auf Deckung für Hubschrauberrettungen, die schnell 20.000 Euro übersteigen können. Für Mietwagen empfiehlt sich eine Vollkaskoversicherung mit Reduzierung der Selbstbeteiligung, idealerweise inklusive Schotterschäden, Sand- und Ascheschäden sowie Unterbodenschutz, da die Straßenverhältnisse Fahrzeuge stark beanspruchen.

Beschränken Sie Fahrstrecken auf maximal 150 bis 250 Kilometer täglich, um ausreichend Zeit für Besichtigungen, Wanderungen und spontane Stopps zu haben. Die offizielle Fahrzeit sollte nur ein Drittel des Tages ausmachen. Berücksichtigen Sie, dass Geschwindigkeitsbegrenzungen niedrig sind : 90 km/h auf Landstraßen, 50 km/h in Ortschaften. Wetterbedingte Verzögerungen sind häufig, planen Sie daher Pufferzeiten ein. Buchen Sie Unterkünfte vorab, besonders im Sommer, da beliebte Regionen schnell ausgebucht sind.

Laden Sie die Apps Vedur für Wettervorhersagen und road.is für Straßenbedingungen herunter, beide sind essentiell für sichere Reiseplanung. Tanken Sie bei jeder Gelegenheit, da Tankstellen außerhalb von Ortschaften rar sind. Respektieren Sie Absperrungen und bleiben Sie auf markierten Wegen, um die empfindliche Natur zu schützen. Packen Sie Kleidung nach dem Zwiebelprinzip, wasserdichte Jacken und festes Schuhwerk ein. Kreditkarten werden überall akzeptiert, Bargeld ist kaum nötig.

Eine Kombination aus Selbstfahrer-Rundreise und punktuellen geführten Aktivitäten bietet maximale Flexibilität. Für spezialisierte Erlebnisse wie Gletscherwanderungen, Eishöhlenbesuche oder Hochlandtouren sind professionelle Guides aus Sicherheitsgründen unerlässlich und oft gesetzlich vorgeschrieben. Die Ringstraße lässt sich problemlos eigenständig befahren, wobei Sie Tempo und Stopps selbst bestimmen. Geführte Mehrtagestouren eignen sich für Reisende, die sich nicht um Logistik kümmern möchten, sind jedoch weniger flexibel und oft teurer.

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