Die beste Reisezeit für Madeira: Der Reiseführer - Voyage Privé

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Madeira, die sagenumwobene Insel des ewigen Frühlings, erhebt sich wie ein smaragdgrünes Juwel aus dem tiefblauen Atlantik und verzaubert ihre Besucher mit einer einzigartigen Mischung aus subtropischer Pracht, dramatischen Steilküsten und kulturellem Reichtum. Für Schweizer Reisende, die dem Alltag entfliehen möchten, stellt sich unweigerlich die Frage nach dem optimalen Reisezeitpunkt. Die Antwort fällt erfrischend einfach aus : Madeira bietet zu jeder Jahreszeit ihren ganz eigenen Charme und verführt mit einem Klima, das seinesgleichen sucht. Während in Zürich der Schnee fällt und die Tage kurz werden, blühen auf dieser portugiesischen Vulkaninsel Bougainvilleen in leuchtenden Farben, schwingt der Duft von Pastéis de Nata durch die engen Gassen Funchals und brandet der Atlantik gegen schwarze Lavafelsen. Dennoch existieren feine Unterschiede zwischen den Monaten, die je nach Reisevorhaben den entscheidenden Unterschied ausmachen können. Wandern im Hochgebirge erfordert andere Bedingungen als ausgedehnte Badeferien an der Südküste, und wer die legendären Blumenfeste erleben möchte, muss seine Reise präzise planen. Dieser umfassende Leitfaden beleuchtet sämtliche Aspekte der Reiseplanung auf Madeira, analysiert klimatische Besonderheiten und präsentiert exklusive Hotelempfehlungen für einen unvergesslichen Aufenthalt auf der schönsten Blumeninsel Europas.

Das Klima auf Madeira : Ein Überblick

Geografische Lage und klimatische Besonderheiten

Madeira liegt rund 900 Kilometer südwestlich des portugiesischen Festlands auf der geografischen Breite Marokkos, profitiert jedoch von mehreren klimatischen Glücksfaktoren, die die Insel zu einem einzigartigen Reiseziel machen. Der Golfstrom umspült die Küsten mit relativ warmem Wasser und sorgt für ausgeglichene Temperaturen, während die nordöstlichen Passatwinde für beständige atmosphärische Bedingungen sorgen und übermässige Hitze verhindern. Diese einzigartige Kombination aus atlantischen Meeresströmungen und subtropischer Lage schafft ein Klima, das Temperaturschwankungen minimiert und ganzjährig angenehme Bedingungen garantiert.

Mikroklima und regionale Unterschiede

Eine faszinierende Besonderheit Madeiras liegt im ausgeprägten Mikroklima, das durch die vulkanische Gebirgskette im Inselinneren entsteht. Diese natürliche Barriere teilt die Insel in zwei klimatisch höchst unterschiedliche Zonen. Während Funchal und die Südküste unter blauem Himmel und Sonnenschein baden, können Orte wie Santana oder Porto Moniz im Norden von feuchten Wolken umhüllt sein. Die Berge fangen die vom Atlantik herangetragene Feuchtigkeit ab, was erklärt, warum der üppige Lorbeerwald Laurissilva – UNESCO-Welterbe seit 1999 – im Norden gedeiht, während die Südküste eher mediterrane Vegetation zeigt.

Wassertemperaturen und Badesaison

Der Atlantik rund um Madeira behält ganzjährig Temperaturen zwischen 18 und 24 Grad Celsius bei. Im Winter kühlt sich das Wasser auf etwa 18 bis 19 Grad ab, was für hartgesottene Schwimmer durchaus angenehm bleibt, während die Sommermonate mit bis zu 24 Grad ideale Badebedingungen schaffen. Wer sich für Badeferien auf der Insel interessiert, findet in unserer detaillierten Übersicht zu Badeferien auf Madeira weiterführende Informationen zu den schönsten Badeorten, natürlichen Lavapools und Sandstränden der Insel.

Klimatabelle Madeira im Überblick

Die folgenden Durchschnittswerte vermitteln einen präzisen Eindruck der klimatischen Bedingungen : Im Januar bewegen sich die Tagestemperaturen zwischen 16 und 19 Grad, bei 4 bis 5 Sonnenstunden und gelegentlichen Regentagen. Der März bringt bereits 17 bis 20 Grad mit 6 Sonnenstunden. Von Mai bis September geniessen Reisende 20 bis 26 Grad, 8 bis 10 Sonnenstunden täglich und nur vereinzelte Niederschläge. Oktober und November zeigen sich mit 20 bis 23 Grad weiterhin mild, während Dezember mit 17 Grad und 5 Sonnenstunden als wärmster europäischer Winterzufluchtsort gilt.

Die Jahreszeiten im Detail

Frühlingserwachen (März bis Mai)

Der Frühling verwandelt Madeira in ein wahres Blütenmeer, das seinesgleichen sucht. Ab März explodiert die Insel förmlich in Farben : Jacaranda-Bäume tauchen ganze Alleen in zartes Violett, Flamingo-Blumen leuchten in feurigem Rot, und die berühmten Strelitzien, die Paradiesvogelblumen, schmücken private Gärten und öffentliche Parks. Der absolute Höhepunkt des Frühlings bildet das legendäre Blumenfest von Funchal (Festa da Flor), das traditionell im April oder Anfang Mai stattfindet. Diese kulturelle Grossveranstaltung verwandelt die Hauptstadt in ein farbenprächtiges Spektakel mit prunkvollen Blumenparaden, Blumenteppichen auf den Strassen und der berührenden Zeremonie der "Mauer der Hoffnung", bei der tausende Kinder Blumen an eine symbolische Mauer heften.

Botanik-Enthusiasten finden im Frühling paradiesische Zustände vor. Der Botanische Garten von Funchal präsentiert über 2.500 exotische Pflanzenarten in voller Pracht, während die Monte Palace Tropical Gardens mit ihren japanischen Anlagen und Azulejo-Kunstwerken betören. Die Temperaturen bewegen sich in angenehmen Bereichen zwischen 17 und 22 Grad, ideal für ausgedehnte Wanderungen und Stadterkundungen, ohne der sommerlichen Hitze ausgesetzt zu sein.

Sommer auf der Insel (Juni bis August)

Der Sommer markiert die Hauptsaison für klassische Strandferien und Wasseraktivitäten. Die Temperaturen steigen in Funchal auf angenehme 24 bis 26 Grad, ohne die drückende Hitze mediterraner Destinationen zu erreichen. Diese moderate Wärme verdankt die Insel den Passatwinden, die stets für eine angenehme Brise sorgen. Bootsausflüge zur Delfinbeobachtung und Walbeobachtung erreichen in diesen Monaten ihre beste Saison, da das ruhige Meer optimale Sichtbedingungen bietet. Gemeine Delfine, Grindwale, Pottwale und mit etwas Glück sogar Blauwale lassen sich vor der Südküste blicken.

Ein faszinierender Kontrast entsteht zwischen der sommerlichen Wärme Funchals und den kühleren Höhenlagen. Während am Praia Formosa die Badegäste in der Sonne liegen, herrschen auf dem Gipfel des Pico do Arieiro (1.818 Meter) erfrischende 15 bis 18 Grad. Diese vertikale Klimazone macht es möglich, morgens in den Bergen zu wandern und nachmittags im Meer zu schwimmen – eine Besonderheit, die nur wenige Reiseziele bieten.

Der milde Herbst (September bis November)

Kenner betrachten den Herbst als die vielleicht schönste Reisezeit für Madeira. Die Temperaturen bleiben mit 22 bis 25 Grad sommerlich warm, während der Touristenansturm nachlässt und sich authentischere Erlebnisse eröffnen. Das Madeira Wine Festival Anfang September feiert die Weinlese in Câmara de Lobos und Estreito de Câmara de Lobos mit traditionellen Tänzen, Folkloregruppen und der Möglichkeit, den legendären Madeira-Wein direkt beim Produzenten zu verkosten. Dieser durch Hitzebehandlung konservierte Süsswein wurde einst von Kolumbus geschätzt und zählt heute zu den bedeutendsten Kulturgütern der Insel.

Wanderer schätzen den Herbst besonders, da die Wetterlagen stabil ausfallen und die sommerliche Mittagshitze abklingt. Die Levadas, jene einzigartigen Bewässerungskanäle, die sich über 2.500 Kilometer durch die Insel ziehen, laden zu mehrstündigen Erkundungen durch dichte Wälder und über schwindelerregende Klippen ein. Oktober und November bringen zwar gelegentlichen Regen, doch die Schauer fallen meist kurz und kräftig aus, worauf wieder strahlender Sonnenschein folgt.

Mildes Überwintern (Dezember bis Februar)

Während in Zürich die Temperaturen um den Gefrierpunkt pendeln und die Nebelsuppe tagelang über der Stadt hängt, geniesst Funchal durchschnittlich 17 bis 19 Grad und 5 bis 6 Sonnenstunden täglich. Diese Klimadifferenz macht Madeira zu einem idealen Winterfluchtziel für Schweizer Reisende. Der Höhepunkt der Wintersaison bildet zweifellos das Silvester-Feuerwerk in Funchal, das im Guinness-Buch der Rekorde als grösstes Feuerwerk der Welt verzeichnet war. Zehntausende Besucher versammeln sich im Amphitheater der Stadt, während acht Minuten lang der Nachthimmel über der Bucht in spektakulären Farben explodiert und Kreuzfahrtschiffe ihre Sirenen ertönen lassen.

Der Januar und Februar präsentieren sich als ruhigere Monate mit moderaten Preisen und weniger Touristenandrang. Die Vegetation zeigt sich von ihrer üppigsten Seite, Mimosen blühen in leuchtendem Gelb, und die weissen Blütenteppiche der Mandelbäume verwandeln ganze Täler in malerische Kulissen. Die Wassertemperatur von 18 bis 19 Grad lädt zwar nicht zu ausgedehnten Schwimmrunden ein, reicht jedoch für erfrischende Bäder in den geschützten Meerwasserpools aus.

Beste Reisezeit nach Aktivitäten

Wandern und Trailrunning

Madeira hat sich als Eldorado für Wanderer und Trailrunner etabliert. Die klimatisch besten Wandermonate reichen von April bis Juni sowie von September bis November, wenn moderate Temperaturen und stabile Wetterlagen optimale Bedingungen schaffen. Die Levada-Wanderungen durch den Lorbeerwald, insbesondere die berühmte Levada do Caldeirão Verde oder die Levada das 25 Fontes, offenbaren sich in diesen Monaten von ihrer spektakulärsten Seite : Wasserfälle führen genügend Wasser, ohne dass die Wege überschwemmt wären, und die üppige Vegetation leuchtet in verschiedenen Grüntönen.

Das Hochgebirge stellt besondere Anforderungen an die Ausrüstung. Die legendäre Bergwanderung vom Pico do Arieiro zum Pico Ruivo (1.862 Meter, höchster Gipfel) führt durch karge Vulkanlandschaften, über schwindelerregende Grate und durch in den Fels gehauene Tunnel. Das Zwiebelprinzip bei der Kleidung erweist sich hier als unverzichtbar, da Nebel binnen Minuten aufziehen kann und die gefühlte Temperatur durch Wind dramatisch sinkt. Trailrunner finden im Madeira Island Ultra-Trail (MIUT) einen der härtesten Ultraläufe Europas, der jährlich im April ausgetragen wird.

Surfen und Wassersport

Wassersportbegeisterte finden auf Madeira ganzjährig attraktive Bedingungen, die sich jedoch je nach Saison deutlich unterscheiden. Der Winter (November bis März) bringt die grössten Wellen an die Nordküste, wo Spots wie Jardim do Mar und Paul do Mar zu den legendärsten Big-Wave-Destinationen Europas zählen. Diese Bedingungen richten sich an erfahrene Surfer, die mit Wellenhöhen von 3 bis 6 Metern umgehen können. Anfänger finden im Sommer an der Südküste sanftere Bedingungen vor.

Taucher entdecken im Unterwasser-Nationalpark Garajau eine faszinierende Meereswelt. Die Sichtweiten erreichen im Sommer bis zu 30 Meter, Wassertemperaturen von 22 bis 23 Grad machen längere Tauchgänge angenehm. Die berühmte Christusstatue in 25 Meter Tiefe, umgeben von Zackenbarschen, Muränen und Mönchsrobben, gilt als einer der beeindruckendsten Tauchspots des Atlantiks. Stand-up-Paddling, Kajakfahren und Jetski-Touren runden das Wassersportangebot ab.

Wal- und Delfinbeobachtung

Madeira zählt zu den besten Destinationen weltweit für die Beobachtung von Meeressäugern. Die Gewässer rund um die Insel beherbergen über zwanzig verschiedene Walarten, wobei sich je nach Monat unterschiedliche Spezies blicken lassen. Ganzjährig präsent sind Gemeine Delfine, Fleckendelfine und Grosse Tümmler, die in Schulen von bis zu 200 Tieren vor die Boote ziehen. Pottwale zeigen sich bevorzugt zwischen April und Oktober, während die beeindruckenden Blauwale – die grössten Lebewesen der Erde – gelegentlich im April und Mai gesichtet werden. Grindwale und Schnabelwale ergänzen das Artenspektrum. Die professionellen Anbieter in Funchal und Calheta arbeiten nach strengen ökologischen Richtlinien und garantieren respektvolle Beobachtungen.

Fotografie und Naturerlebnisse

Fotografen finden auf Madeira unzählige Motive, die sich je nach Jahreszeit und Tageszeit dramatisch verändern. Der sagenumwobene Lorbeerwald Fanal mit seinen jahrhundertealten, knorrigen Bäumen offenbart sich in voller Mystik bei nebligen Bedingungen, die besonders im Winter und Frühling häufig auftreten. Die dichten Nebelschwaden kriechen zwischen den Stämmen hindurch und schaffen Atmosphären, die an nordische Märchenwälder erinnern. Sonnenauf- und Sonnenuntergänge am Pico do Arieiro bieten ganzjährig spektakuläre Kulissen, wobei die Wolkenmeere unterhalb des Gipfels ein surreales Panorama erzeugen.

Unsere Top-Reisen auf Madeira

Voyage Privé präsentiert eine sorgfältig kuratierte Auswahl erstklassiger Unterkünfte auf Madeira, die Komfort, authentisches Inselflair und exklusive Mitgliedervorteile miteinander verbinden. Die folgenden drei Hotels repräsentieren die Spitze unseres Angebots und versprechen unvergessliche Aufenthalte in einzigartigen Rahmen.

1. Saccharum Resort & Spa 5*

Saccharum Resort & Spa 5*

Das Saccharum Resort & Spa 5* erhebt sich an der sonnenverwöhnten Südwestküste Madeiras in Calheta und verkörpert eine erlesene Verschmelzung aus zeitgenössischem Design und authentischer Inselkultur. Der Name des Hauses – Saccharum bedeutet Zucker – verweist auf die reiche Zuckerrohrtradition der Region und prägt das gesamte architektonische Konzept des Resorts. Mit einer Kundenbewertung von 9 von 10 Punkten und 37 authentischen Bewertungen geniesst das Haus höchstes Ansehen bei anspruchsvollen Reisenden. Die Unterkunft glänzt insbesondere mit hervorragenden Bewertungen in den Kategorien Reinlichkeit (9.6), Umgebung (9.2), Zimmer (9.2) und Einrichtungen (9.2).

Die exzellente Lage an der Praia da Calheta ermöglicht direkten Zugang zu einem der wenigen Sandstrände Madeiras, während der Infinity-Pool mit Panoramablick auf den Atlantik für entspannte Nachmittage prädestiniert ist. Der weitläufige Spa-Bereich bietet eine umfassende Palette an Behandlungen mit lokalen Zutaten wie Zuckerrohr und Aloe Vera. Die Gastronomie verwöhnt Gäste mit kreativen Interpretationen madeirenischer Spezialitäten und internationalen Klassikern. Die strategisch günstige Position in Calheta ermöglicht bequeme Ausflüge in die Weinregion, zu den Lavapools von Porto Moniz oder in die lebhafte Hauptstadt Funchal.

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2. Studios By Aqua Natura Hotels 4*

Studios By Aqua Natura Hotels 4*

Die Studios By Aqua Natura Hotels 4* bieten eine bemerkenswerte Alternative für Reisende, die Wert auf Unabhängigkeit, modernen Komfort und eine authentische Lage im spektakulären Porto Moniz legen. Mit einer herausragenden Kundenbewertung von 9.4 von 10 Punkten zählt diese Unterkunft zu den bestbewerteten Häusern der Insel. Die Verteilung der Noten spricht für sich : 11 Gäste vergaben die Höchstnote "Sehr gut", 5 bewerteten mit "Gut", während keine einzige mittelmässige oder schlechte Bewertung verzeichnet wurde. Besonders glänzen die Kategorien Service (9.8), Reinlichkeit (9.8) und Umgebung (9.6).

Die einzigartige Lage in Porto Moniz platziert die Studios unmittelbar in der Nähe der weltberühmten natürlichen Lavapools, die durch erstarrte Vulkanaktivität entstanden und vom Atlantik mit frischem Meerwasser gefüllt werden. Die moderne Ausstattung der Studios mit voll ausgestatteten Kochnischen gewährt maximale Flexibilität für individualistische Reisende. Die raue, authentische Schönheit der Nordküste offenbart sich unmittelbar vor der Tür : dramatische Steilküsten, der ursprüngliche Lorbeerwald Fanal und die malerische Küstenstrasse ER-101 bieten unerschöpfliche Entdeckungsmöglichkeiten. Diese Unterkunft richtet sich an Reisende, die das ungezähmte, wilde Gesicht Madeiras erleben möchten, ohne auf erstklassigen Komfort zu verzichten.

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3. VidaMar Resort Hotel Madeira 5*

VidaMar Resort Hotel Madeira 5*

Das VidaMar Resort Hotel Madeira 5* präsentiert sich als majestätisches Luxusrefugium an der Südküste Madeiras und verbindet erstklassigen Komfort mit einem atemberaubenden Panoramablick über den Atlantik. Mit einer Kundenbewertung von 9.2 von 10 Punkten und 89 überzeugten Gästen etabliert sich das Haus als eine der ersten Adressen der Insel. Die hochwertigen Einrichtungen des 300-Zimmer-Resorts, das freundliche Personal und der spektakuläre Infinity-Pool mit direktem Meerzugang überzeugen auf den ersten Blick. Nach nur zwei Kilometern erreichen Gäste das historische Zentrum von Funchal und das lebhafte Lido-Viertel mit seinen Restaurants, Cafés und Boutiquen.

Die kulinarische Vielfalt bildet einen besonderen Höhepunkt : Sechs Restaurants bieten unterschiedliche Aromen und Atmosphären. Das Ocean Restaurant serviert internationale Spezialitäten mit Meerblick, das Casa das Espetadas entführt in madeirenisches Ambiente mit traditionellen Fleischspiessen, das KOI Sushi Restaurant verwöhnt Liebhaber asiatischer Küche, und das Mamma Mia by Giovanni zelebriert italienische Klassiker. Das Thalasso Sea Spa mit Saunabereich, Innenpool und umfangreichem Behandlungsangebot schafft Oasen der Entspannung. Familien schätzen das Kinderbecken und den Kinderclub, während Sportbegeisterte das bestens ausgestattete Fitnesscenter nutzen. Die inkludierte Halbpension, die Flughafentransfers und das attraktive Preis-Leistungs-Verhältnis machen dieses Resort zu einer herausragenden Wahl für anspruchsvolle Reisende.

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Regionale Unterschiede : Nord versus Süd

Der sonnige Süden

Die Südküste Madeiras gilt als klimatisch privilegierte Region der Insel. Funchal, die Hauptstadt mit rund 110.000 Einwohnern, breitet sich in einem natürlichen Amphitheater aus und geniesst Schutz vor den kühleren Nordwinden. Die Temperaturen liegen hier ganzjährig 2 bis 3 Grad über denen der Nordküste, und die Sonnenstunden überwiegen deutlich. Ponta do Sol, als sonnigster Ort Madeiras bekannt, verzeichnet durchschnittlich über 300 Sonnentage pro Jahr und zog früher europäische Touristen an, die der kalten Heimat entfliehen wollten. Câmara de Lobos, einst von Winston Churchill auf seinen Malreisen bevorzugt, bietet malerische Fischereiszenen und Weinanbau an den steilen Terrassenhängen.

Der raue Norden

Der Norden Madeiras präsentiert ein kontrastreiches Gesicht der Insel. Porto Moniz mit seinen natürlichen Lavapools, Seixal mit dem berühmten schwarzen Sandstrand und São Vicente mit seinen Vulkangrotten offenbaren eine wilde, ungezähmte Schönheit. Die Niederschläge fallen hier häufiger und intensiver, weshalb die Vegetation üppiger gedeiht und tiefere Grüntöne annimmt. Wasserfälle stürzen direkt ins Meer, und die dramatischen Klippen erreichen am Cabo Girão – einer der höchsten Steilküsten Europas – stolze 580 Meter. Diese Region eignet sich besonders für Naturliebhaber und Fotografen.

Die Hochebene Paúl da Serra

Die Hochebene Paúl da Serra in 1.400 Metern Höhe bildet eine eigene klimatische Zone mit Moorlandschaften, die eher an Schottland als an eine subtropische Insel erinnern. Die Temperaturen fallen hier deutlich niedriger aus, Nebel prägt viele Tage, und selbst im Winter kann es zu Schneefällen kommen. Diese raue Landschaft beherbergt zahlreiche Windkraftanlagen und dient als Ausgangspunkt für spektakuläre Wanderungen.

Reiseplanung und Insider-Tipps für Schweizer Reisende

Anreise aus der Schweiz

Die Anreise nach Madeira gestaltet sich für Schweizer Reisende erfreulich unkompliziert. Ab Zürich bietet Edelweiss ganzjährig Direktflüge zum Flughafen Cristiano Ronaldo (FNC) in Funchal an, mit einer Flugdauer von rund 4 Stunden. Von Genf aus operiert EasyJet mit Direktverbindungen, während Basel über Umsteigeverbindungen erreichbar ist. Der Flughafen selbst zählt zu den spektakulärsten Landeplätzen Europas, da die Landebahn teilweise auf Säulen über dem Meer errichtet wurde. Piloten benötigen spezielle Zertifikate, um hier landen zu dürfen.

Feiertage und Stosszeiten

Bestimmte Zeiten des Jahres bringen erhöhten Besucherandrang mit sich. Ostern zählt zu den beliebtesten Reisezeiten, da die Blumenpracht in voller Entfaltung steht. Das Blumenfest im April/Mai, das Madeira Wine Festival im September, die Weinlese-Wochen und die Silvesterfeierlichkeiten führen zu ausgebuchten Hotels und höheren Preisen. Wer diese Stosszeiten meiden möchte, findet in den Monaten Januar, Februar, Mai (nach dem Blumenfest), Juni und November attraktive Konditionen und ruhigere Bedingungen.

Budgetplanung nach Saison

Die Preisunterschiede zwischen Haupt- und Nebensaison fallen deutlich aus. Hotelpreise können in der Hochsaison (Juli/August sowie Silvester) bis zu 40 Prozent über den Nebensaisonpreisen liegen. Die Schultermonate April, Mai, September und Oktober bieten das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bei gleichzeitig hervorragenden klimatischen Bedingungen. Mitglieder von Voyage Privé profitieren ganzjährig von exklusiven Ermässigungen von bis zu 70 Prozent auf handverlesene Luxusunterkünfte.

Das Zwiebelprinzip beim Packen

Die klimatische Vielfalt Madeiras erfordert eine durchdachte Garderobenplanung nach dem bewährten Zwiebelprinzip. An einem einzigen Tag können Reisende am Meer bei 24 Grad ein Bad nehmen und wenige Stunden später auf dem Pico do Arieiro bei 10 Grad und kräftigem Wind wandern. Empfehlenswert sind daher leichte Sommerkleidung, ein Fleece-Pullover, eine wind- und wasserdichte Jacke, feste Wanderschuhe mit gutem Profil, Badekleidung, Sonnenschutz und ein Regenschirm. Wer Levada-Wanderungen plant, sollte zusätzlich eine Taschenlampe für die Tunneldurchquerungen einpacken.

Häufig gestellte Fragen

Kann man im Winter im Meer baden ?

Ja, Badefreunde finden auch im Winter akzeptable Bedingungen vor. Die Wassertemperaturen sinken selten unter 18 Grad, was durchaus erfrischende Bäder ermöglicht. Geschützte Meerwasserpools wie im Lido-Komplex oder die natürlichen Lavapools von Porto Moniz bieten zusätzlich geschützte Badezonen.

Wann blühen die Agapanthus ?

Die prächtigen blauen und weissen Schmucklilien, die Agapanthus, erreichen ihre Blütenpracht im Juni und Juli und verwandeln ganze Strassenzüge und Gärten in violett-blaue Meere. Diese Zeit eignet sich ideal für Botanik-Fotografie.

Ist Madeira im Sommer zu heiss ?

Nein, Madeira bleibt auch im Hochsommer angenehm temperiert. Die Temperaturen übersteigen selten 28 Grad, und die stetige Atlantikbrise verhindert drückende Hitze. Damit präsentiert sich die Insel als ideale Sommerdestination für Reisende, die mediterrane Hitze als unangenehm empfinden.

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