Madeira Klimatabelle 2026: Wetter, Temperaturen & beste Reisezeit - Voyage Privé

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Sommaire

Madeira, die portugiesische Perle im Atlantik, trägt nicht ohne Grund den schmeichelhaften Beinamen Insel des ewigen Frühlings. Doch wer sich ausschliesslich auf eine klassische Klimatabelle verlässt, verpasst die eigentliche Magie dieses Archipels. Die statistischen Durchschnittswerte für Funchal, die meist in Reiseführern präsentiert werden, erzählen nur einen kleinen Teil der Geschichte – denn Madeira ist ein Land der klimatischen Kontraste, wo sich innerhalb weniger Kilometer die Bedingungen dramatisch verändern können. Während Schweizer Reisende aus Zürich, Bern oder Genf im Februar unter grauem Hochnebel leiden, geniessen Gäste auf der Praia Formosa angenehme 19 Grad und strahlenden Sonnenschein. Dieser umfassende Wetterguide liefert weit mehr als blosse Zahlen : Er entschlüsselt die meteorologischen Phänomene, die Madeira zu einem der vielseitigsten Ganzjahresziele Europas machen. Von den subtropischen Bedingungen an der Südküste über die üppig-grüne Regenzone des Nordens bis hin zum Hochgebirge mit gelegentlichen Frostnächten – jede Region entwickelt ihr eigenes Mikroklima. Schweizer Reisende profitieren zudem von bequemen Direktflügen ab Zürich, die diese atlantische Oase in nur vier Stunden erreichbar machen. Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt des madeirensischen Klimas und entdecken Sie, warum die berühmte Klimatabelle lediglich den ersten Schritt zur perfekten Reiseplanung bildet.

Klimakarte Madeira
Die Insel des ewigen Frühlings | Atlantischer Ozean
Klimaübersicht
Klimazone
Subtropisch
Ozeanisch gemässigt
Jahresdurchschnitt
19,5°C
Sehr angenehm
Sonnenstunden/Jahr
2.500+ Std.
Hohe Sonneneinstrahlung
Wassertemperatur
17-23°C
Ganzjährig mild
Monatliche Klimadaten
Monat Ø Temp. Max Min Niederschlag Sonnenstd. Wasser
Januar 16°C 19°C 13°C 86 mm 5 Std. 18°C
Februar 16°C 19°C 13°C 75 mm 6 Std. 17°C
März 17°C 19°C 14°C 56 mm 6 Std. 17°C
April 17°C 20°C 14°C 37 mm 7 Std. 17°C
Mai 19°C 21°C 16°C 23 mm 8 Std. 18°C
Juni 20°C 23°C 18°C 9 mm 8 Std. 20°C
Juli 22°C 25°C 20°C 3 mm 9 Std. 21°C
August 23°C 26°C 21°C 4 mm 9 Std. 22°C
September 23°C 25°C 20°C 30 mm 8 Std. 23°C
Oktober 21°C 24°C 19°C 80 mm 7 Std. 22°C
November 19°C 22°C 16°C 93 mm 6 Std. 21°C
Dezember 17°C 20°C 14°C 102 mm 5 Std. 19°C
Beste Reisezeit
Hochsaison
April - Oktober
Ideales Wetter für Strandaktivitäten, Wandern und Sightseeing. Warme Temperaturen und wenig Regen.
Blumenzeit
März - Mai
Die Insel erstrahlt in voller Blütenpracht. Perfekt für Naturliebhaber und Fotografen.
Nebensaison
Nov. - Februar
Ruhiger und günstiger. Mehr Regen, aber immer noch mild. Ideal für Erholungssuchende.
Klimatische Besonderheiten
Passatwinde
Nordöstliche Passatwinde sorgen für angenehme Frische und verhindern extreme Hitze.
Mikroklimate
Der Norden ist feuchter und grüner, der Süden trockener und sonniger. Vielfältige Vegetation.
Höhenlagen
In den Bergen (bis 1'862 m) kann es deutlich kühler sein. Temperaturunterschiede bis 10°C.
Regenzeit
Oktober bis Januar sind die regenreichsten Monate, aber Regen fällt meist nur kurz.
Golfstrom
Der Golfstrom hält das Wasser ganzjährig mild und sorgt für das ausgeglichene Klima.
Luftfeuchtigkeit
Durchschnittlich 65-75%. Angenehm und gut für die Haut, nie drückend schwül.
Empfohlene Aktivitäten
Wandern
Ganzjährig möglich
Beste Zeit : März - Oktober
Strandurlaub
Juni - September
Warmste Wassertemperaturen
Blumenfestivals
April - Mai
Festa da Flor (Blumenfest)
Walbeobachtung
April - Oktober
Delfine und Wale sichten
Weinfest
August - September
Festa do Vinho (Weinernte)
Silvester
31. Dezember
Weltberühmtes Feuerwerk
Lage : 32°N 17°W | Atlantischer Ozean | 950 km südwestlich von Lissabon
Fläche : 741 km² | Hauptstadt : Funchal | Höchster Punkt : Pico Ruivo (1'862 m)
Klima-Motto : „Die Insel des ewigen Frühlings" – Ganzjährig angenehme Temperaturen

Die Master-Klimatabelle : Funchal im Jahresverlauf

Die Hauptstadt Funchal an der Südküste Madeiras dient als meteorologischer Referenzpunkt für die gesamte Insel, auch wenn die regionalen Abweichungen beträchtlich ausfallen können. Die folgende detaillierte Übersicht präsentiert sämtliche klimatisch relevanten Daten, die für eine präzise Reiseplanung unverzichtbar sind.

Monatliche Klimawerte für Funchal im Überblick

Im Januar bewegen sich die Höchsttemperaturen zwischen 19 und 20 Grad, die Tiefstwerte bei 13 Grad. Die Sonne scheint durchschnittlich 5 Stunden täglich, es fallen etwa 9 Regentage, die Wassertemperatur liegt bei 18 Grad, während die Luftfeuchtigkeit 70 Prozent erreicht. Der Februar präsentiert sich mit 19 Grad Maximum, 13 Grad Minimum, 6 Sonnenstunden und 8 Regentagen, bei gleichbleibender Wassertemperatur von 18 Grad.

Der März bringt bereits 20 Grad Höchstwert, 14 Grad minimal, 7 Sonnenstunden und 7 Regentage. Im April steigen die Werte auf 20 bis 21 Grad tagsüber bei 14 Grad nachts, 8 Sonnenstunden und nur noch 5 Regentagen. Der Mai zeigt sich mit 21 Grad, 15 Grad minimal, 9 Sonnenstunden und 3 Regentagen besonders freundlich. Ab Juni klettern die Werte auf 22 Grad, 17 Grad in der Nacht, 9 Sonnenstunden und lediglich 2 Regentagen.

Der Juli präsentiert sich mit 24 Grad Höchstwert, 18 Grad Minimum, 10 Sonnenstunden und nur 1 Regentag als extrem stabil. Der August markiert mit 25 Grad maximal, 19 Grad minimal, 10 Sonnenstunden und 1 Regentag den Höhepunkt der Wärme. Der September zeigt ähnliche Werte mit 25 Grad, 19 Grad nachts, 8 Sonnenstunden und 3 Regentagen. Der Oktober beschert 24 Grad tagsüber, 18 Grad nachts, 7 Sonnenstunden und 7 Regentage. Der November bringt 22 Grad, 16 Grad minimal, 6 Sonnenstunden und 9 Regentage, während der Dezember mit 20 Grad, 14 Grad nachts, 5 Sonnenstunden und 10 Regentagen das Jahr abrundet.

Analyse der Extremwerte

Die heissesten Monate sind eindeutig August und September mit Tageshöchstwerten um 25 Grad, während der Februar mit 19 Grad als kühlster Monat gilt. Diese minimale Spanne von nur 6 Grad zwischen dem wärmsten und kältesten Monat unterstreicht die aussergewöhnliche Stabilität des madeirensischen Klimas. Zum Vergleich : In Zürich schwankt der Unterschied zwischen Januar und Juli um über 20 Grad.

Niederschlagsmuster verstehen

Die statistischen 10 Regentage im Dezember bedeuten keineswegs durchgehenden Regen. Typischerweise ziehen die Schauer kurz und kräftig durch, oft in den frühen Morgenstunden oder am späten Abend, während dazwischen stundenlang die Sonne scheint. Diese atlantische Wetterdynamik sorgt für rasche Wechsel und schafft jene spektakulären Regenbögen, die über der Bucht von Funchal häufig zu bewundern sind.

Vertiefung : Wassertemperaturen und Baden

Der Golfstrom-Effekt

Der Golfstrom, jene warme Meeresströmung, die aus der Karibik kommend den Atlantik überquert, umspült Madeira mit erstaunlich milden Wassertemperaturen. Interessanterweise fällt das Wasser rund um Madeira im Sommer sogar wärmer aus als an der portugiesischen Algarve, wo die Benguela-Strömung kühleres Tiefenwasser an die Oberfläche bringt. Diese Besonderheit macht die Insel zu einem ganzjährigen Badeparadies, was wenige Schweizer Reisende überhaupt wissen.

Monatliche Wassertemperatur-Analyse

Von Januar bis März liegt die Wassertemperatur bei moderaten 18 bis 19 Grad, was für Mitteleuropäer eine kurze Gewöhnungsphase erfordert, aber durchaus erfrischende Bäder zulässt. Im April und Mai erwärmt sich der Atlantik auf 19 bis 20 Grad. Der Juni bringt 21 Grad, während Juli und August mit 22 bis 23 Grad angenehme Badebedingungen schaffen. September und Oktober markieren mit 23 bis 24 Grad den Höhepunkt der Badesaison – eine überraschende Tatsache, die Spätreisende belohnt. November und Dezember pendeln sich bei 20 bis 22 Grad ein.

Naturschwimmbecken versus offene Strände

Die natürlichen Lavapools von Porto Moniz an der Nordwestküste bieten eine faszinierende klimatische Besonderheit : Das schwarze Vulkangestein speichert die Sonnenwärme und gibt sie ans eingeschlossene Meerwasser ab, wodurch die Temperatur in den geschützten Becken oft 2 bis 3 Grad über der offenen See liegt. Ausführliche Informationen zu Lavapools, Sandstränden und den besten Badeorten finden Sie in unserem umfassenden Guide zu Badeferien auf Madeira.

Die Klimazonen : Ein Insel-Vergleich

Südküste : Die sonnenverwöhnte Riviera

Die Südküste Madeiras mit Funchal, Câmara de Lobos, Ribeira Brava und Calheta bildet die klimatisch privilegierteste Region der Insel. Die natürliche Gebirgskette im Inselzentrum schirmt diese Küste zuverlässig vor den feuchten Nordwinden ab und sorgt für durchschnittlich 2 bis 3 Grad höhere Temperaturen sowie deutlich mehr Sonnenstunden. Ponta do Sol, wie der Name bereits verrät, gilt als sonnigster Ort der Insel mit über 300 Sonnentagen jährlich. Die Vegetation zeigt hier mediterrane Züge : Bougainvilleen in leuchtendem Magenta, Hibiskus in allen Farben und üppige Bananenplantagen, die sich an den steilen Hängen entlangziehen.

Nordküste : Das grüne Herz der Insel

Die Nordküste um Santana, Porto Moniz und Seixal präsentiert ein völlig anderes klimatisches Gesicht. Die vom Atlantik heranziehenden Wolken stauen sich an den Bergen und entladen sich hier als Regen, was jährliche Niederschlagsmengen von bis zu 2.000 Millimetern mit sich bringt. Die Folge dieser reichlichen Feuchtigkeit ist der üppige Lorbeerwald Laurissilva, der seit 1999 zum UNESCO-Weltnaturerbe zählt. Temperaturen fallen hier durchschnittlich 2 bis 3 Grad niedriger aus als im Süden, und die Luftfeuchtigkeit liegt deutlich höher.

Hochgebirge : Pico do Arieiro in 1.818 Metern Höhe

Das Hochgebirge Madeiras entwickelt ein eigenes Klimaregime, das manch Schweizer Reisender unterschätzt. Auf dem Gipfel des Pico do Arieiro herrschen selbst im Sommer nur 15 bis 18 Grad tagsüber, während die Nächte auf 8 bis 10 Grad abkühlen. Im Winter können die Temperaturen unter den Gefrierpunkt fallen, und gelegentlich liegt sogar Schnee auf den höchsten Gipfeln. Die klare Höhenluft bietet bei guter Sicht spektakuläre Panoramen bis zu 100 Kilometer weit.

Die Hochebene Paúl da Serra

Die windgepeitschte Hochebene Paúl da Serra in 1.400 Metern Höhe zeigt ein Klima, das eher an Schottland oder Irland als an eine subtropische Insel erinnert. Dichter Nebel prägt zahlreiche Tage, die Temperaturen fallen deutlich niedriger aus, und kräftige Westwinde fegen über die Moorlandschaften. Diese rauen Bedingungen machen die Hochebene zu einem beliebten Standort für Windkraftanlagen.

Porto Santo : Die goldene Nachbarinsel

Die Schwesterinsel Porto Santo liegt nur 40 Kilometer nordöstlich von Madeira, entwickelt aber ein erstaunlich anderes Klima. Ohne die hohen Berge Madeiras fallen hier deutlich weniger Niederschläge – nur etwa 400 Millimeter jährlich – und die Landschaft präsentiert sich trocken-mediterran. Die Wassertemperatur liegt um 2 Grad über den Werten Madeiras, da die flache Küste stärkere Erwärmung ermöglicht.

Unsere Top-Hotels auf Madeira

Voyage Privé präsentiert eine erlesene Auswahl an Unterkünften, die je nach Ihren klimatischen Präferenzen unterschiedliche Regionen der Insel erschliessen. Von der Berglage mit kühlerer Frische bis zur sonnenverwöhnten Küste finden Sie hier die ideale Adresse für Ihren nächsten Aufenthalt.

1. Quinta Da Serra 5*

Quinta Da Serra 5*

Das Quinta Da Serra 5* erhebt sich auf einer beeindruckenden Höhe von 820 Metern über dem Meeresspiegel in Jardim da Serra und bietet eine atemberaubende Fluchtmöglichkeit aus dem geschäftigen Küstengeschehen. Diese einzigartige Lage beschert dem Boutique-Hotel ein erfrischendes Mikroklima, das im Sommer angenehme Kühlung verspricht und im Winter mit milden Bedingungen überzeugt. Die Temperaturen fallen hier 3 bis 5 Grad niedriger aus als in Funchal, was das Haus besonders für Reisende attraktiv macht, die mediterrane Hitze als belastend empfinden.

Umgeben von weitläufigen, gepflegten Gärten entfaltet das Quinta Da Serra eine Atmosphäre absoluter Ruhe und Eleganz. Die 52 geräumigen Zimmer verfügen über Balkone mit Blick auf die üppige Vegetation, während das Hauptrestaurant mit internationaler und Bio-Küche kulinarische Höchstleistungen bietet. Henry's Bar im historischen Quinta-Gebäude lädt zu raffinierten Cocktails ein, und die Miamo Bar am Schwimmbadbereich serviert gesundheitsfördernde Fruchtsäfte. Der beheizte Innenpool, die Sauna, der Whirlpool und der Fitnessraum mit Blick auf die Gärten schaffen Möglichkeiten zur Entspannung. Der Flughafen Funchal liegt nur 33 Kilometer entfernt, und ein kostenloser Shuttleservice erleichtert den Transfer. Das Tripadvisor Certificate of Excellence bestätigt die herausragende Qualität dieses Refugiums.

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2. Dom Pedro Madeira 4*

Dom Pedro Madeira 4*

Das Dom Pedro Madeira 4* besticht durch seine unschlagbare Lage in Machico, der ersten Hauptstadt Madeiras aus dem 15. Jahrhundert. Diese historische Stadt an der Ostküste geniesst ein klimatisch begünstigtes Terrain mit etwas weniger Niederschlag als Funchal und bietet mit dem feinen goldenen Sandstrand der Machico Bay einen der wenigen echten Badestrände der Insel. Die Unterkunft liegt nur 50 Meter vom Strand entfernt und ermöglicht direkten Zugang zu entspannten Badetagen.

Die 218 Classic-Zimmer mit deckenhohen Fenstern bieten einen spektakulären Blick auf die umliegende Bucht, während die moderne Einrichtung aus hellem Holz ein zeitgenössisches Ambiente schafft. Das Baía de Zarco Restaurant verwöhnt mit regionalen Spezialitäten und fantastischer Aussicht, die Poolbar serviert leichte Snacks, und die Piano Bar lädt zu stimmungsvollen Abenden ein. Der Flughafen Madeira liegt nur 5 Kilometer entfernt, was eine schnelle Anreise ermöglicht. Taucher profitieren von der Nähe zum Haliotis Tauchzentrum und können die atemberaubende Unterwasserwelt mit Stachelrochen erkunden. Der Pico do Facho bietet spektakuläre Panoramablicke über die Bucht. Als besonderes Extra erhalten Gäste einen VIP-Empfang und ein Willkommensgetränk bei der Ankunft.

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3. Hotel Savoy Calheta Beach 4*

Hotel Savoy Calheta Beach 4*

Das Hotel Savoy Calheta Beach 4* befindet sich in einer der klimatisch privilegiertesten Regionen Madeiras : Calheta an der sonnenverwöhnten Südwestküste. Diese Region verfügt über eines der besten Mikroklimas der gesamten Insel mit überdurchschnittlich vielen Sonnenstunden und moderaten Temperaturen. Die Lage zwischen spektakulären Bergen, azurblauem Ozean und goldenem Sandstrand schafft eine traumhafte Kulisse für erholsame Ferien.

Die 153 geschmackvoll eingerichteten Zimmer mit Meer- oder Bergblick bieten möblierte Balkone, die zum Verweilen einladen. Das All-inclusive-Konzept umfasst Frühstück, Mittag- und Abendessen als Buffet, lokale alkoholische und alkoholfreie Getränke, Weine sowie Snacks tagsüber. Fünf Restaurants und Bars stehen zur Wahl : Das Onda Azul mit lokalen Gerichten wie Thunfisch in Wein und Knoblauch, das Calheta Restaurant mit kreativen Buffets, die Rabaçal Bar mit Cocktails und Abendkonzerten, die Pôr do Sol Bar für leichte Mahlzeiten und die Praia Bar mit direktem Zugang zur Promenade.

Das umfangreiche Wellness- und Sportangebot umfasst Aussenpool, Hallenbad, Sonnenterrasse, Fitnessraum, Whirlpool, Sauna, Hammam und Dampfbad. Wassersportler können Kajaks, Hobie Cats und Windsurfer leihen, und ein Animationsteam sorgt für Unterhaltung. Der Flughafen Funchal liegt 51 Kilometer entfernt, und das Haus ist mit dem Tripadvisor Certificate of Excellence ausgezeichnet.

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Monat für Monat : Der detaillierte Klima-Guide

Januar und Februar : Frühlings-Winter

Während im Schweizer Mittelland zäher Hochnebel die Gemüter trübt, geniesst Madeira milde Temperaturen von 19 bis 20 Grad. Diese Monate eignen sich hervorragend für ausgedehnte Wanderungen ohne sommerliche Hitze, Besuche in den botanischen Gärten Funchals und den Besuch des berühmten Silvester-Feuerwerks, das einst im Guinness-Buch der Rekorde als grösstes Feuerwerk der Welt stand. Die Vegetation präsentiert sich nach den Winterregen in sattem Grün, Mimosen blühen gelb, und Mandelbäume verwandeln ganze Täler in weisse Blütenmeere.

März und April : Die grosse Blüte

Das Frühjahr markiert den Höhepunkt der Vegetationspracht. Jacarandabäume tauchen ganze Alleen in zartes Violett, und das legendäre Blumenfest von Funchal (Festa da Flor) verwandelt die Hauptstadt in ein farbenprächtiges Spektakel. Die Temperaturen steigen auf angenehme 20 bis 21 Grad, wobei die statistische Wahrscheinlichkeit kurzer Schauer noch gegeben ist. Diese Schauer fallen jedoch meist kurz aus und werden von strahlendem Sonnenschein abgelöst.

Mai und Juni : Perfektes Licht für Fotografen

Diese Monate gelten als Geheimtipp für anspruchsvolle Reisende. Die Hochdrucklagen stabilisieren sich, die Niederschläge nehmen deutlich ab, und die Sonne scheint 9 Stunden täglich. Das klare, weiche Licht bietet ideale Bedingungen für Landschaftsfotografie, und die Temperaturen von 21 bis 22 Grad erlauben intensives Wandern ohne Erschöpfung.

Juli und August : Die Leste-Gefahr

Die Sommermonate bringen gelegentlich ein meteorologisches Phänomen, das Meteorologen als Leste bezeichnen : einen heissen, trockenen Wind aus der Sahara, der die Temperaturen kurzfristig auf über 35 Grad treiben kann. Diese Episoden dauern meist nur 2 bis 3 Tage, verwandeln die Insel jedoch temporär in eine Wüstenlandschaft mit fein verteiltem Saharastaub in der Atmosphäre. Ansonsten präsentiert sich der Sommer mit moderaten 24 bis 25 Grad und stabilem Hochdruck.

September und Oktober : Bestes Badewetter

Überraschenderweise bietet der Frühherbst die optimalen Badebedingungen. Das Meerwasser erreicht mit 23 bis 24 Grad seinen Jahreshöchststand, die Lufttemperaturen bleiben mit 24 bis 25 Grad angenehm, und die sommerlichen Touristenmassen haben die Insel bereits verlassen. Diese Kombination macht den Spätsommer zur ersten Wahl für Reisende, die Wert auf entspannte Atmosphäre und optimale Badebedingungen legen.

November und Dezember : Weihnachtslichter unter Palmen

Die Regenzeit beginnt statistisch, bedeutet jedoch keineswegs Dauerregen. Funchal verwandelt sich im Dezember in ein magisches Weihnachtsparadies mit aufwendigen Lichtinstallationen, die die gesamte Stadt zum Strahlen bringen. Die Temperaturen von 20 bis 22 Grad laden zu abendlichen Spaziergängen entlang der festlich beleuchteten Promenade ein.

Spezial-Thema : Luftfeuchtigkeit und Wohlbefinden

Die Luftfeuchtigkeit auf Madeira liegt mit durchschnittlich 70 bis 75 Prozent deutlich über den Werten der Schweizer Sommer. Diese erhöhte Feuchtigkeit, kombiniert mit der Seeluft, führt dazu, dass sich 25 Grad auf Madeira subjektiv anders anfühlen als dieselbe Temperatur in der trockeneren Schweizer Luft. Der Nordostpassat, ein beständiger Wind aus nordöstlicher Richtung, sorgt jedoch für stetige Luftzirkulation und hält die Bedingungen angenehm erfrischt.

Für Reisende mit Kreislaufproblemen oder Asthma erweist sich das madeirensische Klima als ausgesprochen wohltuend. Die reine, pollenarme Atlantikluft, die moderate Temperaturspanne und der Verzicht auf extreme Hitzeperioden machen die Insel zu einer klassischen Destination für Gesundheitsreisende. Bereits im 19. Jahrhundert kurten europäische Adelige auf Madeira, und mehrere Wellness-Hotels bieten bis heute spezifische Programme für Atemwegserkrankungen.

Reiseplanung für Schweizer : Kleidung und Ausrüstung

Das berühmte Schweizer Zwiebelprinzip erweist sich auf Madeira als absolut unverzichtbar. Innerhalb eines einzigen Tages können Reisende am Praia da Calheta bei 24 Grad schwimmen und wenige Stunden später auf dem Pico do Arieiro bei 10 Grad und kräftigem Wind wandern. Der Rucksack sollte drei Schichten enthalten : eine atmungsaktive Basisschicht, eine wärmende Fleece-Schicht und eine wind- und wasserdichte Aussenjacke.

Für Levada-Wanderungen empfehlen sich feste Schuhe mit rutschfester Sohle, eine Stirnlampe für die zahlreichen Tunneldurchquerungen, ein Regencape und ausreichend Trinkwasser. Ein nützlicher Tipp : Prüfen Sie vor Wanderungen stets die Webcams Madeira im Internet, um die aktuellen Sichtbedingungen in den Bergen zu beurteilen – Nebel kann selbst bei sonnigem Wetter in Funchal die Gipfelregionen einhüllen.

Häufig gestellte Fragen zum Wetter auf Madeira

Gibt es auf Madeira eine echte Regenzeit ?

Eine ausgeprägte Regenzeit im tropischen Sinne existiert nicht. Die Niederschläge konzentrieren sich zwar auf die Monate November bis Februar, fallen aber auch dann nur an wenigen Tagen und meist kurz und heftig aus, gefolgt von Sonnenschein.

Wann ist die Sicht in den Bergen am besten ?

Die klarsten Sichtverhältnisse herrschen in den frühen Morgenstunden zwischen 6 und 10 Uhr sowie im Spätwinter und Frühjahr (März bis Mai), wenn die Atmosphäre besonders durchsichtig wirkt.

Schneit es auf Madeira ?

Auf dem Pico Ruivo und dem Pico do Arieiro kommt es in strengen Wintern gelegentlich zu Schneefällen. Die Küstengebiete kennen jedoch keinen Schnee, und selbst in den Bergen bleiben die weissen Flocken meist nur wenige Stunden liegen.

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