Norwegen Rundreise 2 Wochen
Sommaire
Die schönsten Rundreisen von Voyage Privé in Norwegen
Rundreise in Eigenregie : Die Fjorde Norwegens

Diese 7-tägige Rundreise führt Sie zu den spektakulärsten Fjordlandschaften Westnorwegens und lässt sich perfekt als Kernstück einer 2-wöchigen Reise integrieren. Sie beginnen in Oslo, fahren mit dem legendären Panoramazug nach Flåm und erleben eine unvergessliche Fjordsafari sowie die malerische Bootsfahrt von Flåm nach Gudvangen durch den UNESCO-geschützten Nærøyfjord. Die Reise endet in der Hansestadt Bergen, wo Sie durch die historischen Gassen von Bryggen schlendern können. Alle Transfers, ausgewählte Ausflüge und komfortable Hotels sind bereits inkludiert, sodass Sie sich ganz auf die atemberaubenden Landschaften konzentrieren können. Diese Route eignet sich hervorragend für Reisende, die die Höhepunkte der norwegischen Fjordwelt ohne aufwendige Eigenplanung erleben möchten und dabei Wert auf Qualität und Komfort legen.
Was wir lieben : Die perfekte Kombination aus Panoramazug, Fjordkreuzfahrt und authentischen Städteerlebnissen – ideal als Basis für eine längere Norwegenreise.
Rundreise Norwegen - Tromsø

Für alle, die das arktische Norwegen erleben möchten, ist diese Rundreise mit Schwerpunkt auf Tromsø und Alta die perfekte Wahl. Sie tauchen ein in die faszinierende Welt nördlich des Polarkreises, wo im Winter die Nordlichter den Himmel erleuchten und im Sommer die Mitternachtssonne niemals untergeht. Die Tour beinhaltet spezielle Nordlicht-Ausflüge sowie actionreiche Schneemobil-Aktivitäten durch die verschneite Tundra. Tromsø, oft als "Tor zur Arktis" bezeichnet, bietet neben Naturerlebnissen auch kulturelle Highlights wie das Polarmuseum und die markante Eismeerkathedrale. Diese Rundreise lässt sich ideal mit einer Fjordroute im Süden kombinieren, um in 2 Wochen sowohl die klassischen als auch die arktischen Facetten Norwegens zu erleben.
Was wir lieben : Die einzigartige Möglichkeit, Nordlichter zu jagen und gleichzeitig authentische arktische Abenteuer wie Schneemobilfahrten zu erleben.
Mit dem Bus und Zug durch nordische Schönheiten

Diese 5 bis 7-Nächte-Route verbindet auf elegante Weise die Höhepunkte Westnorwegens durch eine Kombination aus Zug- und Busfahrten. Sie reisen von Bergen über Voss nach Flåm und erleben dabei die berühmte Bergbahn sowie eine spektakuläre Fjordrundfahrt. Diese autofreie Variante ist besonders entspannt und umweltfreundlich, da Sie sich zurücklehnen und die vorbeiziehenden Landschaften geniessen können. Die Route eignet sich perfekt für Reisende, die keine langen Autofahrten unternehmen möchten, aber dennoch die schönsten Panoramen Norwegens erleben wollen. Als Teil einer 2-wöchigen Reise lässt sich diese Tour hervorragend mit weiteren Zugreisen oder Küstenabschnitten kombinieren.
Was wir lieben : Die stressfreie Art zu reisen – ohne Mietauto, dafür mit den schönsten Zugstrecken Europas und inkludierten Fjordausflügen.
Rundreise in Eigenregie : Nordlichter am Polarkreis

Diese kompakte 3 bis 6-Nächte-Rundreise in Tromsø konzentriert sich ganz auf das magische Phänomen der Nordlichter. Mit professionell geführten Nordlicht-Observationstouren erhöhen Sie Ihre Chancen erheblich, die Aurora Borealis in ihrer vollen Pracht zu erleben. Zusätzlich stehen winterliche Aktivitäten wie Schneemobilfahrten, Hundeschlittentouren oder Walbeobachtungen zur Auswahl. Als kürzerer Baustein lässt sich diese Reise ideal in eine 2-wöchige Gesamtroute einbauen – beispielsweise als arktischer Abschluss nach einer Fjordtour im Süden. Die flexible Dauer ermöglicht es Ihnen, die Reise genau an Ihre Bedürfnisse anzupassen und dennoch genügend Zeit für die Nordlichtjagd einzuplanen.
Was wir lieben : Der klare Fokus auf das Nordlicht-Erlebnis mit professionellen Guides und die Möglichkeit, weitere arktische Abenteuer hinzuzufügen.
Rundreise in Norwegen : Malangen & Tromsø

Diese Nordnorwegen-Tour bietet einen authentischen Einblick in die samische Kultur und führt Sie in die weniger besuchte Region Malangen. Neben Tromsø erkunden Sie die unberührte arktische Natur und haben die Möglichkeit, mehr über die Lebensweise der indigenen Sami zu erfahren. Verschiedene Ausflugsoptionen – von Walbeobachtungen bis zu Schneeschuhwanderungen – machen diese Reise besonders vielseitig. Die Kombination aus kulturellen Begegnungen und Naturerlebnissen macht diese Route zu einer bereichernden Ergänzung für eine 2-wöchige Norwegenreise. Sie erleben nicht nur die spektakulären Landschaften, sondern auch die Menschen und Traditionen, die diese Region seit Jahrtausenden prägen.
Was wir lieben : Die authentische Begegnung mit der samischen Kultur und die Ruhe der weniger touristischen Region Malangen.
Die spektakulären Fjorde und Nordkap - Kreuzfahrt

Für Reisende, die eine umfassende Norwegenerfahrung ohne häufige Hotelwechsel suchen, ist diese längere Kreuzfahrt-Rundreise ideal. Sie verbindet die Highlights von Oslo über die Lofoten und Tromsø bis zum legendären Nordkap und nutzt dabei eine clevere Kombination aus Zug, Bus und Schiffsabschnitten. So erleben Sie die norwegische Küste aus einer einzigartigen Perspektive und erreichen auch abgelegene Orte bequem. Diese Multistopp-Rundreise ist perfekt für alle, die in 2 Wochen möglichst viel von Norwegen sehen möchten, ohne ständig selbst fahren zu müssen. Die organisierten Transfers und Ausflüge sorgen für ein entspanntes Reiseerlebnis mit maximalem Erlebniswert.
Was wir lieben : Die umfassende Route von Süd nach Nord mit allen Highlights und die Bequemlichkeit einer organisierten Reise mit Schiffsabschnitten.
Warum sich eine 2-wöchige Rundreise durch Norwegen lohnt
Empfohlene Reiserouten
14 Tage sind eine gute Reisedauer für Norwegen, setzen aber eine klare Routenwahl voraus. Am häufigsten wird Süd- und Westnorwegen bereist. Die Strecke Oslo–Bergen kombiniert Städte, Fjorde und bekannte Highlights wie den Sognefjord und den Geirangerfjord. Auch die Fahrt mit der Flåmsbana gehört zu den beliebtesten Erlebnissen. Diese Route eignet sich besonders für Erstbesucher, die eine Mischung aus Natur und Städten suchen. Nordnorwegen bietet dagegen eine ganz andere Landschaft. Regionen wie Tromsø, die Lofoten oder das Nordkap stehen für arktische Natur, weite Landschaften und deutlich weniger Stopps. Die Distanzen sind grösser, dafür erlebt man die Natur intensiver. Diese Variante ist ideal für Reisende mit Fokus auf Natur, Fotografie und besondere Lichtstimmungen wie Mitternachtssonne oder Nordlichter. Eine Kombination aus Süd- und Nordnorwegen ist grundsätzlich möglich, erfordert aber einen Inlandsflug und mehr Reisezeit für Transfers. Dadurch wird die Route dichter und weniger entspannt. Für eine ausgewogene 14-Tage-Reise empfiehlt es sich daher meist, sich auf eine der beiden Regionen zu konzentrieren. Ambitionierte Reisende können beide Teile verbinden, sollten dann aber eine sorgfältige Planung einrechnen.
Realistische Tagesdistanzen und Fahrzeiten
In Norwegen unterscheiden sich Fahrzeiten erheblich von mitteleuropäischen Standards. Durchschnittliche Tagesfahrzeit sollte drei bis fünf Stunden reine Fahrzeit nicht überschreiten, da kurvige Strassen, zahlreiche Fährverbindungen, schmale Tunnel und Geschwindigkeitsbegrenzungen von 80 km/h auf Landstrassen (oft nur 60 km/h in Fjordregionen) das Vorankommen verlangsamen. Eine realistische Tagesdistanz liegt bei 150 bis 250 Kilometern – mehr ist machbar, lässt aber kaum Zeit für Stopps und Naturerlebnisse. Fährverbindungen über Sognefjord, Hardangerfjord oder zum Geirangerfjord erfordern Wartezeiten von 30 Minuten bis zwei Stunden, im Sommer sollten Sie Reservierungen vornehmen. Mit dem Wohnmobil bewegen Sie sich langsamer als mit dem Mietauto, gewinnen aber Flexibilität bei Übernachtungen. Der beste Tipp : Planen Sie nicht mehr als drei bis vier Übernachtungswechsel pro Woche ein und bleiben Sie lieber länger an einem Ort, um von dort Tagesausflüge zu unternehmen.
Reisroute je nach Reisetyp
Aktive Feriengäste finden in Süd- und Westnorwegen ideale Bedingungen mit Wanderungen zum Preikestolen, zur Trolltunga oder auf den Romsdalseggen. 14 Tage erlauben vier bis sechs grössere Wanderungen plus Fjorderlebnisse. Naturfotografen bevorzugen Nordnorwegen im Winter für Nordlichter und verschneite Landschaften oder die Lofoten im Sommer für Mitternachtssonne und dramatische Küsten – längere Aufenthalte an wenigen Orten sichern optimales Licht. Familien mit Kindern schätzen die Fjordroute mit Panoramazügen, Bootsfahrten und kürzeren Tagesetappen ; ein Wohnmobil bietet Flexibilität und Kostenersparnis. Luxusreisende kombinieren Zug, Fähre und organisierte Ausflüge mit hochwertigen Hotels in Bergen, Flåm und Tromsø. Paare suchen Fjordkreuzfahrten, malerische Dörfer wie Reine und romantische Nordlicht-Momente im Winter.
Routenvorschläge für eine Rundreise in 14 Tagen
Route A – Westnorwegen
Diese klassische Fjord-Schwerpunktroute beginnt mit 2 Tagen in Oslo, wo das Opernhaus, der Vigeland-Park und die Akershus Festung zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehören. Am Tag 3 geht es über den Lærdal-Tunnel nach Flåm (ca. 330 km, rund 5 Stunden) oder alternativ mit der Bergen-Bahn bis Myrdal und weiter mit der Flåmsbahn ins Tal. Der Tag 4 steht im Zeichen einer Bootsfahrt von Flåm nach Gudvangen durch den Nærøyfjord, der zum UNESCO-Welterbe UNESCO-Welterbe Nærøyfjord gehört, mit Rückfahrt über die Stalheimskleiva. Am Tag 5 nehmen Sie die Fähre nach Balestrand am Sognefjord, einem ruhigen Fjorddorf. Der Tag 6 führt weiter nach Loen oder Stryn mit der Möglichkeit, den Briksdal-Gletscher zu besuchen oder mit dem Loen Skylift zu fahren. Am Tag 7 geht es über den Trollstigen nach Geiranger (ca. 180 km, rund 4 Stunden) mit Stopps an Aussichtspunkten. Der Tag 8 ist für eine Fjordkreuzfahrt zu den Wasserfällen Sieben Schwestern und Brautschleier sowie eine Wanderung zum Vesteråsfjellet reserviert. Am Tag 9 fahren Sie weiter nach Ålesund (ca. 120 km) mit Jugendstilarchitektur und dem Aksla-Aussichtspunkt. Der Tag 10 ist ein längerer Fahrtag nach Bergen über die Atlantikstrasse (ca. 380 km, rund 6 Stunden). Die Tage 11 und 12 stehen in Bergen auf dem Programm mit Bryggen, Fløibahn, Fischmarkt und einem Ausflug zum Hardangerfjord. Am Tag 13 geht es zurück nach Oslo (ca. 460 km oder rund 7 Stunden per Zug), bevor am Tag 14 der Rückflug erfolgt.
Route B – Küste & Südwest
Diese alternative Route kombiniert Küstenerlebnisse mit Fjordlandschaften in Norwegen. Nach 2 Tagen in Oslo geht es am Tag 3 weiter nach Kristiansand (ca. 320 km, rund 4,5 Stunden) an der Südküste mit Stränden und der Altstadt Posebyen. Am Tag 4 steht ein Ausflug zum Lindesnes Leuchtturm auf dem Programm, dem südlichsten Punkt Norwegens. Am Tag 5 erreichen Sie Stavanger (ca. 230 km, rund 3,5 Stunden) mit Gamle Stavanger und dem Norwegischen Erdölmuseum. Der Tag 6 ist der Wanderung zum Preikestolen gewidmet, einer etwa 8 Kilometer langen Tour mit 4 bis 5 Stunden Gehzeit und einem Aussichtspunkt 604 Meter über dem Lysefjord. Am Tag 7 folgt eine Bootsfahrt durch den Lysefjord, vorbei an Preikestolen und Kjerag. Am Tag 8 geht es weiter nach Haugesund (ca. 90 km) mit Einblicken in die Wikinger-Geschichte. Am Tag 9 erreichen Sie Bergen (ca. 150 km inklusive Fähre). Die Tage 10 und 11 gehören Bergen mit Bryggen, dem Fischmarkt sowie Ausflügen zum Hardangerfjord und zum Wasserfall Vøringsfossen. Am Tag 12 fahren Sie nach Voss (ca. 100 km) für Aktivitäten wie Rafting oder Wanderungen. Am Tag 13 geht es zurück nach Oslo, bevor am Tag 14 die Abreise erfolgt.
Route C – Nordnorwegen
Diese anspruchsvolle Nordroute beginnt in Tromsø mit einer Stadtbesichtigung der Eismeerkathedrale, des Polarmuseums und der Seilbahn auf den Storsteinen. An Tag 2 steht je nach Jahreszeit entweder eine Walbeobachtungstour zwischen November und Januar oder eine Mitternachtssonne-Tour zwischen Juni und Juli auf dem Programm. An Tag 3 geht es weiter nach Senja (ca. 180 km inklusive Fähre), wo die Wanderung auf die Segla im Mittelpunkt steht. An Tag 4 erreichen Sie die Lofoten und fahren nach Svolvær. Von dort geht es an Tag 5 weiter nach Reine (ca. 130 km) mit Stopps in Henningsvær sowie am Haukland Beach. Tag 6 ist für die Wanderung auf den Reinebringen vorgesehen, ergänzt durch Fotostopps in Sakrisøy und Hamnøy. An Tag 7 besuchen Sie das Dorf Å mit dem Norwegischen Fischerdorf-Museum und übernachten in Leknes. An Tag 8 geht es weiter nach Stokmarknes in den Vesterålen (ca. 100 km) mit Besuch des Hurtigruten-Museums. An Tag 9 erreichen Sie Andenes (ca. 130 km) für eine weitere Walbeobachtung. Tag 10 ist ein langer Fahrtag zum Nordkap (ca. 400 km), wo Sie an Tag 11 die Mitternachtssonne erleben und optional zum Knivskjellodden wandern können. An Tag 12 geht es weiter nach Alta (ca. 240 km) mit den UNESCO-geschützten Felszeichnungen. An Tag 13 erfolgt die Rückfahrt nach Tromsø (ca. 340 km), vor der Abreise an Tag 14.
Aktivitäten und Highlights unterwegs
Unverzichtbare Erlebnisse
Fjordkreuzfahrten zählen zu den Höhepunkten jeder Norwegenreise. Die Bootsfahrt durch den Nærøyfjord von Flåm nach Gudvangen (zwei Stunden) führt durch den schmalsten Fjord Norwegens, während die Kreuzfahrt im Geirangerfjord (ein bis zwei Stunden) Sie an den Wasserfällen Sieben Schwestern, Freier und Brautschleier vorbeiführt. Vom Lysefjord aus sehen Sie den Preikestolen von unten (drei bis vier Stunden ab Stavanger). Buchen Sie im Sommer vorab, Kosten liegen bei 40 bis 80 Schweizer Franken. Die Flåmsbahn gilt als eine der steilsten Bahnstrecken der Welt (20 km von Myrdal auf 867 Metern nach Flåm auf zwei Metern) mit spektakulären Wasserfällen während der einstündigen Fahrt. Kosten betragen etwa 60 Schweizer Franken einfach, Reservierung ist essentiell. Die Bergen-Bahn von Oslo nach Bergen überquert in sieben Stunden die Hardangervidda auf 1222 Metern – einer der schönsten Panoramazüge Europas. Die Trolltunga-Wanderung (22 km, 10 bis 12 Stunden, 900 Höhenmeter) zum spektakulären Felsvorsprung über dem Ringedalsvatnet ist nur Juni bis September begehbar, ein Guide wird für Ungeübte empfohlen. Der Preikestolen (8 km, vier bis fünf Stunden, 500 Höhenmeter) ist Norwegens beliebteste Wanderung zur Felskanzel 604 Meter über dem Lysefjord, ganzjährig begehbar.
Saisonale Erlebnisse
Die Nordlichter tanzen von September bis März am norwegischen Himmel, am besten nördlich des Polarkreises in Tromsø, auf den Lofoten oder in Alta. Geführte Touren (100 bis 200 Schweizer Franken) erhöhen die Erfolgschancen erheblich, da Guides beste Spots und Wettervorhersagen kennen – planen Sie mehrere Nächte ein. Die Mitternachtssonne erleben Sie in Tromsø vom 20. Mai bis 22. Juli, am Nordkap vom 14. Mai bis 29. Juli und auf den Lofoten von Ende Mai bis Mitte Juli – perfekt für Fotografen mit 24 Stunden Tageslicht. Walbeobachtung ist in Tromsø (November bis Januar für Orcas und Buckelwale) und Andenes (ganzjährig für Pottwale) möglich, Touren dauern drei bis vier Stunden und kosten 120 bis 180 Schweizer Franken. Schneemobil-Touren über gefrorene Fjorde und durch die Tundra starten ab Tromsø (150 bis 250 Schweizer Franken, Führerausweis erforderlich). Hundeschlittenfahrten in Tromsø, Alta oder Karasjok bieten authentische arktische Erlebnisse ab 120 Schweizer Franken. Gletscherwanderungen auf dem Jostedalsbreen, Nigardsbreen oder Briksdal-Gletscher sind nur mit Guide möglich, Ausrüstung wird gestellt (80 bis 150 Schweizer Franken).
Naturbeobachtung und Fotospots
Die UNESCO-Welterbe-Fjorde Nærøyfjord (schmalster Fjord mit 250 Metern Breite) und Geirangerfjord (mit den Wasserfällen Sieben Schwestern, Freier und Brautschleier) bieten beste Perspektiven von Aussichtspunkten wie Stegastein bei Aurland, Ørnesvingen und Flydalsjuvet bei Geiranger. Spektakuläre Wasserfälle sind der Vøringsfossen am Hardangerfjord (182 Meter), Kjosfossen an der Flåmsbahn mit Stoppmöglichkeit, Steinsdalsfossen (begehbar hinter dem Wasserfall) und Langfoss (einer der höchsten mit 600 Metern). Architektonische Aussichtspunkte finden Sie am Trollstigen (Serpentinenstrasse mit Plattform), Dalsnibba bei Geiranger (1500 Meter, Mautstrasse), Stegastein bei Aurland (650 Meter über Aurlandsfjord) und Reinebringen auf den Lofoten (448 Meter). Klassische Lofoten-Fotospots sind Reine (Postkartenmotiv), Hamnøy (rote Fischerhütten), Sakrisøy, Uttakleiv Beach (Mitternachtssonne) und Haukland Beach (weisser Sandstrand). Am Nordkap fotografieren Sie die Mitternachtssonne am Plateau (71 Grad Nord) oder wandern zum weniger touristischen Knivskjellodden, dem nördlichsten Punkt. Bringen Sie ein Stativ für Langzeitbelichtungen, Weitwinkelobjektiv und Polfilter mit.
Transport, Unterkunft und Logistik
Die beste Art zu reisen
Ein Mietauto bietet maximale Flexibilität und hohe Reisegeschwindigkeit. Die Kosten liegen bei etwa 50 Schweizer Franken pro Tag für einen Kleinwagen oder 80 bis 120 Schweizer Franken für einen SUV. Hinzu kommen Hotelkosten von ungefähr 100 bis 200 Schweizer Franken pro Nacht. Diese Variante eignet sich besonders für Reisende, die Komfort schätzen und mehrere Regionen individuell erkunden möchten. Das Wohnmobil kombiniert Unterkunft und Mobilität. Es spart Hotelkosten und ermöglicht Übernachtungen auf Campingplätzen für etwa 20 bis 50 Schweizer Franken pro Nacht. Die Mietkosten liegen jedoch bei rund 150 bis 300 Schweizer Franken pro Tag, abhängig von Grösse und Saison. Zudem reist man langsamer und zahlt teilweise höhere Fährkosten aufgrund der Fahrzeuggrösse. Diese Option eignet sich besonders für Familien und Naturliebhaber. Die Kombination aus Zug und Fähre ist eine entspannte und umweltfreundliche Reisemöglichkeit. Sie bietet eindrucksvolle Strecken wie die Bergenbahn oder die Flåmsbana, ist jedoch weniger flexibel bei abgelegenen Orten und erfordert eine genauere Planung der Verbindungen. Diese Variante passt gut zu komfortorientierten Reisenden ohne eigenes Fahrzeug. Auch kombinierte Varianten sind möglich, etwa Zug und Auto, zum Beispiel Oslo–Bergen per Bahn und anschliessend ein Mietauto für die Weiterreise. Ebenfalls beliebt sind Kreuzfahrten mit Landausflügen, etwa mit Hurtigruten, die als schwimmendes Hotel dienen und verschiedene Küstenabschnitte verbinden. Für 14 Tage und zwei Personen ergeben sich grobe Gesamtkosten von etwa 3.500 bis 5.500 Schweizer Franken bei Mietautos und Hotels, 3.000 bis 4.500 Schweizer Franken beim Wohnmobil mit Campingplätzen sowie 4.000 bis 6.000 Schweizer Franken bei einer Kombination aus Zug, Hotels und Ausflügen.
Allgemeine Informationen zum Verkehr vor Ort
Viele Fjordquerungen erfordern Fährverbindungen über Sognefjord, Hardangerfjord oder zum Geirangerfjord, Fahrpläne finden Sie auf fjord1.no und norled.no. Pro Überfahrt zahlen Sie für Auto plus zwei Personen 20 bis 80 Schweizer Franken, im Sommer sollten Sie Reservierungen vornehmen (online möglich) und Wartezeiten von 30 Minuten bis zwei Stunden einkalkulieren. Längere Fähren wie Bodø–Lofoten kosten 100 bis 150 Schweizer Franken. Viele Tunnel sind mautpflichtig, darunter der Lærdal-Tunnel als längster Strassentunnel der Welt mit 24,5 Kilometern ; automatische Erfassung per Nummernschild sendet die Rechnung später über die Mietauto-Firma. Kosten pro Tunnel liegen bei 5 bis 30 Schweizer Franken, Mautstrassen zu Aussichtspunkten wie Dalsnibba oder zum Trollstigen-Plateau kosten 20 bis 40 Schweizer Franken. Das AutoPASS-System erfasst Maut automatisch, Mietautos sind meist mit Transponder ausgestattet, Barzahlung ist nicht möglich. Gesamtkosten für eine 2-Wochen-Rundreise betragen 100 bis 300 Schweizer Franken je nach Route. Benzin kostet etwa 2,20 bis 2,50 Schweizer Franken pro Liter, rechnen Sie für 2.000 bis 3.000 Kilometer mit 300 bis 500 Schweizer Franken. Verkehrsregeln sind strikt : 80 km/h auf Landstrassen, Licht auch tagsüber Pflicht, Alkohollimit bei 0,2 Promille.
Unterkunftsarten und praktische Buchungstipps
Hotels in Norwegen reichen von Budget-Optionen (ca. 70 bis 120 Schweizer Franken pro Nacht) über Mittelklasse (120 bis 200 Schweizer Franken) bis hin zu Luxusunterkünften (ab 250 Schweizer Franken). In Städten wie Oslo, Bergen und Tromsø ist die Auswahl besonders gross, während in Fjordregionen häufiger kleinere Boutique-Hotels mit skandinavischem Frühstücksbuffet zu finden sind. Gästehäuser und Pensionen bieten eine familiäre Atmosphäre und kosten etwa 80 bis 150 Schweizer Franken pro Nacht. Sie eignen sich besonders gut für Aufenthalte in kleineren Orten wie Flåm, Balestrand oder Reine, wo der Kontakt zu Einheimischen oft persönlicher ist. Typisch für Norwegen sind auch Hütten, sogenannte Hytter, die von einfach bis luxuriös reichen und etwa 100 bis 300 Schweizer Franken pro Nacht kosten. Sie liegen häufig direkt am Fjord oder in den Bergen und sind ideal für Familien oder längere Aufenthalte in der Natur. Campingplätze für Wohnmobile oder Zelte kosten ungefähr 20 bis 50 Schweizer Franken pro Nacht und bieten meist eine gute Infrastruktur sowie attraktive Naturlagen. Besonders aussergewöhnliche Unterkünfte sind Leuchtturm-Hotels wie am Lindesnes-Leuchtturm, traditionelle Rorbuer auf den Lofoten (ca. 120 bis 250 Schweizer Franken) oder Glamping-Unterkünfte mit komfortablen Zelten und Blick auf die Nordlichter. Gerade in der Hauptsaison von Juni bis August ist eine frühzeitige Buchung wichtig, insbesondere in stark nachgefragten Orten wie Geiranger, Reine oder Tromsø. Flexible Stornierungsbedingungen sind ebenfalls sinnvoll, da das Wetter in Norwegen schnell wechseln kann. Eine 14-tägige Rundreise durch Norwegen verbindet eindrucksvolle Fjorde, spektakuläre Panoramastrassen und besondere Naturerlebnisse zu einer abwechslungsreichen Reise. Mit einer guten Planung, realistischen Tagesetappen und der passenden Wahl zwischen Mietauto, Wohnmobil oder Bahn bleibt genügend Raum für spontane Stopps, Wanderungen und entspannte Momente am Wasser.
Norwegen Rundreise 2 Wochen
Die Gesamtkosten hängen stark vom Reisestil ab. Eine Budget-Variante mit Wohnmobil, Selbstversorgung und Campingplätzen kostet 2.500 bis 3.500 Schweizer Franken pro Person. Die Mittelklasse-Variante mit Mietauto, 3*-Hotels, Restaurant-Besuchen und einigen Ausflügen liegt bei 4.000 bis 6.000 Schweizer Franken pro Person. Komfort und Luxus mit 4*-Hotels, gehobenen Restaurants und vielen geführten Aktivitäten schlagen mit 7.000 bis 10.000 Schweizer Franken zu Buche. Hauptkostenfaktoren sind Unterkunft, Verpflegung, Transport und Aktivitäten wie Fjordkreuzfahrten oder die Flåmsbahn.
Die beste Reisezeit hängt von Ihren Zielen ab. Der Sommer (Juni bis August) bietet optimale Bedingungen für Fjorde, Wanderungen und Mitternachtssonne mit Temperaturen von 15 bis 25 Grad, ist aber Hochsaison mit vielen Touristen und höheren Preisen. Frühling und Herbst (Mai, September) locken mit weniger Besuchern, günstigeren Preisen und schönen Herbstfarben, das Wetter ist jedoch unbeständiger und einige Bergstrassen bleiben geschlossen. Der Winter (Dezember bis März) eignet sich ideal für Nordlichter, Wintersport und arktische Erlebnisse, bringt aber sehr kurze Tage oder Polarnacht im Norden sowie gesperrte Strassen mit sich. Für klassische Fjord-Rundreisen empfiehlt sich Juni bis August, für Nordlichter plus offene Strassen der September, für reine Winter- und Nordlichtreisen Dezember bis Februar.
14 Tage sind eine ideale Dauer für Norwegen. Weniger als eine Woche wäre zu kurz und würde nur eine einzelne Region ermöglichen. 2 Wochen erlauben entweder die intensive Erkundung einer Region wie Westnorwegen mit allen Fjorden, mehreren Wanderungen und Zeit zum Verweilen oder die Kombination von zwei Regionen wie Fjorde plus Nordnorwegen mit Inlandsflug. Zu lang wären 14 Tage nur, wenn Sie ausschliesslich die bekanntesten Highlights sehen wollen – dann reichen 10 Tage. Norwegen bietet jedoch so viel Natur und Aktivitäten, dass 2 Wochen schnell vergehen und perfekt für entspanntes Reisen ohne Hetze sind, mit Zeit für spontane Stopps und Wetterpausen.
Eine Wohnmobil-Rundreise ist sehr sinnvoll, besonders für bestimmte Reisende. Vorteile sind maximale Flexibilität bei Übernachtungsorten, Kostenersparnis durch wegfallende Hotels und eigene Küche, intensives Naturerlebnis mit Aufwachen am Fjord sowie ideale Bedingungen für Familien mit Platz und ohne ständige Hotelwechsel. Nachteile umfassen höhere Mietkosten von 150 bis 300 Schweizer Franken täglich (kompensiert durch gesparte Hotelkosten), langsameres Vorankommen, Bedarf an Campingplatz-Infrastruktur und herausfordernde enge Strassen oder Tunnel. Wildcamping ist in Norwegen grundsätzlich erlaubt (Jedermannsrecht), aber mit Einschränkungen. Ein Wohnmobil ist ideal für eine 2-wöchige Rundreise durch Norwegen, wenn Sie Natur lieben, flexibel sein wollen und Campingerfahrung mitbringen.
Die Wahl hängt von Interessen und Jahreszeit ab. Die klassische Süd-/Fjordroute von Oslo über Bergen zum Geirangerfjord bietet UNESCO-Fjorde, die Flåmsbahn, Wanderungen zu Trolltunga und Preikestolen sowie charmante Städte – beste Zeit Juni bis August, ideal für Erstbesucher und Familien. Die Nordroute mit Tromsø, Lofoten und Nordkap lockt mit arktischer Wildnis, dramatischen Küstenlandschaften, Mitternachtssonne im Sommer oder Nordlichtern im Winter sowie Walbeobachtung – längere Fahrzeiten, weniger Infrastruktur, perfekt für Naturliebhaber und Fotografen. Eine Kombination mit Inlandsflug (etwa Bergen–Tromsø) ermöglicht eine Woche Fjorde plus eine Woche Lofoten, erfordert aber gute Planung und höhere Kosten. Empfehlung : Erstbesucher wählen Süden/Fjorde, Wiederkehrer oder Nordlicht-Jäger den Norden, Ambitionierte die Kombination.
Fähren und Maut sind bedeutende Kostenfaktoren. Pro Fährüberfahrt zahlen Sie für Auto plus zwei Personen 20 bis 80 Schweizer Franken, eine typische 2-Wochen-Fjordroute erfordert 5 bis 10 Fährfahrten und damit 150 bis 400 Schweizer Franken. Längere Fähren wie Bodø–Lofoten kosten 100 bis 150 Schweizer Franken. Das automatische Mautsystem AutoPASS erfasst Tunnel, Brücken und Stadteinfahrten per Nummernschild, pro Passage fallen 5 bis 30 Schweizer Franken an. Gesamtkosten für eine 2-Wochen-Rundreise liegen bei 100 bis 300 Schweizer Franken je nach Route. Mautstrassen zu Aussichtspunkten kosten zusätzlich 20 bis 40 Schweizer Franken. Insgesamt sollten Sie für Fähren plus Maut 250 bis 700 Schweizer Franken einkalkulieren. Diese Kosten lassen sich kaum vermeiden, da Fähren oft die einzige Verbindung darstellen.