Rundreise durch Sizilien in 7 Tagen
Sommaire
Die schönsten Autotouren von Voyage Privé in Sizilien
Voyage Privé hat speziell für anspruchsvolle Schweizer Feriengäste eine Auswahl massgeschneiderter Autotour-Angebote zusammengestellt, die eine durchdachte Routenplanung mit maximaler Flexibilität verbinden. Jedes Paket umfasst ein Mietauto, sorgfältig ausgewählte Unterkünfte und detaillierte Tagesbeschreibungen mit realen Fahrzeiten und Besichtigungsvorschlägen. Die Touren sind so konzipiert, dass sie sowohl Erstbesuchern als auch erfahrenen Sizilien-Reisenden gerecht werden – von der klassischen Rundreise über thematische Routen bis zu regionalen Schwerpunkten. Dabei bleibt stets Raum für spontane Entdeckungen und individuelle Vorlieben, ohne auf professionelle Planung verzichten zu müssen.
1. Autotour : Rundreise um die Insel in 7-11 Nächten

Diese umfassende Rundreise führt von Palermo über das charmante Küstenstädtchen Cefalù zum majestätischen Ätna, weiter nach Taormina mit seinem weltberühmten griechischen Theater und schliesslich nach Syrakus mit der historischen Insel Ortigia. Der Routenvorschlag berücksichtigt auch die Barockjuwelen Noto oder das Naturreservat Vendicari und bietet damit eine ausgewogene Mischung aus pulsierenden Städten, antiken Stätten, Vulkanlandschaft und kristallklaren Badebuchten. Das Mietauto der Komfortklasse ist bereits im Paket enthalten, ebenso wie präzise Fahrzeiten und praktische Hinweise zu Parkplätzen, Öffnungszeiten und lokalen Geheimtipps. Die Route lässt sich flexibel auf sieben, neun oder elf Nächte anpassen, je nachdem wie viel Zeit zur Verfügung steht – ideal für Feriengäste, die sowohl die Ostküste als auch den Norden erkunden möchten, ohne auf die grossen Sehenswürdigkeiten verzichten zu müssen.
Was wir lieben : Die perfekte Balance zwischen Kultur und Natur, die Flexibilität der Routenlänge und die Möglichkeit, sowohl lebhafte Städte als auch ruhige Naturreservate zu erleben.
2. Autotour durch Sizilien in 7 Nächten

Diese klassische Route konzentriert sich auf die bedeutendsten archäologischen Stätten und historischen Städte der Insel : Palermo mit seinen arabisch-normannischen Palästen, Agrigent mit dem spektakulären Valle dei Templi, das antike Syrakus und die lebendige Barockstadt Catania am Fusse des Ätna. Ein Mietauto der Kategorie B sowie Frühstück in allen ausgewählten Unterkünften sind im Paket enthalten, was die Planung erheblich vereinfacht. Der Routenvorschlag berücksichtigt realistische Fahrzeiten zwischen den einzelnen Etappen – typische Tagesstrecken liegen zwischen 80 und 150 Kilometern, sodass genügend Zeit für ausgedehnte Besichtigungen, Mittagspausen in authentischen Trattorien und spontane Fotostopps bleibt. Diese Tour eignet sich besonders für Kulturinteressierte, die in einer Woche die Höhepunkte sizilianischer Geschichte erleben möchten, ohne täglich lange Strecken zurücklegen zu müssen oder sich um die Organisation von Frühstück und Transfers kümmern zu müssen.
Was wir lieben : Die Konzentration auf die bedeutendsten Kulturstätten, die unkomplizierte Planung mit Frühstück inklusive und die ausgewogenen Tagesetappen.
3. Autotour durch Sizilien in 7 oder 9 Nächten

Cineasten und Fans der legendären Pate-Trilogie werden diese thematische Route lieben, die zu Originaldrehorten wie Savoca und Forza d'Agrò führt – jene malerischen Bergdörfer, in denen Michael Corleone um die Hand Apollonias anhielt. Neben diesen filmhistorischen Highlights umfasst die Tour auch klassische Sehenswürdigkeiten wie Cefalù, Palermo, den Ätna und das elegante Taormina. Ein optionales Museumsticket für The Godfather House in Savoca kann hinzugebucht werden, um noch tiefer in die Filmgeschichte einzutauchen. Das Mietauto ist im Paket enthalten und die Route lässt sich auf sieben oder neun Nächte ausdehnen, je nachdem wie intensiv man sich den einzelnen Stationen widmen möchte. Diese Autotour verbindet auf einzigartige Weise Filmkultur mit authentischer sizilianischer Lebensart – die kleinen Dörfer im Hinterland bieten einen Einblick in das traditionelle Inselleben, fernab der grossen Touristenströme, während die bekannten Highlights für die nötige Abwechslung sorgen.
Was wir lieben : Die einzigartige Verbindung von Filmkultur und authentischen Dörfern, die Möglichkeit, auf den Spuren von Don Corleone zu wandeln, und die flexible Dauer.
4. Autotour durch den Westen Siziliens für 5, 7 oder 9 Nächte

Die Westroute richtet sich an Feriengäste, die das authentische, weniger touristische Sizilien entdecken möchten : von Palermo mit seinen pulsierenden Märkten über das Mosaik-Wunder Monreale und das malerische Cefalù bis zu den antiken Tempeln von Segesta, dem mittelalterlichen Bergstädtchen Erice, der Weinstadt Marsala und der zauberhaften Insel Favignana vor der Küste von Trapani. Ein besonderes Highlight ist die im Paket enthaltene Weinverkostung bei der renommierten Kellerei Florio in Marsala – eine Gelegenheit, den berühmten süssen Dessertwein zu probieren und mehr über die jahrhundertealte Weinbautradition zu erfahren. Diese Route ist deutlich weniger überlaufen als die Ostküste und bietet authentische Einblicke in das westsizilianische Leben, geprägt von Fischerei, Weinbau und Salzgewinnung. Die verschiedenen Aufenthaltsdauern ermöglichen es, die Tour individuell anzupassen – ideal für Geniesser, die Ruhe, Wein und Meer kombinieren möchten, ohne auf kulturelle Höhepunkte verzichten zu müssen.
Was wir lieben : Die inklusive Weinverkostung, die entspannte Atmosphäre der Westküste und die Möglichkeit, die charmante Insel Favignana zu erkunden.
5. Autotour in 5, 7 oder 9 Nächten – Ostküste von Sizilien

Die Ostküstentour verbindet Barockarchitektur, unberührte Natur und Vulkanlandschaft zu einem harmonischen Ganzen : Syrakus mit seiner geschichtsträchtigen Altstadt Ortigia, das honigfarbene Barockjuwel Noto, das Naturreservat Vendicari mit seinen einsamen Stränden und Flamingolagunen, der majestätische Ätna, das elegante Taormina und optional sogar ein Abstecher zu den Liparischen Inseln (vor allem Lipari). Das Mietauto ist im Paket enthalten und die verschiedenen Tagesrouten werden je nach gewählter Dauer angepasst – bei sieben Nächten bleibt genügend Zeit für ausgedehnte Wanderungen, Badestopps und kulturelle Entdeckungen. Diese Route eignet sich besonders für Naturliebhaber und Aktivurlauber, die gerne wandern, schnorcheln und die Vielfalt der sizilianischen Landschaft erleben möchten. Die barocken Juwelen wie Noto und Ragusa bieten den perfekten Kontrast zu den Naturerlebnissen und zeigen eine andere, ebenso faszinierende Seite der Insel.
Was wir lieben : Die Vielfalt an Naturerlebnissen, die barocken Juwelen wie Noto und die Möglichkeit, einen Abstecher zu den Liparischen Inseln zu machen.
6. Magische Bustour durch Sizilien in 8 Tagen

Wer lieber ohne eigenes Mietauto reisen möchte, findet in dieser geführten Busrundreise die ideale Alternative : Ein erfahrener deutschsprachiger Reiseleiter begleitet die Gruppe und deckt dabei sowohl Ost- als auch West-Highlights ab – Taormina, Palermo, Agrigent, der Ätna und weitere bedeutende Sehenswürdigkeiten stehen auf dem Programm. Halbpension und zahlreiche Aktivitäten sind bereits im Paket enthalten, sodass sich Feriengäste um nichts kümmern müssen. Diese Art der Rundreise bietet Komfort und Sorglosigkeit – keine Parkplatzsuche, keine Navigation, keine Unsicherheit bei der Routenplanung, dafür fundierte Erklärungen zu Geschichte, Kultur und Tradition sowie die Möglichkeit, gleichgesinnte Reisende kennenzulernen. Die gesellige Atmosphäre einer Gruppenreise und der Austausch mit anderen Sizilien-Begeisterten machen diese Tour zu einem besonderen Erlebnis, das sich perfekt für alle eignet, die Sizilien entspannt und umfassend kennenlernen möchten.
Was wir lieben : Die Betreuung durch einen erfahrenen Guide, die inklusive Halbpension und die Möglichkeit, Sizilien stressfrei im Bus zu erkunden.
Rundreiseempfehlung durch Sizilien in 7 Tagen
Die folgende Route stellt eine bewährte 7-Tage-Rundreise dar, die sich ideal für Erstbesucher eignet und alle wichtigen Highlights der Insel abdeckt. Von der pulsierenden Hauptstadt Palermo über die mittelalterliche Küstenperle Cefalù, die antiken Tempel von Segesta oder Agrigent, den majestätischen Ätna, das elegante Taormina bis zur geschichtsträchtigen Stadt Syrakus – diese Route bietet einen repräsentativen Querschnitt durch Kultur, Natur und sizilianische Lebensart. Die Tagesetappen sind realistisch geplant und umfassen durchschnittlich 80 bis 150 Kilometer Fahrtstrecke, sodass genügend Zeit für Besichtigungen, Pausen und spontane Entdeckungen bleibt. Die Route lässt sich flexibel anpassen – je nach Interesse können einzelne Stopps verlängert, ausgetauscht oder durch zusätzliche Highlights ergänzt werden.
Tag 1 : Ankunft & Palermo – erster Eindruck
Nach der Landung am Flughafen Palermo Falcone-Borsellino erfolgt die Übernahme des Mietautos – Führerausweis, Kreditkarte für die Kaution und Buchungsbestätigung bereithalten. Die kurze Fahrt ins Zentrum beträgt etwa 35 Kilometer und dauert rund 40 Minuten, je nach Verkehrslage. Viele Feriengäste wählen ihr Hotel im historischen Zentrum oder im entspannten Badeort Mondello, der nördlich der Stadt liegt und einen schönen Sandstrand bietet. Ein erster Stadtrundgang durch Palermo führt zu den Quattro Canti, dem barocken Herzstück der Altstadt, zur Piazza Pretoria mit dem prächtigen Brunnen und zur imposanten Kathedrale mit ihren normannischen, arabischen und barocken Stilelementen. Der Normannenpalast mit der weltberühmten Cappella Palatina, deren byzantinische Goldmosaiken zu den schönsten Europas zählen, sollte ebenfalls auf dem Programm stehen. Die arabisch-normannische Architektur und die lebendige Atmosphäre der Märkte – Ballarò, Vucciria – machen den besonderen Charakter der Stadt aus. Den Abend lässt man am besten mit einem Aperitivo und sizilianischem Street Food ausklingen : Arancini (frittierte Reisbällchen), Panelle (Kichererbsenfladen) und Sfincione (sizilianische Pizza) sind Klassiker. Parkplätze im Zentrum sind rar – bewachte Parkgaragen wie das Parcheggio Centrale oder das Garage Basile sind empfehlenswert.
Tag 2 : Palermo, Monreale und Fahrt Richtung Cefalù
Der Vormittag beginnt mit einem Ausflug nach Monreale, das etwa zehn Kilometer südwestlich von Palermo liegt und in rund 20 Minuten erreicht wird. Der dortige Dom gehört zu den bedeutendsten Bauwerken des Mittelalters – die byzantinischen Mosaiken auf über 6400 Quadratmetern erzählen biblische Geschichten in schillerndem Gold und leuchtenden Farben. Der Kreuzgang mit seinen 228 kunstvoll verzierten Säulen, von denen keine der anderen gleicht, ist ein Meisterwerk normannischer Baukunst. Nach diesem kulturellen Höhepunkt geht die Fahrt weiter entlang der Nordküste nach Cefalù, etwa 70 Kilometer und eine Stunde Fahrt entfernt. Das malerische Küstenstädtchen besticht durch seinen normannischen Dom mit beeindruckenden Christus-Mosaiken, verwinkelte Gassen mit Handwerksläden und Restaurants sowie einen der schönsten Strände Siziliens. Wer Zeit und Kondition hat, sollte den steilen Aufstieg zur Rocca di Cefalù wagen – der Felsen oberhalb der Stadt bietet nach etwa 45 Minuten Aufstieg eine spektakuläre Aussicht auf die Küste, die Altstadt und das Meer. Die Nacht verbringt man idealerweise in Cefalù oder Umgebung, um den Sonnenuntergang am Strand zu geniessen. Parkplätze in Cefalù sind im Sommer schnell voll – frühes Ankommen oder die Nutzung des kostenpflichtigen Parkhauses am Ortseingang lohnt sich.
Tag 3 : Westküste, Tempel von Segesta, Erice oder Marsala
Die Fahrt von Cefalù Richtung Westen führt über etwa 150 Kilometer und dauert rund zwei Stunden bis zum antiken Tempel von Segesta. Dieser dorische Tempel aus dem 5. Jahrhundert vor Christus liegt einsam auf einem Hügel und gehört zu den besterhaltenen griechischen Tempeln überhaupt – die Lage in unberührter Natur verleiht ihm eine mystische Atmosphäre. Oberhalb des Tempels befindet sich ein griechisches Theater mit Panoramablick über die sizilianische Hügellandschaft. Segesta ist deutlich weniger überlaufen als Agrigent und bietet gerade deshalb ein intensives Erlebnis. Die Weiterfahrt nach Erice dauert etwa 50 Kilometer und eine Stunde – dieses mittelalterliche Bergdorf auf 750 Metern Höhe thront über der Küste und bietet enge Kopfsteinpflastergassen, eine normannische Burg und eine atemberaubende Aussicht auf die Salinen von Trapani und die Ägadischen Inseln. Die berühmten Mandelplätzchen (Genovesi) der Pasticceria Maria Grammatico sollte man unbedingt probieren. Als Alternative bietet sich Marsala an, bekannt für den gleichnamigen Süsswein – eine Weinverkostung bei der Kellerei Florio oder Donnafugata verbindet Genuss mit Einblicken in die Weinbautradition. Ein Spaziergang durch die barocke Altstadt von Marsala rundet den Tag ab. Die Übernachtung erfolgt idealerweise in Trapani, Marsala oder Umgebung. Von Trapani aus sind Bootsausflüge zu den Ägadischen Inseln, insbesondere Favignana, möglich – ein idealer Badetag, falls Zeit bleibt.
Ätna, Taormina & Syrakus ab Tag 4
Die zweite Hälfte der Rundreise rückt nun die Ostküste Siziliens in den Fokus – eine Region, in der die Natur dominiert. Der aktive Vulkan Ätna, die elegante Küstenstadt Taormina und die antike Metropole Syrakus bilden das Herzstück dieser Etappen. Die Tagesetappen werden etwas länger, führen aber durch spektakuläre Landschaften, die jede Fahrt zu einem Erlebnis machen. Diese Region ist besonders vielfältig : Vulkanlandschaft mit schwarzen Lavafeldern, Barockstädte mit honigfarbenen Fassaden, griechische Ruinen und kristallklare Buchten wechseln sich ab und zeigen die ganze Bandbreite sizilianischer Schönheit.
Tag 4 : Fahrt nach Taormina und Ätna-Besuch
Die Fahrt von der Westküste nach Taormina ist mit etwa 250 Kilometern die längste Etappe der Rundreise und dauert über die Autobahnen A19 und A18 rund drei bis dreieinhalb Stunden. Ein früher Start ist empfehlenswert, um am Nachmittag noch Zeit für den Ätna-Besuch zu haben. Die Strecke führt durch das Inselinnere und ist landschaftlich reizvoll – sanfte Hügel, Olivenhaine und Weinberge prägen das Bild. Der Ätna-Besuch erfolgt idealerweise über die Südseite (Rifugio Sapienza auf etwa 1900 Metern) oder die Nordseite (Piano Provenzana). Von Rifugio Sapienza aus kann man mit der Seilbahn auf etwa 2500 Meter fahren und anschliessend mit geländegängigen Jeeps und Bergführern bis auf rund 2900 Meter aufsteigen – eine geführte Tour dauert etwa drei Stunden und kostet rund 65 Schweizer Franken. Die surreale Mondlandschaft, die Kraterlandschaft mit dampfenden Fumarolen und die spektakuläre Aussicht über die Ostküste bis nach Syrakus machen diesen Ausflug unvergesslich. Warme Kleidung, festes Schuhwerk und Sonnenschutz sind unbedingt nötig. Nach dem Ätna-Besuch führt die Fahrt nach Taormina, etwa 50 Kilometer und eine Stunde von Rifugio Sapienza entfernt. Taormina selbst ist autofrei – Parkplätze befinden sich ausserhalb in Parkhäusern wie Lumbi oder Porta Catania, die etwa zwei Schweizer Franken pro Stunde kosten.
Tag 5 : Taormina & Umgebung
Der Vormittag gehört ganz Taormina, der Perle der Ostküste. Das griechisch-römische Theater ist das Highlight – erbaut im 3. Jahrhundert vor Christus und von den Römern erweitert, bietet es einen atemberaubenden Blick auf den rauchenden Ätna und das türkisblaue Meer. Die elegante Flaniermeile Corso Umberto verbindet die beiden Stadttore und ist gesäumt von Boutiquen, Cafés und Panoramaterrassen. Die Piazza IX Aprile mit ihrer Aussichtsterrasse und der Palazzo Corvaja, ein normannisches Bauwerk, sind weitere Höhepunkte. Am Nachmittag lockt der Strand – Isola Bella, eine kleine Insel, die über eine Sandbank erreichbar ist, bietet einen schönen Kiesstrand und kristallklares Wasser. Eine Seilbahn verbindet Taormina mit der Bucht von Mazzarò, alternativ führt ein steiler Fussweg hinunter. Taormina ist zwar touristisch, aber unbestreitbar schön und elegant. Als Alternative zu Strand und Stadt bietet sich eine Wanderung in der Umgebung an – die Gola dell'Alcantara, eine Schlucht mit kaltem Fluss etwa 20 Kilometer westlich, ist an heissen Tagen ideal zum Abkühlen. Oder ein Besuch in Castelmola, einem Bergdorf oberhalb von Taormina, fünf Kilometer entfernt, das eine spektakuläre Aussicht und den berühmten Mandelwein bietet. Die zweite Nacht verbringt man am besten in Taormina oder im benachbarten Giardini Naxos, das etwas günstiger ist.
Tag 6 : Syrakus und Ortigia
Die Fahrt von Taormina nach Syrakus führt über etwa 120 Kilometer entlang der Küste und dauert rund eineinhalb Stunden. Der erste Stopp gilt dem Parco Archeologico della Neapolis, einem der bedeutendsten archäologischen Parks Siziliens. Das griechische Theater aus dem 5. Jahrhundert vor Christus bot Platz für 15.000 Zuschauer und wird im Sommer für klassische Aufführungen genutzt. Das römische Amphitheater und das berühmte Ohr des Dionysios, eine 23 Meter hohe Höhle mit aussergewöhnlicher Akustik, sind weitere Highlights. Syrakus war einst eine der mächtigsten Städte der Antike, Rivale Athens und Heimat des Mathematikers Archimedes. Der Nachmittag gehört der Insel Ortigia, dem historischen Herzen von Syrakus. Die barocke Piazza Duomo ist einer der schönsten Plätze Italiens – die Kathedrale wurde auf den Säulen eines antiken Athena-Tempels errichtet und vereint griechische, byzantinische und barocke Elemente. Die Fonte Aretusa, eine Süsswasserquelle direkt am Meer, in der Papyrus wächst, ist eine botanische Rarität. Das Castello Maniace, eine Festung aus dem 13. Jahrhundert, und die verwinkelten Gassen mit Handwerksläden, Fischmärkten und Trattorien laden zum Flanieren ein. Die Nacht verbringt man idealerweise in Syrakus oder auf Ortigia selbst – Hotels auf der Insel sind charmant, aber oft teurer. Ortigia ist weitgehend autofrei, Parkplätze befinden sich am Eingang der Insel, etwa Parcheggio Talete für rund 1,50 Schweizer Franken pro Stunde. Wer Zeit hat, kann am späten Nachmittag noch einen Abstecher nach Noto machen, 30 Kilometer südlich – dieses Barockjuwel und UNESCO-Welterbe beeindruckt mit honigfarbenen Fassaden und eleganten Kirchen.
Ideen, Inspirationen und Alternativen
Die oben beschriebene Route ist nur eine von vielen Möglichkeiten, Sizilien in sieben Tagen zu erkunden. Je nach Interesse, Reisestil und Jahreszeit können unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt werden – manche Feriengäste ziehen es vor, eine Region intensiv zu erkunden, statt die ganze Insel zu umrunden. Das reduziert Fahrzeiten, ermöglicht tiefere Einblicke in Kultur und Landschaft und lässt mehr Raum für spontane Entdeckungen und Erholung. Die folgenden Varianten bedienen jeweils spezifische Vorlieben : Die Ostküste für Natur- und Aktivliebhaber, die Westküste für Ruhe und Authentizität, eine familienfreundliche Route für entspanntes Reisen mit Kindern. Jede dieser Routen lässt sich problemlos mit den Autotour-Angeboten von Voyage Privé kombinieren.
Ostküste-Fokus
Diese Variante konzentriert sich auf Catania, Ätna, Taormina, Syrakus, Noto und optional das Naturreservat Vendicari oder die spektakuläre Schlucht Cavagrande del Cassibile und ist ideal für Natur- und Aktivliebhaber. Die Route erfordert weniger Fahrzeit – maximal 150 Kilometer pro Tag – und lässt mehr Zeit für Wanderungen, Badestopps und ausgiebige Erkundungen. Ein möglicher Ablauf : Tag eins und zwei Catania und Ätna (Stadtbesichtigung, Fischmarkt, Vulkanwanderung), Tag drei und vier Taormina und Umgebung (Theater, Isola Bella, Gola dell'Alcantara), Tag fünf Syrakus und Ortigia, Tag sechs Noto und Vendicari (Naturreservat mit Traumstränden, Lagunen mit Flamingos, antike Thunfischfabrik), Tag sieben Cavagrande (spektakuläre Schlucht mit natürlichen Pools, Wanderung etwa zwei Stunden Abstieg und Aufstieg). Diese Route ist besonders im Frühling und Herbst reizvoll, wenn die Temperaturen angenehm für Wanderungen sind und die Natur in voller Blüte steht. Catania als Ausgangspunkt ist oft günstiger als Palermo und die Ostküste insgesamt etwas grüner und abwechslungsreicher. Die Autotour Ostküste von Sizilien von Voyage Privé bietet genau diese Schwerpunkte.
Westküste-Fokus
Die Westroute ist perfekt für Feriengäste, die Ruhe, Authentizität und weniger Touristenströme suchen. Sie umfasst Palermo, Monreale, Cefalù, Segesta, Erice, Trapani, Marsala, Selinunte und optional einen Bootsausflug nach Favignana. Die Westküste ist landschaftlich karger und trockener, aber kulturell ebenso reich wie der Osten. Ein möglicher Ablauf : Tag eins und zwei Palermo und Monreale (Märkte, Cappella Palatina, Dom von Monreale), Tag drei Cefalù, Tag vier Segesta und Erice, Tag fünf Trapani und Bootsausflug nach Favignana (türkisblaue Buchten wie Cala Rossa und Cala Azzurra, Velo-Touren, entspannte Atmosphäre), Tag sechs Marsala (Weinverkostung bei Florio oder Donnafugata) und Selinunte (antike Tempelanlage direkt am Meer, weniger bekannt als Agrigent, aber ebenso beeindruckend), Tag sieben Agrigent mit dem Valle dei Templi auf dem Rückweg nach Palermo. Diese Route ist ideal für Geniesser – Wein, Olivenöl, Thunfisch aus den Tonnaras und Salz aus den Salinen von Trapani prägen die regionale Küche. Im Sommer ist die Westküste heiss und trocken, im Frühling aber in voller Blüte. Die Autotour durch den Westen Siziliens von Voyage Privé deckt genau diese Region ab.
Familienfreundliche und entspannte Route
Diese Variante ist ideal für Familien mit Kindern oder Feriengäste, die Stress vermeiden und die Insel in Ruhe geniessen möchten. Die Route reduziert Fahrzeiten auf maximal ein bis eineinhalb Stunden pro Tag und legt den Fokus auf kinderfreundliche Aktivitäten, Strände und entspannte Besichtigungen. Statt täglich den Standort zu wechseln, wählt man zwei bis drei Basen, von denen aus Tagesausflüge unternommen werden. Ein möglicher Ablauf : Tag eins bis drei Basis Cefalù (Strand, Altstadt, Tagesausflug nach Palermo), Tag vier bis fünf Basis Taormina (Isola Bella, Gola dell'Alcantara, Ätna-Ausflug optional), Tag sechs bis sieben Basis Syrakus (Ortigia, Strand von Fontane Bianche, Noto). Diese Route lässt genügend Zeit für Pool, Strand und spontane Pausen – Kinder können sich austoben, ohne täglich früh aufstehen und Koffer packen zu müssen. Kinderfreundliche Highlights : Ätna-Fahrt mit Seilbahn (Kinder lieben die Mondlandschaft und die Jeeps), Gola dell'Alcantara (Plantschen im kalten Fluss), Bootsfahrt um Ortigia, Puppentheater in Palermo, Gelato-Pausen in den besten Eisdielen. Viele Hotels auf Sizilien bieten Familienzimmer, Pools und kinderfreundliche Einrichtungen. Autositze für Kinder sollten beim Mietauto vorab reserviert werden.
Aktivitäten & Highlights : Was man an 7 Tagen erleben kann
Sizilien bietet weit mehr als Strand und Sonne – die Insel ist ein Paradies für Aktivurlauber, Kulturbegeisterte und Geniesser. Aktive Vulkane, jahrtausendealte Tempel, barocke Meisterwerke, unberührte Naturreservate und vorgelagerte Inseln sorgen für unglaubliche Vielfalt. Sieben Tage reichen aus, um einen repräsentativen Querschnitt zu erleben, aber niemals genug, um alles zu sehen – gerade das macht den Reiz aus und lädt zu weiteren Besuchen ein. Die folgenden Abschnitte ordnen die wichtigsten Aktivitäten und Highlights nach Kategorien, sodass Feriengäste ihre Route nach persönlichen Vorlieben zusammenstellen können. Ob Vulkanwanderung, Tempelbesichtigung oder Bootsausflug – Sizilien erfüllt alle Wünsche.
Vulkane & Natur : Ätna-Ausflug, Cavagrande, Vendicari und Zingaro
Der Ätna ist Europas höchster aktiver Vulkan – seine Höhe schwankt je nach Aktivität um 3350 Meter – und ein absolutes Muss auf jeder Sizilien-Rundreise. Es gibt zwei Hauptzugänge : die Südseite (Rifugio Sapienza) ist touristischer, bietet Seilbahn und Jeep-Touren bis etwa 2900 Meter, während die Nordseite (Piano Provenzana) ruhiger ist und ebenfalls Jeep-Touren anbietet. Geführte Touren mit Bergführern sind sicherer und bieten mehr Hintergrundwissen zu Geologie, Flora und Eruptionsgeschichte. Die surreale Landschaft – schwarze Lavafelder, dampfende Fumarolen, Rauchschwaden – und der Panoramablick bis zum Meer machen jeden Aufstieg unvergesslich. Die Cavagrande del Cassibile südwestlich von Syrakus ist eine spektakuläre Schlucht mit natürlichen Süsswasserpools, den Laghetti di Avola. Die Wanderung in die Schlucht dauert etwa eineinhalb bis zwei Stunden Abstieg, ist steil und erfordert festes Schuhwerk, belohnt aber mit einem erfrischenden Bad in kristallklarem Wasser umgeben von hohen Felswänden. Der Aufstieg ist anstrengend – früh starten und genug Wasser mitnehmen. Das Naturreservat Vendicari südlich von Noto bietet unberührte Strände, Lagunen mit Flamingos und eine antike Thunfischfabrik. Das Reservat wird zu Fuss erkundet – mehrere Eingänge, Rundwege zwischen zwei und fünf Kilometern – und ist im Frühling und Herbst besonders reizvoll, wenn Zugvögel rasten. Die Ruhe und Ursprünglichkeit sind ein Kontrast zu den touristischen Hotspots. Das Naturreservat Zingaro zwischen Scopello und San Vito lo Capo an der Nordwestküste bietet einen etwa sieben Kilometer langen Küstenwanderweg mit traumhaften Buchten, türkisblauem Wasser und mediterraner Macchia. Der Weg ist mittelschwer, passiert mehrere Badebuchten und bietet spektakuläre Ausblicke. Früh kommen lohnt sich, da die Parkplätze begrenzt sind, und Badesachen nicht vergessen.
Kultur & Geschichte : Valle dei Templi, griechisches Theater und Barockstädte
Das Valle dei Templi in Agrigent gehört zu den bedeutendsten archäologischen Ensembles der Welt – fünf dorische Tempel aus dem 5. Jahrhundert vor Christus, UNESCO-Welterbe, thronen auf einem Hügelkamm über dem Meer. Der Concordia-Tempel ist der besterhaltene griechische Tempel ausserhalb Griechenlands und beeindruckt durch seine harmonischen Proportionen. Der Park ist gross – eine Besichtigung dauert drei bis vier Stunden – und wird am besten früh morgens oder spät nachmittags besucht, um Hitze und Menschenmassen zu vermeiden. Ein kombiniertes Ticket für Park und archäologisches Museum kostet etwa 15 Schweizer Franken. Das griechische Theater von Taormina ist spektakulär in den Hang gebaut und bietet einen Blick auf Ätna und Meer – im Sommer finden hier Konzerte und klassische Aufführungen statt. Das römische Amphitheater von Syrakus ist das drittgrösste der römischen Welt und beeindruckt durch seine Grösse und die Akustik, die noch heute bei Aufführungen genutzt wird. Die Barockstädte des Val di Noto – Noto, Ragusa, Modica, Scicli – bilden ein UNESCO-Welterbe und sind Meisterwerke barocker Baukunst. Noto ist der Höhepunkt : honigfarbene Fassaden, die prächtige Kathedrale San Nicolò, elegante Palazzi wie der Palazzo Ducezio. Modica ist berühmt für seine Schokolade nach aztekischer Tradition, Ragusa Ibla für sein mittelalterliches Flair mit verwinkelten Gassen und der Kirche San Giorgio. Weitere kulturelle Highlights : die Cappella Palatina in Palermo mit byzantinischen Mosaiken, der Dom von Monreale mit über 6000 Quadratmetern Goldmosaiken, der einsame Tempel von Segesta und die Tempelruinen von Selinunte direkt am Meer. Sizilien ist ein Freilichtmuseum – 3000 Jahre Geschichte auf engstem Raum.
Inseln & Bootsfahrten : Favignana und Ägadische Inseln
Die Ägadischen Inseln – Favignana, Levanzo, Marettimo – sind ein perfektes Ziel für einen Tagesausflug von Trapani aus. Favignana ist die beliebteste Insel und besticht durch türkisblaue Buchten wie Cala Rossa und Cala Azzurra, eine ehemalige Thunfischfabrik (Tonnara) und eine entspannte Atmosphäre. Die Insel ist klein – etwa zehn Kilometer lang – und wird ideal per Velo erkundet, das am Hafen für etwa zehn Schweizer Franken pro Tag gemietet werden kann. Die Überfahrt erfolgt per Fähre oder Schnellboot ab Trapani und dauert 30 bis 60 Minuten, Kosten liegen bei etwa 15 bis 25 Schweizer Franken für Hin- und Rückfahrt. Im Sommer sind Tickets oft ausgebucht – vorab online buchen ist ratsam. Tagesausflüge können auch Levanzo mit prähistorischen Höhlenmalereien oder Marettimo, eine Wanderinsel mit ursprünglichem Charakter, einschliessen. Als Alternative bieten sich Bootsausflüge entlang der Küste an – etwa um Taormina (Isola Bella, Grotta Azzurra), um Ortigia (Meereshöhlen) oder entlang der Küste von Cefalù. Viele Anbieter organisieren Halbtagestouren mit Schnorchel-Stopps für etwa 40 bis 60 Schweizer Franken. Sizilien vom Meer aus zu erleben bietet eine ganz neue Perspektive – die Felsküsten, versteckten Buchten und kristallklaren Gewässer sind vom Land aus oft nicht zugänglich.
Eine Woche Sizilien ist eine Reise, die alle Sinne anspricht und lange nachwirkt. Die Kombination aus antiken Tempeln, aktiven Vulkanen, barocken Städten und kristallklaren Buchten macht die Insel zu einem einzigartigen Reiseziel. Mit einer durchdachten Route, einem komfortablen Mietauto und den exklusiven Autotour-Angeboten von Voyage Privé wird die 7-Tage-Rundreise zu einem unvergesslichen Erlebnis, das Lust auf mehr macht und die Faszination Siziliens in all ihren Facetten offenbart.
Rundreise Sizilien 7 Tage
Sieben Tage sind eine ideale Dauer für eine erste Sizilien-Rundreise – genug Zeit, um die wichtigsten Highlights wie Palermo, Ätna, Taormina, Syrakus und Agrigent zu erleben, ohne gehetzt zu sein. Mit 10 bis 14 Tagen lassen sich auch abgelegene Regionen, kleinere Inseln und ausgedehnte Wanderungen einbeziehen. Fünf Tage sind zu kurz, da zu viel Fahrzeit und zu wenig Erholung bleibt. Bei nur sieben Tagen kann eine Fokussierung auf Ost- oder Westküste sinnvoll sein, um Fahrzeiten zu reduzieren und eine Region intensiver zu erleben.
Die beste Reisezeit für eine Rundreise ist April bis Juni und September bis Oktober – angenehme Temperaturen zwischen 20 und 28 Grad, weniger Touristen, blühende Landschaften im Frühling. Juli und August sind sehr heiss, oft über 35 Grad, und überlaufen – ideal für Strandferien, aber anstrengend für Besichtigungen und Wanderungen. Der Winter (November bis März) ist mild mit 12 bis 18 Grad, aber manche Bergstrassen wie am Ätna können gesperrt sein und einige touristische Einrichtungen sind geschlossen. Sizilien ist ganzjährig bereisbar, aber Frühling und Herbst bieten das beste Gesamtpaket.
Sieben Tage sind absolut ausreichend, um Sizilien kennenzulernen – vorausgesetzt, die Route ist gut geplant. Eine Woche bietet genug Zeit, um vier bis sechs Hauptziele zu besuchen, mehrere Tagesausflüge zu unternehmen und trotzdem Raum für Entspannung und spontane Entdeckungen zu lassen. Sizilien ist zwar die grösste Mittelmeerinsel, aber die Distanzen sind überschaubar – die längste Strecke von Palermo nach Syrakus beträgt etwa 270 Kilometer und dauert rund drei Stunden. Sieben Tage sind ideal für Erstbesucher, die einen repräsentativen Eindruck gewinnen möchten.
Sizilien ist grundsätzlich auch ohne Mietauto bereisbar, aber mit deutlichen Einschränkungen. Züge verbinden die Hauptstädte wie Palermo, Catania, Syrakus und Agrigent, sind aber langsam und oft unzuverlässig. Busse erreichen auch kleinere Orte, fahren jedoch oft nur ein- bis zweimal täglich. Viele Highlights wie Ätna, Segesta, Vendicari, Zingaro und Cavagrande sind ohne Auto schwer oder gar nicht erreichbar. Als Alternative bieten sich geführte Busrundreisen an oder die Kombination aus Zug und organisierten Tagesausflügen. Ein Mietauto bietet maximale Flexibilität und ist für eine 7-Tage-Rundreise sehr empfehlenswert.
Sizilien im Hochsommer (Juli bis August) kann für hitzeempfindliche Feriengäste und Familien mit kleinen Kindern anstrengend sein – Temperaturen über 35 Grad, überfüllte Strände und Sehenswürdigkeiten, hohe Preise. Auch Ostern und Pfingsten sind sehr touristisch. Der Winter (Dezember bis Februar) ist für Strandferien ungeeignet, aber für Kultur- und Städtereisen durchaus reizvoll – milde Temperaturen, kaum Touristen, günstige Preise. Extreme Hitze und Hauptferienzeiten sollten gemieden werden, wenn möglich.