Rundreise durch Tasmanien: Die besten Angebote und Hotels - Voyage Privé

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Rundreise durch Tasmanien


Sommaire

Die optimale Reiseplanung für Ihre tasmanische Entdeckungsreise

Beste Reisezeit und klimatische Besonderheiten

Die Insel präsentiert sich als ganzjähriges Reiseziel, wobei jede Jahreszeit ihre besonderen Vorzüge entfaltet. Während der Sommermonate von Dezember bis Februar erwartet Sie angenehmes Wetter mit Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad Celsius, ideal für ausgedehnte Wanderungen und Küstenerkundungen. Der tasmanische Herbst, der von März bis Mai andauert, verzaubert durch sein prächtiges Farbenspiel, wenn sich die Laubwälder in leuchtende Rot- und Goldtöne kleiden. Diese Periode bietet sich besonders für Weinverkostungen und kulinarische Exkursionen an, da die Erntezeit zahlreiche Feste und Events hervorbringt. Die Wintermonate Juni bis August bringen kühlere Temperaturen mit sich, verwandeln jedoch die Bergregionen in verschneite Winterlandschaften und schaffen eine mystische Atmosphäre in den Regenwäldern. Der Frühling von September bis November erweckt die Natur zu neuem Leben, Wildblumen bedecken die Wiesen und die Tierwelt zeigt sich besonders aktiv, während moderate Temperaturen komfortable Bedingungen für Outdoor-Aktivitäten garantieren.

Anreise und Fortbewegung auf der Insel

Die Anreise nach Tasmanien erfolgt üblicherweise über den Hobart International Airport oder den Launceston Airport, die beide regelmässige Verbindungen vom australischen Festland anbieten. Internationale Reisende erreichen die Insel typischerweise über Melbourne oder Sydney, wo komfortable Anschlussflüge zur Verfügung stehen. Alternativ ermöglicht die Spirit of Tasmania, eine moderne Fährverbindung zwischen Melbourne und Devonport, eine maritime Anreise, die bereits Teil des Abenteuers wird. Für die Erkundung der Insel empfiehlt sich nachdrücklich ein Mietwagen, da die öffentlichen Verkehrsmittel ausserhalb der Hauptstädte begrenzt verfügbar sind und die schönsten Orte oft abseits der Hauptrouten liegen. Die Strassenverhältnisse präsentieren sich durchweg ausgezeichnet, wenngleich einige Nationalparks über unbefestigte Zufahrten verfügen, die mit einem Allradfahrzeug besser zu bewältigen sind. Die kompakten Entfernungen erlauben es, innerhalb weniger Stunden zwischen völlig unterschiedlichen Landschaftsformen zu wechseln und spontane Stopps an versteckten Buchten oder malerischen Aussichtspunkten einzulegen.

Empfohlene Reisedauer und Routengestaltung

Eine sorgfältig geplante Rundreise sollte mindestens zehn bis vierzehn Tage umfassen, um die Hauptattraktionen ohne Hektik zu erleben und dabei genügend Raum für spontane Entdeckungen zu bewahren. Die klassische Route führt von Hobart entlang der Ostküste über die Freycinet-Halbinsel nach Launceston, bevor sie sich westwärts zum Cradle Mountain wendet und entlang der rauen Westküste zurück zur Hauptstadt führt. Anspruchsvolle Reisende verlängern ihre Tour gerne auf drei Wochen, um auch entlegene Regionen wie die Tarkine Wilderness oder die abgeschiedenen Strände der Südostküste zu erkunden. Bei der Zeitplanung verdient die Berücksichtigung von Aufenthalten in einzelnen Regionen besondere Aufmerksamkeit, da viele Nationalparks mehrtägige Wanderungen anbieten und kulinarische Erlebnisse nicht überstürzt genossen werden sollten. Die geschickte Kombination von Aktivitäten, kulturellen Begegnungen und Entspannungsphasen schafft jenes ausgewogene Reiseerlebnis, das anspruchsvolle Feriengäste zu schätzen wissen.

Naturwunder und Nationalparks entlang Ihrer Route

Cradle Mountain-Lake St Clair Nationalpark

Dieses UNESCO-Welterbe verkörpert die ungezähmte Wildnis Tasmaniens in ihrer reinsten Form und präsentiert sich als Kronjuwel unter den Naturschutzgebieten der Insel. Der ikonische Cradle Mountain erhebt sich dramatisch über spiegelglatte Seen und uralte Regenwälder, während gut ausgebaute Wanderwege Zugang zu spektakulären Aussichtspunkten gewähren. Die berühmte Dove Lake Circuit-Wanderung umrundet in etwa zwei Stunden den kristallklaren Bergsee und bietet ständig wechselnde Perspektiven auf die gezackte Bergsilhouette. Ambitionierte Wanderer wagen sich auf den mehrtägigen Overland Track, der als einer der schönsten Fernwanderwege der südlichen Hemisphäre gilt und durch alpine Moorlandschaften, über Gebirgspässe und vorbei an tosenden Wasserfällen führt. Die einzigartige Flora umfasst jahrtausendealte King Billy Pines und dichte Buchenwälder, während die Fauna mit Wombats, Schnabeltieren und dem seltenen tasmanischen Teufel aufwartet, den aufmerksame Beobachter in den Dämmerungsstunden erspähen können.

Freycinet Nationalpark und Wineglass Bay

Die Freycinet-Halbinsel vereint in perfekter Harmonie türkisfarbenes Wasser, puderweisse Sandstrände und rosafarbene Granitfelsen zu einem Landschaftsbild von betörender Schönheit. Die legendäre Wineglass Bay, deren sichelförmiger Strand regelmässig zu den schönsten Stränden der Welt gezählt wird, erreichen Besucher nach einer einstündigen Wanderung zum Aussichtspunkt, von dem sich ein atemberaubendes Panorama eröffnet. Der Abstieg zum Strand selbst erfordert zusätzliche Anstrengung, belohnt jedoch mit kristallklarem Wasser und der Möglichkeit, in völliger Abgeschiedenheit zu schwimmen. Kajaktouren entlang der Küste erschliessen versteckte Buchten und Höhlen, während Bootsausflüge zu den vorgelagerten Inseln führen, wo Seehundkolonien auf den Felsen ruhen. Die Region hat sich zudem als kulinarisches Zentrum etabliert, wo frische Austern direkt aus den Gewässern der Great Oyster Bay mit exzellenten lokalen Weinen kombiniert werden. Luxuriöse Unterkünfte fügen sich diskret in die Landschaft ein und bieten Panoramablicke, die jeden Sonnenaufgang zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lassen.

Tasman-Halbinsel und Port Arthur

Die Tasman-Halbinsel beeindruckt durch ihre dramatischen Küstenformationen, wo gewaltige Klippen senkrecht aus dem tosenden Südpazifik aufragen und spektakuläre geologische Wunder wie den Tasman Arch und das Devil's Kitchen geformt haben. Hier offenbart sich die rohe Kraft der Natur in Form von Blowholes, die bei entsprechendem Wellengang meterhohe Wasserfontänen in die Luft schleudern. Die historische Strafkolonie Port Arthur erzählt bewegende Geschichten aus Australiens kolonialer Vergangenheit und zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe, wobei die restaurierten Gebäude und ausführlichen Ausstellungen tiefe Einblicke in das Leben der Sträflinge gewähren. Bootsfahrten zur Isle of the Dead und nächtliche Geistertouren verleihen dem Besuch eine zusätzliche Dimension. Die umliegenden Gewässer gelten als Hotspot für Meeresbeobachtungen, wo Delfine, Robben und während der Wandersaison auch Wale gesichtet werden können. Wanderwege entlang der Küstenklippen eröffnen atemberaubende Ausblicke auf die schroffe Küstenlinie und führen zu abgelegenen Stränden, die nur zu Fuss erreichbar sind.

Städtische Highlights und kulturelle Entdeckungen

Hobart : Hauptstadt mit maritimem Charme

Die tasmanische Metropole verbindet georgianische Architektur mit zeitgenössischer Kunst und kulinarischer Innovation zu einem urbanen Erlebnis von bemerkenswerter Qualität. Der historische Hafen Salamanca Place beherbergt in restaurierten Sandsteinlagerhäusern erstklassige Restaurants, Galerien und Boutiquen, während der samstägliche Salamanca Market mit regionalen Produkten, Kunsthandwerk und Street Food lockt. Das Museum of Old and New Art (MONA) hat internationale Anerkennung erlangt und präsentiert eine provokante Sammlung moderner und antiker Kunstwerke in einem spektakulären unterirdischen Bau am Ufer des Derwent River. Die Anreise per Schnellfähre über den Fluss wird selbst zur ästhetischen Erfahrung. Der Mount Wellington thront über der Stadt und belohnt die Fahrt zu seinem Gipfel mit Panoramablicken, die von der Stadt über den Fluss bis zu den fernen Bergen reichen. Das Viertel Battery Point verzaubert mit seinen engen Gassen, liebevoll restaurierten Cottages und versteckten Gärten, während die aufstrebende Gastronomieszene mit Restaurants aufwartet, die tasmanische Produkte auf höchstem Niveau interpretieren.

Launceston : Tor zum Norden

Die zweitgrösste Stadt der Insel begeistert durch ihre entspannte Atmosphäre, viktorianische Architektur und die spektakuläre Cataract Gorge, die sich unmittelbar am Stadtrand befindet. Diese natürliche Schlucht, durch die der South Esk River strömt, lässt sich über Wanderwege oder mit dem längsten Single-Span-Sessellift der Welt erkunden, der schwindelerregende Ausblicke auf die steilen Felswände und das tosende Wasser gewährt. Das City Park beherbergt eine bezaubernde Sammlung japanischer Makaken in einem viktorianischen Garten, während die Innenstadt mit restaurierten Gebäuden, Boutiquen und Cafés zum Flanieren einlädt. Die Region um Launceston etabliert sich zunehmend als Weinbaugebiet von Bedeutung, wobei das Tamar Valley hervorragende Pinot Noir und Chardonnay hervorbringt. Zahlreiche Weingüter öffnen ihre Türen für Verkostungen und kulinarische Erlebnisse, die lokale Produkte mit ausgezeichneten Tropfen kombinieren. Die Stadt dient als idealer Ausgangspunkt für Ausflüge an die Nordküste und in die westlichen Nationalparks.

Kleinode entlang der Route

Zwischen den grösseren Zentren reihen sich charmante Küstenstädtchen und historische Dörfer wie Perlen an einer Kette auf und bereichern jede Rundreise mit authentischen Begegnungen. Richmond, nur 25 Kilometer von Hobart entfernt, bezaubert mit der ältesten Steinbrücke Australiens, georgianischen Gebäuden und gemütlichen Teestuben, die hausgebackene Scones servieren. Das Fischerdorf Bicheno an der Ostküste lockt mit seiner entspannten Atmosphäre, frischen Meeresfrüchten und nächtlichen Pinguin-Beobachtungen, wenn die kleinen Seevögel nach Einbruch der Dunkelheit an den Strand zurückkehren. Strahan an der Westküste öffnet das Tor zur wilden Gordon River-Region und bietet Bootsfahrten in die unberührte Wildnis, wo Regenwälder bis ans Ufer reichen und die Stille nur vom Ruf seltener Vögel durchbrochen wird. Stanley im Nordwesten beeindruckt durch seine Lage am Fuss des markanten The Nut, eines vulkanischen Tafelbergs, dessen Plateau weitreichende Ausblicke über die Bass Strait gewährt.

Kulinarische Genüsse und regionale Spezialitäten

Meeresfrüchte und maritime Delikatessen

Die Gewässer rund um die Insel zählen zu den saubersten der Welt und liefern Meeresfrüchte von aussergewöhnlicher Qualität, die das Fundament der tasmanischen Küche bilden. Frische Austern aus den Buchten der Ostküste, saftige Abalone aus den Tiefen des Südpazifiks und der weltberühmte Southern Rock Lobster finden sich auf den Speisekarten erstklassiger Restaurants ebenso wie in rustikalen Strandbuden. Die Bruny Island, per Fähre von Hobart aus erreichbar, hat sich als kulinarisches Pilgerziel etabliert, wo Besucher bei geführten Touren lokale Produzenten besuchen und deren Erzeugnisse direkt vor Ort verkosten können. Geräucherter Lachs aus den kristallklaren Flüssen, handwerklich hergestellter Käse und frische Austern mit einem Glas lokalem Schaumwein kreieren unvergessliche gastronomische Momente. Die Kombination aus unberührter Natur, kühlem Klima und traditionellen Herstellungsmethoden verleiht den Produkten jenen unverwechselbaren Geschmack, der Feinschmecker aus aller Welt anzieht. Zahlreiche Restaurants haben sich der Farm-to-Table-Philosophie verschrieben und beziehen ihre Zutaten von umliegenden Höfen und Fischern.

Weine und Spirituosen von Weltklasse

Das kühle maritime Klima schafft ideale Bedingungen für den Anbau edler Rebsorten, wobei tasmanische Weine zunehmend internationale Anerkennung erfahren und bei Wettbewerben regelmässig Spitzenplatzierungen erzielen. Das Tamar Valley im Norden sowie die Coal River Valley und Derwent Valley Regionen um Hobart produzieren herausragende Pinot Noir, Chardonnay und Riesling, während die Schaumweine der Insel mit den besten Champagnern konkurrieren können. Weingüter wie Josef Chromy, Moorilla Estate und Freycinet Vineyard empfangen Besucher in architektonisch beeindruckenden Anwesen, wo Verkostungen mit Panoramablicken über die Rebhänge kombiniert werden. Die aufstrebende Craft-Spirits-Szene bringt preisgekrönte Gins, Whiskys und Liköre hervor, wobei destillierte Getränke oft mit einheimischen Botanicals verfeinert werden. Destillerien öffnen ihre Türen für Führungen, bei denen Besucher den Herstellungsprozess verfolgen und limitierte Editionen erwerben können.

Lokale Produkte und kulinarische Events

Bauernmärkte finden in allen grösseren Ortschaften statt und präsentieren die beeindruckende Vielfalt tasmanischer Erzeugnisse, von knackigem Gemüse über aromatische Pilze bis zu handwerklich hergestellten Wurstwaren. Das milde Klima ermöglicht den Anbau von Trüffeln, die während der Wintersaison geerntet werden und in Spitzenrestaurants zu kulinarischen Höhepunkten verarbeitet werden. Honig aus den unberührten Wäldern, kaltgepresstes Rapsöl und traditionell hergestellte Marmeladen ergänzen das Angebot und eignen sich als hochwertige Mitbringsel. Kulinarische Festivals durchziehen den Kalender, wobei Events wie das Taste of Tasmania in Hobart oder das Festivale in Launceston Produzenten, Winzer und Gastronomen zusammenbringen. Diese Veranstaltungen bieten Gelegenheit, die Vielfalt der Inselküche zu erkunden und direkt mit den Erzeugern ins Gespräch zu kommen, während Live-Musik und eine festliche Atmosphäre das Erlebnis abrunden.

Praktische Informationen für Ihre Rundreise

Unterkunftsmöglichkeiten für anspruchsvolle Reisende

Die Bandbreite an Unterkünften reicht von luxuriösen Boutique-Hotels in restaurierten historischen Gebäuden über exklusive Lodges inmitten der Wildnis bis zu charmanten Bed & Breakfasts in Küstenstädtchen. In Hobart kombinieren moderne Design-Hotels zeitgenössischen Komfort mit georgianischer Architektur, während Unterkünfte am Cradle Mountain sich harmonisch in die alpine Landschaft einfügen und Panoramablicke auf die Bergwelt bieten. Die Freycinet-Halbinsel beherbergt exklusive Eco-Lodges, wo Nachhaltigkeit auf höchsten Komfort trifft und private Terrassen den Blick auf die Wineglass Bay freigeben. Viele Unterkünfte verfügen über ausgezeichnete Restaurants, die lokale Zutaten kreativ interpretieren und den Gästen ein kulinarisches Erlebnis auf höchstem Niveau bieten. Die rechtzeitige Buchung verdient besondere Beachtung, da die beliebtesten Unterkünfte während der Hauptsaison schnell ausgebucht sind. Alternativ ermöglichen Ferienhäuser und Apartments mehr Flexibilität und eignen sich hervorragend für Selbstversorger, die auf lokalen Märkten einkaufen und die frischen Produkte selbst zubereiten möchten.

Budget und Reisekosten

Eine Rundreise durch Tasmanien bewegt sich im gehobenen Preissegment, wobei die Investition durch die aussergewöhnliche Qualität der Erlebnisse gerechtfertigt wird. Die Kosten für Mietwagen variieren je nach Fahrzeugkategorie und Saison, liegen jedoch üblicherweise zwischen 50 und 120 Euro pro Tag, wobei die Versicherung und unbegrenzte Kilometer bereits inkludiert sein sollten. Unterkünfte in der mittleren bis gehobenen Kategorie bewegen sich zwischen 150 und 400 Euro pro Nacht, während exklusive Lodges durchaus höhere Preise aufrufen. Restaurantbesuche schlagen mit 30 bis 80 Euro pro Person zu Buche, abhängig vom gewählten Etablissement und der Anzahl der Gänge. Eintrittspreise für Nationalparks sind moderat und liegen bei etwa 25 Euro für einen Wochenpass, der Zugang zu allen staatlichen Parks gewährt. Geführte Touren, Bootsausflüge und spezielle Aktivitäten variieren stark, wobei ein Budget von 100 bis 200 Euro pro Person und Aktivität realistisch erscheint. Insgesamt sollten Reisende für eine zweiwöchige Rundreise mit Kosten zwischen 3000 und 6000 Euro pro Person rechnen, exklusive der Flüge zum australischen Festland.

Wichtige Hinweise und Empfehlungen

Die Insel präsentiert sich als sicheres Reiseziel mit ausgezeichneter Infrastruktur, dennoch verdienen einige Besonderheiten Beachtung. Das Wetter kann sich rasch ändern, weshalb Schichtenkleidung und wasserdichte Ausrüstung selbst im Sommer empfehlenswert sind. Wanderer sollten sich vor längeren Touren bei den Parkrangern registrieren und ausreichend Proviant sowie Notfallausrüstung mitführen, da einige Gebiete über keine Mobilfunkabdeckung verfügen. Die Strassen ausserhalb der Hauptrouten können schmal und kurvenreich sein, während Wildtiere besonders in der Dämmerung die Fahrbahn kreuzen, was erhöhte Aufmerksamkeit erfordert. Tankstellen finden sich in allen grösseren Ortschaften, in abgelegenen Regionen können jedoch grössere Distanzen zwischen den Zapfsäulen liegen. Der Respekt vor der Natur und den Bemühungen zum Erhalt der einzigartigen Ökosysteme sollte selbstverständlich sein, weshalb Besucher ausschliesslich auf markierten Wegen wandern und keinen Müll in der Natur zurücklassen sollten. Die Begegnung mit wilden Tieren erfordert angemessenen Abstand und Zurückhaltung, wobei das Füttern streng untersagt ist.

Eine Rundreise durch Tasmanien offenbart eine Destination von seltener Authentizität, wo Naturschönheit, kulinarische Exzellenz und kultureller Reichtum zu einem harmonischen Ganzen verschmelzen. Die Insel belohnt jene Reisenden, die sich Zeit nehmen, ihre Schätze zu entdecken, mit Erlebnissen von nachhaltiger Wirkung und Erinnerungen, die weit über die Ferien hinaus Bestand haben. Ob Sie auf einsamen Wanderpfaden die Stille der Wildnis geniessen, in versteckten Buchten im kristallklaren Wasser schwimmen oder bei einem Glas hervorragenden Weins den Sonnenuntergang über den Bergen betrachten – Tasmanien verspricht Momente von seltener Intensität und unverfälschter Schönheit.

Tasmanien Rundreise

Eine sorgfältig geplante Rundreise durch Tasmanien erfordert mindestens zehn bis vierzehn Tage, um die wichtigsten Attraktionen ohne übermäßige Eile zu erleben. Dieser Zeitrahmen ermöglicht es, die Hauptstädte Hobart und Launceston zu erkunden, mehrere Nationalparks zu besuchen und kulinarische Erlebnisse gebührend zu genießen. Wer abgelegene Regionen wie die Tarkine Wilderness oder die südlichen Küstenabschnitte einbeziehen möchte, sollte drei Wochen einplanen. Die kompakten Distanzen erlauben flexible Tagesgestaltung, wobei spontane Stopps an versteckten Buchten oder Aussichtspunkten das Reiseerlebnis bereichern.

Tasmanien präsentiert sich als ganzjähriges Reiseziel, wobei jede Saison besondere Vorzüge bietet. Die Sommermonate Dezember bis Februar garantieren angenehme Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad und eignen sich ideal für Wanderungen und Strandbesuche. Der Herbst von März bis Mai verzaubert durch prächtiges Laubwerk und kulinarische Events zur Erntezeit. Winter bringt Schnee in die Bergregionen und schafft mystische Atmosphäre, während der Frühling von September bis November mit Wildblumen und aktiver Tierwelt begeistert. Die Wahl hängt von persönlichen Präferenzen und geplanten Aktivitäten ab.

Für die Hauptrouten und asphaltierten Strassen genügt ein konventioneller Mietwagen vollkommen, da die Infrastruktur ausgezeichnet ausgebaut ist. Einige Nationalparks und abgelegene Regionen verfügen jedoch über unbefestigte Zufahrten, die bei Nässe rutschig werden können. Wer entlegene Gebiete wie bestimmte Abschnitte der Westküste oder abgeschiedene Wanderausgangspunkte erreichen möchte, profitiert von einem Allradfahrzeug. Die meisten Sehenswürdigkeiten bleiben jedoch mit einem normalen PKW problemlos zugänglich, weshalb die Entscheidung von der geplanten Route abhängt.

Die tasmanische Küche basiert auf hervorragenden Meeresfrüchten aus den saubersten Gewässern der Welt, wobei frische Austern, Southern Rock Lobster und Abalone zu den Highlights zählen. Lokale Weine, besonders Pinot Noir und Schaumweine, haben internationale Anerkennung erlangt. Besucher sollten handwerklich hergestellten Käse von Bruny Island, geräucherten Lachs aus regionalen Flüssen und während der Wintersaison tasmanische Trüffel kosten. Die Farm-to-Table-Restaurants in Hobart und entlang der Küste interpretieren diese Zutaten auf höchstem Niveau und schaffen unvergessliche gastronomische Erlebnisse.

Tasmanien beherbergt eine einzigartige Fauna, wobei Begegnungen mit den meisten Tieren völlig ungefährlich verlaufen. Wombats, Wallabies und Pinguine zeigen sich friedlich, solange Besucher angemessenen Abstand wahren. Der tasmanische Teufel ist nachtaktiv und meidet Menschen, kann jedoch in Wildparks sicher beobachtet werden. Gefährliche Tiere wie giftige Schlangen oder Spinnen kommen vor, Begegnungen bleiben jedoch selten. Wanderer sollten auf markierten Wegen bleiben und hohes Gras meiden. Das Füttern wilder Tiere ist streng untersagt, da es deren natürliches Verhalten stört und Abhängigkeit schafft.

Das wechselhafte tasmanische Wetter erfordert durchdachte Ausrüstung, selbst bei Tageswanderungen. Wasserdichte Jacken und Hosen sind unerlässlich, da Regenschauer selbst bei sonnigem Start auftreten können. Mehrere Kleidungsschichten ermöglichen Anpassung an Temperaturwechsel, während festes Schuhwerk mit gutem Profil auf den teils steinigen Pfaden Halt bietet. Ausreichend Wasser, energiereiche Snacks und eine Grundausstattung an Erste-Hilfe-Material sollten in jedem Rucksack Platz finden. Für mehrtägige Wanderungen wie den Overland Track kommen Zelt, Schlafsack und Kochausrüstung hinzu, wobei eine Registrierung bei den Parkbehörden verpflichtend ist.

Tasmanien gehört zu Australien, weshalb die regulären australischen Einreisebestimmungen gelten. Europäische Staatsbürger benötigen ein elektronisches Visum, das online beantragt werden kann. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die strengen Biosicherheitsvorschriften, die den Import von Lebensmitteln, Pflanzen und Tierprodukten regeln. Bei der Einreise nach Tasmanien vom australischen Festland finden zusätzliche Kontrollen statt, um die einzigartige Flora und Fauna zu schützen. Frische Früchte, Honig und bestimmte Lebensmittel dürfen nicht eingeführt werden. Diese Massnahmen dienen dem Schutz der empfindlichen Ökosysteme und sollten respektiert werden.

Die Bruny Island hat sich als kulinarisches Pilgerziel etabliert und rechtfertigt einen Tagesausflug oder längeren Aufenthalt vollkommen. Die Insel besteht aus zwei durch einen schmalen Isthmus verbundenen Landmassen und beherbergt erstklassige Produzenten von Austern, Käse, Schokolade und Craft-Bier. Geführte Gourmet-Touren kombinieren Verkostungen mit Besuchen bei den Erzeugern. Die natürliche Schönheit mit einsamen Stränden, Leuchttürmen und Küstenwanderwegen ergänzt das kulinarische Angebot. Die Fährüberfahrt von Kettering dauert etwa 20 Minuten und sollte vorab gebucht werden, besonders an Wochenenden und während der Hochsaison.

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