Reisen in Jordanien: Die besten Angebote und Hotels - Voyage Privé

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Jordanien verkörpert ein einzigartiges Reiseerlebnis, in dem jahrtausendealte Geschichte auf atemberaubende Wüstenlandschaften und herzliche Gastfreundschaft trifft. Dieses faszinierende Königreich am Rande des Nahen Ostens lockt mit der legendären Felsenstadt Petra, den mystischen Sanddünen des Wadi Rum und dem heilenden Salzwasser des Toten Meeres. Wer sich auf eine Reise nach Jordanien begibt, wandelt auf den Spuren antiker Kulturen, geniesst orientalische Aromen und erlebt spektakuläre Naturphänomene, die ihresgleichen suchen. Von den römischen Ruinen in Jerash bis zu den biblischen Stätten am Berg Nebo bietet Jordanien eine perfekte Mischung aus Kultur, Abenteuer und Erholung. Die Schweizer Reisenden profitieren von exzellenten Verbindungen und exklusiven Angeboten, die massgeschneiderte Erlebnisse zwischen Luxus-Resorts am Toten Meer und authentischen Beduinen-Camps ermöglichen.

Warum Jordanien ein unvergessliches Wüsten- und Kulturerlebnis bietet

Das Vermächtnis der Nabatäer und Römer

Das kulturelle Erbe Jordaniens manifestiert sich in beeindruckenden archäologischen Stätten, die Jahrhunderte überdauert haben. Petra, die berühmteste Sehenswürdigkeit des Landes, besticht durch ihre monumentalen Fassaden, die direkt in rosafarbenen Sandstein gemeisselt wurden. Dieses UNESCO-Welterbe zählt zu den neuen sieben Weltwundern und fasziniert Besucher mit der mystischen Schatzkammer (Al-Khazneh), dem imposanten Kloster Ad Deir und hunderten weiterer nabatäischer Gräber und Tempel. Der schmale Siq, eine natürliche Felsschlucht, führt Besucher durch dramatische Steinwände, bevor sich plötzlich die prachtvolle Fassade der Schatzkammer offenbart – ein visuelles Erlebnis von unvergleichlicher Intensität.

Nördlich der Hauptstadt Amman erwartet Reisende die antike Stadt Jerash (Gerasa), eine der am besten erhaltenen römischen Provinzstädte ausserhalb Italiens. Die weitläufigen Ruinen umfassen gepflasterte Strassen mit Wagenspuren, majestätische Säulengänge, das beeindruckende Südtheater sowie den ovalen Forum-Platz. Jerash vermittelt ein lebendiges Bild der römischen Zivilisation im Nahen Osten und ermöglicht es Besuchern, durch Jahrhunderte Geschichte zu wandeln. Die Kombination aus griechisch-römischer Architektur und orientalischen Einflüssen macht Jerash zu einem aussergewöhnlichen Zeugnis kultureller Verschmelzung.

Für Pilger und Geschichtsinteressierte bieten der Berg Nebo und die Stadt Madaba biblische Bezüge von besonderer Bedeutung. Vom Gipfel des Nebo, der mutmasslichen Grabstätte des Propheten Moses, eröffnet sich ein spektakulärer Blick über das Jordantal bis nach Jerusalem. In Madaba bewundern Besucher die berühmte Mosaikkarte des Heiligen Landes aus dem 6. Jahrhundert, die in der St.-Georgs-Kirche ausgestellt ist und als älteste kartographische Darstellung Palästinas gilt. Diese kunstvollen Mosaiken zeugen von der byzantinischen Blütezeit der Region und ziehen Kunstliebhaber aus aller Welt an.

Einzigartige Naturphänomene

Das Tote Meer stellt ein faszinierendes Naturwunder dar, das 430 Meter unter dem Meeresspiegel liegt und damit den tiefsten zugänglichen Punkt der Erdoberfläche markiert. Der aussergewöhnlich hohe Salzgehalt von über 30 Prozent ermöglicht es Badenden, mühelos auf der Wasseroberfläche zu schweben – ein surreales Erlebnis, das Entspannung und Staunen gleichermassen hervorruft. Die mineralreichen Schlämme und das salzhaltige Wasser werden seit der Antike für ihre heilende Wirkung geschätzt und ziehen heute Wellness-Touristen an, die Linderung bei Hauterkrankungen und rheumatischen Beschwerden suchen. Erstklassige Spa-Resorts am jordanischen Ufer bieten luxuriöse Behandlungen und atemberaubende Ausblicke auf die gegenüberliegenden Berge Israels.

Das Wadi Rum, oft als "Tal des Mondes" bezeichnet, präsentiert eine dramatische Wüstenlandschaft aus rötlichem Sand und monumentalen Sandsteinfelsen, die durch Jahrmillionen Wind und Erosion geformt wurden. Diese spektakuläre Kulisse diente als Schauplatz für zahlreiche Filme, darunter "Lawrence von Arabien" und "Der Marsianer", und bietet Abenteurern vielfältige Erlebnisse : Jeep-Safaris durch endlose Sanddünen, Kamelritte bei Sonnenuntergang, Klettertouren an bizarren Felsformationen und unvergessliche Nächte unter einem Sternenhimmel von unvergleichlicher Klarheit. Beduinen-Camps ermöglichen authentische Begegnungen mit der lokalen Kultur und traditioneller Gastfreundschaft in einer der eindrucksvollsten Wüstenregionen der Welt.

Am südlichen Zipfel Jordaniens erstreckt sich die Küstenstadt Aqaba am Roten Meer, die mit kristallklarem Wasser und farbenprächtigen Korallenriffen Taucher und Schnorchler begeistert. Die warmen Gewässer beherbergen eine reiche Unterwasserwelt mit tropischen Fischen, Meeresschildkröten und intakten Korallengärten, die das ganze Jahr über erkundet werden können. Aqaba verbindet Stranderholung mit Wassersport und bietet eine willkommene Abwechslung zur Wüstenhitze des Landesinneren. Moderne Resorts, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten machen die Stadt zu einem komfortablen Ausgangspunkt für maritime Abenteuer.

Arabische Gastfreundschaft und Beduinenkultur

Die jordanische Bevölkerung ist für ihre aussergewöhnliche Herzlichkeit und Offenheit gegenüber Besuchern bekannt. Die traditionelle arabische Gastfreundschaft zeigt sich in zahlreichen Alltagsbegegnungen : Fremde werden zum Tee eingeladen, Einheimische bieten spontan Hilfe und Orientierung an, und in ländlichen Regionen gehört es zur Selbstverständlichkeit, Reisende mit kleinen Gesten willkommen zu heissen. Diese authentische Freundlichkeit prägt das Reiseerlebnis nachhaltig und schafft unvergessliche menschliche Begegnungen jenseits touristischer Attraktionen.

Die Beduinenkultur bildet einen zentralen Bestandteil der jordanischen Identität, besonders in den Wüstenregionen des Wadi Rum. Ein Aufenthalt in einem traditionellen Beduinen-Camp bietet die Gelegenheit, das nomadische Erbe kennenzulernen : Gäste sitzen am knisternden Lagerfeuer, lauschen den Geschichten der Wüstenbewohner, geniessen den aromatischen Beduinen-Tee mit frischer Minze und erleben die Stille der Wüstennacht. Die Gastgeber teilen grosszügig ihre Lebensweise, demonstrieren traditionelle Fertigkeiten und vermitteln ein tiefes Verständnis für die Harmonie zwischen Mensch und Natur in extremen klimatischen Bedingungen.

Die jordanische Küche spiegelt die kulinarische Vielfalt des Nahen Ostens wider und verwöhnt Gaumen mit aromatischen Gewürzen, frischen Zutaten und traditionellen Zubereitungsmethoden. Das Nationalgericht Mansaf, bestehend aus zartem Lammfleisch in fermentierter Joghurtsauce mit Reis und gerösteten Mandeln, wird zu besonderen Anlässen serviert und symbolisiert Grosszügigkeit. Weitere Köstlichkeiten umfassen knusprige Falafel, cremigen Hummus, würzige Mezze-Variationen, gegrilltes Fleisch und süsse Desserts wie Baklava oder Knafeh. Lokale Restaurants und Strassenstände laden ein, die authentischen Aromen zu entdecken, während moderne Interpretationen in städtischen Etablissements traditionelle Rezepte neu interpretieren.

Unsere Top-Reisen nach Jordanien bei Voyage Privé

1. Die Wunder von Jordanien - Amman

Die Wunder von Jordanien - Amman

Diese umfassende Rundreise führt durch die wichtigsten Höhepunkte Jordaniens und kombiniert kulturelle Schätze mit einzigartigen Naturerlebnissen. Das Programm umfasst die Erkundung der pulsierenden Hauptstadt Amman mit ihrer antiken Zitadelle und dem römischen Theater, den Besuch der imposanten Wüstenschlösser sowie ausführliche Besichtigungen in Jerash und der mittelalterlichen Festung Ajloun. Die legendäre Felsenstadt Petra steht ebenso auf dem Programm wie eine spektakuläre Jeep-Tour durch das Wadi Rum. Ein entspannender Ausflug zum Toten Meer rundet das abwechslungsreiche Erlebnis ab. Während der gesamten Reise übernachten Teilnehmer in sorgfältig ausgewählten Hotels der Vier- oder Fünf-Sterne-Kategorie und profitieren von der Begleitung eines englischsprachigen Reiseleiters, der fachkundige Einblicke in Geschichte und Kultur vermittelt.

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2. Gruppenreise : Magische Momente im Land der Könige

Gruppenreise: Magische Momente im Land der Könige

Diese exklusive Gruppenreise bietet ein intensives achttägiges Programm, das tief in die faszinierende Geschichte und Natur Jordaniens eintaucht. Teilnehmer erkunden die römischen Ruinen von Jerash, die mittelalterliche Festung Ajloun und die charmante Stadt As-Salt, bevor sie Petra gleich zweimal besuchen – einmal über den klassischen Siq und ein weiteres Mal durch das weniger bekannte Geheimtor zum Kloster Ad Deir. Die Reise beinhaltet eine mehrtägige Wüstenerfahrung im Wadi Rum mit Übernachtung in luxuriösen Bubble-Zelten unter dem Sternenhimmel, gefolgt von Entspannung am Toten Meer. Der Berg Nebo und die Mosaikstadt Madaba runden das kulturelle Programm ab, während eine nächtliche Stadtführung durch Amman mit kulinarischen Verkostungen authentische Einblicke in das lokale Leben gewährt. Die kleine Gruppengrösse von maximal 18 Personen garantiert persönliche Betreuung und flexible Gestaltung.

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3. Autotour : Jordanien in Eigenregie mit möglicher Verlängerung

Autotour: Jordanien in Eigenregie mit möglicher Verlängerung

Für unabhängige Reisende bietet diese Autotour maximale Flexibilität bei der Erkundung Jordaniens im eigenen Rhythmus. Mit einem inkludierten Mietwagen der Mittelklasse erkunden Teilnehmer die Highlights des Landes nach eigenem Zeitplan : von der lebhaften Hauptstadt Amman über die antiken Stätten Jerash und Petra bis zur mystischen Wüste des Wadi Rum. Das Programm umfasst Übernachtungen in erstklassigen Hotels sowie ein authentisches Wüsten-Camping-Erlebnis, bei dem Gäste in komfortablen Zelten unter dem klaren Nachthimmel schlafen. Die Route führt entlang der malerischen Königsstrasse durch Madaba und zum Berg Nebo, bevor sie am Toten Meer endet, wo Reisende im salzhaltigen Wasser schweben können. Die Vollkaskoversicherung, unbegrenzte Kilometerleistung und ein lokaler Guide für die Petra-Besichtigung sorgen für Sicherheit und fundierte Informationen, während die freie Routengestaltung individuelle Entdeckungen ermöglicht.

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Praktische Planung Ihrer Jordanien-Ferien ab der Schweiz

Beste Reisezeit : Mildes Klima und Trockenheit

Die optimalen Reisemonate für Jordanien erstrecken sich von März bis Mai sowie von September bis November, wenn angenehme Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad herrschen und die Landschaft in vielen Regionen grün und blühend erscheint. Das Frühjahr verwandelt die Wüstengebiete stellenweise in Blütenteppiche, während der Herbst stabile Wetterbedingungen und klare Sicht für Fotografie und Wanderungen bietet. Während dieser Monate lassen sich sämtliche Sehenswürdigkeiten komfortabel erkunden, ohne unter extremer Hitze oder Kälte zu leiden.

Der jordanische Sommer von Juni bis August bringt intensive Hitze mit Temperaturen, die im Landesinneren und in der Wüste regelmässig 40 Grad übersteigen. Lediglich in höheren Lagen wie Amman oder an der Küste von Aqaba bleiben die Bedingungen erträglicher. Reisende, die diese Jahreszeit wählen, sollten frühmorgendliche Besichtigungen planen, ausreichend Wasser mitführen und die Mittagshitze in klimatisierten Räumen oder Schatten verbringen. Der Winter zwischen Dezember und Februar kann überraschend kühl ausfallen, besonders in den Bergregionen, wo gelegentlich Schneefall vorkommt. Das Tote Meer und Aqaba bleiben jedoch ganzjährig mild und eignen sich auch in den Wintermonaten für entspannte Badeaufenthalte.

Für Trekking-Enthusiasten und Wüstencamping-Liebhaber bieten die Übergangsmonate ideale Bedingungen : Die Tagestemperaturen ermöglichen anstrengende Wanderungen, während die kühleren Nächte in der Wüste ein angenehmes Schlaferlebnis unter freiem Himmel garantieren. Wer den Jordan Trail, den 650 Kilometer langen Fernwanderweg von Nord nach Süd, in Angriff nehmen möchte, sollte unbedingt die Frühlings- oder Herbstmonate wählen, um extreme Temperaturschwankungen zu vermeiden und die vielfältigen Landschaften bei optimalem Klima zu geniessen.

Visum, Währung und Kleidung

Schweizer Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Jordanien ein Visum, das bei der Ankunft am Flughafen Queen Alia in Amman oder an den Landgrenzen problemlos ausgestellt wird. Die Visumgebühr beträgt derzeit etwa 40 jordanische Dinar (JOD), kann jedoch entfallen, wenn Reisende den Jordan Pass erwerben – ein empfehlenswertes Paket, das neben dem Visum auch die Eintrittsgebühren für über 40 touristische Attraktionen, einschliesslich Petra, abdeckt. Der Pass ist in verschiedenen Varianten erhältlich, die sich nach der Anzahl der Tage in Petra richten, und bietet erhebliche Kostenersparnisse bei mehrtägigen Aufenthalten. Der Reisepass muss bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.

Die offizielle Währung Jordaniens ist der Jordanische Dinar (JOD), der in 1000 Fils unterteilt ist. Geldautomaten sind in allen Städten und touristischen Zentren weit verbreitet und akzeptieren internationale Kredit- und Debitkarten. Kreditkarten werden in Hotels, Restaurants und grösseren Geschäften problemlos akzeptiert, allerdings empfiehlt sich das Mitführen von Bargeld für kleinere Einkäufe, Trinkgelder und in ländlichen Gebieten, wo Kartenzahlung weniger verbreitet ist. Der Wechselkurs bleibt relativ stabil, und Geldwechselstuben finden sich in Amman und anderen grösseren Städten. Trinkgelder sind üblich und werden für guten Service erwartet : Etwa 10 Prozent in Restaurants, einige Dinar für Hoteldienstleistungen und kleine Beträge für Guides und Fahrer.

Angemessene Kleidung respektiert die lokalen kulturellen Normen und trägt zu einem positiven Reiseerlebnis bei. Obwohl Jordanien ein relativ liberales arabisches Land ist, empfiehlt sich konservative Kleidung, die Schultern und Knie bedeckt, besonders beim Besuch religiöser Stätten und in ländlichen Regionen. Frauen sollten lockere, langärmelige Oberteile und lange Hosen oder Röcke tragen, während Männer ebenfalls lange Hosen bevorzugen sollten. In touristischen Gebieten wie Aqaba und am Toten Meer gelten entspanntere Regeln, und Badebekleidung ist in den Resorts selbstverständlich akzeptiert. Ein leichter Schal oder Pashmina erweist sich als vielseitiges Accessoire, das sowohl vor Sonne schützt als auch bei Bedarf zur Bedeckung dient. Bequeme, geschlossene Schuhe sind für die Erkundung antiker Ruinen und Wüstenwanderungen unerlässlich.

Transport und Anreise aus der Schweiz

Die Anreise nach Jordanien erfolgt in der Regel mit dem Flugzeug zum internationalen Flughafen Queen Alia (AMM), der etwa 35 Kilometer südlich von Amman liegt. Von den Schweizer Flughäfen Zürich und Genf existieren keine Direktflüge, sodass die Verbindungen über europäische oder nahöstliche Drehkreuze wie Istanbul, Wien, Frankfurt, Dubai oder Doha verlaufen. Die Gesamtreisezeit beträgt typischerweise zwischen fünf und acht Stunden, abhängig von der Dauer des Zwischenstopps. Verschiedene Fluggesellschaften bieten wettbewerbsfähige Tarife an, und die Buchung über Reiseplattformen wie Voyage Privé ermöglicht attraktive Paketangebote, die Flug, Unterkunft und Transfers kombinieren.

Ein Mietwagen wird für individuelle Reisende dringend empfohlen, da er maximale Flexibilität bei der Erkundung des Landes bietet und viele Sehenswürdigkeiten ausserhalb der Hauptverkehrsrouten liegen. Die Strasseninfrastruktur Jordaniens ist gut ausgebaut, Hauptstrassen sind asphaltiert und beschildert, und die Entfernungen zwischen den wichtigsten Attraktionen bleiben überschaubar. Internationale Mietwagenfirmen unterhalten Niederlassungen am Flughafen und in Amman, und die Buchung im Voraus sichert bessere Konditionen. Ein internationaler Führerschein wird empfohlen, auch wenn viele Vermieter lediglich den nationalen Führerschein akzeptieren. Die Verkehrsregeln entsprechen weitgehend europäischen Standards, obwohl der Fahrstil in städtischen Gebieten chaotischer erscheinen kann.

Innerhalb der Städte stehen Taxis als bequemes Transportmittel zur Verfügung. Offizielle gelbe Taxis verfügen über Taxameter, die Fahrer sollten zu Beginn der Fahrt einschalten, alternativ lässt sich der Fahrpreis vorab aushandeln. Sammeltaxis, sogenannte "Service"-Taxis, verkehren auf festen Routen zwischen Städten und bieten eine kostengünstige Alternative zu privaten Transfers, erfordern jedoch Geduld, da sie erst bei vollständiger Besetzung abfahren. Für längere Strecken oder Gruppenreisen empfehlen sich private Transfers oder organisierte Touren, die Komfort und zeitliche Planungssicherheit garantieren. Viele Hotels und Reiseveranstalter arrangieren zuverlässige Transportdienste zu fairen Preisen.

Die Highlights : Routenvorschläge für 7 bis 10 Tage

Die Klassische Route

Die jordanische Hauptstadt Amman bildet den idealen Ausgangspunkt für jede Jordanien-Reise und verdient mindestens einen vollen Tag Aufmerksamkeit. Die Stadt erstreckt sich über zahlreiche Hügel und vereint moderne Geschäftsviertel mit historischen Quartieren. Die Zitadelle thront auf dem höchsten Hügel und beherbergt Überreste aus verschiedenen Epochen, darunter den imposanten Herkules-Tempel, den Umayyaden-Palast und das Archäologische Museum mit wertvollen Artefakten. Von hier bietet sich ein Panoramablick über die cremefarbene Steinarchitektur der Stadt. Im Tal liegt das gut erhaltene Römische Theater, das 6000 Zuschauern Platz bot und noch heute für Veranstaltungen genutzt wird. Die Altstadt mit ihren engen Gassen, bunten Märkten, Kunstgalerien und traditionellen Restaurants vermittelt lebendige Eindrücke des modernen jordanischen Lebens. Abends belebt sich die trendige Rainbow Street mit Cafés, in denen Einheimische und Besucher bei Shisha und Mezze zusammenkommen.

Ein Tagesausflug in den Norden führt zu den antiken Stätten Jerash und Ajloun. Jerash präsentiert eine der umfangreichsten und besterhaltenen römischen Stadtanlagen der Welt mit monumentalen Tempeln, dem ovalen Forum, dem beeindruckenden Cardo Maximus (die von Säulen gesäumte Hauptstrasse) und zwei grossen Theatern. Bei besonderen Anlässen finden hier Aufführungen römischer Soldaten statt, die das antike Leben nachstellen. Die nahegelegene Festung Ajloun, eine mittelalterliche arabische Burg aus dem 12. Jahrhundert, überblickt das grüne Jordantal und bot einst Schutz vor Kreuzfahrern. Die Festung beeindruckt mit massiven Steinmauern, engen Durchgängen und einem kleinen Museum, das die Geschichte der Region veranschaulicht.

Die Mosaikstadt Madaba und der biblisch bedeutsame Berg Nebo liegen südlich von Amman und lassen sich bequem an einem halben Tag besuchen. In der St.-Georgs-Kirche von Madaba bewundern Besucher die berühmte Mosaikkarte Palästinas aus dem 6. Jahrhundert, die Jerusalem und das Heilige Land detailliert darstellt. Weitere byzantinische Mosaiken schmücken die archäologischen Ausgrabungen und Kirchen der Stadt. Der Berg Nebo markiert den Ort, von dem Moses das Gelobte Land erblickt haben soll, bevor er starb. Eine moderne Kirche und eine Gedenkstätte würdigen diese biblische Überlieferung, während der Ausblick über das Jordantal, das Tote Meer und bei klarem Wetter bis nach Jerusalem eine spirituelle Atmosphäre schafft. Diese Kombination aus religiöser Bedeutung und kunsthistorischem Reichtum macht die Region zu einem unverzichtbaren Bestandteil jeder Jordanien-Reise.

Das Tote Meer und die Wüste

Das Tote Meer bietet ein surreales Badeerlebnis, bei dem der hohe Salzgehalt Schwimmer mühelos an der Oberfläche hält. Viele Besucher nutzen die Gelegenheit, auf dem Wasser liegend ein Buch zu lesen – ein beliebtes Fotomotiv. Die mineralreichen Schlämme am Ufer werden auf die Haut aufgetragen und sollen heilende und verjüngende Eigenschaften besitzen. Erstklassige Spa-Resorts säumen das jordanische Ufer und bieten luxuriöse Wellnessbehandlungen, Pools mit Meerwasser, Restaurants und direkten Strandzugang. Ein Aufenthalt von einem oder zwei Tagen ermöglicht vollständige Entspannung und die Erfahrung dieses einzigartigen Naturphänomens. Die Umgebung wirkt karg und unwirklich, während die Berge im Hintergrund eine traumhafte Kulissen bilden.

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