Urlaub in Jordanien
Sommaire
Das Haschemitische Königreich Jordanien verkörpert eine faszinierende Synthese aus jahrtausendealter Geschichte, atemberaubenden Wüstenlandschaften und einer Gastfreundschaft, die seinesgleichen sucht. Wer aus der Schweiz aufbricht, um dieses nahöstliche Juwel zu erkunden, wird mit UNESCO-Welterbestätten, biblischen Stätten und einer Natur belohnt, die von salzhaltigen Gewässern bis zu rostroten Sandsteinformationen reicht. Petra, die in Fels gehauene Hauptstadt der Nabatäer, gilt als architektonisches Meisterwerk und zählt zu den neuen sieben Weltwundern. Die Wüste Wadi Rum begeistert mit ihren spektakulären Mondlandschaften, während das Tote Meer auf dem tiefsten Punkt der Erde zum schwebenden Badeerlebnis einlädt. Amman, die lebendige Hauptstadt, verbindet moderne urbane Energie mit römischen Ruinen, und die antike Stadt Jerash präsentiert sich als besterhaltene römische Provinzstadt ausserhalb Italiens. Für Schweizer Reisende bietet Jordanien eine sichere, kulturell reiche und landschaftlich vielfältige Destination, die sowohl Abenteurer als auch Kulturliebhaber gleichermassen anspricht.
Unsere Top-Reisen in Jordanien
1. Die Wunder von Jordanien

Diese achttägige Rundreise führt durch die faszinierendsten Highlights Jordaniens und verbindet kulturelle Tiefe mit natürlicher Pracht. Die Reise beginnt in Amman, wo eine halbtägige kulinarische Tour durch die Innenstadt traditionelle Spezialitäten wie Falafel, Kunafa und Asabea Zainab vorstellt. Von dort aus führt die Route zu den Wüstenschlössern, die als beeindruckende Zeugnisse islamischer Architektur gelten. Qasr Al-Kharaneh, Qasr Amra und Qasr Al Azraq bieten Einblicke in die umayyadische Epoche und bestechen durch ihre gut erhaltenen Fresken und Strukturen.
Weiter geht es nach Jerash, der besterhaltenen römischen Stadt im Nahen Osten, wo säulengesäumte Strassen, Theater und Tempel die Pracht der Antike lebendig werden lassen. Der Besuch der Festung Ajloun, die im 12. Jahrhundert zur Verteidigung gegen die Kreuzfahrer errichtet wurde, bietet einen spektakulären Ausblick über das Jordantal. Ein Aufenthalt am Toten Meer ermöglicht es den Reisenden, im salzhaltigen Wasser zu schweben und die heilenden Eigenschaften des mineralreichen Schlamms zu geniessen.
Die Königsroute führt durch Madaba, bekannt für seine byzantinischen Mosaiken, und zum Berg Nebo, dem vermutlichen Grab Moses, von dem aus man einen weiten Blick über das Jordantal und das Heilige Land geniesst. Die Festung Kerak, eine imposante Kreuzfahrerburg, zeugt von mittelalterlichen Konflikten und bietet historische Einblicke. Höhepunkt der Reise ist Petra, die rosarote Felsenstadt, wo der Siq zur Schatzkammer führt und zahlreiche Gräber, Tempel und das Kloster Ad Deir erkundet werden können. Die Reise endet in Wadi Rum, wo eine Jeep-Tour durch die spektakulären Wüstenlandschaften führt und eine Übernachtung unter dem Sternenhimmel ein unvergessliches Erlebnis bietet. Unterkünfte in sorgfältig ausgewählten 4-Sterne- oder 5-Sterne-Hotels garantieren Komfort und Erholung nach ereignisreichen Tagen.
2. Jordanien erleben und Strandaufenthalt am Toten Meer

Diese Reise kombiniert die kulturellen und historischen Schätze Jordaniens mit entspannenden Tagen am Toten Meer. Die Tour beginnt in Amman, wo Besucher die Zitadelle, das archäologische Museum und das römische Theater erkunden. Von dort aus führt die Route zu den Wüstenschlössern, die durch ihre islamische Architektur und gut erhaltenen Fresken beeindrucken. Die antike Stadt Jerash bietet mit ihren säulengesäumten Strassen, Theatern und Tempeln einen tiefen Einblick in die römische Antike.
Der Besuch von Petra steht im Zentrum der Reise. Der Siq führt zur monumentalen Schatzkammer, und die weitläufige Stätte offenbart zahlreiche architektonische Meisterwerke, darunter das Kloster Ad Deir und das römische Theater. Eine Jeep-Tour durch das Wadi Rum ermöglicht es, die spektakulären Sandsteinformationen und die weiten Wüstenebenen zu erleben. Eine Übernachtung in einem beduinischen Camp unter dem Sternenhimmel rundet das Wüstenabenteuer ab.
Der zweite Teil der Reise ist der Entspannung am Toten Meer gewidmet. Die Unterbringung erfolgt in erstklassigen Resorts, die Spa-Einrichtungen, Pools und direkten Zugang zum Meer bieten. Gäste können im salzhaltigen Wasser schweben, Schlammbäder nehmen und sich bei Massagen und Wellnessbehandlungen verwöhnen lassen. Die Kombination aus kulturellen Entdeckungen und erholsamen Tagen macht diese Reise zu einem ausgewogenen Erlebnis, das Abenteuer und Entspannung vereint.
3. Die Abenteuer von Jordanien

Diese abenteuerliche Rundreise richtet sich an Reisende, die Jordaniens vielfältige Landschaften und kulturelle Höhepunkte intensiv erleben möchten. Die Tour startet in Amman, wo eine Erkundung der Hauptstadt die Zitadelle, das römische Theater und die lebhaften Souks umfasst. Die Wüstenschlösser bieten faszinierende Einblicke in die islamische Architektur und Geschichte, während Jerash mit seinen römischen Ruinen beeindruckt.
Ein Höhepunkt ist der Besuch von Petra, wo Besucher durch den Siq zur Schatzkammer gelangen und die weitläufige Stätte erkunden. Das Kloster Ad Deir, das über eine steile Treppe erreicht wird, belohnt mit einem spektakulären Ausblick. Die Reise führt weiter ins Wadi Rum, wo Jeep-Touren durch die spektakulären Wüstenlandschaften führen und eine Übernachtung in einem beduinischen Camp ein unvergessliches Erlebnis bietet.
Die Tour beinhaltet auch einen Besuch am Toten Meer, wo Gäste im salzhaltigen Wasser schweben und die heilenden Eigenschaften des Schlamms geniessen können. Die Route über die Königsstrasse führt durch Madaba, zum Berg Nebo und zur Festung Kerak, die historische und kulturelle Einblicke gewähren. Unterkünfte in ausgewählten Hotels sorgen für Komfort und Erholung, während ein englischsprachiger Guide die Reisenden durch die Höhepunkte Jordaniens führt.
Jordanien : Das Highlight des Nahen Ostens
Warum Jordanien ein Hit für Schweizer Reisende ist
Jordanien fasziniert durch seine einzigartige Verbindung von antiken Schätzen und natürlicher Vielfalt. Die rosarote Felsenstadt Petra zieht jährlich Hunderttausende Besucher an, die durch den schmalen Siq wandern, um vor der monumentalen Schatzkammer Al Khazneh zu stehen. Dieses archäologische Wunder, in den weichen Sandstein gehauen, erzählt von einer längst vergangenen Zivilisation und beeindruckt durch seine detailreiche hellenistische Fassade. Ebenso bemerkenswert ist Jerash, dessen säulengesäumte Strassen, Theater und Tempel einen lebendigen Einblick in die römische Antike gewähren. Die aussergewöhnliche Konservierung dieser Stätten ermöglicht es Besuchern, sich in vergangene Epochen zurückzuversetzen.
Neben den kulturellen Schätzen lockt die Wüstenlandschaft von Wadi Rum mit ihren bizarren Felsformationen, goldenen Dünen und einem Sternenhimmel, der in seiner Klarheit kaum zu übertreffen ist. Die Region diente als Kulisse für zahlreiche Filmproduktionen und verkörpert die raue Schönheit der arabischen Wüste. Im Vergleich zu anderen nahöstlichen Destinationen geniesst Jordanien eine hohe politische Stabilität und gilt als eines der sichersten Reiseländer der Region. Diese Faktoren machen das Königreich zu einer attraktiven Wahl für Schweizer Feriengäste, die kulturelle Tiefe und natürliche Pracht in einem sicheren Umfeld erleben möchten.
Jordanier : Ihre Gastfreundschaft und Kultur
Die jordanische Bevölkerung ist bekannt für ihre ausserordentliche Gastfreundschaft, die tief in der beduinischen Tradition verwurzelt ist. Besucher werden häufig zu Tee oder Kaffee eingeladen, wobei die Einladung als Zeichen der Wertschätzung und des Respekts verstanden wird. Diese Offenheit prägt das Reiseerlebnis und schafft authentische Begegnungen, die weit über oberflächliche Touristenkontakte hinausgehen. In den ländlichen Gebieten und Wüstencamps erleben Gäste die traditionelle Lebensweise der Beduinen, deren Kultur von Jahrhunderten nomadischen Lebens geprägt ist.
Die beduinische Kultur spielt eine zentrale Rolle im Tourismus, insbesondere im Wadi Rum, wo viele Camps von lokalen Beduinenfamilien betrieben werden. Diese bieten nicht nur Übernachtungsmöglichkeiten, sondern auch Einblicke in ihre Bräuche, Musik und Küche. Das Nationalgericht Mansaf, bestehend aus Lamm, Reis und einer fermentierten Joghurtsauce, wird oft bei festlichen Anlässen serviert und symbolisiert die Grosszügigkeit der Gastgeber. Die jordanische Gesellschaft vereint islamische Traditionen mit einer modernen, weltoffenen Haltung, was sich in der Vielfalt der städtischen Zentren wie Amman widerspiegelt.
Praktische Planung und Vorbereitung aus der Schweiz
Visum für Jordanien : Jordan Pass – zwingende Empfehlung
Für Schweizer Staatsangehörige ist der Jordan Pass ein unverzichtbares Instrument zur Reisevorbereitung. Dieser Pass deckt nicht nur die Visagebühren ab, sondern gewährt auch Zugang zu über 40 touristischen Attraktionen, darunter Petra, Jerash und zahlreiche weitere archäologische Stätten. Der Pass ist in verschiedenen Varianten erhältlich, die sich nach der Anzahl der Tage unterscheiden, die man in Petra verbringen möchte. Die Investition lohnt sich, da die Einzeleintritte für Petra und andere Sehenswürdigkeiten erheblich teurer sind.
Der Jordan Pass muss vor der Abreise online erworben werden und sollte bei der Einreise vorgezeigt werden, um die Visumgebühr zu umgehen. Es ist wichtig, dass Reisende mindestens drei Übernachtungen in Jordanien verbringen, um von der Visabefreiung zu profitieren. Schweizer Passinhaber benötigen ansonsten ein Visum, das bei der Ankunft am Flughafen Queen Alia International Airport in Amman ausgestellt wird. Die aktuellen Einreisebestimmungen sollten stets vor der Abreise überprüft werden, da sich Vorschriften ändern können.
Ideale Reisezeit und Klima
Die beste Reisezeit für Jordanien liegt im Frühling (März bis Mai) und im Herbst (September bis November), wenn die Temperaturen mild sind und die Landschaft in voller Blüte steht. In diesen Monaten herrschen angenehme Bedingungen für Besichtigungen und Outdoor-Aktivitäten. Die Sommermonate (Juni bis August) können extrem heiss werden, insbesondere in der Wüste von Wadi Rum und am Toten Meer, wo die Temperaturen oft über 40 Grad Celsius steigen. Im Winter (Dezember bis Februar) können die Nächte in den Wüstenregionen empfindlich kalt werden, während in Amman gelegentlich sogar Schnee fällt.
Für Besucher, welche die Hitze meiden möchten, bieten sich die Übergangsmonate an, in denen die Natur besonders reizvoll ist. Die Wüste zeigt sich nach gelegentlichen Regenfällen in neuem Glanz, und die archäologischen Stätten sind weniger überlaufen. Wer das Tote Meer besuchen möchte, sollte beachten, dass die Wassertemperaturen auch im Winter angenehm sind, was ganzjährige Badefreuden ermöglicht.
Flug und Transport
Von der Schweiz aus gibt es mehrere Flugoptionen nach Amman, dem internationalen Drehkreuz Jordaniens. Direktflüge ab Zürich oder Genf werden von verschiedenen Fluggesellschaften angeboten und dauern etwa vier bis fünf Stunden. Der Queen Alia International Airport liegt rund 30 Kilometer südlich der Hauptstadt und ist gut an das Verkehrsnetz angebunden. Vom Flughafen aus stehen Taxis, private Transfers und Mietauto zur Verfügung, um die Weiterreise zu ermöglichen.
Innerhalb Jordaniens bietet sich der Mietwagen als flexible und bequeme Transportmöglichkeit an, wobei zu beachten ist, dass im Land Linksverkehr herrscht. Die Strassen sind überwiegend in gutem Zustand, und das Fahren ist relativ unkompliziert, sofern man sich an die lokalen Verkehrsregeln hält. Alternativ können Taxidienste oder organisierte Touren genutzt werden, die besonders für Reisende vorteilhaft sind, die sich nicht selbst ans Steuer setzen möchten. Die Distanzen zwischen den Hauptattraktionen sind überschaubar, was Tagesausflüge und mehrtägige Rundreisen erleichtert.
Top-Attraktionen : Die Route der Schweizer Entdeckung
Petra : Die Felsenstadt und das UNESCO-Welterbe
Die antike Stadt Petra ist zweifellos das Herzstück jeder Jordanienreise. Der Zugang erfolgt durch den Siq, eine schmale, gewundene Schlucht, die von hohen Felswänden gesäumt wird und einen dramatischen Eingang zur Stadt bildet. Am Ende des Siq offenbart sich die berühmte Schatzkammer (Al Khazneh), deren monumentale Fassade aus dem rosafarbenen Sandstein gemeisselt wurde und im Licht der Morgensonne oder bei Sonnenuntergang in leuchtenden Farben erstrahlt. Dieses architektonische Meisterwerk, das ursprünglich als königliches Grab diente, verkörpert die Raffinesse und das handwerkliche Können der Nabatäer.
Ein umfassender Besuch von Petra erfordert mindestens zwei Tage, um die zahlreichen Gräber, Tempel und das beeindruckende Kloster Ad Deir zu erkunden, das über eine steile Treppe erreicht wird und einen spektakulären Ausblick bietet. Die Stätte ist weitläufig, und Besucher sollten bequemes Schuhwerk tragen und ausreichend Wasser mitführen. Wer das besondere Erlebnis sucht, kann an der Veranstaltung Petra by Night teilnehmen, bei der der Siq und die Schatzkammer von tausenden Kerzen beleuchtet werden und traditionelle Musik die mystische Atmosphäre verstärkt.
Wadi Rum : Die Mondlandschaft und der Beduinenzauber
Die Wüste Wadi Rum, auch als "Tal des Mondes" bekannt, ist eine der spektakulärsten Wüstenlandschaften der Welt. Die bizarren Sandsteinformationen, die aus dem goldenen Sand aufragen, und die weiten, unberührten Ebenen schaffen eine surreale Kulisse, die Besucher in ihren Bann zieht. Jeep-Touren durch die Wüste führen zu versteckten Canyons, antiken Felsinschriften und natürlichen Felsbögen, die Zeugnis von Jahrtausenden geologischer Prozesse ablegen. Die Stille und Weite der Wüste bieten eine willkommene Auszeit vom hektischen Alltag.
Eine Übernachtung in einem Wüstencamp gehört zu den unvergesslichsten Erlebnissen in Jordanien. Viele Camps werden von beduinischen Familien betrieben und bieten traditionelle Zelte oder moderne Bubble-Zelte, die einen ungehinderten Blick auf den Sternenhimmel ermöglichen. Die Gastgeber bereiten authentische Mahlzeiten zu, die oft im Erdofen gegart werden, und teilen Geschichten über das Leben in der Wüste. Abenteuerlustige können sich zudem im Klettern oder Wandern versuchen, wobei die majestätischen Felsformationen als natürliche Herausforderung dienen.
Das Tote Meer : Wellness auf dem Tiefpunkt der Erde
Das Tote Meer, gelegen am tiefsten Punkt der Erdoberfläche, ist ein Naturphänomen, das durch seinen extrem hohen Salzgehalt bekannt ist. Dieser ermöglicht es Besuchern, mühelos auf der Wasseroberfläche zu schweben, ein Erlebnis, das gleichermassen erheiternd und entspannend ist. Der mineralreiche Schlamm des Toten Meeres wird seit Jahrhunderten für seine heilenden Eigenschaften geschätzt und findet Anwendung in der Hautpflege und Wellness. Viele Hotels und Resorts entlang des jordanischen Ufers bieten Spa-Einrichtungen, in denen Gäste Schlammbäder, Massagen und andere Behandlungen geniessen können.
Das Klima am Toten Meer ist ganzjährig mild, was es zu einem idealen Ziel für Entspannung und Erholung macht. Die Kombination aus heilendem Salzwasser, mineralreichem Schlamm und der sauerstoffreichen Luft schafft ein einzigartiges Wellness-Erlebnis. Besucher sollten jedoch darauf achten, nicht länger als 15 bis 20 Minuten im Wasser zu verweilen, da der hohe Salzgehalt die Haut austrocknen kann. Süsswasserduschen sind in den Strandbereichen vorhanden, um das Salz abzuspülen.
Amman und Jerash
Die Hauptstadt Amman ist eine lebendige Metropole, die moderne Urbanität mit historischen Schätzen verbindet. Auf dem Zitadellenhügel befinden sich die Überreste des Herkulestempels und des Umayyaden-Palastes, von wo aus man einen panoramischen Blick über die Stadt geniesst. Das römische Theater in der Unterstadt, das Platz für etwa 6.000 Zuschauer bietet, ist ein beeindruckendes Beispiel römischer Architektur und wird noch heute für kulturelle Veranstaltungen genutzt. Die Souks und Märkte in der Altstadt laden zum Bummeln ein und bieten lokale Spezialitäten, Gewürze und Handwerkskunst.
Etwa 50 Kilometer nördlich von Amman liegt Jerash, eine der am besten erhaltenen römischen Provinzstädte ausserhalb Italiens. Die säulengesäumten Strassen, das ovale Forum, die Tempel und Theater zeugen von der einstigen Pracht der Dekapolis-Stadt. Ein Spaziergang durch Jerash ist wie eine Zeitreise in die Antike, bei der jede Ecke neue architektonische Details offenbart. Die Stätte wird regelmässig von archäologischen Teams untersucht, was zu kontinuierlichen neuen Entdeckungen führt.
Praktische Tipps für unterwegs und den Alltag
Sicherheit und Verhaltensregeln
Jordanien gilt als eines der sichersten Reiseländer im Nahen Osten. Die politische Stabilität und die gut organisierte Sicherheitsinfrastruktur tragen dazu bei, dass sich Touristen geschützt fühlen. Dennoch sollten Reisende die üblichen Vorsichtsmassnahmen beachten, wie das Vermeiden abgelegener Gebiete nach Einbruch der Dunkelheit und das Sichern von Wertsachen. Die jordanische Bevölkerung ist generell freundlich und hilfsbereit, was das Reisen angenehm und unkompliziert macht.
In Bezug auf Kleidung wird empfohlen, sich moderat zu kleiden, insbesondere bei Besuchen religiöser Stätten. Frauen sollten Schultern und Knie bedecken, während Männer lange Hosen tragen sollten. Diese Rücksichtnahme wird von der lokalen Bevölkerung geschätzt und erleichtert kulturelle Begegnungen. Beim Umgang mit Taxifahrern ist es ratsam, Preise im Voraus zu verhandeln oder auf Taxameter zu bestehen, um Missverständnisse zu vermeiden. Die Feilschkultur ist in Märkten üblich, wobei ein freundlicher und respektvoller Ton den Verhandlungsprozess angenehmer gestaltet.
Zahlungsmittel und Konnektivität
Die offizielle Währung Jordaniens ist der Jordanische Dinar (JOD), der in 100 Piaster unterteilt ist. Geldautomaten sind in grösseren Städten und touristischen Gebieten weit verbreitet, und Kartenzahlungen werden in Hotels, Restaurants und Geschäften akzeptiert. In ländlichen Gebieten und bei kleineren Händlern ist Bargeld jedoch oft die bevorzugte Zahlungsmethode, weshalb es sinnvoll ist, stets ausreichend Bargeld mitzuführen. Der Wechselkurs sollte vor der Reise überprüft werden, um ein Gefühl für die Kosten zu bekommen.
Für mobile Daten und Telefonie empfiehlt sich der Kauf einer lokalen SIM-Karte, die an Flughäfen, in Telekommunikationsgeschäften und Supermärkten erhältlich ist. Die Netzabdeckung ist in den meisten Teilen des Landes gut, obwohl in abgelegenen Wüstenregionen gelegentlich Verbindungsprobleme auftreten können. Wlan ist in Hotels, Cafés und Restaurants üblicherweise verfügbar, was die Kommunikation erleichtert. Reisende sollten sicherstellen, dass ihre Geräte mit den lokalen Netzfrequenzen kompatibel sind.
Essen und Trinken
Die jordanische Küche ist reichhaltig und vielfältig, geprägt von beduinischen Traditionen und mediterranen Einflüssen. Das Nationalgericht Mansaf besteht aus zartem Lamm, das auf einem Bett aus Reis serviert und mit einer fermentierten Joghurtsauce übergossen wird. Es wird traditionell bei besonderen Anlässen gereicht und gilt als Symbol der Gastfreundschaft. Ein weiteres Muss ist Knafeh, ein süsses Dessert aus Käse, Griessteig und Sirup, das in vielen Bäckereien frisch zubereitet wird.
Weitere beliebte Gerichte sind Falafel, Hummus, Tabouleh und Shawarma, die in zahlreichen Strassenständen und Restaurants angeboten werden. Die jordanische Gastfreundschaft zeigt sich auch in der Grosszügigkeit der Portionen und der Bereitschaft der Gastgeber, Gäste zu bewirten. In Bezug auf Getränke ist es wichtig, nur versiegeltes Flaschenwasser zu trinken, um gesundheitliche Probleme zu vermeiden. Leitungswasser sollte gemieden werden, insbesondere ausserhalb der Hauptstädte.