Surfen auf Madeira: Die besten Sportarten und wo man übernachten kann? - Voyage Privé

Madeira surfen


Sommaire

Während die meisten Schweizer Reisenden Madeira primär für seine üppigen Levada-Wanderungen und subtropischen Gärten kennen, hütet die portugiesische Atlantikinsel ein wohlgehütetes Geheimnis, das in der internationalen Surf-Community längst legendären Status erreicht hat : Madeira zählt zu den weltbesten Big-Wave-Destinationen und wird von kennerischen Wellenreitern als Hawaii des Atlantiks verehrt. Die einzigartige Kombination aus steilen Vulkanklippen, kraftvollen ozeanischen Strömungen und der direkt vorgelagerten Tiefsee schafft Wellen von einer Qualität und Grösse, wie sie in Europa kaum ein zweiter Ort bietet. Anspruchsvolle Schweizer Surfer, die dem überfüllten Hossegor oder Ericeira entfliehen möchten, finden hier das ideale Refugium : Weltklasse-Reefbreaks für Profis, geschützte Lavasandstrände für Einsteiger, ganzjährig moderate Wassertemperaturen dank des Golfstroms und eine gehobene Reiseinfrastruktur, die nach dem Wellenritt mit Wellness, kulinarischen Höhepunkten und exklusiven Unterkünften verwöhnt. Dieser umfassende Guide führt Sie durch sämtliche Aspekte des madeirensischen Surftrips, von den besten Spots über die ideale Reisezeit bis hin zur perfekten Ausrüstung für anspruchsvolle Wellenreiter mit Sinn für Qualität.

Die besten Surfspots auf Madeira
Von Anfängerwellen bis zu legendären Big-Wave-Spots

Warum Madeira ein Paradies für Surfer ist
Ganzjährige Wellen
Madeira profitiert das ganze Jahr über von konstanten Atlantik-Swells und bietet Surfbedingungen für verschiedene Levels.
Vulkanische Küsten
Die dramatischen Klippen und Lavaformationen schaffen spektakuläre Reefbreaks mit einzigartiger Atmosphäre.
Für Anfänger bis Profis
Von sanften Wellen in Porto da Cruz bis zu anspruchsvollen Spots wie Jardim do Mar findet jeder passende Bedingungen.

Die beliebtesten Surfspots auf Madeira

Surfspot Niveau Besonderheit Küste
Porto da Cruz Anfänger & Fortgeschrittene Schwarzer Sandstrand & entspannte Wellen Nordosten
Jardim do Mar Experten Legendäre Big-Wave-Reefbreaks Südwesten
Paul do Mar Fortgeschrittene Schnelle rechte Wellen & Barrel-Potenzial Südwesten
São Lourenço Mittelstufe Kraftvolle Reefbreaks in spektakulärer Landschaft Osten
Seixal Anfänger Ruhigere Bedingungen & geschützte Bucht Norden

Beste Reisezeit zum Surfen
Oktober bis Februar
Die stärksten Atlantik-Swells treffen im Winter auf Madeira und sorgen für grosse und kraftvolle Wellen.
Frühling & Sommer
Ruhigere Bedingungen machen diese Monate ideal für Anfänger und Surfkurse.

Wichtige Tipps für Surfer
Reefbreaks beachten
Viele Spots haben felsigen Untergrund und sind anspruchsvoller als klassische Beachbreaks.
Auto mieten
Die besten Surfspots sind über die ganze Insel verteilt und oft nur mit dem Auto erreichbar.
Surfkurse nutzen
Besonders Anfänger profitieren von lokalen Surf-Guides und Schulen.

Fazit : Madeira gehört zu den spektakulärsten Surf-Destinationen Europas – mit wilden Atlantikwellen und beeindruckender Vulkanlandschaft.
Surf-Motto : Kraftvolle Wellen, dramatische Küsten und echtes Abenteuergefühl.

1. Madeira als Surfdestination : Das "Hawaii des Atlantiks"

Warum Madeira ein absolutes Paradies für Surfer ist

Die Lage Madeiras inmitten des offenen Atlantiks, etwa 950 Kilometer südwestlich von Lissabon, sorgt für ungehinderte Swell-Exposition aus sämtlichen relevanten Richtungen. Die Wellen, die im Nordatlantik bei den herbst- und winterlichen Tiefdruckgebieten entstehen, treffen mit voller Energie auf die zerklüftete Küstenlinie. Anders als an überlaufenen europäischen Spots geniessen Surfer hier oft ungestörte Sessions in spektakulärer Naturkulisse.

Die Geografie der Insel : Vulkangestein, steile Klippen und kraftvolle Riffe

Die vulkanische Entstehungsgeschichte Madeiras prägt jeden Surfspot der Insel. Direkt vor der Küste fallen die Tiefen oft auf mehrere hundert Meter ab, was bedeutet, dass die Wellen ihre volle ozeanische Kraft bis kurz vor dem Ufer beibehalten. Erst dort, an den vorgelagerten Lavariffen und Felsnasen, entladen sie sich in spektakulären Pointbreaks und Reefbreaks von makelloser Form.

Der Ruf als Big-Wave-Mekka : Wo Legenden geboren werden

Jardim do Mar und Paul do Mar an der Südwestküste haben sich seit den 1990er-Jahren als ernstzunehmende Big-Wave-Destinationen etabliert. Surf-Legenden wie Garrett McNamara, Sebastian Steudtner und zahlreiche andere internationale Grössen pilgern regelmässig zur Insel, um die haushohen Winterwellen zu reiten.

2. Die beste Reisezeit zum Surfen auf Madeira

Der Winter (Oktober bis März) : Konstante Riesenwellen und heftige Swells für Profis

Die wahre Hochsaison für ambitionierte Wellenreiter beginnt im Oktober und erstreckt sich bis März. Die nordatlantischen Tiefdruckgebiete generieren dann konstant Swells zwischen 8 und 20 Fuss Wellenhöhe, an Spitzentagen sogar deutlich mehr. Detaillierte Informationen zu den klimatischen Bedingungen in dieser Zeit finden Sie in unserer ausführlichen Klimatabelle für Madeira.

Der Sommer (April bis September) : Kleinere, sanftere Wellen – perfekt für Einsteiger

Die Sommermonate eignen sich hervorragend für Anfänger und Wiedereinsteiger. Die Swells fallen mit 2 bis 5 Fuss moderat aus, die Lufttemperaturen erreichen angenehme 24 bis 26 Grad, und das Wasser erwärmt sich auf bis zu 23 Grad. Die Spots im Norden, allen voran Porto da Cruz, bieten dann ideale Lernbedingungen.

Wassertemperaturen im Jahresverlauf : Welchen Neoprenanzug (Wetsuit) brauche ich ?

Von Dezember bis April fällt die Wassertemperatur auf 17 bis 19 Grad, ein 4/3 mm Vollanzug ist hier obligatorisch. Mai und Juni bewegen sich bei 19 bis 20 Grad, sodass ein 3/2 mm ausreicht. Im Hochsommer bis Spätherbst pendelt das Wasser zwischen 21 und 23 Grad, ein Shorty oder ein Lycra-Top genügt häufig.

3. Surfen für Anfänger auf Madeira : Geht das überhaupt ?

Die Herausforderung : Warum Madeira primär als Reefbreak-Insel bekannt ist

Madeira ist keine klassische Anfängerdestination wie Fuerteventura oder Lacanau. Die Mehrzahl der Spots bricht über scharfes Vulkangestein, was technisches Können und Ortskenntnis erfordert. Wer den ersten Wellenritt seines Lebens erleben möchte, sollte Madeira erst nach einer soliden Grundausbildung an einem klassischen Beach-Break in Erwägung ziehen.

Sandstrände vs. Steinstrände : Wo Einsteiger sicher üben können

Die Nordküste rund um Porto da Cruz mit der Praia da Alagoa und der Praia do Maiata bietet schwarzen Lavasand und damit deutlich entspanntere Bedingungen für Lernende. Auch die geschützte Bucht von Machico erlaubt erste Stehversuche.

Die Rolle der Gezeiten (Tides) : Warum das Timing für Anfänger lebenswichtig ist

Die Gezeiten variieren auf Madeira zwischen 1 und 3 Metern. Bei Niedrigwasser werden viele Reefs gefährlich flach, bei Hochwasser hingegen wird der Wellenritt sanfter und sicherer. Eine Tide-App oder ein gedruckter Gezeitenkalender gehören zur Grundausstattung jedes verantwortungsvollen Surfers.

4. Die besten Surfspots auf Madeira im Detail

Spots im Norden (Konstantere Wellen & Anfängertauglich)

Porto da Cruz mit der Praia da Alagoa und der Praia do Maiata gilt als das Anfänger-Mekka der Insel. Der schwarze Lavasand, die geschützte Bucht und die meist sanften Wellen schaffen ideale Lernbedingungen. Lokale Surfschulen veranstalten hier täglich Kurse für Einsteiger und Fortgeschrittene.

Seixal mit der Praia do Porto do Seixal beeindruckt mit einem atemberaubenden schwarzen Sandstrand vor leuchtend grünen Klippen. Die Wellen eignen sich für Intermediates, die bereits Bottom-Turns und einfache Manöver beherrschen. An guten Tagen brechen hier hohle, saubere Wellen mit beeindruckender Form.

Spots im Südwesten (Die legendären Point- und Reefbreaks für Profis)

Paul do Mar mit dem berühmten Reef Ribeira das Galinhas beheimatet eine Weltklasse-Rechtswelle, die in der internationalen Big-Wave-Szene Kultstatus geniesst. Diese kraftvolle, lange Welle bricht über scharfem Lavariff und ist ausschliesslich erfahrenen Surfern vorbehalten.

Jardim do Mar verkörpert die Quintessenz des madeirensischen Surfens. Der Pointbreak an der Ponta do Jardim hat Garrett McNamara und andere Legenden angezogen und produziert bei guten Bedingungen perfekt geformte Rechtswellen, die hunderte Meter lang gefahren werden können.

Ponta Pequena und Lugar de Baixo bieten hohle, schnelle Wellen über scharfem Vulkangestein. Diese Spots sind ausschliesslich Experten vorbehalten und erfordern absolute Ortskenntnis.

5. Surfschulen, Surf-Camps und Verleih auf der Insel

Wo findet man die besten lizenzierten Surfschulen ? (Fokus auf Porto da Cruz und Calheta)

Die etablierten Surfschulen konzentrieren sich auf Porto da Cruz im Norden und Calheta an der Südwestküste. Lizenzierte Anbieter wie Madeira Surf Camp, Calhau Surf School und Magic Surf School bieten Kurse für sämtliche Niveaus, inklusive Material, Versicherung und Transfer zu den Spots.

Surfboard-Verleih : Kann man Equipment vor Ort mieten oder lohnt sich die Mitnahme im Flugzeug ?

Vor Ort lassen sich Boards aller Längen und Shapes bei den Surfschulen mieten. Wer regelmässig surft und auf sein eigenes Board angewiesen ist, sollte die Mitnahme im Flugzeug vorab mit der Fluggesellschaft klären – Edelweiss Air und TAP akzeptieren Surfboards gegen Aufpreis von 70 bis 150 Franken pro Strecke.

Surf-Camps auf Madeira : Lokale Communitys und Unterkünfte für Surfer

Spezialisierte Surf-Camps in Porto da Cruz, Jardim do Mar und Paul do Mar bieten Komplettpakete mit Unterkunft, Material, Coaching und Spotwechsel je nach Wetterlage. Die intensiven Communitys erleichtern den Einstieg in die lokale Szene.

6. Wichtige Sicherheitsregeln und Besonderheiten beim Surfen auf Madeira

Gefahrenquelle Vulkangestein : Seeigel, scharfe Riffe und steinige Ein- und Ausstiege

Das Vulkangestein bildet die grösste Gefahrenquelle der Insel. Scharfe Kanten verursachen tiefe Schnittwunden, Seeigel mit ihren brüchigen Stacheln verstecken sich in jeder Felsspalte. Solide Booties mit dicker Sohle sind nicht optional, sondern obligatorisch.

Strömungen und Shorebreaks : Warum der Atlantik hier extrem unberechenbar ist

Die ozeanischen Strömungen rund um Madeira können beachtliche Geschwindigkeiten erreichen. Rip Currents an exponierten Stränden ziehen unerfahrene Surfer rasch ins offene Meer. Vor jeder Session sollte man die lokalen Bedingungen mit ortskundigen Surfern oder Schulen besprechen.

Localism : Wie verhält man sich im Line-Up gegenüber den einheimischen Surfern ?

Die madeirensische Surfcommunity gilt als verhältnismässig entspannt, sofern internationale Gäste die Spielregeln respektieren. Konkret bedeutet das : Vortritt für den Surfer, der näher am Peak ist, kein Droppen, freundliche Begrüssung im Wasser und Respekt vor den älteren Lokalmatadoren. Wer sich rücksichtsvoll verhält, wird oft mit wertvollen Tipps zu Geheimspots belohnt.

Die wichtigsten Vorbereitungs-Tools : Surf-Forecasts (Magicseaweed/Surfline) richtig lesen

Surfline und Windguru liefern präzise Vorhersagen für sämtliche Spots der Insel. Achten Sie auf Swellrichtung, Periode, Windrichtung und Tide. Ein Swell von Westnordwest mit Periode 14 Sekunden und Offshore-Wind aus Ostsüdost schafft beispielsweise traumhafte Bedingungen in Jardim do Mar.

7. Alternativen für windfreie oder wellenlose Tage (Flat Days)

Stand-Up-Paddling (SUP) und Kajaktouren entlang der Steilküste

An flachen Tagen verwandelt sich der Atlantik in eine glatte Spiegelfläche, perfekt für SUP-Touren entlang der spektakulären Steilküste. Versteckte Höhlen, einsame Buchten und Begegnungen mit Delfinen warten auf Wasserliebhaber.

Canyoning, Levada-Wandern und die Naturschwimmbecken von Porto Moniz

Die berühmten Levada-Wanderungen erschliessen das üppige Inselinnere, während Canyoning-Touren in den Schluchten des Lorbeerwaldes Adrenalinkicks abseits des Wassers liefern. Die natürlichen Lavapools von Porto Moniz bieten geschütztes Bad in spektakulärer Vulkankulisse. Wer die ganze Insel flexibel erkunden möchte, profitiert von einer ausführlichen Rundreise mit dem Auto durch Madeira, die sämtliche Highlights elegant verbindet.

Die Surf-Kultur ausklingen lassen : Die besten Bars für ein Post-Surf-Bier oder eine Poncha

Die Poncha, ein traditioneller Cocktail aus Zuckerrohrschnaps, Honig und Zitrone, ist das offizielle Getränk der madeirensischen Surfcommunity. Die rustikalen Tabernen in Câmara de Lobos und Jardim do Mar servieren das wärmende Elixier nach jeder Session.

Unsere Top-Hotels für Ihren Surftrip auf Madeira

1. Studios By Aqua Natura Hotels 4*

Studios By Aqua Natura Hotels 4*

Mit einer beeindruckenden Kundenbewertung von 9.4/10 verkörpert das Studios By Aqua Natura Hotels 4* die ideale Adresse für anspruchsvolle Surfer im Norden der Insel. Die einzigartige Lage direkt über den berühmten natürlichen Pools von Porto Moniz bietet einen spektakulären Blick auf den Atlantik – an Big-Wave-Tagen können Sie die rollenden Wellen bereits vom Whirlpool aus beobachten. Die strategische Position zwischen Meer und dem leuchtend grünen Laurissilva-Gebirge eröffnet Zugang zu den Reefbreaks der Nordwestküste sowie zum klassischen Anfängerspot in Porto da Cruz. Die geräumigen Studios mit 24 Quadratmetern beherbergen drei Erwachsene oder Familien mit Kindern, die Halbpension im Restaurant Vue sur la mer serviert lokale Spezialitäten mit innovativen Kochtechniken. Whirlpool, Sauna, Pool und Fitnessstudio runden das Erholungsangebot ab. Ein Mietwagen der Kategorie A ist im Angebot enthalten – unverzichtbar für Spotwechsel zwischen Nord- und Südküste.

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2. Hotel Quinta do Furão 4*

Hotel Quinta do Furão 4*

Das Hotel Quinta do Furão 4* thront auf einer dramatischen Klippe an der Nordostküste in Achada do Gramacho, nahe der malerischen Stadt Santana. Diese atemberaubende Lage über dem Atlantik bietet Surfern privilegierte Zugänge zu den nordseitigen Reefbreaks von Seixal und Porto da Cruz. Das fünf Hektar grosse Anwesen mit eigenem Weinberg von über zwei Hektar verbindet authentisches Inselflair mit modernem Komfort. Die 65 Zimmer wurden 2020 komplett renoviert, das Classic Zimmer mit 22 Quadratmetern verfügt über einen Balkon mit Blick aufs Meer. Nach einer kraftvollen Session in den atlantischen Wellen erholen sich Surfer in der Sauna, im Whirlpool oder den zwei Pools. Die Halbpression mit lokalen und internationalen Spezialitäten, ergänzt durch ein Willkommensgetränk und Verkostungen lokaler Weine, bietet kulinarische Höhepunkte. Pub, Weinkeller und Four Seasons Bar laden zu geselligen Abenden nach dem Surfen ein.

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3. Vila Baleira Funchal 4*

Vila Baleira Funchal 4*

Das Vila Baleira Funchal 4* liegt nur wenige Schritte vom Stadtzentrum der Inselhauptstadt entfernt und bietet die ideale Basis für Surfer, die die berühmten Big-Wave-Spots der Südwestküste anpeilen. Die geräumigen, hellen Zimmer mit minimalistischer Dekoration und seitlichem Meerblick laden nach intensiven Sessions in Jardim do Mar oder Paul do Mar zur Erholung ein. Der Aussenpool auf dem Hoteldach mit Terrasse über dem Ozean schafft den perfekten Rahmen für entspannte Stunden. Das Atlantico-Restaurant serviert traditionelle portugiesische Gerichte zum Frühstück, die Poolbar und die Lobby Bar runden das gastronomische Angebot ab. Die zentrale Lage in Funchal erleichtert die Materialbeschaffung, Reparaturen und den abendlichen Austausch mit der internationalen Surfcommunity in den umliegenden Bars. Der Flughafen Funchal liegt 24 Kilometer entfernt, ein Mietwagen über Sixt lässt sich bequem hinzubuchen.

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8. Reiseplanung für Schweizer Surfer

Surfgepäck im Flugzeug : Richtlinien für Sportgepäck bei Flügen ab Zürich, Genf und Basel

Edelweiss Air ab Zürich akzeptiert Boardbags bis 23 Kilo gegen Aufpreis. EasyJet ab Basel transportiert Surfboards bis 32 Kilo, vorausgesetzt das Bag misst nicht mehr als 275 cm. TAP Portugal ab Genf bietet attraktive Konditionen für Sportgepäck. Die Vorbuchung des Sportgepäcks ist in jedem Fall obligatorisch.

Mietwagen-Tipps : Warum ein Auto mit Dachträger auf Madeira unverzichtbar ist

Ein Mietwagen mit Dachträger ist für ambitionierte Surfer absolut unverzichtbar, da sich die besten Spots über die gesamte Insel verteilen und tägliche Spotwechsel notwendig werden, sobald sich Wind oder Swell drehen. Sixt, Hertz und lokale Anbieter offerieren spezielle Surfer-Pakete inklusive Boardträger.

Komfortabel reisen nach dem Surf-Abenteuer : Erstklassige Unterkünfte und Erholung über Premium-Portale wie Voyage Privé buchen

Die Kombination aus intensiven Surf-Sessions und gehobener Erholung in erstklassigen Häusern verkörpert den Reisestil anspruchsvoller Schweizer Wellenreiter. Voyage Privé verhandelt für seine Mitglieder exklusive Konditionen mit Ermässigungen von bis zu 70 Prozent.

9. Die ultimative Packliste für den Madeira-Surftrip

Wetsuit-Guide : 3/2mm vs. 4/3mm und warum Booties (Riffschuhe) Gold wert sind

Für Wintersessions zwischen Dezember und März ist ein 4/3 mm Vollanzug obligatorisch, idealerweise ergänzt mit Hood und Handschuhen für längere Sessions. Im Sommer reicht ein 3/2 mm oder Shorty. Booties mit dicker Sohle (mindestens 3 mm) schützen vor Lavagestein und Seeigeln und sind nicht verhandelbar.

Sonnenschutz für Surfer : Zink-Sonnencreme und UV-Shirts

Die UV-Strahlung im Atlantik wird durch die Wasserreflexion verstärkt. Zink-Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 50, UV-Shirts und ein Surf-Hut für lange Sessions verhindern schmerzhafte Verbrennungen.

First-Aid-Kit für Surfer : Was gehört in die Reiseapotheke ? (Desinfektion für Riffschrammen)

Desinfektionsmittel, sterile Kompressen, Klebstoff für offene Wunden, Pinzetten für Seeigelstacheln, Schmerzmittel und Antibiotika-Salbe gehören in jede Surf-Reiseapotheke. Riffschrammen infizieren sich in tropischen Gewässern rasch.

10. FAQ

Kann man auf Madeira als Anfänger surfen ?

Ja, vor allem in Porto da Cruz mit seinen Lavasandstränden und in Machico finden Anfänger geeignete Bedingungen. Lizenzierte Surfschulen bieten professionelle Kurse mit Material, Coach und Versicherung.

Wo sind die besten Surfspots auf Madeira ?

Die legendären Big-Wave-Spots Jardim do Mar, Paul do Mar und Ponta Pequena an der Südwestküste sind Profis vorbehalten. Porto da Cruz und Seixal im Norden eignen sich für Anfänger und Intermediates.

Wann ist die beste Reisezeit zum Surfen auf Madeira ?

Für Big-Wave-Surfer und Fortgeschrittene bietet die Saison von Oktober bis März die kraftvollsten Bedingungen. Anfänger profitieren von April bis September von kleineren, sanfteren Wellen und warmem Wasser.

Braucht man auf Madeira Riffschuhe (Booties) ?

Absolut. Die meisten Spots brechen über scharfes Vulkangestein, und Seeigel verstecken sich in jeder Felsspalte. Booties mit mindestens 3 mm Sohle gehören zur Grundausstattung.

Wie gross werden die Wellen auf Madeira ?

Im Sommer pendeln die Wellen zwischen 2 und 5 Fuss. Im Winter erreichen sie regelmässig 8 bis 20 Fuss, an Spitzentagen wurden bereits Wellen über 20 Meter geritten – ein Grund, weshalb Madeira als Big-Wave-Mekka gilt.

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