Urlaub in Panama: Die derzeit besten Hotels - Voyage Privé

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Panama fasziniert als schmale Landbrücke zwischen zwei Ozeanen und zwei Kontinenten. Dieses kleine zentralamerikanische Land vereint technische Meisterleistungen mit unberührten Naturschätzen. Der weltberühmte Kanal durchschneidet das Land und verbindet seit über einem Jahrhundert den Atlantik mit dem Pazifik. Gleichzeitig bieten abgeschiedene Inselgruppen wie San Blas kristallklares Wasser und weisse Sandstrände unter Palmen. Die Hauptstadt Panama City präsentiert sich als moderne Metropole mit glitzernden Wolkenkratzern, während indigene Völker in ihren angestammten Gebieten jahrhundertealte Traditionen bewahren. Schweizer Reisende entdecken Panama als authentische Alternative zu den Nachbarländern, weil die Mischung aus Kultur, Natur und Infrastruktur einzigartig ausfällt. Das Land ermöglicht die Kombination von Stadterkundungen, Abenteuer im Hochland und Entspannung an karibischen Stränden innerhalb weniger Tage. Die geringe Grösse erleichtert die Planung erheblich. Wer morgendlicher Nebel über Bergwäldern sucht und nachmittags im türkisfarbenen Meer schwimmen möchte, findet hier ideale Bedingungen. Panama bleibt touristisch weniger überlaufen als Costa Rica und bietet dennoch erstklassige Einrichtungen für anspruchsvolle Reisende.

Panama City : Das « Miami Lateinamerikas »

Der Panamakanal : Das technische Weltwunder hautnah erleben

Die Miraflores Schleusen zählen zu den beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten des Landes. Hier lässt sich das Jahrhundertbauwerk aus nächster Nähe betrachten. Riesige Containerschiffe und Kreuzfahrtgiganten passieren die mehreren Schleusenkammern, während Besucher von der Aussichtsplattform zusehen. Das angeschlossene Museum erklärt die komplexe Funktionsweise sowie die bewegte Geschichte des Kanalbaus. Interaktive Ausstellungen vermitteln Hintergründe zur Konstruktion, zu den Arbeitsbedingungen und zur wirtschaftlichen Bedeutung. Der Anblick der gewaltigen Stahlmauern und der präzisen Steuerung der Wassermassen fasziniert selbst technisch Uninteressierte. Für Schweizer Gäste bietet sich der Vormittag als beste Besuchszeit an, weil dann die meisten Schiffe durchfahren und die Sonne günstiger steht. Ein Besuch dauert üblicherweise zwei bis drei Stunden. Die Möglichkeit, auf der Terrasse des Restaurants zu speisen und dabei den Schiffsverkehr zu beobachten, rundet das Erlebnis ab.

Casco Viejo : Die charmante, koloniale Altstadt

Das historische Viertel Casco Viejo gehört zum UNESCO-Welterbe und besticht durch farbenfrohe Kolonialhäuser mit schmiedeeisernen Balkonen. Enge Gassen führen zu versteckten Plazas, eleganten Boutiquen und erstklassigen Restaurants. Die Architektur vereint spanische, französische und karibische Einflüsse zu einem harmonischen Gesamtbild. Auf den Dächern zahlreicher restaurierter Gebäude entstanden stilvolle Bars mit Panoramablick über die Bucht und die moderne Skyline im Hintergrund. Abends verwandelt sich das Viertel in ein lebhaftes Zentrum mit Live-Musik, kreativer Gastronomie und kunsthandwerklichen Läden. Die Plaza de la Independencia bildet das Herzstück mit der imposanten Kathedrale. Kunstgalerien präsentieren Werke lokaler Künstler. Historisch interessierte Besucher entdecken Spuren der Stadtgründung aus dem 17. Jahrhundert. Casco Viejo eignet sich hervorragend für ausgedehnte Spaziergänge am Nachmittag, wenn die Hitze nachlässt und das goldene Licht die Fassaden beleuchtet.

Panama Viejo : Die Ruinen der ersten Stadtgründung

Panama Viejo markiert den Standort der ursprünglichen Stadt aus dem Jahr 1519. Nach der Zerstörung durch den Piraten Henry Morgan im Jahr 1671 blieben nur Mauerreste und Turmruinen übrig. Der Rundgang durch das weitläufige Areal ermöglicht einen Einblick in die koloniale Vergangenheit. Der steinerne Glockenturm der alten Kathedrale bietet eine Aussichtsplattform mit Blick über die gesamte Anlage bis hin zur modernen Metropole. Informationstafeln erläutern die Funktionen der einzelnen Gebäude, darunter Klöster, Wohnhäuser und Verwaltungsgebäude. Das kleine Museum am Eingang zeigt Fundstücke und erklärt die Stadtgeschichte anhand von Karten und Modellen. Die Ruinen liegen inmitten gepflegter Grünflächen und eignen sich besonders in den frühen Morgenstunden für einen Besuch, bevor die Mittagshitze einsetzt. Die Kombination aus historischem Interesse und malerischer Kulisse macht Panama Viejo zu einem lohnenswerten Ausflug.

Causeway Amador : Flanieren mit Blick auf Skyline und Kanal

Der Causeway Amador ist ein künstlich angelegter Damm, der drei kleine Inseln mit dem Festland verbindet. Die vier Kilometer lange Strecke wurde aus Gestein gebaut, das beim Kanalbau anfiel. Heute dient der Causeway als beliebte Promenade zum Joggen, Radfahren oder Spazieren. Auf der einen Seite erstreckt sich die beeindruckende Skyline von Panama City, auf der anderen Seite ankern riesige Frachtschiffe und warten auf die Durchfahrt. Entlang der Route finden sich Restaurants, Cafés und Geschäfte mit internationalem Angebot. Am westlichen Ende liegt ein grosser Yachthafen sowie das Biodiversity Museum, dessen futuristische Architektur sofort ins Auge fällt. Das Museum beleuchtet die einzigartige Artenvielfalt Panamas und erklärt die Entstehung der Landbrücke zwischen den Kontinenten. Der Causeway eignet sich hervorragend für Spaziergänge am späten Nachmittag, wenn die Temperaturen angenehmer werden und das Abendlicht die Stadt in warme Farbtöne taucht.

Inselparadiese : Karibik-Feeling und Pazifik-Wellen

San Blas Inseln : Authentisches Inselleben ohne Massentourismus

Die San Blas Inseln bilden ein Archipel aus 365 kleinen Inseln vor der Karibikküste. Das autonome Gebiet wird vom indigenen Volk der Guna verwaltet, die ihre Traditionen streng bewahren. Moderne Infrastruktur wie WLAN oder grosse Hotels fehlt bewusst. Stattdessen übernachten Besucher in einfachen Bambushütten direkt am Strand. Kristallklares Wasser umspült weisse Sandstrände, gesäumt von Kokospalmen. Schnorcheln zwischen bunten Fischen und Korallenriffen gehört zu den Hauptaktivitäten. Die Guna leben vom Fischfang und vom sanften Tourismus. Handgefertigte Textilien, die sogenannten Molas, zeigen kunstvolle Muster und dienen als beliebte Souvenirs. Die Anreise erfolgt per Geländewagen und Motorboot, weil die Inseln keine Flughäfen besitzen. Dieser Aufwand lohnt sich für alle, die unberührte Natur und authentische Begegnungen suchen. Die San Blas Inseln bieten eine seltene Gelegenheit, dem Alltag vollständig zu entfliehen und in eine andere Welt einzutauchen.

Bocas del Toro : Entspannte Atmosphäre im Surfer-Paradies

Bocas del Toro liegt im Nordwesten an der karibischen Küste nahe der Grenze zu Costa Rica. Die Inselgruppe zieht Surfer, Backpacker und Naturfreunde gleichermassen an. Das lebhafte Städtchen Bocas Town auf der Hauptinsel Isla Colón bietet bunte Holzhäuser, gemütliche Hostels und zahlreiche Restaurants mit frischem Fisch. Tagsüber führen Bootsausflüge zu abgelegenen Stränden wie Starfish Beach oder Red Frog Beach, wo rote Frösche zwischen den Bäumen leben. Schnorcheln und Tauchen gehören zu den beliebtesten Aktivitäten, weil die Unterwasserwelt artenreich ist. Einige Unterkünfte bieten Bungalows auf Stelzen direkt über dem Wasser, die einen besonderen Charme verbreiten. Abends verwandelt sich Bocas Town in ein geselliges Zentrum mit Live-Musik und entspannter Atmosphäre. Die Region eignet sich hervorragend zum Erholen nach aktiven Tagen im Hochland. Die Anreise erfolgt per Kleinflugzeug oder über die Grenze von Costa Rica kommend per Bus und Wassertaxi.

Pearl Islands : Exklusive Strände und Walbeobachtung

Die Pearl Islands im Golf von Panama bieten eine ruhigere Alternative zu den belebteren Küstenregionen. Isla Contadora ist die bekannteste Insel der Gruppe und lässt sich per Fähre oder Kleinflugzeug von Panama City aus erreichen. Weisse Sandstrände wie Playa Cacique oder Playa Larga bleiben selbst in der Hochsaison relativ leer. Das klare Wasser der Pazifikküste lädt zum Schwimmen und Schnorcheln ein. Zwischen Juli und Oktober ziehen Buckelwale durch die Gewässer, sodass Walbeobachtungstouren angeboten werden. Die Insel besitzt einige gehobene Unterkünfte und exklusive Villen, bleibt aber insgesamt überschaubar. Tauchgänge zu vorgelagerten Riffen ermöglichen Begegnungen mit Mantarochen und Hammerhaien. Die Ruhe und die natürliche Schönheit machen Isla Contadora zum perfekten Rückzugsort für Erholungssuchende. Die Infrastruktur ist begrenzt, was den ursprünglichen Charakter bewahrt. Ein Aufenthalt von drei bis vier Tagen reicht aus, um die wichtigsten Strände zu erkunden und vollständig abzuschalten.

Natur und Abenteuer im Hinterland

Boquete : Hochland von Chiriquí mit Kaffee-Touren und Vogelbeobachtung

Boquete liegt auf etwa 1200 Metern Höhe in der Provinz Chiriquí und ist für sein angenehmes Klima bekannt. Die Region produziert einigen der besten Kaffees der Welt, darunter den legendären Geisha-Kaffee. Zahlreiche Plantagen bieten Führungen an, bei denen Besucher den gesamten Prozess von der Ernte bis zur Röstung erleben. Wanderwege führen durch Nebelwälder, wo seltene Vogelarten wie der farbenprächtige Quetzal beobachtet werden können. Die Landschaft zeigt sich üppig grün mit Orchideen, Bromelien und riesigen Farnen. Heisse Quellen in der Umgebung laden zum Baden ein. Das Städtchen Boquete selbst bietet eine gute Auswahl an Restaurants, kleinen Hotels und Reiseanbietern. Aktivitäten wie Canopy-Touren, Reiten oder Wildwasser-Rafting ergänzen das Angebot. Boquete eignet sich besonders für Reisende, die nach den heissen Küstenregionen Abkühlung und Naturerlebnisse suchen. Die Anreise erfolgt von Panama City aus per Inlandsflug nach David und anschliessender Autofahrt oder direkt per Bus.

Vulkan Barú : Beide Ozeane auf einmal sehen

Der Vulkan Barú erhebt sich auf 3475 Meter und ist der höchste Berg Panamas. Bei klarem Wetter ermöglicht der Gipfel den einzigartigen Blick auf den Pazifik und die Karibik gleichzeitig. Die Wanderung beginnt in den frühen Morgenstunden, um rechtzeitig zum Sonnenaufgang oben anzukommen. Der Aufstieg dauert etwa fünf bis sechs Stunden und führt durch verschiedene Vegetationszonen. Oben herrschen oft kühle Temperaturen und starker Wind, sodass warme Kleidung nötig ist. Der Ausblick über die Wolkendecke hinweg auf beide Ozeane entschädigt für die Anstrengung. Alternativ lässt sich der Gipfel per Geländewagen erreichen, was die Tour deutlich verkürzt. Der Nationalpark rund um den Vulkan beherbergt zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Mehrere Wanderwege unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade durchziehen das Schutzgebiet. Die Tour auf den Barú gehört zu den Highlights für sportlich ambitionierte Reisende und bietet ein unvergessliches Naturerlebnis.

El Valle de Antón : Leben im Vulkankrater

El Valle de Antón befindet sich im erloschenen Krater eines riesigen Vulkans und gehört zu den grössten bewohnten Kratern weltweit. Das malerische Dorf liegt etwa zwei Autostunden westlich von Panama City und dient als beliebtes Wochenend-Refugium. Die Umgebung bietet Wanderwege zu Wasserfällen wie dem Chorro Macho oder zu Aussichtspunkten mit Blick über das gesamte Tal. Thermalbäder nutzen die vulkanische Aktivität und bieten entspannende Anwendungen. Der lokale Markt verkauft Kunsthandwerk, Blumen und regionale Produkte. Die Luft ist hier frischer und kühler als in der Hauptstadt, was das Klima angenehm macht. Naturfreunde entdecken den Goldenen Frosch, ein Symbol Panamas, in spezialisierten Rettungszentren. Auch Canopy-Touren und Reiten stehen zur Verfügung. El Valle eignet sich perfekt für einen Tagesausflug oder einen kurzen Aufenthalt zur Erholung. Die Kombination aus Natur, Kultur und Entspannung macht das Tal zu einem vielseitigen Reiseziel.

Reiseplanung für Schweizer : Anreise und Logistik

Flugverbindungen : Umsteigeverbindungen ab Zürich

Direktflüge von Zürich nach Panama City existieren nicht. Schweizer Reisende nutzen Umsteigeverbindungen über europäische Drehkreuze. Air France fliegt via Paris, KLM über Amsterdam, Lufthansa über Frankfurt und Iberia über Madrid. Die Gesamtreisezeit beträgt zwischen 14 und 18 Stunden, je nach Aufenthaltsdauer am Umsteigeflughafen. Die Flugpreise variieren stark nach Saison, wobei Buchungen mehrere Monate im Voraus oft günstiger ausfallen. Der internationale Flughafen Tocumen liegt etwa 20 Kilometer östlich von Panama City und bietet gute Anbindungen in die Stadt per Taxi, Uber oder Bus. Innenpanamaische Flüge verbinden die Hauptstadt mit Regionen wie Bocas del Toro, David oder die San Blas Inseln. Diese Inlandsflüge sparen Zeit und erleichtern die Reiseplanung erheblich. Wer mehrere Regionen besuchen möchte, sollte die Flugrouten vorab abstimmen, um Umwege zu vermeiden.

Mobilität : Busnetz und Mietwagen

Panama verfügt über ein gut ausgebautes Busnetz, das die grossen Städte und touristischen Ziele miteinander verbindet. Die Busse sind oft komfortabel und preiswert. Längere Strecken wie Panama City nach Boquete dauern sechs bis sieben Stunden, verlaufen aber landschaftlich reizvoll. Für mehr Flexibilität empfiehlt sich ein Mietwagen, besonders im Hochland oder an abgelegenen Stränden. Die Strassen befinden sich meist in gutem Zustand, obwohl einige Nebenstrassen Schlaglöcher aufweisen. Ein Allradfahrzeug ist für Fahrten in die San Blas Inseln oder zu entlegenen Nationalparks nötig. Tanken ist unproblematisch, weil Tankstellen weit verbreitet sind. Uber funktioniert in Panama City zuverlässig und bietet eine günstige Alternative zu Taxis. Inlandsflüge stellen eine bequeme Option dar, um grössere Entfernungen schnell zu überbrücken. Die Kombination verschiedener Verkehrsmittel ermöglicht eine effiziente Reiseplanung.

Währung : Balboa und US Dollar

Die offizielle Währung Panamas ist der Balboa, der im Verhältnis 1:1 an den US Dollar gekoppelt ist. In der Praxis kommen hauptsächlich Dollarscheine zum Einsatz, während Münzen in Balboa ausgegeben werden. Alle Preise lassen sich problemlos in Dollar bezahlen. Kreditkarten werden in Hotels, Restaurants und grösseren Geschäften akzeptiert. Bargeld bleibt wichtig für kleinere Läden, Märkte und Transportmittel. Geldautomaten sind in Städten weit verbreitet und funktionieren mit internationalen Karten. Schweizer sollten vorab ihre Bank über die Reise informieren, um Kartensperrungen zu vermeiden. Wechselkurse entfallen, weil der Dollar direkt verwendet wird. Trinkgelder sind üblich und bewegen sich meist um 10 Prozent. Die Verwendung von Dollar erleichtert die Reiseplanung erheblich, weil die Umrechnung entfällt.

Beste Reisezeit für Panama

Trockenzeit : Ideale Bedingungen für Wanderungen und Pazifikstrände

Die Trockenzeit erstreckt sich von Mitte Dezember bis Ende April und gilt als beste Reisezeit für den grössten Teil des Landes. Die Pazifikküste und das Hochland profitieren von sonnigem Wetter und geringen Niederschlägen. Wanderungen auf den Vulkan Barú oder durch die Nebelwälder rund um Boquete lassen sich unter optimalen Bedingungen durchführen. Die Strände an der Pazifikseite zeigen sich in strahlendem Sonnenschein. Auch Bootstouren zu den Pearl Islands oder Ausflüge zu den Miraflores Schleusen verlaufen angenehm. Die Hauptsaison fällt mit den Schweizer Winterferien zusammen, sodass Hotels und Flüge frühzeitig gebucht werden sollten. Die Preise steigen in dieser Phase, weil viele internationale Besucher anreisen. Naturfreunde schätzen die klaren Sichtverhältnisse und die geringere Luftfeuchtigkeit. Die Trockenzeit eignet sich hervorragend für Rundreisen, die mehrere Regionen kombinieren.

Regenzeit : Grüne Natur und niedrigere Preise

Zwischen Mai und November herrscht in Panama Regenzeit. Kurze, heftige Schauer treten meist nachmittags auf, während die Vormittage oft sonnig bleiben. Die Landschaft zeigt sich in sattem Grün, Wasserfälle führen mehr Wasser und die Natur wirkt besonders lebendig. Vögel lassen sich einfacher beobachten, weil viele Arten in dieser Zeit brüten. Die Preise für Unterkünfte und Touren fallen deutlich niedriger aus als in der Hochsaison. Weniger Touristen bedeuten ruhigere Strände und entspanntere Atmosphäre. Allerdings können einige Strassen im Hochland schwerer passierbar werden. Die Karibikküste folgt eigenen Mustern und bleibt teilweise länger trocken. Wer flexibel planen kann und mit gelegentlichen Regenschauern zurechtkommt, profitiert von attraktiven Angeboten. Die Regenzeit bietet ausserdem bessere Bedingungen für Wildwasser-Rafting.

Spezialfall Karibikküste : Bocas del Toro im September und Oktober

Die Karibikküste weicht vom allgemeinen Klimamuster ab. Bocas del Toro erlebt die trockensten Monate oft im September und Oktober, während der Rest des Landes Regenzeit hat. Diese Besonderheit ermöglicht Strandurlaube zu einer Zeit, in der andere Regionen feuchter sind. Reisende können diese Periode nutzen, um günstige Preise mit guten Wetterbedingungen zu kombinieren. Allerdings bleibt das Klima an der Karibikküste ganzjährig feuchter als an der Pazifikseite. Kurze Schauer gehören zum normalen Tagesablauf. Die San Blas Inseln zeigen sich das ganze Jahr über relativ konstant, weil sie windgeschützt liegen. Eine genaue Beobachtung der Wettervorhersagen hilft bei der Planung. Die Flexibilität, verschiedene Regionen zu unterschiedlichen Zeiten zu besuchen, macht Panama zu einem ganzjährigen Reiseziel.

Kulinarik und Kultur

Spezialitäten : Sancocho, Ceviche und Geisha-Kaffee

Sancocho ist eine traditionelle Hühnersuppe mit Maniok, Mais und Kräutern, die als Nationalgericht gilt. Sie wird oft zu besonderen Anlässen serviert und schmeckt herzhaft und würzig. Ceviche aus frischem Fisch, mariniert in Limettensaft mit Zwiebeln und Koriander, gehört an der Küste zum täglichen Angebot. Der Fischmarkt in Panama City bietet einige der besten Cevicherias des Landes. Ropa Vieja, geschmortes Rindfleisch in Tomatensauce, und Patacones, frittierte Kochbananen, ergänzen die Menüs. Zum Frühstück gibt es häufig Hojaldras, frittiertes Brot, serviert mit Käse oder Marmelade. Der weltberühmte Geisha-Kaffee aus der Region Boquete erzielt Rekordpreise bei internationalen Auktionen und überzeugt durch blumige Aromen. Frische Tropische Früchte wie Maracuja, Guanábana oder Sternfrucht bereichern das kulinarische Angebot. Die Küche Panamas vereint indigene, spanische, afrokaribische und asiatische Einflüsse zu einer vielfältigen Geschmackswelt.

Indigene Völker : Respektvolle Begegnungen mit Emberá und Guna

Die Guna an den San Blas Inseln und die Emberá im Dschungel entlang des Chagres-Flusses bewahren ihre traditionellen Lebensweisen. Besuche in indigenen Gemeinden ermöglichen tiefe Einblicke in alte Kulturen. Die Guna sind bekannt für ihre bunten Textilien, die sogenannten Molas, die aufwendig von Hand genäht werden. Die Emberá leben in einfachen Holzhütten am Flussufer und zeigen Besuchern ihre Handwerkskunst, Tänze und Musikinstrumente. Respektvoller Umgang und die Beachtung lokaler Regeln sind wichtig. Fotos sollten nur nach Erlaubnis gemacht werden. Viele Touren werden von den Gemeinden selbst organisiert, sodass die Einnahmen direkt bei den Menschen ankommen. Diese Begegnungen bieten eine seltene Gelegenheit, authentische Traditionen zu erleben und mehr über die Geschichte und Lebensweise der indigenen Völker zu erfahren. Solche Erlebnisse bereichern jede Panama-Reise um eine kulturelle Dimension, die über touristische Standardprogramme hinausgeht.

Panama überzeugt durch die Kombination aus technischen Meisterwerken wie dem Panamakanal, unberührten Inselparadiesen und vielfältigen Naturerlebnissen im Hochland. Die kurzen Distanzen erlauben es, innerhalb weniger Tage unterschiedlichste Landschaften und Kulturen zu entdecken. Schweizer Reisende finden in Panama eine authentische und weniger überlaufene Alternative zu den Nachbarländern. Die gute Infrastruktur, die stabile Wirtschaft und die Verwendung des US Dollars erleichtern die Planung erheblich. Ob Stadterkundung in der pulsierenden Metropole Panama City, Entspannung an karibischen Traumstränden oder Abenteuer in Nebelwäldern – das Land bietet für jeden Geschmack passende Erlebnisse. Kulturelle Begegnungen mit indigenen Völkern und kulinarische Entdeckungen runden das Reiseerlebnis ab. Panama erweist sich als vielseitiges Ziel, das technische Faszination, natürliche Schönheit und kulturellen Reichtum auf kleinem Raum vereint.

Häufig gestellte Fragen zu Ferien in Panama

Ist Panama sicher für Schweizer Touristen ?

Panama gilt als eines der sichersten Länder in Zentralamerika. Die Kriminalitätsrate ist im regionalen Vergleich niedrig, obwohl in grösseren Städten die üblichen Vorsichtsmassnahmen gelten. Touristische Gebiete werden gut überwacht. Wertsachen sollten nicht offen gezeigt und nachts abgelegene Viertel gemieden werden. Die politische Lage ist stabil, sodass Reisen unproblematisch verlaufen.

Kann man Panama und Costa Rica kombinieren ?

Ja, eine Kombination beider Länder ist sehr beliebt. Der Grenzübergang bei Sixaola/Bocas del Toro ermöglicht einen unkomplizierten Wechsel. Viele Reisende verbinden die Pazifikküste Costa Ricas mit den karibischen Inseln Panamas. Die kurzen Distanzen erleichtern die Planung einer Rundreise durch beide Länder.

Brauche ich ein Visum ?

Schweizer Staatsangehörige benötigen für touristische Aufenthalte bis 90 Tage kein Visum. Ein gültiger Reisepass mit mindestens sechs Monaten Restgültigkeit reicht aus. Bei der Einreise wird manchmal ein Weiter- oder Rückflugticket verlangt. Eine Touristenkarte wird am Flughafen ausgestellt.

Wie teuer ist Panama im Vergleich ?

Panama liegt preislich etwas unter Costa Rica, aber über Nicaragua oder Guatemala. Die Verwendung des US Dollars führt zu internationalen Preisniveaus. Unterkünfte, Restaurants und Touren bieten verschiedene Kategorien, sodass sowohl Budget- als auch Luxusreisende fündig werden. Lokale Märkte und Busse bleiben preiswert, während gehobene Hotels und internationale Restaurants teurer ausfallen.

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