Wohnmobil-Rundreise durch Frankreich: Routen, Campingplätze und praktische Tipps
Sommaire
Die schönsten Angebote für Camper-Abenteuer in Frankreich
Bevor wir in die konkreten Routen und praktischen Tipps eintauchen, stellen wir Ihnen ausgewählte Voyage-Privé-Angebote vor, die Ihre Wohnmobil-Rundreise durch Frankreich perfekt ergänzen oder als Ausgangspunkt dienen können.
Camper-Roadtrip im Mercedes Van Marco Polo - Korsika

Korsika mit dem Wohnmobil zu erkunden bedeutet, eine der wildesten und schönsten Inseln des Mittelmeers in völliger Freiheit zu entdecken. Dieses Angebot umfasst die Miete eines Mercedes Marco Polo, eines kompakten und wendigen Vans, der sich perfekt für die kurvigen Bergstrassen und engen Küstenorte Korsikas eignet. Die Abholung erfolgt in Bastia, von wo aus Sie direkt zu den spektakulären Stränden, den Bergdörfern des Hinterlandes oder den dramatischen Klippen der Westküste aufbrechen können. Der Marco Polo bietet trotz kompakter Aussenmasse eine durchdachte Innenausstattung mit Schlafplätzen, Küchenzeile und ausreichend Stauraum für Ihr Gepäck und Ihre Ausrüstung. Die Versicherung und grundlegende Ausstattung sind im Paket enthalten, sodass Sie sich auf das Wesentliche konzentrieren können : die atemberaubende Natur Korsikas. Ob Sie entlang der Küste von Calvi nach Bonifacio fahren, die Calanches de Piana bestaunen oder im Landesinneren die Bergwelt rund um den GR20 erkunden – dieser Van ist Ihr perfekter Begleiter. Die Kombination aus kompaktem Fahrzeug und vollständiger Camping-Ausstattung macht ihn ideal für die anspruchsvollen Strassen Korsikas, sowie die Flexibilität, spontan an versteckten Buchten oder Bergdörfern Halt zu machen.
Camper-Roadtrip im VW Camper Van California - Frankreich

Der VW California ist der Klassiker unter den Campervans und steht für Qualität, Zuverlässigkeit und durchdachtes Design. Dieses Angebot ermöglicht es Ihnen, die Region rund um Annecy und die französischen Alpen mit diesem ikonischen Fahrzeug zu erkunden. Der Van bietet Platz für bis zu 4 Personen und ist mit allem ausgestattet, was Sie für einen komfortablen Roadtrip benötigen : ausklappbares Dach mit Schlafbereich, Küchenzeile, Kühlschrank und clevere Stauraumlösungen. Die Region um Annecy ist ein Paradies für Naturliebhaber und aktive Feriengäste. Der türkisblaue See, umgeben von Bergen, lädt zum Schwimmen, Segeln und Wandern ein. Von hier aus erreichen Sie schnell die spektakulären Alpenpässe der Route des Grandes Alpes, malerische Bergdörfer wie Chamonix oder die Weinregionen des Savoyen. Das Angebot beinhaltet detaillierte Informationen zu Kaution, Versicherung und Inklusivleistungen, sodass Sie bestens vorbereitet starten können. Die Vielseitigkeit des VW California, der sich sowohl für Städtetrips als auch für alpine Abenteuer eignet, sowie die traumhafte Ausgangslage in der Region Annecy mit ihren unzähligen Natur- und Kulturhighlights machen dieses Angebot besonders attraktiv.
Top-Routen für Wohnmobil-Rundreisen durch Frankreich
Atlantikküste und Bretagne in 10 bis 14 Tagen
Eine Route entlang der Atlantikküste und durch die Bretagne verspricht maritime Atmosphäre, kulinarische Höhepunkte und historische Entdeckungen. Starten Sie beispielsweise in Nantes oder La Rochelle und fahren Sie über die Île de Ré mit ihren weissen Sandstränden und traditionellen Salzgärten. Die historische Hafenstadt La Rochelle begeistert mit mittelalterlichen Türmen und lebendigen Gassen. Weiter südlich locken die Austernzucht-Gebiete rund um Marennes-Oléron, wo Sie frische Meeresfrüchte direkt vom Erzeuger geniessen können. Die imposante Dune du Pilat bei Arcachon ist mit über 100 Metern Höhe die grösste Wanderdüne Europas und ein spektakuläres Naturwunder. In der Bretagne erwarten Sie die mittelalterliche Stadt Vannes, die mystischen Steinreihen von Carnac, die wilde Halbinsel Quiberon und malerische Hafenstädte wie Concarneau und Quimper. Die raue Pointe du Raz, die Rosa Granitküste bei Perros-Guirec, die Festungsstadt Saint-Malo und der majestätische Mont-Saint-Michel bilden unvergessliche Höhepunkte. Campingplätze an der Atlantikküste bieten oft Pools und Animation für Familien, während naturnahe Stellplätze an der bretonischen Küste direkten Strandzugang ermöglichen. Planen Sie mindestens zwei Nächte an besonders reizvollen Orten ein, um die Umgebung ohne tägliches Packen zu erkunden. Reservierungen in der Hochsaison sind dringend empfohlen, achten Sie auf die Gezeiten bei Strandbesuchen und probieren Sie lokale Spezialitäten wie Crêpes, Cidre und frische Austern.
Südfrankreich und Provence bis an die Côte d'Azur in 7 bis 14 Tagen
Südfrankreich vereint Kultur, Natur und mediterranes Flair zu einer perfekten Wohnmobil-Route. Beginnen Sie in Lyon oder Avignon und tauchen Sie ein in die Provence : endlose Lavendelfelder im Luberon (beste Blütezeit Juni/Juli), die leuchtenden Ockerfelsen von Roussillon, malerische Dörfer wie Gordes und Ménerbes, römische Ruinen in Orange und Arles sowie die wilde Camargue mit ihren weissen Pferden und rosa Flamingos. Die Mittelmeerküste lockt mit Marseille und seinem alten Hafen, den spektakulären Calanques – dramatischen Felsbuchten, ideal zum Wandern und Baden – sowie den charmanten Küstenstädten Cassis und Toulon. Entlang der Côte d'Azur reihen sich legendäre Orte aneinander : Saint-Tropez, Fréjus, Cannes, Antibes, Nizza und Monaco. Ein Abstecher ins Hinterland führt Sie zur Verdonschlucht, dem Grand Canyon Europas, zu den Bergdörfern der Haute-Provence und zu Weinregionen wie Châteauneuf-du-Pape. Kombinieren Sie zwei bis drei Tage in der Provence für Kultur und Natur mit entspannten Strandtagen an der Küste. Ruhige Campingplätze im Hinterland bieten Blick auf Lavendelfelder, während Strandcampings direkten Meerzugang ermöglichen. Beachten Sie hohe Preise und Überfüllung an der Côte d'Azur im Hochsommer ; Mai, Juni, September oder Oktober sind ideale Reisezeiten. Grössere Wohnmobile sollten ausserhalb von Küstenstädten parken und öffentliche Verkehrsmittel nutzen.
Alpen und Route des Grandes Alpes in 7 bis 10 Tagen
Die legendäre Route des Grandes Alpes zählt zu den spektakulärsten Wohnmobil-Routen Europas. Sie führt von Thonon-les-Bains am Genfersee über 16 Alpenpässe bis nach Menton am Mittelmeer, durchquert sechs Nationalparks und überwindet über 15.000 Höhenmeter auf rund 700 Kilometern. Zu den Highlights zählen der Col des Gets, Chamonix am Fuss des Mont Blanc (4.808 Meter), der Col de l'Iseran (höchster asphaltierter Pass der Alpen, 2.764 Meter), Val d'Isère, der Nationalpark Vanoise, der Col du Galibier, Briançon (höchstgelegene Stadt Frankreichs), der Col d'Izoard, die Queyras-Region, der Col de la Bonette (einer der höchsten Pässe Europas, 2.802 Meter) und der Nationalpark Mercantour. Die Pässe sind meist nur von Juni bis Oktober schneefrei ; informieren Sie sich vorab über aktuelle Bedingungen. Fahrzeuge über 3,5 Tonnen oder länger als sieben Meter können auf manchen Passstrassen Schwierigkeiten haben. Passen Sie Ihre Geschwindigkeit an, nutzen Sie die Motorbremse bei Abfahrten und achten Sie auf Velofahrer und Motorräder. Campingplätze in Tälern wie Chamonix, Val d'Isère oder Briançon bieten spektakuläres Bergpanorama ; Stellplätze in Bergdörfern ermöglichen authentische Begegnungen. Übernachtungen in beliebten Orten sollten vorgebucht werden. Beachten Sie kühlere Temperaturen in der Höhe – selbst im Sommer kann es nachts kalt werden. Diese Route eignet sich für erfahrene Wohnmobil-Fahrer und bietet Aktivitäten wie Wandern, Mountainbiken, Klettern und den Besuch traditioneller Almhütten.
Praktische Reiseplanung
Beispiel-Reiserouten für 7, 14 und 21 Tage
Für eine 7-Tage-Route konzentrieren Sie sich auf eine Region wie Provence-Côte d'Azur : Tag 1 Anreise Avignon mit Stadtbesichtigung, Tag 2 Fahrt zum Luberon (80 km, 1,5 Stunden) mit Besuch von Gordes und Roussillon, Tag 3 Fahrt zur Verdonschlucht (120 km, 2 Stunden) für Wanderungen, Tag 4 Fahrt zur Küste bei Cassis (100 km, 2 Stunden) mit Calanques-Wanderung, Tag 5 Fahrt nach Saint-Tropez (80 km, 2 Stunden), Tag 6 Fahrt nach Cannes oder Antibes (60 km, 1,5 Stunden), Tag 7 Rückfahrt. Gesamtkilometer circa 500, durchschnittlich 70 km Fahrt pro Tag. Eine 14-Tage-Route kombiniert zwei bis drei Regionen : erweitern Sie die 7-Tage-Route um Tage 8-9 in Nizza mit Ausflug nach Monaco, Tag 10 ins Hinterland zum Mercantour (80 km, 2 Stunden), Tag 11 lange Etappe nach Annecy (250 km, 4 Stunden), Tag 12 Ruhetag am See, Tag 13 Fahrt nach Chamonix (100 km, 1,5 Stunden), Tag 14 Rückfahrt. Gesamtkilometer circa 1.200, durchschnittlich 85 km pro Tag. Für eine 21-Tage-Route planen Sie eine grosse Frankreich-Runde : Start im Norden, fünf Tage Bretagne, drei Tage Atlantikküste südwärts, zwei Tage Pyrenäen, vier Tage Mittelmeerküste, drei Tage Provence, drei Tage Alpen, Rückfahrt über Burgund oder Champagne. Planen Sie vier bis fünf Ruhetage ein. Gesamtkilometer circa 3.000 bis 3.500. Beachten Sie die 4-4-4-Regel : nicht mehr als 400 km pro Tag, nicht nach 16 Uhr ankommen, nicht länger als vier Tage am Stück fahren ohne Ruhetag.
Routen für Paare, Familien und längere Aufenthalte
Paare können flexibler und spontaner reisen, längere Fahretappen bewältigen und sich auf romantische Orte konzentrieren : Weinregionen im Burgund oder Bordeaux, Küstenstädte, Bergdörfer, Gourmet-Erlebnisse und kulturelle Highlights. Familien mit Kindern benötigen kürzere Tagesetappen (maximal zwei bis drei Stunden Fahrt), häufigere Pausen und kinderfreundliche Campingplätze mit Animation, Pool und Spielplatz. Planen Sie Aktivitäten ein, die Kinder begeistern : Strände mit flachem Wasser, Freizeitparks, Tierparks, Burgen oder Höhlen. Regionen wie die Atlantikküste oder die Ardèche bieten zahlreiche Familienangebote. Kinder werden bei langen Fahrten schnell unruhig, daher sind Spiele, Hörbücher und regelmässige Stopps wichtig. Längere Aufenthalte von drei bis vier Wochen erlauben tieferes Eintauchen : planen Sie mehrere Standorte mit jeweils vier bis sieben Übernachtungen, um die Umgebung intensiv zu erkunden ohne ständiges Packen. Besuchen Sie lokale Märkte, unternehmen Sie Wanderungen, kommen Sie mit Einheimischen ins Gespräch und erleben Sie regionale Feste. Beziehen Sie weniger touristische Regionen ein : Auvergne, Limousin, Jura. Pausentage sind wichtig : mindestens alle drei bis vier Fahrtage einen Tag ohne Ortswechsel einlegen. An Pausentagen können Sie Wäsche waschen, Vorräte auffüllen, das Fahrzeug reinigen und warten oder die Umgebung zu Fuss oder per Velo erkunden.
Allgemeine Informationen zur Wohnmobil-Rundreise
Bei Rundreisen kehren Sie zum Ausgangspunkt zurück, was oft günstiger ist, da keine Einweggebühr anfällt. Einwegmieten (beispielsweise Abholung Paris, Rückgabe Nizza) bieten mehr Flexibilität, kosten aber meist 200 bis 500 Schweizer Franken Aufpreis. Rundreisen eignen sich für Erstbesucher und begrenzte Zeit, Einwegmieten für längere Trips oder bestimmte Strecken ohne Rückweg. Grosse Städte mit Flughäfen und guter Anbindung sind ideale Startorte : Paris, Lyon, Marseille, Nizza, Bordeaux, Toulouse. Wer aus der Schweiz anreist, kann in Grenznähe starten (Annecy, Genf-Region) und so Anreisezeit sparen. Berücksichtigen Sie die gewünschte Route : für eine Bretagne-Tour ist ein Start in Nantes oder Rennes sinnvoll, für eine Provence-Tour Avignon oder Marseille. Viele Vermieter bieten Pakete mit Freikilometern (beispielsweise 200 km pro Tag oder 2.000 km pro Woche). Kalkulieren Sie die geplante Route vorab mit Online-Karten, addieren Sie 10 bis 20 % Reserve für Umwege und Ausflüge. Überschreitung der Freikilometer kostet meist 0,25 bis 0,40 Schweizer Franken pro zusätzlichem Kilometer. Für eine 14-Tage-Rundreise planen Sie circa 1.500 bis 2.500 km ein. Achten Sie auf Öffnungszeiten der Vermietstation, planen Sie Puffer für Verspätungen ein und reservieren Sie am letzten Tag genug Zeit für Rückgabe und Transfer zum Flughafen oder Bahnhof (mindestens zwei bis drei Stunden vor Abflug).
Übernachten und Camping in Frankreich
Rechtliche Grundlagen
Frankreich bietet über 8.000 offizielle Campingplätze mit voller Infrastruktur : Sanitäranlagen, Duschen, Stromanschluss, oft WLAN, Restaurant, Supermarkt und Animation. Die Klassifizierung reicht von 1 bis 5 Sterne, Preise variieren von 15 Schweizer Franken auf einfachen Plätzen bis 80 Schweizer Franken oder mehr an der Côte d'Azur in der Hochsaison. Reservierung in Juli und August ist dringend empfohlen, in der Nebensaison oft spontan möglich. Viele Plätze bieten spezielle Wohnmobil-Stellplätze mit Ver- und Entsorgung. Stellplätze (Aires de Camping-Car) sind speziell für Wohnmobile eingerichtete Parkplätze, meist von Gemeinden betrieben, mit befestigtem Untergrund, Ver- und Entsorgungsstation (Frischwasser, Abwasser, Toilettenkassette) und manchmal Stromanschluss. Kosten liegen bei 5 bis 15 Schweizer Franken pro Nacht, Bezahlung oft per Automat oder App. Frankreich verfügt über mehr als 4.000 solcher Stellplätze, oft zentral gelegen. Apps wie Park4Night, Campercontact oder ACSI helfen beim Finden. Wildes Stehen ist rechtlich komplex : Übernachten auf öffentlichen Parkplätzen für eine Nacht ist toleriert, solange man sich verkehrskonform verhält (keine Markisen, Tische, Stühle ; kein Abstützen mit Keilen). Camping-Verhalten ist verboten und kann mit Bussen bis 1.500 Schweizer Franken geahndet werden. Viele Gemeinden, besonders an Küsten und in Touristenorten, haben Verbotsschilder aufgestellt. Wildcamping in Nationalparks, Naturschutzgebieten, an Stränden und in Küstennähe ist verboten. Nutzen Sie offizielle Campingplätze und Stellplätze, um rechtliche Probleme zu vermeiden.
Regionale Besonderheiten
Auf Korsika ist Wildcamping streng verboten und wird konsequent kontrolliert ; hohe Bussen sind möglich. Campingplätze sind zahlreich und oft spektakulär gelegen, aber in der Hochsaison ausgebucht – Vorbuchung ist essentiell. Stellplätze sind begrenzt, Strassen kurvenreich und eng ; grosse Wohnmobile über sieben Meter können Schwierigkeiten haben. In Nationalparks wie Vanoise, Écrins, Mercantour, Calanques oder den Pyrenäen sind Wildcamping und wildes Stehen verboten. Nutzen Sie Campingplätze in Randgemeinden und respektieren Sie Naturschutzregeln. An Küstenorten (Atlantik, Mittelmeer) verbieten viele Gemeinden das Übernachten im Wohnmobil ausserhalb von Campingplätzen, besonders in der Hochsaison. Beachten Sie Schilder wie "Stationnement Interdit Camping-Cars" oder "Camping Interdit". Parkplätze an Stränden sind oft kostenpflichtig und mit Höhenbeschränkungen versehen. In Städten ist Parken mit Wohnmobil schwierig ; nutzen Sie Park-and-Ride-Plätze am Stadtrand oder spezielle Wohnmobil-Stellplätze und fahren Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln ins Zentrum. In Paris, Lyon und Marseille gibt es Stellplätze in Aussenbezirken. Weinregionen wie Burgund, Bordeaux, Champagne und Elsass bieten teilweise kostenfreie oder günstige Stellplätze auf Weingütern (France Passion-Programm), oft verbunden mit Weinverkostung ; Anmeldung vorab erforderlich.
Reservierungstipps und Sicherheit auf Stellplätzen
In der Hochsaison (Juli/August) sind beliebte Regionen wie Côte d'Azur, Bretagne, Atlantikküste und Provence oft Wochen oder Monate im Voraus ausgebucht. Reservieren Sie Campingplätze frühzeitig online über Plattformen wie Camping.info, ACSI, Suncamp oder direkt auf Platz-Websites. Stellplätze können meist nicht reserviert werden ; planen Sie frühe Ankunft (vor 14 Uhr). In der Nebensaison (Mai/Juni, September/Oktober) sind spontane Buchungen möglich, Preise niedriger und Plätze weniger überfüllt. Viele Campingplätze schliessen ausserhalb der Hauptsaison (November bis März) ; prüfen Sie Öffnungszeiten vorab. Nutzen Sie Apps wie Park4Night, Campercontact, ACSI Camping Card oder iOverlander, um geeignete Übernachtungsplätze zu finden. Frankreich gilt als sicher, aber Diebstähle kommen vor, besonders an touristischen Hotspots und Autobahnraststätten. Parken Sie nachts auf bewachten Campingplätzen oder gut beleuchteten, belebten Stellplätzen. Vermeiden Sie einsame Parkplätze an Stränden oder in Wäldern über Nacht. Schliessen Sie Türen und Fenster auch bei kurzer Abwesenheit, lassen Sie Wertsachen nicht sichtbar liegen und nutzen Sie einen Safe. Prüfen Sie vor der Reise, ob deutsche oder schweizerische Gasflaschen in Frankreich nachgefüllt werden können (oft unterschiedliche Anschlüsse) ; nehmen Sie Adapter mit oder kaufen Sie französische Flaschen vor Ort. Notfallnummern : europäische Notrufnummer 112, Polizei 17, Feuerwehr 18, Krankenwagen 15. Respektieren Sie Nachtruhe auf Campingplätzen (meist 22 bis 7 Uhr), halten Sie Ihren Platz sauber und entsorgen Sie Abfall korrekt.
Fahrzeug, Ausstattung und Mietbedingungen
Vor- und Nachteile je nach Fahrzeugtyp
Vans wie der VW California oder Mercedes Marco Polo sind kompakt (meist unter fünf Meter Länge), wendig und alltagstauglich. Sie passen auf normale Parkplätze, fahren sich wie ein PKW, haben geringen Verbrauch (circa 7 bis 9 Liter Diesel), sind unauffällig und können auch in Städten genutzt werden. Ideal für Paare oder kleine Familien, kurze bis mittellange Trips und Regionen mit engen Strassen wie Korsika, Bergregionen oder Altstädte. Nachteile : begrenzter Wohnraum, keine Nasszelle (Dusche/WC meist extern), wenig Stauraum, Stehhöhe oft nicht gegeben. Ausstattung : Küchenzeile, Kühlschrank, ausklappbares Dach mit Schlafbereich, Heizung optional. Teilintegrierte Wohnmobile sind mittelgross (6 bis 7,5 Meter) mit Fahrerhaus vom Hersteller und Aufbau vom Wohnmobil-Hersteller. Vorteile : guter Kompromiss zwischen Grösse und Komfort, Stehhöhe, eigene Nasszelle, mehr Stauraum, Sitzgruppe, oft Hubbett über Fahrerhaus. Geeignet für Familien (4 bis 6 Personen), längere Reisen, Komfortansprüche. Nachteile : grösser und schwerer als Van, höherer Verbrauch (circa 10 bis 12 Liter), schwieriger zu parken in Städten. Alkoven-Wohnmobile haben einen charakteristischen Schlafbereich über dem Fahrerhaus. Vorteile : viel Platz, separate Schlafbereiche (ideal für Familien mit Kindern), oft 6 bis 7 Schlafplätze. Nachteile : sehr gross (oft über 7 Meter), hoher Verbrauch (12 bis 15 Liter), schwerfällig zu fahren, hohe Gesamthöhe (oft über 3 Meter), windanfällig. Für Erstmieter und Paare : Van oder kleines Teilintegriertes ; für Familien : Teilintegriertes ; für anspruchsvolle Routen : Van oder kompaktes Teilintegriertes unter 6,5 Meter.
Wichtige Ausstattungsoptionen
Heizung ist in Frankreich im Sommer meist nicht nötig, aber in Bergregionen, an der Atlantikküste oder in der Nebensaison können Nächte kühl werden (10 bis 15 Grad). Gasheizung ist Standard und sorgt für angenehme Temperaturen. Wasserversorgung : Frischwassertank (meist 80 bis 150 Liter) und Abwassertank ; achten Sie auf Füllstandsanzeige, planen Sie regelmässiges Auffüllen (alle 2 bis 3 Tage). Warmwasser für Dusche und Spüle ist ein Komfort-Plus. Küche : Gasherd (meist 2 bis 3 Flammen), Spüle, Kühlschrank ; manche Modelle haben zusätzlich Backofen oder Mikrowelle. Prüfen Sie, ob ausreichend Kochgeschirr, Teller und Besteck vorhanden sind. Bettgrössen : Standard-Doppelbett meist 140 x 200 cm, in grösseren Modellen auch 160 x 200 cm ; bei Körpergrösse über 190 cm auf Bettlänge achten. Stauraum : Schränke, Schubladen, Staufächer unter Betten und Sitzen ; für längere Reisen wichtig. Vans haben deutlich weniger Stauraum als Teilintegrierte. Sanitärbereich : Nasszelle mit Dusche, WC, Waschbecken ist Standard in Teilintegrierten und Alkoven, fehlt meist in Vans ; wichtig für längere Autarkie. Strom : 12V-Bordnetz lädt während der Fahrt, 230V bei Landstromanschluss auf Campingplatz ; Solaranlage erhöht Autarkie. Markise : Sonnenschutz und Regenschutz, sehr praktisch für Mahlzeiten draussen ; Vorsicht bei Wind. Veloträger oder Heckgarage für Mitnahme von Velos oder Outdoor-Equipment.
Versicherung, Kaution und zusätzliche Gebühren
Haftpflichtversicherung ist Pflicht und im Mietpreis enthalten. Vollkaskoversicherung meist ebenfalls inklusive, aber mit Selbstbehalt (oft 1.000 bis 2.500 Schweizer Franken). Gegen Aufpreis kann der Selbstbehalt reduziert oder auf null gesetzt werden (Premium-Versicherung, circa 15 bis 30 Schweizer Franken pro Tag extra). Prüfen Sie, was versichert ist : Schäden am Fahrzeug, Diebstahl, Glasbruch, Reifenschäden, Unterbodenschäden (oft ausgeschlossen). Kaution wird bei Abholung blockiert (Kreditkarte), meist 1.000 bis 3.000 Schweizer Franken ; nach Rückgabe und Prüfung wird sie freigegeben (kann 1 bis 2 Wochen dauern). Kilometer-Paket : oft inklusive Freikilometer (beispielsweise 200 km/Tag oder 2.000 km/Woche) ; zusätzliche Kilometer kosten 0,25 bis 0,40 Schweizer Franken. Unbegrenzte Kilometer manchmal gegen Aufpreis buchbar. Zusatzfahrer kosten meist 5 bis 10 Schweizer Franken pro Tag extra ; nur eingetragene Fahrer dürfen fahren. Altersregelung : Mindestalter meist 21 oder 23 Jahre, Führerausweis seit mindestens 1 oder 2 Jahren ; Fahrer unter 25 oder über 70 Jahre zahlen manchmal Zuschlag. Einwegmiete : Abholung und Rückgabe an verschiedenen Orten kostet Aufpreis (200 bis 500 Schweizer Franken oder mehr). Ausstattungs-Extras wie Bettwäsche, Handtücher, Campingtisch, Stühle, Geschirr, Navigationsgerät oder Kindersitz können gegen Gebühr dazu gebucht werden. Endreinigung kann gegen Gebühr (50 bis 150 Schweizer Franken) gebucht werden. Maut in Frankreich auf Autobahnen kann für 2 Wochen Rundreise 100 bis 300 Schweizer Franken kosten ; Treibstoffkosten für 2.000 km mit Teilintegriertem (10 Liter/100 km) circa 360 bis 400 Schweizer Franken. Lesen Sie den Mietvertrag genau, machen Sie Fotos vom Fahrzeugzustand bei Übernahme und testen Sie alle Funktionen vor Abfahrt.

Eine Wohnmobil-Rundreise durch Frankreich verspricht unvergessliche Erlebnisse, Freiheit und Abenteuer. Mit sorgfältiger Planung, der Wahl des passenden Fahrzeugs und der Nutzung der hervorragenden Infrastruktur wird Ihre Reise zu einem entspannten und bereichernden Erlebnis. Entdecken Sie die vielfältigen Landschaften, geniessen Sie regionale Spezialitäten, übernachten Sie an traumhaften Orten und sammeln Sie Erinnerungen, die ein Leben lang halten. Nach Ihrer mobilen Entdeckungstour erwartet Sie bei Voyage Privé eine Auswahl exklusiver Hotels und Resorts, die Ihren Aufenthalt perfekt abrunden – melden Sie sich an und profitieren Sie von einzigartigen Angeboten.
Wohnmobil-Rundreise durch Frankreich : Routen, Campingplätze und praktische Tipps
Entdecken Sie weniger bekannte Regionen wie die Ardèche mit ihren beeindruckenden Schluchten und Höhlen, ideal für Familien und Naturliebhaber. Die Cevennen bieten einsame Bergstrassen und traditionelle Dörfer fernab der Touristenströme. Die Dordogne lockt mit prähistorischen Höhlen, mittelalterlichen Burgen und malerischen Flusslandschaften. Die Vogesen im Elsass begeistern mit der Weinstrasse und zahlreichen Wanderwegen. Die Auvergne überrascht mit ihrer einzigartigen Vulkanlandschaft und entspannenden Thermalbädern. Nutzen Sie das France Passion-Programm : gegen geringe Jahresgebühr (circa 30 Schweizer Franken) übernachten Sie kostenfrei auf teilnehmenden Bauernhöfen, Weingütern und Handwerksbetrieben – meist für eine Nacht, Kauf von Produkten erwünscht aber nicht verpflichtend. Reisen Sie abseits der Hauptrouten, besuchen Sie lokale Märkte, verweilen Sie in kleinen Dörfern und probieren Sie regionale Spezialitäten für authentische Erlebnisse.
Führen Sie Führerausweis (Kategorie B für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen), Fahrzeugpapiere und Versicherungsnachweis mit. Beachten Sie Tempolimits : Autobahn 130 km/h (bei Regen 110 km/h), Landstrasse 80 km/h, Ortschaft 50 km/h ; für Wohnmobile über 3,5 Tonnen gelten teilweise niedrigere Limits. Maut auf Autobahnen wird an Mautstationen bar, per Kreditkarte oder elektronisch bezahlt. In Umweltzonen grosser Städte (Paris, Lyon, Grenoble) ist eine Crit'Air-Vignette erforderlich (online bestellen, circa 5 Euro). Alkoholgrenze liegt bei 0,5 Promille (0,2 für Fahranfänger). Warnweste und Warndreieck sind Pflicht. Geschwindigkeitskontrollen sind häufig, Bussen werden auch an ausländische Halter verschickt. Beim Tanken heisst Diesel "Gazole", Benzin "Essence" oder "SP95/SP98". Tankstellen an Autobahnen sind teurer als in Ortschaften, Supermärkte oft günstiger.
Übernachten auf offiziellen Campingplätzen und ausgewiesenen Stellplätzen (Aires de Camping-Car) ist erlaubt und empfohlen. Übernachten auf öffentlichen Parkplätzen für eine Nacht ist grundsätzlich toleriert, solange Sie sich verkehrskonform verhalten (keine Markisen, Tische, Stühle ausfahren). Viele Gemeinden haben jedoch Verbote erlassen, besonders an Küsten, in Touristenorten und Nationalparks – beachten Sie Schilder. Wildcamping in der Natur ist in Nationalparks, Naturschutzgebieten, an Stränden und in Küstennähe (meist 500 Meter Abstand) verboten. Auf Privatgrundstücken nur mit Erlaubnis des Eigentümers. Nutzen Sie die hervorragende Infrastruktur Frankreichs mit über 8.000 Campingplätzen und über 4.000 Stellplätzen, um rechtliche Probleme zu vermeiden. Apps wie Park4Night helfen, legale und sichere Übernachtungsplätze zu finden.
Für eine 2-wöchige Rundreise durch Frankreich bieten sich verschiedene attraktive Routen an. Die große Süd-Runde startet beispielsweise in Genf oder Annecy und führt durch die Provence mit ihren Highlights wie Avignon, dem Luberon und der Verdonschlucht. Anschließend geht es entlang der Côte d'Azur über Nizza und Cannes, bevor die Rückfahrt durch die Alpen – etwa über die Route des Grandes Alpes oder die Westalpen – erfolgt. Die Gesamtstrecke beträgt rund 1.500 Kilometer. Eine weitere reizvolle Variante ist die Atlantik-Bretagne-Runde. Sie beginnt in Nantes und verläuft entlang der Atlantikküste über La Rochelle und Arcachon bis in die Bretagne mit ihren charmanten Orten Vannes, Quimper und Saint-Malo. Über den Mont-Saint-Michel und das Loire-Tal führt die Route zurück. Insgesamt sollten hierfür etwa 1.800 Kilometer eingeplant werden. Wer Berge und mediterranes Flair miteinander verbinden möchte, findet in der Alpen-Provence-Kombination eine ideale Route. Von Lyon aus geht es über Annecy und Chamonix entlang der Route des Grandes Alpes in die Provence und zur Verdonschlucht. Die Rückfahrt erfolgt durch die beeindruckende Landschaft der Ardèche. Diese Tour umfasst ungefähr 1.400 Kilometer. Für einen Zeitraum von 14 Tagen empfiehlt es sich, sich auf eine Region und die angrenzenden Gebiete zu konzentrieren, anstatt ganz Frankreich bereisen zu wollen. So bleibt genügend Zeit, die Landschaften, Städte und Sehenswürdigkeiten entspannt zu genießen. Empfehlenswert sind zudem zwei bis drei Ruhetage, an denen das Fahrzeug stehen bleibt und die Umgebung in aller Ruhe erkundet werden kann.
Frankreich ist grundsätzlich ein sicheres Reiseland ; Millionen Wohnmobil-Touristen besuchen es jährlich ohne Probleme. Diebstähle kommen vor, sind aber selten, wenn Sie Vorsichtsmassnahmen treffen : Übernachten Sie auf bewachten Campingplätzen oder belebten Stellplätzen, meiden Sie einsame Parkplätze, schliessen Sie Türen und Fenster, lassen Sie Wertsachen nicht sichtbar liegen, sichern Sie Fahrräder mit Schloss. Hotspots für Diebstähle sind Autobahnraststätten (nicht über Nacht parken), Touristenorte an der Côte d'Azur und Grossstädte. Tragen Sie Wertsachen im Safe oder bei sich, lassen Sie das Fahrzeug nie komplett unbewacht bei Besichtigungen. Schliessen Sie eine Versicherung mit Diebstahlschutz ab. Speichern Sie Notfallnummern (112, Polizei 17). Mit gesundem Menschenverstand und Achtsamkeit sind Risiken minimal.